Hochschule Mittweida

Hochschulschriftenserver der Hochschule Mittweida
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    Die Vier Schilde von Meredith Little und Steve Foster im Einzelcoaching : das Potential eines praxisorientierten Modells zur Förderung von Selbstreflexion und Veränderungsprozessen in der berufsorientierten Beratung

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    Die vorliegende Arbeit untersucht das Modell der Vier Schilde von Meredith Little und Steven Foster im Kontext des Einzelcoachings. Ziel ist es, das Potential dieses naturanalogen, zyklischen Modells als ressourcenorientiertes Reflexionsinstrument in berufsorientierten Veränderungsprozessen zu analysieren. Die Vier Schilde bilden symbolische Räume, die Orientierung in biografischen Reflexionen bieten und durch ihre Integration eine Balance in Entwicklungsprozessen anstreben. Im theoretischen Teil wurde das Modell in Bezug auf psychologische Entwicklungsansätze und zentrale Coachingtheorien verortet. Dabei wird insbesondere die Bedeutung von Symbolarbeit, Naturerfahrung und Ritualen hervorgehoben, die im Coachingprozess eine vertiefte Auseinandersetzung mit bewussten und unbewussten Themen ermöglichen können. In der praktischen Analyse wird anhand von Erfahrungen in der erlebnispädagogischen Ausbildung sowie eines Einzelcoachingprozesses aufgezeigt, wie das Modell biografische Themen, Rollenreflexionen und Übergänge unterstützend begleiten kann. Es zeigt sich, dass durch die Verbindung von Symbolsprache und naturbezogenen Methoden sowohl emotionale Integration als auch neue Handlungsperspektiven gefördert werden können. Gleichzeitig werden Grenzen deutlich: Die kulturelle Aufladung und Komplexität des Modells können bei Coachees Irritation oder Überforderung auslösen, insbesondere ohne behutsame Einführung. Zudem mangelt es bislang an empirischer Forschung, die die Wirksamkeit systematisch belegt. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Modell der Vier Schilde – eingebettet in ein methodisch reflektiertes Coaching-Setting – als Landkarte für biografische Reflexion und berufliche Entwicklungsschritte wertvolle Impulse bietet. Es versteht sich jedoch nicht als therapeutisches Verfahren, sondern als strukturierendes und symbolisch geleitetes Reflexionsangebot. Damit kann es neue Perspektiven für die Coachingpraxis eröffnen und zur weiteren Forschung im Spannungsfeld von Intuition, Symbolarbeit und professioneller Prozessbegleitung anbieten.This thesis explores the Four Shields model by Meredith Little and Steven Foster in the context of individual coaching. The aim is to assess its potential as a nature-based, cyclical framework for resource-oriented reflection in career-related change processes. The Four Shields represent symbolic spaces that support biographical exploration and strive for balance in developmental pathways. The theoretical section positions the model in relation to psychological developmental theories and established coaching approaches. Special emphasis is placed on the role of symbolic work, nature experiences, and rituals as methods to deepen engagement with conscious and unconscious themes. In the practical analysis, insights from experiential-education training and an individual coaching case illustrate how the model can facilitate reflection on life themes, role transitions, and personal growth. Results suggest that combining symbolic language with nature-based methods can enhance emotional integration and open new perspectives for action. However, the model’s cultural connotations and complexity may challenge coachees if not carefully introduced, and systematic empirical evidence is still lacking. The study concludes that the Four Shields, when embedded in a methodologically reflective coaching setting, can serve as a symbolic map for biographical reflection and professional development. It is not a therapeutic method, but rather a structured and symbolically guided resource for reflection. Thus, it offers valuable impulses for coaching practice and indicates pathways for further research at the intersection of intuition, symbolic work, and professional process facilitation

    The scope of the definition of sexual offences under Section 81g of the Code of Criminal Procedure in the light of the Istanbul Convention : an investigation into the prevention of danger and the assessment of evidence

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Definition der Sexualdelikte nach § 81g Strafprozessordnung (StPO) im Lichte der Istanbul-Konvention. Ziel der Arbeit ist es, die Vereinbarkeit der gegenwärtigen gesetzlichen Auslegung des § 81g StPO mit den Schutzstandards der Istanbul-Konvention zu untersuchen und die damit verbundenen Herausforderungen im Bereich der Gefahrenabwehr und Beweiswürdigung zu identifizieren. Um dies zu erreichen, wurde eine Untersuchung des theoretischen Rahmens der Istanbul-Konvention durchgeführt, die als internationales Abkommen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt dient. Zudem wurde eine ausführliche Analyse der juristischen Bestimmungen des § 81g StPO vorgenommen. Abschließend wurden die Definitionen verglichen und vorhandene Lücken aufgezeigt

    The Impact of Common Game Design Elements on the Fulfillment of Basic Psychological Needs and the Play Behavior of Mobile Gamers

