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    269 research outputs found

    Kunst und Gedächtnis: zur Kunst des Erinnerns und Vergessens I

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    Zahlreiche Neuerungen prägen die Entwicklung der Künste im letzten Jahrhundert. Wie immer sie zu bewerten sind, wie immer sich historische Distanz und Nähe verändern: Ohne Zweifel wird als eine wesentliche Errungenschaft bleiben, dass die Künste und ihre Reflektion sich in vielfältigen Praktiken der Künste und nicht nur für eine nachgreifende gesellschaftliche Einschätzung auf das engste verbunden haben. Die traditionelle Unterscheidung von Kunst-Theorie und Künstler-Theorien hat sich endgültig als unzureichend herausgestellt. - Audiolectures 01,9

    Kunst und Urbanität am Beispiel der Situationisten I

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    Zahlreiche Neuerungen prägen die Entwicklung der Künste im letzten Jahrhundert. Wie immer sie zu bewerten sind, wie immer sich historische Distanz und Nähe verändern: Ohne Zweifel wird als eine wesentliche Errungenschaft bleiben, dass die Künste und ihre Reflektion sich in vielfältigen Praktiken der Künste und nicht nur für eine nachgreifende gesellschaftliche Einschätzung auf das engste verbunden haben. Die traditionelle Unterscheidung von Kunst-Theorie und Künstler-Theorien hat sich endgültig als unzureichend herausgestellt. - Audiolectures 01,7

    Kunst und Gedächtnis: zur Kunst des Erinnerns und Vergessens II

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    Zahlreiche Neuerungen prägen die Entwicklung der Künste im letzten Jahrhundert. Wie immer sie zu bewerten sind, wie immer sich historische Distanz und Nähe verändern: Ohne Zweifel wird als eine wesentliche Errungenschaft bleiben, dass die Künste und ihre Reflektion sich in vielfältigen Praktiken der Künste und nicht nur für eine nachgreifende gesellschaftliche Einschätzung auf das engste verbunden haben. Die traditionelle Unterscheidung von Kunst-Theorie und Künstler-Theorien hat sich endgültig als unzureichend herausgestellt. - Audiolectures 01,10

    Typologie 2, Semantik von 'Kunst', Zäsuren, Neues und Verschiebung

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    In der zweiten Vorlesung beginnt Hans Ulrich Reck mit einer Rekapitulation und Fortsetzung der Einführung. Es folgen Erörterungen zu folgenden Stichpunkten: Kunst als Methode der Entwicklung bestimmter Praktiken; nach dem Ende der Repräsentationsanstrengungen; tautologische Definition der Kunst im systemtheoretischen Sinne; System und Subsystem, Regulierungskriterien und Aspekte der operativen Mechaniken oder Funktionslogik der Subsysteme nach Niklas Luhmann; Kunst als Semantik der im Kunstsystem zirkulierenden Kunst; Kunst als Subsystem operativer Geschmacksselektion; Kritik daran; Schwitters, Ontologie der modernen Kunst; philosophische Theorie, Materie und Form; Oskar Schlemmer; Wirklichkeitsfragmente als reale Ausschnitte anstelle eines ein Drittes repräsentierenden, auf Bedeutung oder Themen einer 'äußeren Welt' verweisenden Bildes; El Lissitzky und das Hannoveraner Bilderkabinett von 1927; Futurismus; Rückblick auf die Kunstauffassung als Illusionsdenunzierung durch Platon vs. mitvollziehbare Anschaulichkeit des Idealen in der aristotelischen Position (Herausarbeitung der inneren Form); Beginn der Erklärung des identifikatorischen, naturalistisch-visuellen Systems der Künste; neues Paradigma der Renaissance; System der Perspektivität, Traktat über Malerei von Leon Battista Alberti (1435): Bild als visuelle Fläche, nicht als Ebene der Attributierung von Symbolischem; primi luci (Panofsky); Vertragsgeschichte (nach Martin Warnke, Bau und Überbau; an den Bsp. von Fra Angelico und Piero della Francescas 'Schutzmantelmadonna‘). Bildbeispiele und ein Bildverzeichnis für die Vorlesungen 1 bis 3 finden sich gesammelt in den Dateien der VL 1

