Hochschule Mittweida

Hochschulschriftenserver der Hochschule Mittweida
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    Examining the network, cloud and app data of a Yale Smart Lock in a forensic context

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    Die vorliegende Arbeit untersucht forensisch relevante digitale Spuren, die im Zusammenhang mit der Nutzung eines Internet of Things (IoT)-Geräts am Beispiel des Yale Linus® Smart Locks und der zugehörigen Yale Home App entstehen. Ziel der Untersuchung ist es, zu ermitteln, welche Daten während der Nutzung des Geräts und der App generiert werden, in welcher Form diese vorliegen und an welchen Orten sie gespeichert werden. Darüber hinaus wird analysiert, welche Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten möglich sind und ob sicherheitsrelevante Schwachstellen bestehen. Die Arbeit orientiert sich an zwei Forschungsfragen: (1) Wie lassen sich aus den während der Nutzung eines Yale Linus® Smart Locks erzeugten Netzwerk-, Cloud- und App-Daten digitale Spuren identifizieren, die forensisch relevant sind, und welchen Beitrag leisten diese zur Untersuchung sicherheitsrelevanter Vorfälle? (2) Welche Informationen lassen sich aus der zugehörigen App, über die die Aktionen gesteuert werden, extrahieren? Zur Beantwortung dieser Forschungsfragen wurden verschiedene Methodiken eingesetzt: das Mitschneiden des Netzwerkverkehrs über das Bluetooth-Host Controller Interface (HCI)-Protokoll und dessen Auswertung mit Wireshark, die Analyse der App mittels Android Debug Bridge (ADB), die Untersuchung der Cloud-Daten sowie der Vergleich des App-Protokolls mit einem eigens erstellten Protokoll. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die app-spezifischen Daten wesentliche Informationen über Nutzer- und Gerätedaten liefern. In Kombination mit den App-Protokollen und den Cloud-Daten ermöglichen sie zudem eine Rekonstruktion relevanter Ereignisabläufe

    Ursachen und Bewältigungsversuche bei Schuldistanz von Schüler*innen : Gestaltung präventiver und intervenierender Maßnahmen unter Einbeziehung der Schulsozialarbeit

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Schulsozialarbeit bei der Prävention von Schuldistanz. Sie untersucht die besonderen Herausforderungen der Lebensphase Jugend, beschreibt das Schulsystem sowie den Bewältigungsdruck von Schüler*innen und analysiert die Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit. Im Fokus steht die Identifikation von Risikofaktoren für Schuldistanz und die Entwicklung präventiver sowie intervenierender Strategien, um Schüler*innen besser zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf einer intensiven Literaturrecherche, durch die vorhandene Problemlagen ermittelt und Lösungsmöglichkeiten identifiziert werden

    The implementation from the Convention on the Rights of the Child in the German law with regard to the protection of minors

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    Diese Arbeit handelt von der UN-KRK und ihrer Verzahnung im deutschen Recht mit Bezug auf den Schutz Minderjähriger. Als Völkerrechtsvertrag spielt die UN-KRK eine entscheidende Rolle für Deutschland. Sie spiegelt die weltweite Anschauung zu Kindern wider und wie Kinder zu behandeln und zu schützen sind. Durch konkrete Betrachtungen zwischen einzelnen Normen aus der UN-KRK und Artikel sowie Paragrafen des deutschen Rechts entsteht ein erstes Bild des rechtlichen Kinderschutzes in Deutschland. Abschließend werden rechtliche Gewinne und Lücken des deutschen Kinderschutzes durch die Verzahnung mit der UN-KRK zusammengetragen

