Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Not a member yet
    819 research outputs found

    Communication and collaboration in digital learning environments in elementary schools: findings from a videographic research project

    Full text link
    Abstract Drawing on recent insights from collaborative learning theories, this study explores collaborative learning among primary school students in digitally inclusive classrooms. Collaborative learning, which can be facilitated by digital media, is seen as important not only for supporting learning processes in general, but also for making diversity productive. With this potential in mind, a special learning environment has been developed and videotaped that addresses active media work among students and enables a heterogeneity-sensitive, integrative approach that is tailored to the different needs of the students. Under the guidance of specially trained prospective teachers, students were asked to work in groups to create a green screen film on the theme of “Christmas around the world”. The results, which are based on a mixed methods approach, show predominantly cooperative behaviour in the groups. The students are highly motivated, actively create media content, and support each other by exchanging organisational tips, informing each other, or sharing different points of view. The results are discussed, also in relation to the learning environment, and can be a starting point for further research

    Für die Tonne? Fast Fashion als Thema der Klimabildung

    Full text link
    Der Beitrag untersucht die ökologischen und klimatischen Auswirkungen des Fast-Fashion-Systems und zeigt, wie Überproduktion, fossile Ressourcenabhängigkeit und kurzlebiger Modekonsum zum Klimawandel beitragen. Er betont die Bedeutung der Klimabildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der schulischen Förderung von Bewertungskompetenz im Konsumfeld Mode und Textil. Praxisorientierte Ansätze wie Kleiderschrankstudien und Service Learning-Projekte werden als Wege vorgestellt, um Konsumreflexion und verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern

    Prior knowledge activation as preparation prior to instruction: does the coverage of relevant prior knowledge affect learning?

    Full text link
    Two-phase instructional designs such as Productive and Vicarious Failure employ preparatory activities before explicit instruction. It is assumed that during this preparatory activity, students need to activate their prior knowledge in order to be prepared for subsequent instruction. However, empirical findings on this preparatory mechanism are scarce, and causal evidence is lacking. In an experimental design ( N  = 165), we manipulated secondary school students’ relevant prior knowledge activation by systematically varying the coverage of conceptual components of the targeted concept in solution attempts that students study in the preparatory phase: Students received solution attempts with either a high or a low coverage of conceptual components. The results reveal that students do not necessarily have to activate relevant prior knowledge covering all aspects of the targeted concept prior to instruction. Activating some relevant knowledge can prepare students for subsequent instruction and benefit students of all levels of prior knowledge. Moreover, we provide first evidence that students’ prior knowledge activation becomes visible in their intermediate knowledge

    Wie Schüler*innen Entscheidungen im Kontext einer Nachhaltigen Entwicklung treffen. Eine qualitative Studie zu den Entscheidungsprozessen von 11–12-jährigen Schüler*innen