    Eingriffe, Konstruktionen

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    Eingriffe, Konstruktionen - Typologische Übersicht über eine Exemplarik künstlerischer Praktiken, zugleich Einblick in historisch differentielle Künstlerrollen/- auffassungen/ -selbstentwürfe Neben Informationen zum Seminarablauf und Formalien/ Anforderungen, präsentiert Hans Ulrich Reck eine Einleitung und Ausführungen zu den Begriffen der Kunst, Kreativität, Kultur und Zivilisation. Dazu gehören Werkbetrachtungen zu Gordon Matta Clark und Marcel Broodthaers

    Imaginäre Landschaft VL 3

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    VL 3: 14. November 2002 Fortsetzung der Erörterung der Beispiele – Typologie und Exemplarik von der Romanik bis zu 'Knowbotic Research' In der dritten Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Erörterung der historischtypologischen Übersicht an Beispielen fort. Zunächst mit den prägenden Beispielgebungen durch Albrecht Dürer und Giovanni Battista Piranesi. Die Konstruktion einer urbanen Landschaft als Archäologie eines Traums setzt ebenfalls Konstruktion des Traums als Archäologie voraus. Montage der Elemente setzt imaginäre Fiktion als Wahrheit. Zwei weitere Themen betreffen Le Corbusier und die künstlerische Natursimulation mittels Maschinen/Computer. Corbusiers Transformation der Natur unter Aufhebung jeder Entgegensetzung von Natur und Architektur bedeutet, dass alles Landschaft wird. Die Utopie der Universalisierung der Moderne setzt dogmatisch Ordnung gegen Ungleichzeitigkeiten und alles Heterogene durch. Knowbotic Research, Dialogue with the Knowbotic South' (1994) ist inspiriert von der manieristischen Kontinentenallegorie des Jan van Kessel. Abschließend werden neuere Theoreme zum Naturbegriff erörtert (Brigitte Franzen, Die vierte Natur. Gärten in der zeitgenössischen Kunst; Perspektive auf eine ökologische Theorie des Artifiziellen)

    Von 'techne' und 'ars' über die mechanischen zu den freien Künsten, Paragone: Rangstreit der Künste, historisch und systematisch

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    Nach einer Vorschau auf die nächsten Termine und den Rest des Programms beginnt Hans Ulrich Reck die sechste Vorlesung mit einem Rückblick auf die Ausstellung 'Der Hang zum Gesamtkunstwerk' und das Kunstmodell seit der Romantik; darin nochmals die Kontroverse zwischen Bazon Brock und Joseph Beuys über einen (bemerkten oder unbemerkten) totalitären Anspruch die Wirklichkeit umzugestalten. Es geht darüberhinaus um: Bedeutungsverschiebungen in den Künsten; kurze Diskussion über 'entartete Kunst'; Bedeutung des Begriffs 'Kunst': 'ars', 'techne' bei den alten Griechen; das System der Künste seit dem späten Mittelalter: mechanische und 'freie Künste'; Inhalt, Herkunft, Kontur und Bedeutung des Paragone/ 'Rangstreit der Künste'; Ursprung von Künsten und Wissenschaften – das neuzeitliche und das mittelalterliche System des Wissens und der Wissenschaften; Entstehung des ästhetischen Eigensinns parallel zur sozialen Emanzipation der nunmehr als 'frei' verstandenen 'Künste' gegen das 'mechanische' Handwerk; neue Priorisierung: der Entwurf, die Idee, 'concetto' und 'bozetto'; die Grisaille-Malerei, Vortäuschung und Vortäuschenkönnen einer anderen Gattung oder Ausdrucksform der Kunst hier der Skulptur durch die Malerei; Verweis auf Hegel, Resonanzen des Rangstreit in seinem philosophischen System, das die Künste der Religion und Philosophie unterordnet und im System der Künste Musik und Poesie über die materie-lastigeren Formen der Malerei oder gar der Skulptur stellt; Schöpfung durch Entwerfen, Beuys: am Bsp. des Künstlers: Gottwerdung des Menschen, heute: aller Menschen; Leonardos Naturdarstellungen, Wasserumlenkungen im Arnotal, Gewitter und Wolkenturbulenzen; Hydraulik und Hermetismus bei Leonardo; von der Mimesis zur Schöpfung, Verrätselung; das Unfertige der Gemälde Leonardos als vollumfängliche Realisierung des ideellen zeichnerischen Entwurfs als Inkorporation eines Wesentlichen in den Künsten; der Künstler und die Despoten, Diktatoren als Auftraggeber der Künstler; was bedeutet 'korrupt' im Feld der Künste; Leonardos Unzimperlichkeit im Sich-Andienen an potente Auftraggeber, unabhängig von seiner Moral: Leonardos programmatische Hemmungslosigkeit (die nicht meint: moralische Verwerflichkeit oder ethische Korrumpiertheit); Verweis auf Herbert W. Franke, Das Leonardo-Prinzip