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    Ziel der Arbeit ist es, im Kontext von Handyspielen (Mobile Games) zu klären, wie verbreitete Game-Design-Elemente mit der motivationalen Wahrnehmung nach der Selbstbestimmungstheorie (SDT) zusammenhängen und wie sich diese Wahrnehmung zwischen HEXAD-Spielertypen unterscheidet. Als theoretische Grundlagen dienen die SDT mit den Grundbedürfnissen Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit sowie das HEXAD-Modell als Typologie motivationaler Präferenzen. Untersucht werden sechs typische Elemente: tägliche Login-Belohnungen, Ranglisten, Erfolge/Abzeichen, Fortschrittsbalken/Level, Avatar-Personalisierung und Clans/Chat. Methodisch kommt eine anonyme Online-Befragung über Google Formulare zum Einsatz, strukturiert in Demografie und Spielverhalten (Teil A), HEXAD-Bestimmung über 24 Aussagen auf einer 7-stufigen Likert-Skala (Teil B) und SDT-Einschätzungen je Element (Teil C). Die Rekrutierung erfolgt über digitale und analoge Kanäle; eine A-priori-Poweranalyse begründet die Zielstichprobe. Die Datenaufbereitung umfasst Filterregeln (zuletzt gespieltes Handyspiel ≤ zwei Wochen; Kontrollaussage mit Kontrollsumme 7–9), wodurch von 558 Datensätzen 432 verbleiben, sowie Standardisierung/Normierung ausgewählter Variablen. Die Auswertung schließt deskriptive Kennwerte ein und nutzt inferenzstatistisch Hypothesentests (Shapiro–Wilk, Levene), rangbasierte Gruppenvergleiche (Kruskal–Wallis mit Dunn-Nachtests und Korrektur) sowie Korrelationen (Pearson/Spearman)

    Supporting student health : Development of a student-health-management based on a needs analysis using the example of Mittweida University of Applied Sciences

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der gesundheitlichen Situation von Studierenden und den Herausforderungen, die durch Leistungsdruck, Prüfungsstress und soziale Unsicherheiten entstehen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die gesundheitlichen Belastungen und Ressourcen Studierender zu gewinnen und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für ein studentisches Gesundheitsmanagement an der Hochschule Mittweida abzuleiten. Aufbauend auf theoretischen Modellen wie der Ressourcenerhaltungstheorie, den Gesundheitsförderungsansätzen und dem House of Studyability wird ein ganzheitlicher Blick auf individuelle und strukturelle Einflussfaktoren der studentischen Gesundheit eingenommen. Die Untersuchung basiert auf qualitativen Erhebungen, die sowohl studentische als auch institutionelle Perspektiven berücksichtigen. Die Ergebnisse sollen zur Entwicklung gesundheitsförderlicher Studienbedingungen beitragen und Impulse für eine nachhaltige Hochschulentwicklung liefern

    Automation of processes in an action role-playing game by evaluating visual game information using image processing algorithms

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    Diese Arbeit beschreibt die Konzeptionierung und Implementierung eines Game Bots zum automatisierten Spielen des Videospiels „The Binding of Isaac: Rebirth“. Durch die visuelle Auswertung von spielinternen Elementen durch Bildverarbeitungsalgorithmen entsteht eine Entscheidungsgrundlage für das System, um mit simulierten Tasteneingaben darauf zu reagieren. Zusätzlich hierzu wurde ein Tool zur automatisierten Erstellung und Annotierung von künstlichen Bildschirmaufnahmen als Trainingsgrundlage für das Fine-Tuning eines Object Detection Models umgesetzt. Innerhalb von 100 getesteten Seeds mit modifiziertem Spielinhalt wurden alle relevanten Aufgaben nur in knapp 50% der Fälle erfüllt. Die visuelle Erkennung von Elementen funktionierte dabei verlässlich, hatte in einigen Fällen jedoch leistungstechnische Probleme durch die Vielzahl der zu prüfenden Referenzen. Die sinnvolle Reaktion auf die wahrgenommenen Inhalte verlief beim Game Bot dabei nur teilweise erfolgreich und hatte insgesamt Probleme bei größeren Räumen und Gegnern mit defensiver Spielweise.This thesis describes the conceptualization and implementation of a game bot for automated play of the video game “The Binding of Isaac: Rebirth.” Visual evaluation of in-game elements using image processing algorithms provides a basis for the system to respond with simulated keyboard inputs. In addition, a tool for the automated creation and annotation of artificial screenshots was implemented as a training basis for fine-tuning an object detection model. Within 100 tested seeds with modified game content, all relevant tasks were completed in just under 50% of cases. The visual detection of elements worked reliably, but in some cases had performance issues due to the large number of references to be checked. The game bot's responses to the perceived content were only partially successful and had overall problems with larger rooms and opponents with defensive playing styles

