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    269 research outputs found

    Ästhetik- und Kunsttheorie VL 04

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    VL 4: 14. November 2011 Antike, Mittelalter, beginnende Neuzeit In der vierten Vorlesung fasst Hans Ulrich Reck zunächst nochmals die Kunsttheorie der Antike zusammen. Es zeigt sich, dass hier eine fundierende Theorie für neue Aufgaben der Künste nötig wird, die sich über die Bereiche der Technik und des Handwerks hinaus als spezialisierte Bemühungen gesamtkulturell aufdrängen und ergeben. Das dient auch der Grundierung der Vergegenwärtigung von Zäsuren, die das Mittelalter und die beginnende Neuzeit etablieren. Das Mittelalter durch eine onto-theologische Ästhetik als Epiphanie Gottes (seiner 'erscheinenden Herrlichkeit') gemäß christlicher Dogmatik, die beginnende Neuzeit durch Abwendung davon und den Rekurs auf eine durch Kunst selber, also in antikem Geist, begründete Kunst

    Ästhetik- und Kunsttheorie VL 05

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    VL 5: 21. November 2011 Klassizismus, Systemphilosophie, Kunstmuseum Zu Beginn der fünften Vorlesung rekapituliert Hans Ulrich Reck den Weg/ Entwicklungsgang ästhetik- und kunsttheoretischen Denkens von der Antike bis zur entfalteten Neuzeit. Danach geht es, in Darlegungen und Exkursen um Dogmatiken und Lehren, Propädeutiken und Rezepte des Klassizismus. Nach einem Exkurs zur Romantik spielen die entscheidende Rolle Kant und Hegel. Mit dem Theorem von einem geltungslogischen (nicht einem zeitlich-chronologischen) 'Ende der Kunst' ist zugleich und Abschluss und das Ende aller Systemphilosophie gesetzt. Die Museumskonzeption des selbstberufenen Kulturimpresarios Aloys Hirt und des Architekten Karl Friedrich Schinkel stützen sich wesentlich auf die Überlegungen Hegels zum epochal je relativen Zeitgeist und einer absoluten, ja ewigen Überhöhung und Aufhebung derselben in einem absoluten Schönen, das man sich vollendet als Ewigkeit der griechischen Kunst denkt

    Werk und Diskurs VL 00

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    Prof. Dr. Hans Ulrich Reck Kunsthochschule für Medien Köln Werk und/ versus Diskurs? Kunst und Konzept in der Kunstgeschichte von der frühen Neuzeit bis zur Postmoderne Vorlesung (mit Diskussionsmöglichkeiten)/ Theorie – Kunst/ Ästhetik/ Geschichte; offen für Gasthörer 2-stündig Donnerstag 11.00 - 13.00 Uhr Beginn: 21. Oktober 2010 Aula KHM, Filzengraben 2 a Immer wieder, so auch – oder: gerade wieder – heute, erleben wir Phasen einer entschiedenen Absage an das Werk in den Künsten zugunsten der Hinweise auf Ideen, Fragmente, Konzepte oder gar nur tastende Skizzen zu Ideen und Konzepten. Konstant hält sich auf der anderen Seite die hartnäckige Weigerung der Künstler, aus ihrer Sicht den Zusammenhang der Kunst als 'Werk' zu thematisieren. Mit dem Verweis auf den Status der Kunst erübrige sich dies, so wird nicht selten gefordert oder gar wie selbstverständlich festgesetzt. Dennoch: 'Kunst ohne Werk' ist eine Suggestion, die früher oder später immer zum Werk führt. Es ist, auch unter der Voraussetzung diskursiver Intensivierung, immer von einem Werk zu reden, von seinen Gestalten zu handeln. Den strukturellen und historischen Gründen dieser Einschätzung widmet sich die Lehrveranstaltung. Die Ausbildung des Systems der Künste, wie es in den letzten 500 Jahren von den ersten Zäsuren der europäischen frühen Neuzeit bis heute zu einem Weltsystem Kunst geworden ist, fördert zu Tage, dass Werke und Diskurse, Praktiken und Theorien, Poetiken und konzeptualisierte Zeichentheorien sich oft oppositionell zueinander verhalten, aber stets notwendigerweise ergänzen. Es handelt sich also um ein Komplementaritätsverhältnis. Werke bedingen Diskurse, beruhen zuweilen auf ihnen, befördern andererseits deren Dynamik. Werke eröffnen neue Kontexte. Ein stetiger Wandel kennzeichnet die wirkliche historische Bewegung der Ungleichzeitigkeiten. Kunst ist kein 'normales' evolutionäres System. Es ist vielmehr gekennzeichnet durch stetige Durchdringung poetischer, poetologischer und re#exiv-diskursiver Modellbildungen. Es gibt in der Kunst spezischeVerbindlichkeiten.Sieko¨nnenartikuliertundreflektiertwerden.DieLehrveranstaltunggehtinhistorischbeispielgebendenZa¨surendiesenFragen,ProblemenundZusammenha¨ngennach.SiewirdalsVorlesungmitFrageundGespra¨chsmo¨glichkeitdurchgefu¨hrt.SierichtetsichanalleanKunstgeschichteauchohneQualische Verbindlichkeiten. Sie können artikuliert und reflektiert werden. Die Lehrveranstaltung geht in historisch beispielgebenden Zäsuren diesen Fragen, Problemen und Zusammenhängen nach. Sie wird als Vorlesung mit Frage- und Gesprächsmöglichkeit durchgeführt. Sie richtet sich an alle an Kunstgeschichte – auch ohne Qualikationsbedürfnissen oder 'Schein-Ambitionen' – Interessierten, besonders aber an Studienanfänger, denen der Stoff zunächst beschreibend und informativ dargeboten werden wird. Teilnahmescheine werden als Protokolle einer Vorlesung erarbeitet, Leistungsscheine als schriftliche Haus- oder Semesterarbeiten einer Fallstudie aus dem Stoffgebiet der Vorlesung gemäß den Regeln und Bedingungen des digital und analog zur Kenntnis gebrachten Merkblatts 'Praktische Hinweise bei der Erstellung von Hausarbeiten, insbesondere zum Umgang mit der Literatur'