    Full text link
    In der Diskussion um die Gestaltung einer Nachhaltigen Entwicklung (NE) besteht Konsens darüber, dass ein übergeordnetes Ziel einer Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE) die Befähigung der Heranwachsenden zur Partizipation an entsprechenden gesellschaftlichen Prozessen ist. Um diese Partizipation kompetent zu realisieren, bedarf es der Fähigkeit, reflektierte Entscheidungen, die den Anforderungen einer NE gerecht werden, zu treffen und umzusetzen. Mit Blick auf die Förderung der Entscheidungskompetenz von Heranwachsenden im Kontext einer NE ist es wichtig zu verstehen, wie sie Entscheidungen im Kontext einer NE treffen, um diese Fähigkeit im Unterricht gezielt fördern zu können. Diese publikationsbasierte Dissertation widmet sich deshalb der Gestaltung von Entscheidungsprozessen im Kontext einer NE und untersucht, basierend auf einem qualitativen Forschungszugang, wie 11–12-jährige Schüler*innen aus der deutschsprachigen Schweiz die selektionale Phase eines individuellen Entscheidungsprozesses gestalten. Im Zentrum der Datenerhebung steht die Durchführung von Einzelinterviews mit Deutschschweizer Schüler*innen (n = 27) aus der sechsten Schulklasse. Hierzu wird die Methode des unstrukturierten Lauten Denkens in Kombination mit einer Phase der Retrospektion eingesetzt. Die erhobenen Daten werden zunächst nach Mayring (2020) mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet, gefolgt von einer typologischen Analyse nach Kelle & Kluge (2010). Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Befragten ihre Entscheidungsprozesse unterschiedlich gestalten. Es lassen sich fünf Typen individueller Entscheidungsprozesse unterscheiden. Die Unterschiede zwischen den Typen zeigen sich insbesondere im Formulieren und Berücksichtigen mehrerer Handlungsoptionen sowie im Abwägen zwischen konfligierenden Handlungsoptionen. Dabei zeigt sich, dass der Einbezug konfligierender Werte die Gestaltung von Entscheidungsprozessen im Sinne einer NE zu begünstigen scheint. Weiterhin wird deutlich, dass NE-Wissensinhalte bei der Gestaltung von Entscheidungsprozessen teilweise berücksichtigt werden, ohne jedoch der Mehrdimensionalität einer NE gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund der gewonnenen Ergebnisse lässt sich schlussfolgern, dass die Entscheidungskompetenz von Kindern durch Peer-Learning im Unterricht optimal gefördert und erweitert werden kann. Darüber hinaus wird vermutet, dass die Bearbeitung von fiktiven, thematisch kontroversen Entscheidungssituationen im Unterricht didaktisch genutzt werden könnte, um Wertkonflikte zu provozieren und den Umgang damit zu fördern wie auch NE-Wissensinhalte aufzubauen und deren Mehrdimensionalität zu fördern. Im Hinblick auf weitere Forschungsarbeiten können die gewonnenen Erkenntnisse im Kontext weiterer empirischer Forschungen im Sinne der Hypothesengenerierung genutzt werden

    Development and evaluation of a questionnaire to measure student teachers' needs for digital teaching competencies in teacher education

