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Treffpunkt ostZONE. Erinnern und gestalten: ein Fotobericht
Das interkulturelle Projekt Treffpunkt ostZONE. Erinnern und gestalten (Kultur Aktiv e.V.,
2021) - initiiert und geleitet von Dr. Verena Böll und Elena Pagel - ermöglichte das gemeinsame
Fragen und Erinnern. Mit dem Ziel, Biografien der Migration seit der DDR-Zeit
bis heute sichtbarer zu machen und vielfältige Erinnerungen an die DDR-Zeit zu sammeln,
fand generationsübergreifend ein intensiver Austausch statt. In den Veranstaltungen
begegneten sich während der DDR-Zeit eingereiste Vertragsarbeiterinnen, Auszubildende
und Studierende z.B. aus Vietnam, Mosambik, Syrien, Russlanddeutsche, Zugezogene
seit 1989, Geflüchtete seit 2015 und „Ur-Dresdner“.
Die Offenheit aller Beteiligten, ihre persönlichen Erinnerungen zu teilen, war sehr groß.
30 Jahre nach dem Mauerfall sprudelten die Erzählungen. Zeitzeugen berichteten und
kamen ins Gespräch. Die Dynamik des Projektes war immens und zog immer weitere
Kreise durch Dresden. Die zehn Künstlerinnen und Künstler des Projektes ermöglichten
den Teilnehmenden mit ihrer jeweiligen Methode ein „Sichtbarmachen“ ihrer Erzählungen.
Diese Werke veranschaulichen die vielfältigen Erinnerungen der Menschen in Dresden
und prägen dadurch die gesamtgesellschaftliche Erinnerung an die DDR-Zeit mit.
Der gesellschaftliche Zusammenhalt wurde durch die Begegnungen nachhaltig gestärkt.
Laufzeit Mai bis Dezember 202
Blick in ein Studierzimmer: Die Handschrift Urb. Lat. 1419
The manuscript Urb. Lat. 1419 is not one of the magnificent handwritings of the Italian Trecento such as the Codices Squarcialupi or Panciatichi, it is probably not even a “commodity” such as the Codex Rossi. Rather the diversity of its contents (sacred and secular two- and three-voice compositions of different provenance), its modest appearance as well as the sometimes rather clumsy handwriting allow us to assume that we are dealing with the “notes” of a music-interested studioso. This hypothesis would explain why the fascicle containing music was tied up with fascicles containing excerpts of writings about logic and jurisprudence on the one hand, and the widely fragmentary character of the musical notation on the other: there are a few sketches, whose meaning cannot be reconstructed at all, the sung text is incomplete, one composition suddenly breaks off and sometimes only one voice of an evidently polyphonic piece was written down. But the diversity of the manuscript clearly betrays a theoretical approach to the different compositional processes in the late 14th century
Feindliche Übernahme: Gottfried Weber, Adolf Bernhard Marx und die bürgerliche Harmonielehre des 19. Jahrhunderts
Current discourse on a “historically informed music theory” focusses on the 15th to 18th century, while the 19th and 20th centuries are rarely considered in this context. Rather, nineteenth- and twentieth-century music theory is frequently considered representative of “systematic” musictheoretical concepts. Nineteenth-century music theory effectively seems to be separated from eighteenth-century music theory by a categorical rupture that can be traced to the origins of the German tradition of “Harmonielehre”. These origins were closely connected to the breakdown of a music education system supported by aristocracy and church institutions during the ancien régime. In the young bourgeois society, the teaching of composition changed its social context: many representative German theorists of harmony, such as Gottfried Weber and Adolf Bernhard