    Bildende Kunstgeschichte - VL 00

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    Prof. Dr. Hans Ulrich Reck Kunsthochschule für Medien Köln Bildende Kunstgeschichte. Einführung Theoriemodelle und Analysen zu Werken FS Theorie II – Kunst 2-stündig, kompakt ganztägig jeweils Freitags 10.00 - 19.00 Uhr 23. April, 14. Mai, 25. Juni, 9. Juli Voranmeldung nötig Aula KHM (23. April) und Museen begrenzte Teilnehmerzahl: 20 Die Lehrveranstaltung wird durchgeführt mit Dr. des Stefanie Stallschus. Vier ganze Tage sind vorgesehen. Zu Beginn führt Hans Ulrich Reck in Form einer Vorlesung in vier spezifische Themen ein. Dies wird dann anhand von Analysen vor Originalen in Museen vertieft, angewandt, erweitert, korrigiert. Der eigentliche Inhalt ist die Auseinandersetzung mit Bildwirkungen und Bilderfragen vor den Originalen. In den Exkursionen zu den Originalen werden die Studierenden zunehmend aktiv: Es sind Bildbetrachtungen zu entwickeln. Es wird unterwiesen in der Technik, solches zu recherchieren, zu besprechen, darzustellen und zu formulieren. Leistungsnachweise werden in Form von Bildbetrachtungen vor Originalen mit ausführender Verschriftlichung erbracht, die dann, bei entsprechender Qualität, zu einem Dossier für das Seminar zusammengefügt werden können

    Werk und Diskurs VL 03

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    VL 3: 11. November 2010 Conceptual und minimal art II In der dritten Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Auseinandersetzung mit conceptual und minimal art fort. Es handelt sich hierbei um herausragende Beispiele einer neuen Orientierung und Modellierung im Ge!echt der Beziehungen zwischen Werken und Diskursen Das gilt nicht nur für die Konzeptkunst, die ohnehin Diskurse ins Werk eingeführt und als dieses festgesetzt hat. Sondern auch für die auf sich selber wahrnehmende Wahrnehmungsvorgänge setzende minimal art. Bedeutsam werden hier diskursive und strategische Vorprägungen und Nachwirkungen: Marcel Duchamp, Daniel Buren, Pop Art. Besondere Beachtung verdienen die kunstphilosophischen Auseinandersetzungen mit dem Wandel von ästhetischer Subjektivität und Werkstruktur, die ein Hauptexponent postmoderner Philosophie, Jean-François Lyotard, vorgelegt hat