    Full text link
    Zusammenfassung. Um Schülerinnen und Schüler beim Erwerb erforderlicher Kompetenzen für den Umgang mit neuen, digitalen Technologien bzw. Medien adäquat zu unterstützen und diese lernförderlich im Unterricht einzusetzen, benötigen Lehrkräfte nicht nur eigene Medienkompetenzen, sondern insbesondere medienbezogene Lehrkompetenzen . Eine zielgruppen- und kompetenzorientierte Gestaltung hochschulischer Maßnahmen zur Förderung dieser Kompetenzen im Lehramtsstudium setzt jedoch die konkrete Identifizierung von Bedarfen aus studentischer Perspektive voraus. Bislang fehlt es an einem geeigneten Instrument, um die aus wahrgenommenen Kompetenzdefiziten hervorgehenden, individuellen Bedarfe umfassend und reliabel zu erfassen. Ausgehend von einem heuristischen Rahmenmodell medienbezogener Kernkompetenzen von Lehrkräften (Forschungsgruppe Lehrerbildung Digitaler Campus Bayern [FLDCB], 2017) beschreibt der vorliegende Beitrag die Entwicklung und psychometrische Überprüfung eines Fragebogens zur Erfassung selbsteingeschätzter Bedarfe an medienbezogenen Lehrkompetenzen im Lehramtsstudium. Im Rahmen konfirmatorischer Faktorenanalysen wurde die Dimensionalität des Instruments mittels des „detection of misspecification“-Ansatzes (Saris, Satorra & van der Veld, 2009) untersucht und dessen Reliabilität einer erweiterten Prüfung unterzogen. Basierend auf einer Vorstudie ( N = 254) wurden zunächst einige Items überarbeitet. Die Überprüfung des revidierten Instruments in der Hauptstudie ( N = 232) ergab ein fünffaktorielles Modell und zeigte, dass sich die individuellen Bedarfe bezüglich medienbezogener Lehrkompetenzen mit Hilfe der entsprechenden Dimensionen (Planung, Entwicklung, Realisierung, Evaluation, Sharing) differenzieren lassen. Zudem konnte durch ein Bifaktor-(S-1)-Modell gezeigt werden, dass ein übergeordneter Generalfaktor nicht ausreichend zur Varianzaufklärung beiträgt und statt eines Gesamttestwerts die einzelnen, reliablen Subskalenwerte verwendet werden sollten. Erste Hinweise auf konvergente Validität sprechen zudem für eine valide Interpretierbarkeit der Testwerte. Trotz weiteren Forschungsbedarfs bietet das vorgestellte Instrument eine Möglichkeit, selbsteingeschätzte Bedarfe an medienbezogenen Lehrkompetenzen im Lehramtsstudium reliabel und ökonomisch zu erfassen, wodurch sich verschiedenste Anwendungsszenarien im Hochschul- und Forschungskontext eröffnen.Development and evaluation of a questionnaire to measure student teachers' needs for digital teaching competencies in teacher education Abstract. In order to adequately support young learners in gaining digital learning competencies and to use digital media for teaching effectively, teachers need to hold not only digital competencies themselves, but also profound digital teaching competencies . In teacher education, tailoring university actions for fostering such competencies to different target groups, however, requires identifying student teachers' individual needs. So far, there is a lack of a suitable instrument to comprehensively and reliably record the individual needs arising from perceived competence deficits. Based on a heuristic framework model of technology-related core competencies of teachers (Forschungsgruppe Lehrerbildung Digitaler Campus Bayern, 2017), this contribution describes the competence-oriented development and psychometric evaluation of a questionnaire to measure student teachers' self-assessed needs for acquiring and/or improving digital teaching competencies. Within confirmatory factor analyses we applied the “detection of misspecification”-approach (Saris, Satorra & van der Veld, 2009) to investigate the instruments' structure. Following some necessary item revisions based on a pre-study ( N = 254), evaluating the revised instrument in the main study ( N = 232) showed the model to comprise five dimensions for conceptualizing the need for digital teaching competencies (Planning, Development, Implementation, Evaluation, Sharing). Additionally, a bifactor-(S-1) model revealed that a general factor could not explain a substantial amount of variance, thus supporting the use of reliable subscale scores instead of a sum score. Also, first indications of convergent validity speak for a valid interpretability of the test scores. Despite the need for further research, this new instrument allows to measure student teachers' needs for digital teaching competencies in a reliable and economic way establishing its use in university as well as research contexts

    Methodological Quality and Content of Guidelines on Early Childhood Allergy Prevention: A Systematic Assessment and Content Analysis

    Full text link
    Recommendations on Early Childhood Allergy Prevention (ECAP) are found in Clinical Practice Guidelines (CPG) and Food‐Based Dietary Guidelines (FBDG). This synthesis of guidelines aims to compare the methodological quality and content of recommendations in CPGs and FBDGs for ECAP. We searched MEDLINE, the FAO directory of FBDGs and other guideline databases, including the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF), the WHO and the Guideline International Networks database on clinical guidelines (GIN) for CPGs and FBDGs about ECAP and child nutrition. Guidelines had to be published from 2010 onwards, target infants or pregnant/breastfeeding women and contain recommendations on primary preventative interventions to decrease the onset of IgE‐mediated allergies, including atopic eczema or asthma. We retrieved a sample of 36 guidelines (23 CPGs, 13 FBDGs) and assessed their methodological quality with the Appraisal of Guidelines for Research and Evaluation tool (AGREE) II. On a subset of recommendations, we performed an in‐depth analysis by the type of intervention for direction and strength of recommendation and level of evidence. Descriptive analysis was conducted with SPSS 27. CPGs score higher than FBDGs in most AGREE domains (3, 4, 5 and 6). The 36 guidelines contain 287 recommendations on ECAP, with 70 addressing the introduction of complementary foods and common allergens. We found only slight differences between those recommendations in CPGs and FBDGs. FBDGs on ECAP are of lower quality than CPGs. This does not affect their recommendations on the introduction of complementary foods and common allergens but may compromise their trustworthiness

