1,721,013 research outputs found
"Ich habe den Schweizerpass, bin aber türkisch, und dann kommt halt diese Religionsfrage..." – Einblicke in das qualitative Forschungsprojekt "DIVAL_transition" zur beruflichen Einmündung von Lehramtsstudierenden in der Migrationsgesellschaft
Fokus Praxissemester. Das Kölner Modell kritisch beleuchtet - Werkstattberichte
Die Werkstattberichte zum Fokus Praxissemester versammeln die Beiträge der Veranstaltungsreihe "Fokus Praxissemester". In fünf einzelnen Veranstaltungen wurden verschiedene relevante Themen rund um das Praxissemester beleuchtet. Das Praxissemester ermöglicht den Studierenden des im Wintersemester 2014/2015 gestarteten Master of Education erstmalig seit Februar 2015 neue Chancen der Theorie-Praxis-Verzahnung bereits während des Studiums. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltungsreihe bestand darin, das Kölner Modell des Praxissemesters durch externe ExpertInnen, die die Rolle von critical friends innehatten, beleuchten zu lassen. Der vorliegenden Band versammelt die in der Ausbildungsregion Köln erarbeiteten Konzepte zum Praxissemester und die Repliken der critical friends
Geschichtsdidaktische Perspektiven auf die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts
Die gelingende Verzahnung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften gilt als ein Erfolgsparameter für die Lehrkräftebildung. Auch die Geschichtsdidaktik hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, wie das Verhältnis dieser drei Facetten für die verschiedenen Phasen der Geschichtslehrkräftebildung ausgerichtet sein sollte. Ein Schwerpunkt lag allerdings bislang auf dem Zusammenspiel von Bildungswissenschaften und Geschichtsdidaktik. Der Sammelband unternimmt dagegen den Versuch, Fachwissenschaft und Fachdidaktik stärker in den Dialog zu bringen. Dazu tragen verschiedene Kolleg*innen aus der Fachwissenschaft mit einer Spezialisierung in der neueren und neuesten Geschichte Beiträge bei, die von Geschichtsdidaktiker*innen kommentiert werden. Der Band deckt dabei verschiedene Themenfelder ab, u.a. die Globalgeschichte, aber auch die Geschichte Nord- und Osteuropas oder Queer History. Ebenso wird ein Blick in die praktische Museumsarbeit eröffnet. Der so entstehende Dialog zeigt, dass die verschiedenen Subdisziplinen der Geschichtswissenschaft enorm von einem Austausch miteinander profitieren können.The successful connection between content knowledge, pedagogical content knowledge and pedagogical knowledge is considered a parameter for success in teacher education. In recent years, history didactics has also dealt intensively with the question of how the relationship between these three facets should be aligned for the various phases of history teacher education. However, one focus to date has been on the interplay between educational sciences and history didactics. This anthology, on the other hand, attempts to bring historical science and history didactics into a more intensive dialogue. To achieve this, various scholars specializing in modern and contemporary history contribute articles that are commented on by history didacticists. The volume covers various topics, including global history, but also the history of Northern and Eastern Europe or queer history. Likewise, a view into practical museum work is opened up. The resulting dialogue shows that the various subdisciplines of historical scholarship can benefit enormously from an exchange with each other
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Die Cholera-Epidemie in Hamburg 1892 - ein Katalysator sozialer Ungleichheit?
Against the background of the 1892 cholera epidemic in Hamburg, this paper examines the relationship between epidemics and social inequality. To this end, the text first discusses existing research approaches and, in a second step, looks for new historiographical approaches to answer the research question. Primarily by means of the intersectional approach, different sources - on the one hand those of public discourse, on the other hand autobiographical texts that serve as an inside view - were examined for possible social inequality. The analysis pointed to multi-layered, intersecting discriminations in the sources
Geschichtsdidaktische Perspektive auf die 'Vormoderne': Fachwissenschaft und Fachdidaktik im Dialog
Vor dem Hintergrund aktueller Professionsforschung gilt es, angehende Geschichtslehrpersonen darin zu befähigen, Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, aber auch Bildungswissenschaften verzahnt miteinander zu denken. Der vernetzte Erwerb und die Anwendung vernetzten Wissens aus diesen Bereichen wird als Gelingensbedingung für die Gestaltung von Unterricht betrachtet. Aber auch über diese praktischen Implikationen hinaus ist die Frage nach dem Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik zueinander von großer Bedeutung. Beide Zugänge haben einen gemeinsamen Gegenstand in der Vergangenheit. Sie nähern sich diesem methodisch jedoch auf verschiedenen Wegen. Während die Geschichtswissenschaft die Vergangenheit rekonstruiert, widmet sich die Geschichtsdidaktik der Rezeption von Geschichte. Ein Dialog zwischen diesen beiden Zugängen zur Vergangenheit kann dabei die Grenzen der jeweiligen Subdisziplin um neue Erkenntnisse erweitern. Der Sammelband widmet sich einer solchen Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik am konkreten Beispiel der Geschichte der Vormoderne. Dazu werden in den Aufsätzen durch Fachwissenschaftler*innen eröffnete Perspektiven durch geschichtsdidaktische Kommentare ergänzt. Somit wird einerseits reflektiert, wie fachwissenschaftliche Forschung den Unterricht an Schulen und Hochschulen bereichern könnte. Darüber hinaus werden diese Erkenntnisse geschichtstheoretisch und empirisch eingeordnet.Current research shows the importance of interaction between content knowledge and pedagogical content knowledge for history teachers. This is considered effective for the design of history lessons. But even beyond these practical implications, the question of the relationship between historical studies and history education is of great importance. Both approaches have a common object: the past. However, the methodically approaches to the past follow different ways. While historical scholarship reconstructs the past by using sources, history education is dedicated to the reception of history. A dialogue between these two approaches can expand the boundaries of both disciplines with new insights. The anthology is dedicated to such an interlocking of historical research and history education using the example of pre-modern history. In the essays, perspectives opened up by scholars are supplemented by comments from history educators. Thus, on the one hand, it is reflected how subject-specific research could enrich teaching in schools and universities. In addition, these findings are classified in terms of historical theory and empirics
Queer History und historisches Lernen – ein praxisbezogener Kommentar
Der Kommentar reflektiert den von Martin Lücke für historisches Lernen vorgestellten Ansatz der Queer History vor dem Hintergrund seiner praktischen Umsetzbarkeit. Dafür werden Schlaglichter auf etwaige Rahmenbedingungen geworfen: Welches Lehrmaterial – insbesondere in Gestalt von Schulbüchern – steht zur Verfügung? Welche politischen Vorgaben gibt es zum Gegenstand? Was sind die Ausgangssituationen der Lehrer*innen und Schüler*innen? In Rückgriff auf den aktuellen Forschungsdiskurs wird dabei vor allem die Relevanz des Forschungszuschnittes betont
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