    Toxicogenomic assessment of legacy and novel PFAS in zebrafish embryos

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    Die vorliegende Arbeit untersucht molekulare und immunotoxische Wirkmechanismen ausgewählter PFAS anhand des Zebrafisch-Embryo-Modells. Im Fokus standen PFOA und GenX als Modellsubstanzen für etablierte und neuartige PFAS. Zwei zentrale Testsysteme kamen zum Einsatz: ein modifizierter Zebrafisch-Embryo-Toxizitätstest (zFET) mit transkriptomischer Analyse und tPOD-Ableitung sowie eine neuartige Immunchallenge zur gezielten Aktivierung der angeborenen Immunantwort. Mittels RNA-Sequenzierung konnten substanzspezifische Genregulationsmuster detektiert werden. Die tPOD-Werte des 10. Perzentils lagen bei 0,38 µg/L für PFOA und 7,78 µg/L für GenX und zeigten eine hohe Sensitivität im Vergleich zu klassischen NOEC-Werten. Die ORA identifizierte unterschiedliche biologische Funktionen für beide Substanzen. Die Immunchallenge belegte funktionelle Unterschiede zwischen PFOA und GenX im Hinblick auf Immunmodulation und Stressantwort. Das kombinierte Testsystem erwies sich als geeignetes Werkzeug für eine molekulare Charakterisierung von PFAS und bietet neue Ansätze für die moderne regulatorische Risikobewertung.This study investigates the molecular and immunotoxic mechanisms of selected PFAS using the zebrafish embryo model. The focus was on PFOA and GenX as representative substances for legacy and novel PFAS. Two key test systems were applied: a modified zebrafish embryo toxicity test (zFET) with transcriptomic analysis and tPOD derivation, and a novel immunechallenge designed to activate the innate immune response. RNA sequencing revealed substance-specific gene expression profiles. The 10th percentile tPOD values were 0.38 µg/L for PFOA and 7.78 µg/L for GenX, indicating high sensitivity compared to conventional NOEC values. ORA identified distinct biological processes associated with each substance. The immunechallenge highlighted functional differences in immunomodulation and stress responses between PFOA and GenX. Overall, the combined test strategy proved to be a powerful tool for the molecular characterization of PFAS and offers valuable perspectives for modern regulatory risk assessment

    Die Gestaltung der Zukunft von Meißen Bohnitzsch aus der Perspektive von Familien und Pädagogen

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Familienfreundlichkeit des Stadtteils Meißen Bohnitzsch mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern und Pädagog*innen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit die bestehenden Angebote den Ansprüchen der Zielgruppen entsprechen und welche Anstrengungsbereitschaft zur aktiven Mitgestaltung durch die Teilnehmenden besteht. Die Untersuchung erfolgt mittels eines Fragebogens, der sowohl quantitative als auch qualitative Elemente kombiniert. Ein standardisierter Fragebogen mit geschlossenen und offenen Fragen dient als Forschungsgrundlage. Die Analyse befasst sich mit demografischen Daten, die Erfassung von Ist-Zuständen und den Bedürfnissen von den Teilnehmer*innen von Meißen Bohnitzsch sowie die Untersuchung der Partizipationsbereitschaft. Basierend auf den Erkenntnissen werden Empfehlungen zum Handeln für die Weiterentwicklung des Stadtteils formuliert, die sowohl die verfügbaren Gegebenheiten als auch die Bedürfnisse und Partizipationsbereitschaft der Teilnehmenden berücksichtigen. Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Grundlagen für die Stadtentwicklung sowie selbstorganisatorische Partizipationsmöglichkeiten für die Bewohner*innen des Stadtteils Meißen Bohnitzsch aufzuzeigen und zu erörtern.This study looks at the family-friendliness of the Meißen Bohnitzsch district with a particular focus on the needs of families with children and educators. The central question is to what extent the existing offers meet the needs of the target groups and what willingness exists on the part of the participants to actively participate in shaping them. The study is carried out using a questionnaire that combines both quantitative and qualitative elements. A standardized questionnaire with closed and open questions serves as the basis for the research. The analysis deals with demographic data, the recording of current conditions and the needs of the participants of Meißen Bohnitzsch as well as the investigation of the willingness to participate. Based on the findings, recommendations for action for the further development of the district are formulated, taking into account both the available conditions and the needs and willingness to participate of the participants. The aim of the bachelor thesis is to identify and discuss basic principles for urban development and self-organized participation opportunities for the residents of the Meißen Bohnitzsch district