    The interaction of task complexity and gender on mental rotation skills in primary school students

    Full text link
    The perception and manipulation of spatial information are essential for mathematical learning, and research highlights gender differences in spatial abilities. The present study contributes to the question of whether these differences are evident at earlier ages and how they interact with task complexity in mental rotation. We developed the ‘MEntal Reflection and ROtation’ (MERRO) test for group testing in elementary schools, distinguishing between difficulty- and complexity-generating factors, such as context, dimensionality, rotation angle, and number of rotation axes. A pre-study with 148 secondary school students validated the MERRO as suitable for assessing mental rotation skills with another available instrument appropriate for that age group. The main study, involving 387 primary school students (grade 1-grade 4), identified difficulty-generating and complexity-generating factors and investigated potential early gender differences in spatial abilities. Results revealed that stimulus characteristics significantly impact task complexity, and that these characteristics partly interact with gender. These findings offer new insights into the nuanced development of spatial abilities in early mathematics education

    Game Tactical Learning for Primary School Students With a Digital Video Analysis Tool

    Full text link
    Purpose: This study investigated the impact of using a digital analysis tool on the tactical skills of primary school students in recognizing cover shadows and finding possible passing routes. Methods: Ninety-two students participated, with the experimental group analyzing game scenes by drawing cover shadows and passing routes using a digital tool, while the control group analyzed without digital support. Tactical skills were assessed using a coding manual adapted from the Game Performance Assessment Instrument, focusing on on- and off-ball behaviors. Results: Significant improvements were found in the experimental group for “Positioning” (p = .016) and “Correct Ball Demand” (p = .031), indicating better positioning to pass and more correct verbal/gestural ball demands. Conclusion: Working with a digital tool improved the students’ tactical skills. The behaviors of “Positioning” and “Correct ball demand” benefited the most, as these rely less on technical and coordinative skills compared with other tactical behaviors

    Kinderbücher zu sexualisierter Gewalt - eine qualitative Analyse

    Full text link
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder stellt ein gravierendes gesellschaftliches Problem dar, das trotz seiner hohen Prävalenz im deutschsprachigen Kinderbuchmarkt bislang nur begrenzt sichtbar wird. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Masterarbeit, wie sexualisierte Gewalt gegen Kinder in deutschsprachigen Kinderbüchern aus dem Veröffentlichungszeitraum 2000 bis 2025 narrativ verhandelt wird. Analysiert werden Darstellungsmuster von Täter*innen, betroffenen Kindern sowie Gewaltkontexten und deren Beitrag zu einer realitätsnahen Abbildung kindlicher Lebenswelten. Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse von zwölf Kinderbüchern, die sich explizit mit sexualisierter Gewalt befassen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden zentrale Analysekategorien entwickelt, die eine systematische Untersuchung narrativer Darstellungsmuster ermöglichten. Die Ergebnisse zeigen, dass die analysierten Werke zwar zur Enttabuisierung sexualisierter Gewalt beitragen, jedoch überwiegend normierte Narrative reproduzieren. Gewalt wird zumeist als isolierte Tat männlicher* Täter aus dem sozialen Nahfeld dargestellt. Alternative Konstellationen, etwa weibliche* oder gleichaltrige Täter*innen, digitale Gewaltformen, strukturelle Gewaltzusammenhänge sowie institutionelle Mitverantwortung, bleiben weitgehend ausgeblendet. Zudem weisen die Texte erhebliche Leerstellen in Bezug auf Diversität auf: Die Figuren sind überwiegend weiß, nicht-behindert, heteronormativ positioniert und in bürgerlichen Kernfamilien verortet. Während einzelne Werke psychische Reaktionen betroffener Kinder differenziert darstellen, reduzieren andere komplexe innere Prozesse stark. Auch die Vermittlung präventiver Inhalte sowie die Darstellung von Hilfe- und Aufdeckungsprozessen variieren deutlich und verweisen auf fehlende pädagogische Standards. Insgesamt leisten die untersuchten Kinderbücher wichtige Beiträge zur Sichtbarmachung sexualisierter Gewalt, reproduzieren jedoch vielfach verkürzte Erzählmuster. Die Studie identifiziert zentrale Entwicklungsbedarfe und formuliert Impulse für eine diversitätssensible und realitätsnahe Weiterentwicklung kinderliterarischer Präventionsmedien, die gesellschaftliche Machtverhältnisse und institutionelle Rahmenbedingungen explizit einbezieht

