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Amazonian aerosol size distributions in a lognormal phase space: characteristics and trajectories
This study introduces a first glance at Amazonian aerosols in the N–Dg–σ phase space. Aerosol data, measured from May 2021 to April 2022 at the Amazon Tall Tower Observatory (ATTO), were fitted by a multi-modal lognormal function and separated into three modes: the sub-50 nm, the Aitken (50–100 nm), and the accumulation modes. The fit results were then evaluated in the N–Dg–σ phase space, which represents a three-dimensional space based on the three lognormal fit parameters. These parameters represent, for a given mode i, the number concentration (Ni), the median geometric diameter (Dg,i), and the geometric standard deviation (σi). Each state of a particle number size distribution (PNSD) is represented by a single dot in this space, while a collection of dots shows the delimitation of all PNSD states under given conditions. The connections in ensembles of data points show trajectories caused by pseudo-forces, such as precipitation regimes and vertical movement. We showed that all three modes have a preferential arrangement in this space, reflecting their intrinsic behaviors in the atmosphere. These arrangements were interpreted as volumetric figures, elucidating the boundaries of each mode. Time trajectories in seasonal and diurnal cycles revealed that fits with the sub-20 nm mode are associated with rainfall events that happen in the morning and in the afternoon. But in the morning they grow rapidly into the Aitken mode, and in the afternoon they remain below 50 nm. Also, certain modes demonstrated well-defined curves in the space, e.g., the seasonal trajectory of the accumulation mode follows an ellipsoid, while the diurnal cycle of the sub-50 nm mode in the dry season follows a linear trajectory. As an effect of the precipitation on the PNSDs and vice versa, N and Dg were found to increase for the sub-50 nm mode and to decrease for the Aitken and accumulation modes after the precipitation peak. Afternoons with precipitation were preceded by mornings with larger particles of the accumulation mode, whose Dg was ∼ 10 nm larger than in days without precipitation. Nevertheless, this large Dg in the morning seems to influence subsequent rainfall only in the dry season, while in the wet season both N and Dg seem to have the same weight of influence. The observed patterns of the PNSDs in the N–Dg–σ phase space showed to be a promising tool for the characterization of atmospheric aerosols, to contribute to our understanding of the main processes in aerosol–cloud interactions, and to open new perspectives on aerosol parameterizations and model validation
Deutsche Riesenschecke
In einer Faltblattreihe wird über die sechs gefährdeten einheimischen Kaninchenrassen Sachsengold, Angorakaninchen, Meißner Widder, Weiße Neuseeländer, Deutsche Riesenschecke und Hermelinkaninchen informiert. Die Flyer geben Auskunft zu Zuchtgeschichte, Kennzeichen, Haltung und Bestandsentwicklung. Ziel ist es, den Schutz gefährdeter Rassen zu unterstützen und mehr Züchter für deren Erhalt zu gewinnen. Dazu sind Ansprechpartner mit Kontaktdaten aufgelistet.
Redaktionsschluss: 25.09.202
Der Landes-Aktions-Plan vom Freistaat Sachsen: In leichter Sprache: Keine Gewalt mehr gegen Frauen und Mädchen
Das Thema des Landes-Aktions-Plans Sachsen ist: Keine Gewalt mehr gegen Frauen und Mädchen. In leichter Sprache.
Redaktionsschluss: 30.09.202
Gesetz über die Kulturräume in Sachsen: Bericht der AG Evaluation
Die Sächsische Staatsregierung hatte den gesetzlichen Auftrag, bis Ende des Jahres 2025 das Sächsische Kulturraumgesetz zu evaluieren und dazu dem Sächsischen Landtag einen Bericht zu übermitteln. Dieser Bericht wurde am 2. Dezember 2025 dem Kabinett zur Kenntnis vorgelegt und im Anschluss dem Landtag übergeben. In Vorbereitung des Berichts hatte die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch im Herbst 2024 eine Arbeitsgruppe Evaluation einberufen. Sie umfasste 20 Mitglieder aus Verbänden, Kommunen, Landkreisen und Ministerien. Die Arbeitsgruppe hat die Sachgerechtigkeit der im Kulturraumgesetz geregelten Strukturen, der Verfahren und der Mittelverteilung geprüft und ausgewertet.
