Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies

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    Podcast: Homeoffice – Fortschritt oder Falle?

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    Die Covid-Pandemie hat in vielen Lebensbereichen die Digitalisierung beschleunigt und auch unsere Arbeitswelt nachhaltig verändert. Das Arbeiten von Zuhause im Homeoffice wurde stark ausgeweitet und wird weiterhin von vielen Beschäftigten genutzt. Was bedeutet diese Entwicklung in Hinblick auf Gleichstellung? Welche Chancen bieten sich, Frauen in Führungspositionen zu stärken und wo sind die Risiken? Unter welchen Umständen verfestigt Homeoffice die Zuständigkeit von Frauen für unbezahlte Arbeit? Dieser Podcast fasst die wichtigsten Projektergebnisse des Projekts "Smart Working – Frauen in Führungspositionen stärken" zusammen und diskutiert die davon abgeleiteten Strategien

    State Reduction and Second-order Perturbations of Heterogeneous Agent Models

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    This paper develops a method to compute second-order perturbations of discretetime heterogeneous agent models. It addresses the three main tasks to make second-order approximations tractable: state reduction, generating sufficient smoothness, and fast computation of the quadratic terms in the perturbation solution. The method is applied to a model with divisible labor, one with indivisible labor, and to an OLG model with stochastic aging. Compared to a linearized solution, second-order perturbations achieve substantially higher accuracy if models are subject to large or medium-sized aggregate shocks. They also capture precautionary behavior with respect to aggregate shocks. A general method of state reduction is developed, called ”conditional-expectations approach”. In the example models, it performs better in terms of accuracy and reliability than alternative approaches

    REvaluation Podcast: Kann eine nationale Strategie das Hochschulwesen sozialer machen?

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    Dieses Mal hatten wir Freud' und Ehr' mit zwei Expert:innen aus der Hochschulforschung zu sprechen: Silke Preymann und Martin Unger. Anlass war die Zwischenevaluierung der Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung des BMBWF, die vergangenes Jahr veröffentlicht wurde. Wir erfahren, wie viele österreichische Hochschulen Strategien und Aktivitäten zur Förderung benachteiligter Gruppen haben und dass es dafür eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen gibt. Warum man nicht sagen kann, ob Studierende mit Behinderungen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung unter- oder überrepräsentiert sind, dass Studierende im Schnitt viel älter sind, als es der landläufigen Vorstellung entspricht und warum es keinen Sinn macht, spezifische Maßnahmen für einzelne Gruppen zu setzen - diese interessanten Umstände und noch einige mehr werden in den knapp 100 Minuten dieser Podcastfolge erklärt

    Kopstein, Regine; geb. Basch (1842–1926), Funktionärin

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    Gastroenterologische und hepatologische Versorgung in Österreich – eine Gap-Analyse

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    Hintergrund: Aufgrund der hohen Krankheitslast nimmt die Gastroenterologie und Hepatologie in Österreich eine bedeutende Rolle in der Gesundheitsversorgung ein, dennoch wird sie kaum untersucht und unterliegt keiner Planung. Ziel der Studie ist es, die aktuelle Versorgungssituation zu ermitteln und den zukünftigen Bedarf im Jahr 2030 zu prognostizieren. Methode: Um Angebot und Nachfrage des aktuellen Versorgungsstand abzubilden, werden Daten aus fünf administrativen Quellen analysiert. Der zukünftige Bedarf wird basierend auf dem aktuellen Angebot und Nachfrage mittels einer Gap-Analyse prognostiziert, bei welcher der aktuelle Stand bis 2030 fortgeschrieben wird. Dies erfolgt anhand eines Stock-flow-Modells auf der Angebotsseite, und auf der Nachfrageseite wird in eine Nachfrage nach ärztlicher Kapazität „übersetzt“. Ergebnisse: Im Basisjahr 2021 zeigt sich ein hoher Altersdurchschnitt der Ärzteschaft, insbesondere bei jenen im niedergelassenen Bereich (konkret: unter Vertrag bei der Österreichischen Gesundheitskasse, ÖGK). Diese werden bis 2030 teilweise oder zur Gänze ausscheiden, wodurch sich ein hoher Bedarf an Absolventinnen und Absolventen mit einschlägiger fachärztlicher Ausbildung ergibt. Gleichzeitig nimmt die Prognose eine Steigerung der Nachfrage um 0,8% bis 2,4% pro Jahr an. Der Gap-Analyse zufolgewerden 78 Ärztinnen und Ärzte imintramuralen Bereich (ausschließlich angestellt) bis 2030 benötigt sowie 144 bis 188 mit ÖGK-Vertrag. Weiters gibt es einen Bedarf in unbekannter Höhe an Ärztinnen und Ärzten mit (1) Doppeltätigkeit (angestellt und niedergelassen ohne ÖGK-Vertrag), (2) Vertrag bei anderen Kassen oder (3) ausschließlicher Wahlarzt-Tätigkeit. Im selben Zeitraum werden ca. 240 Absolvierende nachrücken, welche gerade den Bedarf in den beiden berechneten Gruppen decken, nicht aber den Gesamtbedarf. Schlussfolgerung: Aus der Prognose ergibt sich eine Lücke an Ausgebildeten, um die Versorgung auf heutigem Niveau sicherzustellen. Noch nicht berücksichtigt sind aber Mehrbedarfe durch eine Steigerung der Qualität, zum Beispiel im Sinne der geplanten Vorsorgekoloskopie in ganz Österreich. Eine Attraktivierung des Fachs für junge Medizinerinnen und Mediziner wäre wichtig. Selbst wenn dies gelingt, kann der demografische Wandel aber zu einer Verknappung an Ausbildenden führen. Due to the high burden of disease, the field of gastroenterology and hepatology plays a significant role in health provision in Austria, yet it is underrepresented in research and planning. The aim of the study is to determine the current level of demand and supply and to forecast capacity needs up to the year 2030

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