Marx, were autodidacts, musical amateurs with only a rudimentary knowledge of composition and music theory. Weber transferred a notion of “scientific scholarship” based on logical deduction and analogy (“Folgegleichheit”) that he had encountered during his study of law to music theory – a notion that he considered absent in the “vexatious figured bass manuals”. In a mechanistic and systematic manner the principles of scale degrees and inversions are expanded into vast combinatorial matrices of possible chord progressions. This highly speculative method separates music theory significantly from compositional practice, thus supporting the idea of impenetrable artistic decisions attributed to musical genius and independent of musical craftsmanship. Weber’s “mathematical” exploration of pitch space is representative of the “combinatorial space” (Catherine Nolan) characteristic of nineteenth-century music theory that finds its logical consequence in Arnold Schönberg’s “method of composing with twelve tones which are related only to one another”
Einfluss adrenerger Mechanismen auf die Entstehung pulmonaler Ödeme
Hypoxie bezeichnet einen, ätiologisch heterogenen, Mangel an Sauerstoff auf zellulärer Ebene (Lee, 2019; MacIntyre, 2014), wie bspw. in Höhenexposition (Bärtsch et al., 2005; Maggiorini et al., 2001), oder Erkrankungen, welche mit Ventilationsstörungen einhergehen (z.B. Chronic obstructive pulmonary disease, [COPD] oder akute Pneumonien). Kompensatorisch setzt kurz nach Hypoxie-Exposition die Hypoxic ventilatory response (HVR; Kumar et Prabhakar, 2012,
Pamenter et al., 2016), als auch die hypoxische pulmonale Vasokonstriktion (HPV; Dunham-Snary et al., 2017) ein (Roth et al., 2009). Eine Katecholaminfreisetzung über das Nebennierenmark und Sympathikusaktivierung (Prabhakar et al., 1985, 2006; Silva et al., 2016; Nurse et al., 2018) führen zur kardiovaskulären Aktivierung (Rao et al., 2015; Grimminger et al., 2017). Auf zellulärer Ebene initiieren sauerstoff-dependente Transkriptionsfaktoren (Hypoxia inducible factors, HIF) sauerstoffsparende Anpassungsvorgänge (West, 2017; Fandrey et al., 2019). Zusätzlich wird im Rahmen dieser Adaptationsprozesse auch eine proinflammatorische Reaktion des Organismus beobachtet (Eltzschig et al., 2011). Im Falle einer Maladaptation können pulmonale Ödeme, wie beim sogen. High-Altitude Pulmonary Edema (HAPE), entstehen. Es wird durch eine inhomogene HPV (Bärtsch, 2004) und erhöhte transmurale Drücke (West, 2012; Swenson, 2020, Bärtsch et al., 2005) ausgelöst. Darüber hinaus kann eine sympathiko-adrenerge Überstimulation zum neurogenen Lungenödem (NPE) führen, wie es bei cerebralen Traumata oder Phäochromozytomkrisen beschrieben wurde
(Finsterer, 2019; Simmons et al., 1968; Leeuw et al., 1986; Lu et al., 2020; Son et al., 2005; Abdelhalim et al., 2012). Primär scheinen alpha-adrenerge Prozesse eine Rolle in der hier beobachteten Ödementstehung zu spielen. Beta-Adrenerge Substanzen tragen auch zur Ödemgenese bei, es überwiegen jedoch ihre antiödematösen Effekte (Raßler et al., 2003). Gemeinsamkeiten von HAPE und NPE bestehen im zeitlichen Verlauf der ÖdementwicklungEinführung in die Thematik Hypoxie bezeichnet einen, ätiologisch heterogenen, Mangel an Sauerstoff auf zellulärer Ebene (Lee, 2019; MacIntyre, 2014), wie bspw. in Höhenexposition (Bärtsch et al., 2005; Maggiorini