Redaktionsschluss: 03.12.202
Traces of togetherness: citizen journalism in the South Caucasus and Russia
Im Sommer 2018 suchten während eines Bürgerjournalismus-Workshops neugierige
Menschen aus Armenien und Aserbaidschan gemeinsam mit Gleichgesinnten
aus Russland Uljanowsk nach Spuren ihrer jeweiligen
nationalen südkaukasischen Kultur und Geschichte.
Vor ihrem Aufenthalt an der Wolga recherchierten die kaukasischen Teilnehmer
Spuren russischer Kultur und Geschichte im Südkaukasus und präsentierten diese in gewissem Umfang
als Gesprächsstoff für die Zivilgesellschaft in Uljanowsk. Dies war in den vergangenen Jahrzehnten nicht selbstverständlich und ist es auch heute noch
nicht.
Die schwelenden politischen und territorialen Konflikte um das
Karabach-Gebirge, Abchasien oder den russisch-georgischen
Krieg von 2008 haben es für die Menschen in diesen Regionen
immer schwieriger gemacht, offen und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen. Diese Konflikte gehen oft mit einer
tendenziösen Berichterstattung in den Medien, Zensur und
verschiedenen bürokratischen Repressionen sowie der Anwendung
physischer Gewalt einher. Gemeinsam und manchmal in gemischten Teams verschiedener
Nationalitäten erkundeten die Workshop-Teilnehmer die
Stadt, ihre Menschen und ihre Geschichten und recherchierten Geschichten
aus ihren eigenen Regionen. Dies geschah nicht immer ohne
Konflikte, aber immer mit gegenseitigem Respekt und
die Kommunikation blieb stets respektvoll.
Diese Publikation präsentiert eine Auswahl von bürgerjournalistischen
Beiträgen der Teilnehmer des Projekts
„Spuren der Zusammengehörigkeit” und aus einem Online-Wettbewerb
zum gleichen Thema.
Die Beiträge sind nach teilnehmenden Ländern geordnet
und auch online verfügbar. Am Anfang jedes
Länderabschnitts wurde eine allgemeine Beschreibung der Situation
des Bürgerjournalismus in diesem Land hinzugefügt. Sie
beschreibt den aktuellen Stand, das Entwicklungspotenzial und
die Schwierigkeiten des Bürgerjournalismus auf länderspezifische
Weise.
Im Sinne des Gesamtprojekts möchte das vorliegende Magazin
dazu beitragen, Vorurteile, Unsicherheiten und Ängste gegenüber
dem „Anderen” abzubauen und gleichzeitig die Neugier auf unentdeckte
Spuren der Zusammengehörigkeit zu wecken. Oder wie es ein Teilnehmer formulierte: Die
Anderen sind genau wie wir – „Nicht besser, nicht schlechter. Nur
anders”. Es kommt immer auf die Perspektive an
Japanische Polyphonie: Ein Theorieangebot für Mitsuzaki Kengyôs Godan-ginuta
In diesem Artikel wird für die Möglichkeit plädiert, die Denkweise der Satzmodell-Analyse, die sich im deutschsprachigen musiktheoretischen Diskurs etabliert hat, auf Musik außerhalb europäischer/ westlicher Traditionen anzuwenden. Es zeigt sich, dass bisher nicht befriedigend beschriebene polyphone Strukturen in einer bestimmten Art von japanischer Kotomusik (der sogenannten »Kôtei-Nijûsô«) eine detaillierte Deutung erfahren können, die weitgehend aus »emischer« Selbstbeschreibung der betreffenden Kultur schöpfend auf Entlehnungen westlicher Musiktheorie zu verzichten vermag. Die Analyse wird anhand von Passagen aus Mitsuzaki Kengyôs im 19. Jahrhundert, gegen Ende der Tokugawa-Zeit, aber noch vor der Wiedereröffnung Japans entstandenen Godan-ginuta dargestellt. Dieses Werk für zwei Kotos (und Gesang) zieht gleichsam die radikalen Konsequenzen aus der vorher schon in Jiuta-Sôkyoku (der musikalischen Tradition, in der Godanginuta
steht) zu verzeichnenden Tendenz, das Verhältnis zwischen Hauptstimme und heterophoner Umspielung immer freier zu gestalten. An einen Überblick über historische Vorbilder (heterophone Modelle), besonders bei Mitsuzaki Kengyôs Lehrer Yaezaki Kengyô, schließt sich eine Betrachtung ihrer Überformung und komplexen, den heterophonen Hintergrund teils nicht mehr direkt erkennen
lassenden Verknüpfung durch Mitsuzaki Kengyô an.L’article veut plaider pour la possibilité d’appliquer la manière de penser de l’analyse par ‹ Satzmodelle ›, qui s’est établie dans le discours théorique musical germanophone, à la musique en dehors des traditions européennes ou occidentales. Il s’avère que les structures polyphoniques d’un certain type de musique japonaise pour koto (le « kôtei-nijûsô »), qui n’ont pas été décrites de manière satisfaisante jusqu’à présent, peuvent faire l’objet d’une interprétation détaillée qui, en puisant largement dans l’auto-description « émique » de la culture concernée, peut se passer