    Imaginäre Landschaft VL 2

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    VL 2: 7. November 2002 Einführungen in Theorien In der zweiten Vorlesung wird einleitend Wert gelegt auf eine Erinnerung an die Beispiele der ersten Vorlesung: Inszenierung von Vulkanismus und Naturallegorien, Theatralisierung der Natur im 18. Jh., der urbane Blick hinter die Naturkulissen: Vesuv-Ausbrüche, Allegorisierungen des Feuers, Goethe, Ledoux' Arc-et-Senans. Anschließend entwickelt Hans Ulrich Reck definitorische Überlegungen zum Imaginären (unter Einbezug der Darstellungen bei Dietmar Kamper, Karlheinz Barck, Jacques Lacan; Auszüge zur Geschichte der Einbildungskräfte nach einschlägigen Artikeln im Historischen Wörterbuch der Philosophie und demjenigen zur Rhetorik). In einem weiteren Teil werden geschildert die Garten-Typologien, insbesondere der französische und der englische Garten (mit Verweis auf Goethe). Abschließend werden wesentliche Theoreme exponiert, insbesondere Kategorien der Imagination anhand des französischen Gartens und Bernard Tschumis 'postmoderne' Gestaltung im Pariser 'Parc de la Villette'

    Imaginäre Landschaft VL 5

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    VL 5: 5. Dezember 2002 Typologie von Urbanität 2: Fortsetzung In der fünften Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Erörterung der mythologischen Gründungsakte im Hinblick auf den Entwurf der Archive, Arsenale und Apparate urbaner Zivilisation fort. Erneut steht die Akropolis als beispielgebendes Beispiel für die typologische Geschichte der Stadtentwicklung im Zentrum

    Zu Topos, Anspruch und Echoraum des 'Gesamtkunstwerk'

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    In der fünften Vorlesung geht Hans Ulrich Reck vom Beispiel der Ausstellung von Harald Szeemann 'Der Hang zum Gesamtkunstwerk' (Kunsthaus Zürich 1983) aus und behandelt folgende Stichpunkte : Vorgeschichte, Geschichte und Aktualisierung zur Auffassung vom Künstler als einem Weltbaumeister; Handlungsprogramme im Namen der Kunst zur Modellierung, implizit auch Verleugnung oder Verneinung der Wirklichkeit; Stockhausens Bemerkung zur Vernichtung der Twin-Towers in NYC als singuläre Einlösung des einzig möglichen radikalen Avantgardekunst-Anspruchs; Einführung zum Topos des 'Gesamtkunstwerk': Barock, Romantik, Wagner, Kunstentwürfe als radikalisierende romantische Utopien; zum kuratorischen Gesamtwerk, der Arbeitsweise, Selbstinterpretation, Arbeitsauffassung von Harald Szeemann – Pionierleistung und Vorprägung zu: der Kurator als Künstler; Vorabhinweis zum Rangstreit der Künste/ 'Paragone'; Fluxus, ephemere und transitorische Kunst, Konzeptkunst vs. Allegoresen; Avantgarde als Realisierung der Selbstverflüchtigung vs. Ortsbehauptung einer bedeutungsschweren Kunst wie der zum 'Gesamtkunstwerk'; danach: Video-Dokumentation (110') 'Der Hang zum Gesamtkunstwerk' (Ausstellung H. Szeemann, Kunsthaus Zürich 1983) mit anschließender Diskussion zwischen Joseph Beuys, Bazon Brock, Frei Otto, Wolf Jobst Siedler, Harald Szeemann (Sendung 'Nachtfalter', WDR 1983); darin: Beuys' These von der 'Kreativität als Freiheitswissenschaft'; Hinweis auf 'Kapital', Installierung von Joseph Beuys in den Hallen für neue Kunst in Schaffhausen)

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