1,721,010 research outputs found
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
PARTS: die Evaluation eines multimodalen Präventionsprogramms zur Förderung von Intergruppenbeziehungen bei Grundschulkindern
Vorurteilen und Diskriminierung: Stellvertretender-Kontakt, wissensbasierte Intervention und Förderung sozial-kognitiver Kompetenzen.
Das Programm wird mit einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign mit Follow-up an einer Stichprobe Thüringer Grundschüler evaluiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich PARTS sehr gut in den teilnehmenden Schulklassen implementieren lässt. Die Ergebnisse der proximalen Effektmaße deuten darauf hin, dass vor allem die wissensbasierte Interventionsmethode bei PARTS erfolgreich ist, während die Förderung der sozial-kognitiven Kompetenzen kaum Wirkung zeigt.
Die Ergebnisse der distalen Effektmaße weisen auf die Wirksamkeit der Stellvertretender-Kontakt-Intervention hin. Es zeigen sich auf verschiedenen gruppenbezogenen sozialen Einstellungsmaßen (kognitiv, affektiv, konativ) gegenüber der russischen Zielfremdgruppe Entwicklungsunterschiede zwischen den Untersuchungsgruppen. Diese Zielfremdgruppe kommt ausschließlich bei der Stellvertretender-Kontakt-Intervention zum Einsatz. Die Effekte generalisieren nicht auf die chinesischen Fremdgruppe. Weiterhin findet sich ein Beschleunigungseffekt in der Abnahme der Intoleranz der Interventionsteilnehmer, sowie eine zumindest kurzfristige Zunahme im prosozialen Verhalten der PARTS-Teilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Die gefundenen Interventionseffekte sind klein, aber praktisch und statistisch bedeutsam. Insgesamt ist PARTS, zwar zielgruppenspezifisch aber umfassend wirksam in der Prävention von negativen gruppenbezogenen sozialen Einstellungen sowie in der Förderung interpersonaler Einstellungen und prosozialen Verhaltens.
Die Ergebnisse werden vor dem aktuellen Forschungshintergrund diskutiert
Berührungspunkte von Psychologie und Schauspiel: Perspektiven aus der Entwicklungsförderung, Hochschuldidaktik und Gesundheitsprävention
Die vorliegende Dissertation untersucht Berührungspunkte von Psychologie und Schauspiel. Ziel ist es, diese in unterschiedlichen Kontexten aufzuzeigen, ihr Potenzial für die menschliche Entwicklung zu verdeutlichen sowie bestehende Anwendungsbereiche dieser Verbindung zu beleuchten und zu weiterführender Forschung anzuregen. Zunächst wird ein kulturwissenschaftlicher Einblick in die Entwicklung von Theaterformen geboten. Anschließend werden neurokognitive und kommunikationswissenschaftliche Ansätze genutzt, um den Einfluss von Schauspielmedien anhand von Theaterstücken auf den Menschen zu erklären. Bisherige Forschungsergebnisse und arbeitspsychologische Modelle werden zusammengeführt, um einen Einblick in das Arbeitsfeld von Schauspielenden zu geben. Um bereits bestehende Anwendungsbereiche zu beleuchten, werden zunächst Formen des Schauspiels mit psychologischen und psychotherapeutischen Zielen vorgestellt. Aus diesen werden Kernprozesse extrahiert, um Erklärungsansätze für ihre Wirksamkeit zu skizzieren. Der aktuelle Forschungsstand zur Wirksamkeit der Methoden in verschiedenen Entwicklungsbereichen wird ebenfalls dargestellt. Im Rahmen dieser Dissertation entstanden drei exemplarische Forschungsarbeiten, die die Vielfältigkeit weiterer Anwendungsbereiche von Schauspiel und Psychologie beleuchten: In der ersten Studie werden Theaterjugendclubs als Mittel zur Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen betrachtet. Die zweite Studie zeigt die Entwicklung und Evaluation eines hochschuldidaktischen Seminars für Psychologiestudierende, in dem eine Theatermethode Anwendung findet und Schauspielende als szenische Lernpartner:innen eingesetzt werden. In der dritten Studie wird der Fokus auf die Gesundheitsprävention gelegt, indem die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Workshops für Schauspielende zur psychischen Gesundheitsprävention dargestellt werden. Zum Abschluss wird ein Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsbereiche gegeben
Education fights poverty: a meta-analysis of psychosocial or educational preventive interventions for children and adolescents