    Hermetische Emblematik Fortsetzung

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    In der Vorlesung besprochene Künstler: Marcel Duchamp; Salomono Trismosin, La toyson d'or, 1612; Michael Maier, Scrutinium Chymicum, 1687; Tractatus qui dicitur Thomae Aquinatis de alchemia, 1420; Tizian; Claude Monet; Max Ernst; André Breton, Amour fou, 1937; Pellegrino Tibaldi; Rosso Fiorentino; Giorgio Vasari, Studiolo, Florenz, Palazzo Vecchio, 1570-72; Hendrick Goltzius; Marc Chagall; Parmigianino; Raffael und Giulio Romano; Caravaggio; Rosso Fiorentino; El Greco; Salvador Dalì; Pieter Aertsen; Henri Rousseau; Leonardo da Vinci; Giacomo Torelli; Athanasius Kircher; Albrecht Dürer, Traumgesicht oder 'Traumvision', 1525; Robert Fludd, Utriusque cosmi, maioris scilicet et minoris, metaphysica, physica atque technica historia – in duo volumina secundum cosmi differentiam divisa, 2 Bde., Oppenheim, 1617-1621; Odilon Redon; Mario Bettini; Hildegard von Bingen; P. Mersenne; Pablo Picasso; Lorenz Stoer; Paul Klee; Max Ernst; 'Mysterium Magnum' von Jacob Böhme, 1682; Scipione (=Gino Bonichi); Bomarzo, Gärten des Grafen V. Orsini, 17. Jh; Dame mit dem Einhorn, Zyklus aus Lyon zu den Sinnen und ihrer Allegorie, Tapisserie im Museum Cluny, Paris, um 1500; Matthäus Merian; Giorgio Ghisi; Marc Anton Raimondi; Dosso Dossi; Fabius von Gugel; Jacques Callot; Hartmann Schedel, Buch der Chroniken, Nürnberg 1493; Hartmann Schedel, Illustration aus 'Liber Chronicarum', Anf. 16. Jh.; George Cruikshank; Grandville, Un autre monde, Paris 1844; Agostino Carracci; William Hogarth, The Analysis of Beauty, London 1753; Giovanni Battista della Porta, De Humana Physiognomia, Neapel, 1586; Honoré Daumier; Johann Kaspar Lavater; François Desprez; Lobacco; Giovanni da Udine; Christoph Jammnitzer; Gottfried Müller; Hans Leonhard Schäufelein; Jean-Baptiste Oudry; Théodore Maurisset; Ferdinand August Oldenburg; Lektionar von St. Martial zu Limoges, 10. Jh.; Meister E. S.; Peter Flötner; Johann David Steingruber; Ferdinand Kriwet; Jean-François Bary; Guillaume Apollinaire, Calligrammes, 1918; magisches Quadrat 'Sator Arepo'; kalligraphischer Text von Johann Neudörffer aus 'Eine gut Ordnung und Unterricht', 1538; Giuseppe Arcimboldi; Erhard Schön; Jean-François Niceron, La perspective curieuse ou magie artificiele des effets merveilleux, Paris 1638; Grégoire Huret; Shrî-Yantra; lamaistisches Vajra-Mandala; Henrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, De occulta philosophia Libri, 1533; Basilius Valentinus; Thomas Norton 'Mercurius redivius', 1630; De Glanville, Le Propriétaire des choses, 1487; Hartmann Schedel, Das Buch der Chroniken und Geschichten, 1493; Heinrich Khunrath, Amphiteatrum, 1595/ 1609; Barchusen, Elementa chemicae, 1718; Sandzeichnung der Navajo-Indianer; Boschius, Symbolographia, 1702; Horapollo, Selecta hieroglyphica; Eleazar, Uraltes chymisches Werk, 1760; Ripley Scrowle, Die rot-weisse Rose als Geburtsstätte des filius philosophorum, 1588; Oswald Wirth; Jamsthaler, Viatorum spagyrium, 1625; Stephan Michelspacher, Die Cabala. Spiegel der Kunst und Natur, 1615; Jan Sadeler; Annibal Barlet, La théotechnie ergocosmique, 1653; Valentinus, Duodecim claves, 1678; Mylius, Philosophia reformata, 1622; Stolcius de Stolgenberg, Viridarium chymicum, 1624; Trimosin; Adolpho Luckiny, Universal Tinctur, 1750-60; Buch der heiligen Dreifaltigkeit, Ulmannus, Beginn 15. Jh.; Libavius, Alchymia, 1606; Nicolaus Flamell, 1681; Raymundus Lullus, Liber de Ascensu, 1512; William Blake; Herrad von Landsberg, Hortus deliciarum, 1180 - Audiolectures 03,8