et al., 2001), oder Erkrankungen, welche mit Ventilationsstörungen einhergehen (z.B. Chronic obstructive pulmonary disease, [COPD] oder akute Pneumonien). Kompensatorisch setzt kurz nach Hypoxie-Exposition die Hypoxic ventilatory response (HVR; Kumar et Prabhakar, 2012, Pamenter et al., 2016), als auch die hypoxische pulmonale Vasokonstriktion (HPV; Dunham- Snary et al., 2017) ein (Roth et al., 2009). Eine Katecholaminfreisetzung über das Nebennierenmark und Sympathikusaktivierung (Prabhakar et al., 1985, 2006; Silva et al., 2016;
Nurse et al., 2018) führen zur kardiovaskulären Aktivierung (Rao et al., 2015; Grimminger et al., 2017). Auf zellulärer Ebene initiieren sauerstoff-dependente Transkriptionsfaktoren (Hypoxia inducible factors, HIF) sauerstoffsparende Anpassungsvorgänge (West, 2017; Fandrey et al., 2019). Zusätzlich wird im Rahmen dieser Adaptationsprozesse auch eine proinflammatorische Reaktion des Organismus beobachtet (Eltzschig et al., 2011). Im Falle einer Maladaptation können pulmonale Ödeme, wie beim sogen. High-Altitude Pulmonary Edema (HAPE), entstehen. Es wird durch eine inhomogene HPV (Bärtsch, 2004) und erhöhte
transmurale Drücke (West, 2012; Swenson, 2020, Bärtsch et al., 2005) ausgelöst. Darüber hinaus kann eine sympathiko-adrenerge Überstimulation zum neurogenen Lungenödem (NPE) führen, wie es bei cerebralen Traumata oder häochromozytomkrisen beschrieben wurde (Finsterer, 2019; Simmons et al., 1968; Leeuw et al., 1986; Lu et al., 2020; Son et al., 2005; Abdelhalim et al., 2012). Primär scheinen alpha-adrenerge Prozesse eine Rolle in der hier beobachteten Ödementstehung zu spielen. Beta-Adrenerge Substanzen tragen auch zur
Ödemgenese bei, es überwiegen jedoch ihre antiödematösen Effekte (Raßler et al., 2003). Gemeinsamkeiten von HAPE und NPE bestehen im zeitlichen Verlauf der Ödementwicklung und deren histologischem Korrelat (Raßler et al., 2003; Raßler 2007). Daher stellt sich die Frage ob und in welchem Maße hypoxie-induzierte Lungenödeme durch die hypoxische Sympathikusaktivierung verstärkt werden. Unsere Hypothese war, dass eine experimentelle adrenerge Blockade zu einer Verbesserung, die Applikation von NE hingegen zu einer weiteren Verschlechterung des Lungenödems führt. Kardiopulmonale Kompensationsmechanismen unter Hypoxie beruhen auf einer Umverteilung/Optimierung der Flüssigkeitsbelastung (vgl.
Höhendiurese). Da die ersten Ergebnisse dieser Arbeit (Bölter et al., 2019) auf Infusionen höherer Flüssigkeitsmengen (6% des Blutvolumens der Versuchstiere) begründet waren, wurde im zweiten Teil (Appelt et al., 2021) zusätzlich die Frage untersucht, ob eine geringere Flüssigkeitsbelastung die Ödementwicklung abmildert.
Zusammenfassung:
Hypoxie führt neben einer inotropen und lusitropen LV-Funktionsstörung auch zu milden bis moderaten interstitiellen Lungenödemen. Unter reduzierter Volumengabe ist eine Besserung dieser Effekte zu verzeichnen, zumindest in der Frühphase der Exposition. Inflammatorische Prozesse sind als ödemassoziiert zu werten. Das parallele Auftreten von Ödem und Inflammationszeichen spricht gegen eine primär entzündliche Ödemgenese. Bei den Tieren in der vorliegenden Studie ist nur von einer schwachen Sympathikusaktivierung unter Hypoxie auszugehen, welche für den Ausgleich der LV-Funktionsstörung unzureichend erscheint und in der Ödemgenese eher eine untergeordnete Rolle spielt; wobei v.a. α-adrenerge Prozesse die Ödementwicklung begünstigen. Vergleichsweise ist von stärkeren proödematösen
Effekten nach Volumenbelastung auszugehen. Adrenerge Stimulation durch NE-Infusion konnte die negativen kardiopulmonalen Effekte nicht ausgleichen und führte eher zu einer Verstärkung der Lungenödeme. Demgegenüber konnten unter adrenerger Blockade die Ödeme nicht hinreichend abgemildert werden.
