Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies
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Arm trotz Erwerbsarbeit. "Arbeiterstrich" Triesterstraße (10. Bezirk)
Für die Dauerausstellung des neu eröffneten Wien Museums wurden Expert:innen zum Strukturwandel der Wiener Ökonomie nach 1990 interviewt. Die Soziologin Laura Wiesböck hat mit Lisa Bolyos über Armut und ihre Sichtbarkeit in der Stadt gesprochen und durfte ein Bildsujet vorschlagen, das von Michael Bigus für das Museum fotografiert wurde
Gastroenterologische und hepatologische Versorgung in Österreich
Die Versorgung von Erkrankungen aus dem Bereich der GEH unterliegt kaum Planung und ist innerhalb von Österreich sehr heterogen.
Bei den ausschließlich angestellten Ärzt:innen im intramuralen Bereich werden im Jahr 2030 83 Personen fehlen, da die Zahl von Ärzt:innen mit GEH-Qualifikation um 27% abnehmen, aber der Bedarf um 4% steigen wird.
Im niedergelassenen Bereich werden im Jahr 2030 144–188 Ärzt:innen fehlen
Winter-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2023–2025. Steigende Realeinkommen tragen verhaltene Konjunkturerholung
Monitoring der Umsetzung der HSK-Empfehlungen zur Verbreiterung von Genderkompetenz in hochschulischen Prozessen
Evaluierungsbericht: Zukunftsrat Verkehr
Der Verein Respekt.net hat durch die Förderung des Action for Sustainable Future Hub der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft und der Universität für angewandte Kunst Wien den Zukunftsrat Verkehr 2022 ins Leben gerufen. Ziel war es, dass Bürger:innen in einem partizipativen Prozess an zwei Wochenenden (Oktober 2022 und März 2023) ein nachhaltiges Verkehrskonzept für die gesamte österreichische Ostregion entwickeln. Das zweite Wochenende endete mit einem Bürger:innen Café, bei dem die erarbeiteten Ergebnisse und Vorschläge für die Politik Interessierten präsentiert wurden. Beginnend mit den Wochenenden und bis Projektende begleitete eine aufsuchende Kampagne das Projekt in der Öffentlichkeit. Ab dem zweiten Wochenende wurde das Projekt von Mitarbeiter:innen der Forschungsgruppe „Science, Technology and Social Transformation“ des Instituts für Höhere Studien evaluierend begleitet. Dafür wurde einerseits das März-Wochenende teilnehmend beobachtet und andererseits qualitative Interviews mit repräsentativen Vertreter:innen verschiedener Zielgruppen, darunter Moderator:innen, Beobachter:innen, Teilnehmer:innen und Expert:innen, durchgeführt. Zusätzlich zu den öffentlich zugänglichen Ergebnissen wurde durch Interviews mit der Kampagnenleitung und einer schriftlichen Befragung der Projektleitung ein umfassendes Bild der Projektumsetzung erstellt.
Ergebnisse der Evaluierung zeigen, dass die Befragten die Rolle der Politik und ihre mangelnde Präsenz im Prozess kritisierten. Das Projektteam rechnete aufgrund fehlender politischer Weisung bereits von Anfang an nicht mit einer Umsetzung der Ergebnisse. Aus diesem Grund standen für die Projektmitarbeiter:innen die Bürger:innen und ihre Erfahrungen während des Zukunftsrats Verkehr und der begleitenden Kampagne sowie auch das methodische Experimentieren im Vordergrund. Ziel war es einen Raum für Partizipation und Deliberation zu schaffen. Etwa 30 Menschen, die laut der Befragten in ihren Einstellungen nicht besonders divers waren, hatten die Möglichkeit am Prozess teilzunehmen und Erfahrungen aus ihrem eigenen Umfeld zu teilen. Neben der Ausarbeitung politischer Empfehlungen bot der Zukunftsrat auch die Chance zur Reflexion des eigenen Mobilitätsverhaltens. Die methodische Umsetzung während beider Wochenenden ermöglichte dem Projektteam zahlreiche Erkenntnisse darüber zu sammeln, welche Methoden in diesem Setting funktionieren und welche nicht. Dabei wurde auch erkannt, dass der Prozess kompakter gestaltet sein sollte, um die Motivation der Teilnehmer:innen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Die Einbindung der Expert:innen wurde als äußerst fruchtbar erlebt. Insgesamt lieferte das Projekt wertvolle Einblicke in partizipative Prozesse, Bürger:innenbeteiligung und hinsichtlich Herausforderungen bei der Integration politischer Akteur:innen.
Das Evaluationsteam stellte fest, dass durch die Kampagne, die aufgrund mangelnde Ressourcen vom Einsatz einer Person abhing, zwar keine langfristige Einbindung vieler Bürger:innen sichergestellt werden konnte, aber durch öffentliche Veranstaltungen, Panelgespräche, Kunstprojekte, Videomaterialproduktion, journalistische Artikel und einen akademischen Beitrag auf jeden Fall ein gewisser Impact erreicht wurde
Menschen schützen und unterstützen: warum Solidarität weiterhin gefragt ist in der Pandemie
Seit Beginn der Pandemie hat sich unser Fachwissen sowohl über die Ausbreitung des Virus als auch über Präventionsmaßnahmen vervielfacht. Tests, Impfungen und Therapien sind verfügbar und viele Fragestellungen durch die Erkenntnisse der letzten Jahre gelöst worden. Trotzdem bleibt die Entscheidungsfindung für Interventionen im Sinne der öffentlichen Gesundheit weiterhin eine Herausforderung. Dafür kann die unabhängige und interdisziplinäre Wissenschaft weiterhin wichtige Impulse setzen und Perspektiven liefern. Dieses Papier stellt einige zentrale Punkte zusammen, die aus einem intensiven Diskursprozess entstanden sind, der in den letzten Monaten unter den angeführten Expert*innen und Wissenschafter*innen verschiedener Disziplinen stattgefunden hat. Es besteht der Grundkonsens, dass eine gesundheitspolitische und ethische Notwendigkeit besteht, den Schutz jener Menschen im Blick zu behalten, welche anfälliger für schwere COVID-19 Krankheitsverläufe, als auch Long Covid sind, sowie deren Umfeld und generell im Hinblick auf Gesundheitsfragen vorsichtig agierende Personen. Dieses Papier soll Bewusstsein für die Thematik stärken, und Entscheidungsträger:innen sensibilisieren und darin unterstützen, diese Personenkreise in ihren Überlegungen im Blick zu behalten
Financial and economic uncertainties and their effects on the economy
We estimate new indices measuring financial and economic uncertainty in the euro area, Germany, France, the United Kingdom and Austria, following the approach of Jurado et al. (Am Econ Rev 105:1177–1216, 2015), which measures uncertainty by the degree of predictability. We perform an impulse response analysis in a vector error correction framework, where we focus on the impact of both local and global uncertainty shocks on industrial production, employment and the stock market. We find that global financial and economic uncertainties have significant negative effects on local industrial production, employment, and the stock market, while we find hardly any influence of local uncertainty on these variables. In addition we perform a forecasting analysis, where we assess the merits of uncertainty indicators for forecasting industrial production, employment and the stock market, using different performance measures. The results suggest that financial uncertainty significantly improves the forecasts of the stock market in terms of profit-based measures, while economic uncertainty gives, in general, more insight when forecasting macroeconomic variables