    Traumpanorama, Vergleiche, Synopsen, Traumphilosophien – Rückblick auf die Romantik, Ausblick auf das Problem der Einbildungskraft und Einführung in die theoretische Traumphilosophie

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    Symbolisches Referenzsystem einer anti-mimetischen, nicht-abbildlichen Kunst; idiosynkratische Gefühle, Singuläre Welten: Kunst von 'Geisteskranken'; Bildtheorie des Problems Ikonizität: Vera Icona und die Folgen versus assoziative Imagination des Unsichtbaren; Romantik, Utopie, Bild, Natur; schwarze Romantik, Interiorisierung der Imagination, Paradigmenwechsel der Traumfunktion. In der Vorlesung besprochene Künstler: Illustrationen zu Beatus von Liébana, 8. Jh.; Hans Prinzhorn, Bildnerei der Geisteskranken, 1926; Francisco de Zurbaran; Leonardo da Vinci; Albrecht Dürer; Hieronymus Bosch; Desiderio Monsú; William Blake; Johann Heinrich Füssli; Francisco de Goya (Der Schlaf/ Traum der Vernunft gebiert Ungeheur, 1797/ 8, Capricho Nr. 43); Eugène Delacroix; Victor Hugo; Gustave Doré; Charles Meryon; Alfred Kubin; Edouard Manet; Giovanni Segantini; Marc Chagall; Salvador Dalì - Audiolectures 03,12

    Traum. Enzyklopädie

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    Traum. Enzyklopädie: Im ersten Teil werden zentrale Motive, Ausdrucksformen und Themen des Traumdenkens und der Traumdeutung in verschiedenen Kulturen und Epochen vorgestellt. Dem folgt ein ausführliches Lexikon mit Porträts der großen Traumdeuter: Philosophen, Ethnologen und Psychologen, abwechselnd mit den wichtigsten Stichwörtern zum Thema Traum: Von 'Adorno' bis 'Wittgenstein', von 'Aborigines' bis 'Vorstellung'

    Werk und Diskurs VL 04

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    VL 4: 18. November 2010 Ausgriffe, Rückgriffe, Verschiebungen In der vierten Vorlesung werden von Hans Ulrich Reck vorgestellt und erörtert maßgebende Prozesse, Interventionen und Bild!ndungen, mit denen die Beziehungen zwischen Werk und Diskurs auf je spezi!sche Weise verändert und verschoben worden sind. Das gilt ganz besonders für die so heterogenen Künstlerinnen und Künstler der 'land art', in der Ausschnitte oder auch das Ganze der Natur zum Bildträger und Werkmaterial werden. Diesem groß dimensionierten Ausgriff werden zur Seite gestellt die Rückgriffe auf archaische und primitive Ausdrucksmittel durch Cy Twombly. Als Modell von individuellen Verschiebungen wird sodann das Werk von Francis Bacon thematisiert

    Werk und Diskurs VL 06

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    VL 6: 2. Dezember 2010 'Medienkunst': Konstruktivismus zwischen Cyberspace und medialem Manierismus Die sechste Vorlesung von Hans Ulrich Reck bietet weniger einen Vortrag klassischen Typs als vielmehr eine kommentierte Abfolge von sorgfältig ausgewählten Beispielen, auch beispielgebenden Arbeiten. Nicht nur verändert sich erneut das Gefüge zwischen Werken und Diskursen sondern auch der Bildbegriff. Bewegliche Bilder, Bildbewegungen stehen im Zentrum. Fernand Légers und Dudley Murphys 'Ballet mécanique' von 1924 macht den Anfang. Weitere Beispiele stammen von: Markus Huemer, Andreas M. Kaufmann, Herwig Weiser, Oliver Sann/ Beate Geißler, Knowbotic Research, Enrique Fontanilles, Jean-Luc Godard

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