Schlussfolgernd muss ein diffiziles Gleichgewicht der kardiopulmonalen
Kompensationsmechanismen postuliert werden. Sowohl ein zu hoher als auch ein zu geringer Sympathikotonus kann schädliche Konsequenzen haben. Neben einer strengen Flüssigkeitsbilanzierung zur Abmilderung o.g. Effekte haben diese Erkenntnisse Bedeutung in der Höhenmedizin und bei Erkrankungen, in deren Rahmen es zu Hypoxie/Hypoxämien kommt.:I Inhaltsverzeichnis ...................................................................................3
II Abkürzungsverzeichnis ..........................................................................5
III Einführung ............................................................................................7
1. Lungenödeme ......................................................................................7
1.1 Anatomische Grundlagen ...................................................................7
1.2 Klassifikation von Lungenödemen .....................................................9
1.2.1 Kardiogene Lungenödeme ...........................................................10
1.2.2 Nicht-kardiogene Lungenödeme ...................................................11
1.2.2.1 Ursachen Nicht-kardiogener Lungenödeme ...............................11
1.2.2.2 HAPE ..........................................................................................13
1.3 Kompensationsmechanismen ...........................................................14
1.3.1 Interstitielle Kompensation .............................................................14
1.3.2 Alveoläre Flüssigkeitsclearance .....................................................15
1.3.3 Regulation ......................................................................................17
1.3.4 Behinderung der Clearance ...........................................................18
2. Hypoxie ...............................................................................................18
2.1 Grundlagen .......................................................................................18
2.2 Regulation des Sauerstoffhaushaltes ...............................................19
2.3 Reaktionen auf akute und subakute Hypoxie ...................................20
2.3.1 Sympathische Aktivierung .............................................................20
2.3.2 Kardiale Reaktion ..........................................................................20
2.3.3 Alveoläre Ventilation ......................................................................22
2.3.4 Wirkungen auf das Gefäßbett .......................................................22
2.3.4.1 Pulmonale Gefäße .....................................................................22
2.3.4.2 Systemische Gefäße ..................................................................23
2.3.5 Sauerstofftransport im Blut ............................................................24
2.3.6 Diurese .............................................................................................24
2.3.7 Inflammationsprozesse ...........................................................................25
3. Adrenerge Rezeptoren und die über sie vermittelten Wirkungen ......................26
3.1 Typen von Adrenozeptoren und ihre Wirkung im Herz-Kreislauf-System ..........26
3.2 Adrenozeptoren in der Lunge ...............................................26
4. Fragestellungen dieser Arbeit .................................................28
IV Publikation Bölter et al. ...........................................................29
IV Publikation Appelt et al. ..........................................................42
V Anhang .....................................................................................56
5.1 Methodik: Erstellung des Lungenödemindex (pulmonary edema index, PEI .....56
5.2 Weitere Ergebnisse ...............................................................59
5.2.1 Akutes Rechtsherzversagen unter Hypoxie .......................59
5.2.2 Mögliche Ursachen der hypoxischen Pumpschwäche des LV ..............62
5.2.3 Charakterisierung der hypoxischen Lungenschädigung ......65
VI Zusammenfassung der Arbeit ...................................................67
VII Literaturverzeichnis .................................................................72
VIII Publikationsverzeichnis ........................................................102
IX Eigener Beitrag zu den Publikationen ....................................104
X Eigenständigkeitserklärung zur Abfassung der Arbeit ............105
XI Lebenslauf ............................................... .............................106
XII Danksagung .........................................................................10
Marderkaninchen
Das Marderkaninchen ist besonders charakterisiert durch seine attraktive Fellzeichnung, die in den Farbenschlägen braun und blau der von Baum- und Steinmardern ähnelt.
Es entstand zwischen 1923 und 1925 an mehreren Orten aus unterschiedlichen Rassen, jedoch stets unter Beteiligung von Chinchillakaninchen.
Der Flyer informiert über Zuchtgeschichte, Kennzeichen, Haltung und Bestandsentwicklung dieser gefährdeten einheimischen Kaninchenrasse. Ziel ist es, mehr Züchter für deren Erhalt zu gewinnen. Dazu sind Ansprechpartner mit Kontaktdaten aufgelistet.
Redaktionsschluss. 25.09.202
Die Sächsische Gartenakademie: Aktiv für den Freizeitgartenbau 2026
Die Gartenakademie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wendet sich mit einem vielfältigen Weiterbildungsangebot an alle Freizeitgärtnerinnen und Freizeitgärtner. Der Flyer bietet einen Überblick über das gesamte Angebot der Gartenakademie im Jahr 2026.