    Biography work for people at the end of life in inpatient hospice

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Themen Sterben und Tod im Zusammenhang mit der Lebenssituation von Menschen am Lebensende. Der Fokus liegt auf der stationären Hospizarbeit und wie Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden können. Ein zentrales Element ist dabei die Biografiearbeit, die im Kontext der Sozialen Arbeit gesehen wird. Sie bietet sterbenden Menschen die Möglichkeit, ihr Leben zu reflektieren, Sinn zu finden und Abschied zu nehmen. Alle Erkenntnisse basieren auf einer umfassenden Literaturrecherche. Ziel der Arbeit ist es, das Verständnis für die Bedürfnisse sterbender Menschen zu vertiefen und aufzuzeigen, welchen Beitrag die Soziale Arbeit durch Biografiearbeit im stationären Hospiz leisten kann.This bachelor’s thesis deals with the topics of dying and death in relation to the life situation of people at the end of life. The focus is on inpatient hospice care and how people can be supported during their final stage of life. A central element in this context is biographical work, which is viewed within the framework of social work. It offers dying individuals the opportunity to reflect on their lives, find meaning, and say farewell. All findings are based on an extensive literature review. The aim of the thesis is to deepen the understanding of the needs of dying people and to demonstrate the contribution that social work, through biographical work, can make in inpatient hospice care

    Professionelle Beziehungsgestaltung als zentrale Grundlage für gelingende Hilfe in der Heimerziehung

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    Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedeutung der professionellen Beziehungsgestaltung zwischen pädagogischen Fachkräften und den Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung. Dabei werden, unter Einbeziehung der PISUM-Studie, die Dimensionen der professionellen Beziehungsgestaltung beschrieben, die Relevanz von Nähe und Distanz sowie von Partizipation betrachtet und die Leitlinien der professionellen Nähegestaltung vorgestellt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf intensiver Literaturrecherche

    Being Queer between Acceptance and Exclusion

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    Die Bachelorarbeit widmet sich alltäglichen Erfahrungen queerer Auszubildender an der Berufsfachschule BIP Chemnitz gGmbH. Ziel der Arbeit ist es, Wahrnehmungen und Reflexionen hinsichtlich Akzeptanz und Ausgrenzung zu analysieren und darauf basierend Handlungsempfehlungen zur Förderung eines inklusiven Schulklimas zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der qualitativen Untersuchung subjektiver Perspektiven durch problemzentrierte Interviews mit fünf queeren Auszubildenden. Die Ergebnisse zeigen, dass Diskriminierung und fehlende Sichtbarkeit queerer Identitäten im Schulkontext fortbestehen, während gleichzeitig positive Ansätze für Inklusion und Unterstützung identifiziert werden konnten. Diese Erkenntnisse werden in einem theoretischen Rahmen diskutiert, der auf Konzepten wie sozialer Eingebundenheit, Diskriminierung und Heteronormativität basiert. Abschließend leitet die Arbeit praxisnahe Empfehlungen ab, die dazu beitragen, ein inklusives Schulklima für queere Auszubildende und andere marginalisierte Gruppen zu etablieren.This bachelor thesis explores everyday experiences of queer students at the vocational school BIP Chemnitz gGmbH. The study aims to analyze perceptions and reflections regarding acceptance and exclusion and, based on these insights, to develop recommendations for fostering an inclusive school climate. The focus is on a qualitative investigation of subjective perspectives through problem-centered interviews with five queer students. The findings reveal that discrimination and a lack of visibility of queer identities persist within the school context, while positive approaches to inclusion and support have also been identified. These insights are discussed within a theoretical framework based on concepts such as social belonging, discrimination, and heteronormativity. Finally, the study derives practice-oriented recommendations to contribute to the establishment of an inclusive school climate for queer students and other marginalized groups

    An Analysis of digital forensic Traces of the Smart Plugs FRITZ!DECT 210, Bosch Plug Compact, HmIPPS- 2 and Tapo P115

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    Das Ziel in der vorliegenden Arbeit ist es, eine forensische Untersuchung an Funksteckdosen durchzuführen. Dazu sollte folgende Forschungsfrage beanwortet werden: Welche Daten können gesichert werden? Dazu wurde eine Testumgebung mit einem Smart Home Netzwerk geschaffen. In diesem Netzwerk wurde mit verschiedenen Methoden, wie SDR-Sniffing und MITM-Attacken Daten gesammelt und diese ausgewertet. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Kommunikationen verschlüsselt abliefen. Außerdem wurden nur wenige Daten in den Apps gefunden. Der physische Speicher konnte nicht untersucht werden

    UKP-Fügen von transparenten Kunststoffen

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    Am ifw Jena wird der Einsatz ultrakurz gepulster Laserstrahlung zum Überlappschweißen transparenter Kunststoffe ohne den Zusatz absorbierender Additive untersucht. Dazu wurden Laserparameter wie die Wellenlänge, Repetitionsrate, Fluenz und Vorschubgeschwindigkeit systematisch variiert. Es zeigt sich, dass verschiedene amorphe Thermoplaste (PMMA, PC, PVC, PS) erfolgreich verschweißt werden können. Je nach verwendetem Polymer lassen sich eine vielversprechende optische Güte und Festigkeit erzielen.Ifw Jena is investigating the use of ultrashort pulsed laser for overlap welding transparent polymers without the addition of absorbent additives. Therefore laser parameters such as wavelength, repetition rate, fluence and scanning speed were systematically adjusted. The results show that various polymers (PMMA, PC, PVC, PS) can be successfully welded. Depending on the polymer, promising optical quality and strength can be achieved

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