Since more than 70 years, poverty is scientifically investigated as a risk factor for the cognitive and educational development of children and adolescents. Hundreds of programmes have been implemented which aim at preventing and compensating these unequal developmental precondition. The purpose of this dissertation was to synthesize the high-quality evidence worldwide into one comprehensive meta-analysis. An extensive, multimodal literature search for published and unpublished articles was conducted. Studies were included if the authors investigated the effectiveness of a psychosocial or educational programme designed to prevent the negative educational consequences of poverty. Additionally, the sample had to consist of children and adolescents up to the age of 18 years who predominantly (at least 70% of the sample) were of low socio-economic status (low-SES). Furthermore, studies were only eligible if a minimum of 50 participants were randomly assigned to the intervention and the untreated control group. A total of 109 relevant studies published between 1967 and 2013 could be retrieved. Most of them originated in the United States. The publications provided data regarding 132 contrasts between intervention and control groups. The sample included more than 80 000 children and adolescents predominantly between 2 and 12 years of age with mainly African-American or Hispanic ethnic background. Overall, an unbiased and robust, small but significant mean effect on children’s educational development could be found (d = 0.31). Stable long-term effects (more than 12 months post intervention) could be observed if children were approached directly but not if approached indirectly via their parents. Several moderating variables could be identified and further detailed analyses regarding child outcome constructs were conducted. The limitations of the dissertation are discussed and recommendations for research and practice are given
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Can we make a difference tomorrow?: a systematic evaluation of a peace education programme implemented with liberian refugees
Implementierung und Wirksamkeit des Inter- Agency Peace Education Programme (INEE, 2002), kurz PEP, mit Liberianischen Flüchtlingen wurden untersucht. Nach Beschreibung und Analyse von Friedenserziehung im Nachkriegskontext sowie Geschichte und Lebenssituation von Liberianischen Flüchtlingen in Ghana folgen Analyse und empirische Evaluation des Friedenserziehungsprogramms. Studie 1 untersuchte die vollständigen 36-Stunden-Workshops mit einem Forschungsdesign aus pretest und posttest mit Kontrollgruppe. Es fanden sich die erwarteten Veränderungen in der Friedenserziehungsgruppe. Workshopteilnehmende zeigten nach ihrer Teilnahme mehr Wissen zu Konfliktlösungsstrategien, mehr Vertrauen und mehr Empathie. Zudem betonten sie ethnische Kategorisierung weniger, waren stärker zu Intergruppenkontakten bereit und erinnerten weniger Zwischenfälle, in denen sie sich als Opfer von gruppenbasierter Feindlichkeit erlebten. Darüber zeigten sie erhöhte Versöhnungsbereitschaft. 76% der Teilnehmenden zeigten überwiegend positive Veränderungen. Stark traumatisierte Teilnehmende scheinen andere Aspekte ihrer Fremdgruppeneinstellungen zu verändern als weniger traumatisierte. Studie 2 untersuchte gekürzte Versionen von PEP sowie ein vor Ort entwickelten Friedensprogramm. Es zeigte sich, dass 9 Stunden Friedenserziehung weniger wirksam war. Nur bezüglich prosozialer Einstellungen fand sich ein Unterschied zwischen den Veränderungen in PEP-workshops und der vor Ort entwickelten Friedenserziehung: Empathie zeigte einen Trend, sich bei PEP zu erhöhen, doch beim lokalen Programm abzunehmen. Vertrauen nahm in beiden Gruppen zu, ebenso die Positivität der Fremdgruppeneinschätzung, in der PEP-Gruppe. In dem spezifischen Kontext einer Implementierung mit Liberianischen Flüchtlingen konnte das Friedenserziehungsprogramm zu verbesserten Intergruppeneinstellungen führen. Empfehlungen für das Programm, die praktische Arbeit der Friedenserziehung und die Forschung in diesem Bereich wurden dargestellt
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
- …