Redaktionsschluss: 15.11.202
Die Prädiktion des Therapieansprechens bei Patienten mit chronischer Hepatitis-B-Infektion durch die Quantifizierung des anti-HBc-Antikörpers
Charakterisierung von Defektstellen und deren Einfluss auf die Funktionalität von Feldeffekttransistoren mittels niedrigfrequenter Rauschmessungen
Im Verlauf der technologischen Entwicklung wurden Halbleiterstrukturen kontinuierlich miniaturisiert. Parallel dazu steigen die Anforderungen an diese Technologien hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz. Da diese Eigenschaften jedoch nicht unabhängig voneinander sind, erfordert die Optimierung eines Merkmals häufig Kompromisse bei anderen. Unterschiedlichste Technologiegenerationen mit jeweils spezifischen Anpassungen konnten Fortschritte im Hinblick auf Leistung oder Energieeffizienz erzielen. Im Bereich der Zuverlässigkeit, insbesondere hinsichtlich der Anfälligkeit gegenüber Störungen durch Defektstellen im Material, zeigt sich jedoch ein Trend: Mit abnehmender Strukturgröße der Bauteile nimmt die Anfälligkeit zu. Betrachtet man ein komplexes System aus Bauelementen – beispielsweise einen Speicher (Memory) – lässt sich erkennen, dass sich die Zuverlässigkeit in mehrere Teilbereiche aufgliedert. Die Miniaturisierung der Bauteile geht dabei mit einer deutlichen Einschränkung der Zuverlässigkeit einher. Es steht außer Frage, dass ein Memory-System ein komplexes Gefüge darstellt, in dem zahlreiche zusätzliche Wechselwirkungen und spezifische Bauelementeigenschaften berücksichtigt werden müssen. Um jedoch ein fundiertes physikalisches Verständnis zu erlangen, ist es notwendig, die einzelnen Bauelemente eines solchen Systems sowie die Wechselwirkungen verschiedener physikalischer Prozesse zu untersuchen. Aus diesem Grund liegt der Fokus auf der Analyse von Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren (MOSFETs) – unter Einbeziehung unterschiedlicher Technologiestufen, Materialien und Fertigungsprozesse. Diese Untersuchungen erfolgen durch eine physikalische Analyse des niederfrequenten Rauschens sowie der Defektzustände. Beide Messansätze liefern Hinweise auf Defekte im Halbleitermaterial, wobei Überschneidungen zwischen den jeweiligen Defekttypen bestehen, diese jedoch nicht identisch sind. Es wird ein Vergleich zwischen verschiedenen Technologien in Form von dielektrischen Transistoren vorgenommen. Der Unterschied zwischen der Fully Depleted Silicon On Insulator (FDSOI) Technologie und herkömmlichen Bulk-MOSFETs ist in erster Linie das Stromverhalten. Dadurch ändert sich die gegenwärtige Theorie des Rauschens für die FDSOI-Technologie. Diese Änderungen werden diskutiert und angepasst.
Im letzten Abschnitt wird der ferroelektrische Transistor (FeFET) eingeführt und die nötigen Änderungen in der Messtechnik sowie in der mathematischen Theorie besprochen. Hierbei werden im Bezug auf den FeFET verschiedene Verbesserungen vorgenommen, um eine Steigerung der Verlässlichkeit und ein Abnehmen des Rauschniveaus zu gewährleisten. Dies geschieht durch Änderung der Energiewerte der Defektstellen mit Hilfe von Fluoridierung der Grenzflächenschicht oder/und der ferroelektischen Schicht. Hierbei zeigt die Kombination, beide Schichten zu fluorinieren, eine deutlichere Verbesserung in Bezug auf die Verlässlichkeit. Die Untersuchung hinsichtlich der in der Herstellung der ferroelektrischen Schicht verwendeten Vorläufermaterialien zeigt, dass ein verbessertes Rauschverhalten für Strukturen mit chlorbasierten Präkursoren, sowie bei Verwendung von Atomic Layer Deposition (ALD)-Prozess als Abscheideprozess der HfO2-Schicht, erreicht werden kann. Ebenfalls zeigt eine weitere Untersuchung, dass bei Strukturen mit Zirkonium-Dotierung im Vergleich zu Strukturen mit Silizium-Dotierung ein geringeres Rauschniveau erzielt werden kann. Hierbei zeigen Strukturen mit Silizium-Dotierung mit einem Verhältnis von 1:16 das geringste Rauschniveau. Um eine direkte Anwendung für das Flicker-Rauschverhalten zu illustrieren, wird der Einfluss dieses Rauschens auf ein Beispiel im Bereich des ”In Memory Computings“ gezeigt. Ebenfalls wird für den Bereich des ”Quantum Computing“, die Temperaturabhängigkeit des Rauschens und der Defekte präsentiert.:1 Einleitung 2
2 Motivation 6
3 Low Frequency Noise 9