    Diversitykompetenz : Mindestanforderungen von Supervisor*innen zur Begleitung diverser Teams

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    Die Abschlussarbeit beschäftigt sich mit den notwendigen Anforderungen, die Supervisorinnen zur Begleitung diverser Teams erfüllen müssen.The thesis deals with the necessary requirements that supervisors must meet to accompany diverse teams

    Antibacterial characterization of coatings made from bacteriophages and polyelectrolytes

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    In der vorliegenden Arbeit wurde eine PEM/Bakteriophagen-Beschichtung auf ihre antibakteriellen Eigenschaften charakterisiert. Dafür wurde der Aufbau von PEI/DAC- und EDAC/DAC-PEM mittels ATR-FTIR-Spektroskopie gezeigt. Zusätzlich dazu erfolgte die Adsorption von Bakteriophagen an die PEM. Die PEM/Bakteriophagen- Beschichtungen wurden auf Agarplatten aufgetragen und mittels Overlay-Ansätzen auf ihre antibakterielle Wirkung gegenüber MRSA getestet. Diese erhoffte Wirkung konnte gezeigt werden. Anschließend wurde versucht, die PEM/Bakteriophagen- Beschichtungen auf das Substrat Titan zu übertragen. Die erzielten Ergebnisse deuten zunächst darauf hin, dass die Beschichtung der Titanplatten möglich ist.In the present work, a PEM/bacteriophage coating was characterized with respect to its antibacterial properties. For this purpose, the construction of PEI/DAC and EDAC/DAC PEMs was demonstrated using ATR-FTIR spectroscopy. In addition, the adsorption of bacteriophages onto the PEM was carried out. The PEM/bacteriophage coatings were applied to agar plates and tested for their antibacterial effect against MRSA using overlay assays. The expected effect could be demonstrated. Subsequently, an attempt was made to transfer the PEM/bacteriophage coatings onto the substrate titanium. The results obtained initially suggest that the coating of the titanium plates is feasible

    Concept for the use of PINN (Physics-Informed Neural Networks) in forensics

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    Künstliche Intelligenz ist ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden, wie zum Beispiel in Form von Sprachassistenten, Chatbots und personalisierten Empfehlungen. Auch in der Forensik eröffnen sich dadurch neue Perspektiven. Neuere Ansätze, wie etwa Physics-Informed Neural Networks (PINNs), integrieren physikalische Gesetzmäßigkeiten direkt in neuronale Netze und steigern so deren Leistungsfähigkeit, selbst bei geringen Trainingsdaten. Das Ziel dieser Arbeit besteht in der Übertragbarkeit des Konzepts auf die forensische Spurenassoziation. Im Rahmen der Untersuchung wird die folgende Forschungsfrage untersucht: „Kann ein lernendes, durch forensisches Wissen gestütztes neuronales Netzwerk plausible Assoziationen zwischen Spuren erkennen und damit Ermittlungsansätze unterstützen?“ Hierfür wurden drei Prototypen entwickelt. Ein regelbasiertes System mit dem Ziel forensisches Wissen als Pendant zu physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu nutzen. Ein Forensically-Informed Neural Network (FINN) welches dieses Wissen in einem neuronalen Netz integriert. Sowie ein Graph Neural Network (GNN)-gestütztes FINN, das zusätzlich die Struktur von Assoziationsnetzwerken nutzt. Die Grundlage bilden synthetisch generierte Tatorte mit realistischen Spurkonstellationen. Die Ergebnisse zeigen, dass der regelbasierte Ansatz erfolgreich forensisches Wissen abbildet, während die hybriden Modelle zusätzliche, nicht explizit durch Regeln abgedeckte Assoziationen identifizieren konnten. Besonders der FINN-Ansatz hat sich als leistungsfähig erwiesen, da er sowohl regelkonforme als auch erlernte Verbindungen zuverlässig erkennt. Die Arbeit demonstriert das Potenzial hybrider Ansätze, welche Expertenwissen und datengetriebenes Lernen integrieren. Neben einer hohen Präzision eröffnet die Methodik neue Einsatzmöglichkeiten, auch in anderen Anwendungsfällen. Es bestehen jedoch Einschränkungen hinsichtlich der Übertragbarkeit auf komplexe, reale Tatorte.Artificial intelligence has become an integral part of everyday life, for example in the form of voice assistants, chatbots and personalised recommendations. It is also opening up new perspectives in forensics. Newer approaches, such as Physics-Informed Neural Networks (PINNs), integrate physical laws directly into neural networks, thereby increasing their performance even with limited training data. The aim of this work is to transfer the concept to forensic evidence association. The following research question is examined as part of the investigation: „Can a learning neural network supported by forensic knowledge recognise plausible associations between pieces of evidence and thus support investigative approaches?“ Three prototypes were developed for this purpose. A rule-based system with the aim of using forensic knowledge as a counterpart to physical laws. A Forensically-Informed Neural Network (FINN) that integrates this knowledge into a neural network. And a Graph Neural Network (GNN)-based FINN that additionally uses the structure of association networks. The basis is formed by synthetically generated crime scenes with realistic constellations of evidence. The results show that the rule-based approach successfully maps forensic knowledge, while the hybrid models were able to identify additional associations not explicitly covered by rules. The FINN approach in particular has proven to be powerful, as it reliably recognises both rulebased and learned connections. The work demonstrates the potential of hybrid approaches that integrate expert knowledge and data-driven learning. In addition to high precision, the methodology opens up new possibilities for use, including in other applications. However there are limitations regarding transferability to complex, real crime scenes

