Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies
IRIHS - Institutional Repository at IHSNot a member yet
6516 research outputs found
Sort by
Sommer-Prognose der österreichischen Wirtschaft 2024–2025. Konjunktur vorerst noch ohne Schwung
Working long hours while studying: a higher risk for First-in-Family students and students of particular fields of study?
Student employment has become widespread across many European countries, eliciting the question of how working while studying affects student retention. Previous research mostly agrees that it does by arguing that firstly, students who work long hours (i.e. more than 10 h per week) are more likely to leave university early, and also shows that students without academic family backgrounds (i.e. First-in-Family students) are more likely to enter term-time employment. However, little attention has been paid to investigating the factors predicting students’ decision to enter time-consuming employment while studying, and little differentiating between fields of study. Our study, which is based on a sample of 47,228 university students in Austria, reveals that the risk of working long hours differs considerably among various groups of students. Besides financial necessity, the results show that seeking work experience and not coming from an academic family background are also strong predictors for entering time-consuming employment, especially for business students. We suggest that higher education educators should effectively address this issue by working more closely with employers, industry representatives, professionals and students. We stress that universities should support their students in building networks, gaining insights into entry-level work and bridging the gap to graduate employment
Photovoltaik- und Windkraftausbau in Niederösterreich: Potenziale und Herausforderungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Photovoltaik- und Windkraftausbau: Wer und wie viele werden gebraucht?
Auf dem Weg zur CO2-Neutralität zählen Erneuerbare Energien – allen voran Wind und Sonne – zu den großen Hoffnungsträgern. Auch Niederösterreich plant mithilfe eines ambitionierten Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Umsetzung des Ausbauplans bringt Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt mit sich, stellt diese aber auch vor Herausforderungen
Photovoltaik- und Windkraftausbau: Wer und wie viele werden gebraucht?
Auf dem Weg zur CO2-Neutralität zählen Erneuerbare Energien – allen voran Wind und Sonne – zu den großen Hoffnungsträgern. Auch Niederösterreich plant mithilfe eines ambitionierten Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Umsetzung des Ausbauplans bringt Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt mit sich, stellt diese aber auch vor Herausforderungen
Der touristische Arbeitsmarkt. Vor, während und nach Corona
Die Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen ist in den Jahren von 1997 bis 2019 kontinuierlich gewachsen. Dieses Wachstum hat sich auch unmittelbar in den Beschäftigungszahlen niedergeschlagen. Die grundlegenden Beschäftigungsmuster der Branche sind in diesem Zeitraum weitgehend stabil geblieben, da sich die Charakteristika von Angebot und Nachfrage nicht geändert haben: Die Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen schwankt im Tages-, Wochen- und Jahresverlauf. Im Moment, in dem die Nachfrage anfällt, muss sie durch personalintensive, just-in-time Produktion vor Ort befriedigt werden. Die saisonal bedingten Schwankungen im Personalbedarf bedingen auch eine besondere Beschäftigungsdynamik. Die (auch international) branchenüblichen Heraufforderungen temporäre und saisonale Arbeitskräfte zu finden und Personalabgänge zu kompensieren, wurde durch das Branchenwachstum verschärft. Der wachsende Arbeitskräftebedarf konnte in den letzten Jahren vor allem durch grenzüberschreitend mobile Beschäftigte gedeckt werden, wobei dies perspektivisch durch den demographischen Wandel und die Konkurrenz durch andere Branchen erschwert wird. Im Zuge der Corona Pandemie war der Tourismus jene Branche, die am stärksten von Lockdowns betroffen war. Der Beschäftigungsrückgang im Corona Zeitraum von 2020 bis Ende 2022 war im Tourismus (ÖNACE I) im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen am stärksten. Die Frage der Deckung des Personalbedarfs wurde dadurch nicht erleichtert. Der vermeintlichen kurzfristigen Entlastung stand die Herausforderung gegenüber, den Abgang langfristiger Kernbeschäftigter zu vermeiden. Ab Sommer 2022 sind nicht nur behördliche Einschränkungen weggefallen, auch die Quarantänebestimmungen, die eine Einschränkung der Nachfrageseite bedeuteten, sind weitgehend gelockert worden. Auf Basis des kurzen Nachbetrachtungszeitraums des Sommers 2022 kann Corona als temporärer Einschnitt betrachtet werden. Wie weit sich in Folge der Pandemie mittel- und langfristige Änderungen ergeben, wird sich zeigen. Weder die Rahmenbedingungen noch die Produktionsweise haben sich im Tourismus in Folge von Corona fundamental geändert. Die Herausforderung, den Arbeitskräftebedarf adäquat zu decken, besteht auch nach Corona weiter
Einleitung. Von der Geschlechterpolitik zur diversitätsorientierten Gleichstellungspolitik im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Arbeitsmarktpolitik
Die Arbeitsmarktentwicklung der letzten 15 Jahre war in Österreich durch ein substanzielles Anwachsen des Arbeitskräfteangebots sowie durch konjunkturelle Faktoren geprägt. Obwohl das Arbeitsvolumen (in geleisteten Arbeitsstunden) nicht zunahm, kam es zu einem Anwachsen der Zahl der unselbstständigen Beschäftigungsverhältnisse. Das Niveau der Arbeitslosigkeit
variiert in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung. Ungeachtet einer vergleichsweise breit ausgebauten aktiven Arbeitsmarktpolitik zeigt Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf eine
zunehmende Konzentration auf bestimmte Personengruppen bzw. eine Verfestigung. Dies geht für die Betroffenen mit substanziellen Problemen sozialer Teilhabe einher.
• Zur Vermeidung von dauerhafter sozialer Exklusion sollten Angebote der aktiven Arbeitsmarktpolitik weiter ausgebaut werden, unter anderem mit Fokus auf längerfristige Maßnahmen zur fachlichen Qualifikation.
• Das System der Arbeitslosenversicherung bedarf einer dahin gehenden Reform, dass eine Existenzsicherung auch nach vorher vergleichsweise niedrigen Erwerbseinkommen gewährleistet ist.
• Zur politischen Durchsetzung einer auch sozialpolitisch orientierten Arbeitsmarktpolitik wäre zudem notwendig, dass Arbeitslosigkeit (wieder) verstärkt als strukturell verursachtes Problem begriffen wird, das nicht in erster Linie in individuellen Entscheidungen der Betroffenen begründet is