3.1 Random Telegraph Noise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3.2 Flicker-Rauschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
3.2.1 Rauschquellenuntersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
3.2.2 Defektenergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
3.2.3 Defekttiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
3.2.4 Grundlagentheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
3.3 Die ID-Gm-Methode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
4 Messaufbau 35
4.1 Messtechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
4.2 Messaufbau Details . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
4.3 Einfl¨usse auf das Messsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
4.4 Hochfrequenz Messungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
4.5 Charge Pumping . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
5 Fully Depleted Silicon On Insulator 52
5.1 FDSOI-Transistor Stromverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.2 Geometrie-Einfluss auf das Rauschverhalten . . . . . . . . . . . . . . 55
5.3 Backgate-Einfluss auf das Rauschverhalten . . . . . . . . . . . . . . . 58
6 Ferroelektrischer Feldeffekttransistor 62
6.1 Der ferroelektrische Effekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
6.2 Probenherstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
6.3 Zuverl¨assigkeitsfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
6.4 Rauschuntersuchung in ferroelektischen Bauelementen . . . . . . . . . 69
6.4.1 Messmethoden im ferroelektrischen Bauelement . . . . . . . . 69
6.4.2 Einfl¨usse durch Dotierung auf das Rauschverhalten . . . . . . 73
6.4.3 Einfl¨usse der Abscheidungsprozesse auf das Rauschverhalten . 77
6.4.4 Einfluss von ALD-Pr¨akursor-Materialien auf das Rauschverhalten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
6.4.5 Fluorierungsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
6.4.6 Temperatureinfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
4
7 Anwendungsbereich der Rauschuntersuchung 104
7.1 In Memory Computing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
8 Zusammenfassun
Integrationsmonitoring der Länder ... / Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Freistaat Sachsen: Länderauszug für den Freistaat Sachsen
A Single Dose of Piperacillin Plus Tazobactam Gel as an Adjunct to Professional Mechanical Plaque Removal (PMPR) in Patients with Peri-Implant Mucositis: A 6-Month Double-Blind Randomized Clinical Trial
Objectives: This randomized, placebo-controlled, double-masked clinical trial aimed to evaluate the clinical and microbiological efficacy of professional mechanical plaque removal (PMPR) with or without adjunctive application of piperacillin plus tazobactam gel in the treatment of peri-implant mucositis (PiM) for up to 6 months. Materials and Methods: The study included 31 patients with peri-implant mucositis (bleeding on probing (BoP) > 1 at at least one site at baseline, absence of peri-implant bone loss compared with a previous radiograph). After randomized assignment to test and control groups, patients received full-mouth supragingival scaling with or without piperacillin plus tazobactam gel. Clinical examination was performed at baseline and after 3 and 6 months, and a microbiological examination was performed at baseline and after 3 months. Results: After six months, both treatment modalities resulted in significant reductions and improvements in clinical parameters at the implant sites. Neither study group achieved a complete resolution of PiM (i.e., BoP ≤ 1 per implant). The number of implants with BoP decreased statistically significantly between subsequent time points (p < 0.001) in both the test and the control group. Significant BoP differences (p = 0.039) were observed between groups at 6 months (difference to baseline) following therapy. Conclusions: Within the limitations of the present study, the single use of a slow-release, locally applied antibiotic combination of piperacillin and tazobactam gel, adjunctive to PMPR, showed an improvement in clinical variable of implants diagnosed with PiM. The adjunctive treatment resulted in higher BoP reduction when compared to the control, but no significant differences were observed regarding the changes in other clinical and microbiological parameters