des emprunts à la théorie musicale occidentale. L’analyse est présentée à l’aide de passages du Godan-ginuta de Mitsuzaki Kengyô, composé au XIXe siècle, vers la fin de l’ère Tokugawa, mais avant la réouverture du Japon. Cette oeuvre pour deux koto (et chant) tire en quelque sorte les conséquences radicales de la tendance, déjà présente dans le jiuta-sôkyoku (la tradition musicale dans laquelle s’inscrit le Godan-ginuta), à organiser de plus en plus librement le rapport entre la voix principale et l’accompagnement hétérophonique. Après un aperçu des modèles historiques –
les modèles hétérophoniques –, en particulier chez Yaezaki Kengyô, le professeur de Mitsuzaki Kengyô, nous examinerons leur transformation et leur association complexe par Mitsuzaki Kengyô, qui ne laisse parfois plus apparaître directement l’arrière-plan hétérophonique.The article would like to argue in favour of the possibility of applying the way of thinking of ›Satzmodell‹ analysis, which has become established in German-speaking music theory discourse, to music outside European/Western traditions. It is shown that polyphonic structures in a certain type of Japanese koto music (the so-called »Kôtei-Nijûsô«), which have not yet been satisfactorily described, can be given a detailed interpretation which, drawing largely on the »emic« self-description of the culture in question, is able to dispense with borrowings from Western music theory. The analysis is based on passages from Mitsuzaki Kengyô’s Godan-ginuta,
written in the 19th century, towards the end of the Tokugawa period, but before the reopening of Japan. This work for two kotos (and voice) draws the radical consequences, as it were, of the tendency already evident in Jiuta-Sôkyoku (the musical tradition in which Godan-ginuta stands) to organise the relationship between the main voice and the heterophonic accompaniment ever more freely. Following an overview of historical models – heterophonic models – especially those of Mitsuzaki Kengyô’s teacher Yaezaki Kengyô, there is an examination of their transformation
and complex combination by Mitsuzaki Kengyô, which in part no longer directly reveals the heterophonic background
Extracellular Matrix Cues Regulate Mechanosensing and Mechanotransduction of Cancer Cells
Extracellular biophysical properties have particular implications for a wide spectrum of
cellular behaviors and functions, including growth, motility, differentiation, apoptosis, gene expres-
sion, cell–matrix and cell–cell adhesion, and signal transduction including mechanotransduction.
Cells not only react to unambiguously mechanical cues from the extracellular matrix (ECM), but can
occasionally manipulate the mechanical features of the matrix in parallel with biological character-
istics, thus interfering with downstream matrix-based cues in both physiological and pathological
processes. Bidirectional interactions between cells and (bio)materials in vitro can alter cell phenotype
and mechanotransduction, as well as ECM structure, intentionally or unintentionally. Interactions
between cell and matrix mechanics in vivo are of particular importance in a variety of diseases,
including primarily cancer. Stiffness values between normal and cancerous tissue can range between
500 Pa (soft) and 48 kPa (stiff), respectively. Even the shear flow can increase from 0.1–1 dyn/cm2
(normal tissue) to 1–10 dyn/cm2 (cancerous tissue). There are currently many new areas of activity in
tumor research on various biological length scales, which are highlighted in this review. Moreover, the
complexity of interactions between ECM and cancer cells is reduced to common features of different
tumors and the characteristics are highlighted to identify the main pathways of interaction. This all
contributes to the standardization of mechanotransduction models and approaches, which, ultimately,
increases the understanding of the complex interaction. Finally, both the in vitro and in vivo effects
of this mechanics–biology pairing have key insights and implications for clinical practice in tumor
treatment and, consequently, clinical translation