    Acoustic examination on the event room in the Zinzendorfschloss for use of compositions by Johann Sebastian Bach

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    Diese Arbeit widmet sich der den akustischen Anforderungen von Johann Sebastian Bachs Kompositionen. Dabei werden anhand des praktischen Beispiels im Veranstalungsraum des Zinzendorfschlosses diese Anforderungen geprüft, ausgewertet und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet

    Investigations into the Development of a Process for the Production of Citric Acid from By-Products of Protein Bar Production

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    Ziel der Arbeit war die biotechnologische Nutzung von Riegelteigabschnitt-Resten (RTR) zur Citratproduktion mit Yarrowia lipolytica H181. RTR, ein komplexes Gemisch aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Glycerin, wurde in Kombination mit der N-armen Kohlenstoffquelle Getränkepulver A (GP A) als potenzieller Aspirationsrest als Substrat genutzt. Der Bioprozess wurde zunächst mit Modellsubstraten optimiert und anschließend auf die Reststoffe übertragen. Dabei zeigte sich im Modellprozess, dass eine Kombination aus 100 g/L Glucose und 7,5 g/L Protein die höchste Citratbildung innerhalb des Kultivierungszeitraums von 190 h ermöglichte. Die Übertragung auf RTR ließ dessen prinzipielle Eignung erkennen, jedoch verminderte die Substratkomplexität die Prozessstabilität. Durch einen Substratwechsel auf ein N-armes Substrat konnte die Selektivität deutlich gesteigert werden. Die kombinierte Nutzung von RTR und GP A ermöglichte den Verzicht auf komplexe Nährmedien und bietet Potenzial zur Vereinfachung des up-stream und Prozesskostensenkung.The objective of this study was the biotechnological utilization of bar dough trimming residues (RTR) for citrate production with Yarrowia lipolytica H181. RTR, a complex mixture of proteins, carbohydrates, fats, and glycerol, was applied as substrate in combination with the nitrogen-poor carbon source beverage powder A (GP A), considered as a potential aspiration residue. The bioprocess was initially optimized using model substrates and subsequently transferred to the residual materials. In the model process, the combination of 100 g/L glucose and 7.5 g/L protein enabled the highest citrate production within the cultivation period of 190 h. Transfer to RTR confirmed its general suitability; however, substrate complexity reduced process stability. A substrate shift towards a nitrogen-poor substrate significantly improved selectivity. The combined use of RTR and GP A enabled omission of complex nutrient media and offers potential for simplification of the upstream process and reduction of production costs

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