    Empirical reconstruction of practising processes in physical education

    Full text link
    Zusammenfassung Während das Üben in diversen theoretischen Betrachtungen in jüngerer Zeit vermehrt aufgegriffen wurde, existieren insbesondere im deutschsprachigen Raum kaum empirische Untersuchungen in der sportpädagogischen Unterrichtsforschung zu diesem Thema. Die hier vorgelegte Rekonstruktion von Übungsprozessen im Sportunterricht untersucht die Ko-Konstruktion von Üben durch die Lehrperson und die Lernenden. Aus der Perspektive fachlicher Bildung liegt das Erkenntnisinteresse sowohl in der Art und Weise, wie das Üben unterrichtlich inszeniert und interaktiv hervorgebracht wird, als auch in der Ausleuchtung dessen, was genau geübt wird. Methodische Grundlage der Rekonstruktion bildet die für die Rahmenbedingungen des Sportunterrichts adaptierte erziehungswissenschaftliche Videoanalyse. Bei dem Fall, der der videographischen Analyse zugrunde liegt, handelt es sich um eine Sportstunde einer 4. Klasse, in der die Schüler:innen an selbst entwickelten Stationen den Weitsprung üben sollen. Die Stunde ist von vielen Handlungen der Lehrkraft und der Schüler:innen geprägt, die in erster Linie den Ablauf und die Ordnung sichern. Diese Handlungen überlagern das eigentliche inhaltliche Thema der Stunde, so dass statt des Einübens des Weitsprungs vielmehr das Ausüben von Ordnung dominiert. Dieses Ergebnis verweist einerseits auf die Schwierigkeit, ästhetische Wahrnehmung im Sportunterricht anzubahnen, und andererseits auch auf die Bedeutung des institutionellen Rahmens des Faches.Abstract While practising has been increasingly addressed in various theoretical studies in recent times, there are hardly any empirical studies on this topic in sports pedagogical research, particularly in German-speaking countries. The reconstruction of practise processes in physical education (PE) presented here examines the co-construction of practise by the teacher and the pupils. From the perspective of subject-specific education (Bildung), the research interest lies both in the way practising is staged and interactively produced and in the illumination of what exactly is being practised. The methodological basis of the reconstruction is the educational science video analysis, which has been adapted for the framework conditions of PE. The case study on which the videographic analysis is carried out is a PE lesson in a 4th grade class in which the pupils are to practise long jump at self-developed stations. The lesson is characterised by many actions on the part of the teacher and the pupils which primarily ensure the proper sequence of events and order. These actions overshadow the actual content of the lesson, so that instead of practising long jump, the focus is on practising order. This result points on the one hand to the difficulty of initiating aesthetic perception in PE lessons, and on the other hand to the importance of the institutional framework of PE as subject

    621

    full texts

    819

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Freiburg is based in Germany
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