Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies
IRIHS - Institutional Repository at IHSNot a member yet
6516 research outputs found
Sort by
Wie man überbordende Bürokratie überwinden kann
Das intransparente Bezahlsystem bei E-Auto-Ladestellen, komplizierte Stromrechnungen, mühsame Bürokratie. Reformen, die nicht greifen. Sludge-Audits wären ein Weg, solche Ärgernisse endlich abzubaue
Sozialversicherungsverläufe von 50 bis zur Pension. Eine Kohortenbetrachtung inklusive fiskalischer Analyse
Wissenschaftsskepsis, Wissenschaftsfeindlichkeit und Wissenschaftskommunikation
Das Hauptargument dieses Beitrags ist, dass die Probleme der Wissenschaftsskepsis und Wissenschaftsfeindlichkeit nicht durch Wissenschaftskommunikation in der kapitalistischen
Öffentlichkeit überwunden werden können – wie sie heute hauptsächlich als Public Relations verstanden wird. Die Probleme und der Vertrauensverlust ergeben sich aus der Zweischneidigkeit der Wissenschaft selbst, die neben Lösungen auch zu den planetarischen Zerstörungen beiträgt. Der Autor argumentiert, dass sich die Institutionen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit ändern müssen, um das Vertrauen (wieder) herzustellen. Reflexivität, Transdisziplinarität und deliberative Demokratie sind dabei zentrale konstruktive Konzepte. Die Erwachsenenbildung kann eine positive Rolle spielen, wenn sie zur Entwicklung der Transdisziplinarität beiträgt und eine autoritative Ein-Weg-Wissenschaftskommunikation verweigert
Pride Month? Ein Bekenntnis zu Vielfalt und Gleichstellung, nicht nur im Juni
Am 17. Mai 2024 hisste das Institut für Höhere Studien (IHS) anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) die Progress-Fahne. Damit setzte das Institut ein sichtbares Zeichen der Solidarität für den bevorstehenden Pride-Monat. Das Bekenntnis des IHS zu einem inklusiven und wertschätzenden Miteinander gilt jedoch nicht nur im Juni, sondern ist fest in der Unternehmenskultur verankert
Allgemeine Lohnuntergrenzen für Österreich, Betroffene, Verteilungswirkungen und Makroökonomische Konsequenzen. (inkl. Aktualisierung der Betroffenenzahlen für 2023)
So geht’s uns heute: die sozialen Krisenfolgen im vierten Quartal 2023 – Schwerpunkt: Ernährungsarmut. Ergebnisse einer Statistik-Austria-Befragung
Der vorliegende Bericht beruht auf den Ergebnissen der von Statistik Austria quartalsweise durchgeführten Befragung „So geht’s uns heute“. Im Mittelpunkt der Analysen stehen finanzielle Schwierigkeiten in den Privathaushalten Österreichs, deren Entwicklungen im Zeitverlauf – insbesondere im Vergleich zum Vorjahr (Q4/2022) und zum Vorquartal (Q3/2023) – nachgezeichnet werden. Darüber hinaus wird in diesem Bericht ein Fokus auf die Ernährungsarmut bzw. die Leistbarkeit von Lebensmitteln gelegt
Finanzierung und Beteiligung in der Erwachsenen- und Weiterbildung 2009 bis 2018. Österreich im Vergleich
Der Beitrag analysiert die Positionierung der beruflichen Weiterbildung in der Gesamtstruktur der österreichischen Erwachsenenbildung und nimmt internationale Vergleiche vor. Im Fokus steht, wie die Finanzierungshöhe und -quellen mit dem Umfang und der Intensität der Beteiligung sowie mit den zugrundeliegenden Motivationen der Teilnehmenden und den Hindernissen seitens der Unternehmen zusammenhängen. Zu den aus diesem Vergleich abgeleiteten Besonderheiten Österreichs zählt laut den Autor*innen eine Ausgabenstruktur mit besonders niedrigen staatlichen und besonders hohen Arbeitsmarktpolitik (AMP)-Ausbildungsausgaben (öffentlich) und besonders hohen Bevölkerungs- und niedrigen Unternehmensausgaben (privat). Zudem zeigt sich gegenüber den anderen Ländern eine Stagnation der niedrigen Staats- und hohen AMP-Ausbildungsausgaben sowie ein Zuwachs der bereits hohen Bevölkerungsausgaben. Weiters ergibt sich hinsichtlich soziodemografischer Merkmale eine ambivalente Kombination des „Matthäus-Prinzips“ (Wer hat, dem wird gegeben) mit kompensatorischen arbeitsmarktpolitischen Förderungen (Miteinbeziehung arbeitsloser und nicht-erwerbstätiger Teilnehmender), die in den Vergleichsländern nicht im gleichen Maß sichtbar ist. Die Autor*innen verweisen darauf, dass die LLL:2020-Strategie, die im Untersuchungszeitraum umgesetzt wurde, keine der beschriebenen Besonderheiten anstrebte. Sie fragen daher, wie die Ergebnisse bewertet werden können und wie damit politisch umzugehen ist. (Red.