Academy of Media Arts Cologne

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    269 research outputs found

    Museum als Paradoxie VL 6

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    VL 6: 26. Mai 2004 Metamorphose der Archive, digitalisiertes Erinnern In der sechsten Vorlesung, der letzten, bevor dann die zweite Hälfte des Semesters den Exkursionen nach Mönchengladbach, Mettmann, Hagen, Düsseldorf u. a. gewidmet sein wird, entwickelt Hans Ulrich Reck eine Übersicht über die Phänomene der im breiten Umfang aktueller Techno-Zivilisation digitalisierten Erinnerung und Gedächtnisarchive. Eine besondere Rolle spielt dabei Herbert G. Wells' Vortrags-Zyklus und Publikation zum Konzept eines 'World Brain' aus den 1930er Jahren. Es ist die Rede von einer veritablen Metamorphose der Archive. Der Computer als Medium der Tradierung erweitert die bisherigen Funktionen sowie den Ort des Kunstmuseums (s. auch die verschiedenen Beigaben zu dieser Vorlesung, Auszüge von Aufsätzen von Hans Ulrich Reck)

    WERKE, WEGE, SCHNITTE, CODES - Dispositionen einer Geschichte der bildenden Künste im medialen Kontext VL 11

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    A VL 11: 28. Januar 2004 Konzepte, Schnitte, unauflösbare Differenz - Kunst als concetto und Verfahren In der elften Vorlesung erörtert Hans Ulrich Reck unter den Stichworten von Differenz und Konzept u. a. Michael Heizers Schnitte in der Wüste von Nevada sowie weitere Werke der land art; Henri Michaux' Schnitte durchs Gehirn und Gordon Matta-Clarks Schnitte durch Häuser; An-Architektur und invasive Imagination

    Museum als Paradoxie VL 1

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    VL 1: 21. April 2004 Einführung In der ersten Vorlesung zum Semesterthema der Paradoxie der Museen (das in früherer Version auch Werke und Orte der Kunst unter dem Aspekt einer Inszenierung des Musealen ins Zentrum stellte) entwickelt Hans Ulrich Reck die spezifische Thematik der Kunstmuseen anhand von Beispielen, die an der Grenze der Kunstwerke traditioneller Prägung angesiedelt sind. Es spielen die Übergänge und Hintergründe zu und von magischen, religiösen, numinosen und banal alltäglichen Motiven eine besondere Rolle. Stichworte der thematisch-typologische Einleitung: Mnemosyne-Atlas von Aby Warburg; Künstlerarchive/ - sammlungen: Anna Oppermann, Christian Boltanski, Andy Warhol; pop art: Theorie der Zeichenzirkulation und der Transformationen; Funktionen: Verehrung, Eingedenken; Magie (Anthropologie, Ethnologie; Leroi-Gourhan, Plessner, Raphael); Grabbeigaben, Votive, Fruchtbarkeitszauber; Georges Batailles' Theorie des Religiösen; Beispiel Kulthaus Abelam; Exkurse: Körper, Bild, Tod, Erinnerung, Zeichen, Leib; Potlatch und Verschwendung (Mauss, Bataille); Ökonomie des Ortes und der Zeichen

    SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 9

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    VL 9 vom 21. Dezember 2004 Ausblick auf den schöpferischen Menschen – Fortsetzung Die neunte Vorlesung von Hans Ulrich Reck setzt die philosophischen und historischen Erörterungen zur abendländischen Vorgeschichte des 'kreativen Menschen' fort, wie sie in diversen Nuancierungen seit der Antike unter dem Stichwort der 'schöpferischen Kraft des Menschen' diskutiert worden ist

    Museum als Paradoxie VL 5

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    VL 5: 19. Mai 2004 Ausgehend von der Wunderkammer: Das Museum als Ort der Organisation von Wissen und Zeit In der fünften Vorlesung beschreibt Hans Ulrich Reck Werke der für die Geschichte der KHM legendären Künstlergruppe 'Knowbotic Research' und schildert auch die vielfältige Zusammenarbeit mit ihr über die Jahre an verschiedenen Orten und in diversen Medien/ Formen (Publikationen, Ausstellungen, Gespräche, Vorträge, Symposien). In ihrer 1994 wesentlich realisierten installativen und interaktiven Arbeit auf digitaler Basis 'Dialogue with the Knowbotic South' geht die Gruppe exemplarisch wie typologisch von der Wissensorganisation der allegorischen Bilder von Jan van Kessel (1. Jh.) aus. Von da ausgehend werden behandelt: Imagination, Bildorganisation, Enzyklopädie, Diskurs; Wissenssemantiken und Epistemologien; Museumskonzeptionen im 20. Jh.; virtuelles Museum; 'total museum' (Chicago 1996); Theorien von André Malraux, Henri Pierre Jeudy

    SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 1

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    VL 1 vom 19. Oktober 2004 Aktuelle Semantik, begriffliche Typik, Ursprungsmythologien und archetypologische Inszenierungen In der ersten Vorlesung skizziert Hans Ulrich Reck wissenschaftstheoretische Grundlagen und Kontexte des Themas. Ein hermeneutischer Zugang erörtert Vorbedingungen. Stichworte zu den Ausführungen: – Lexika, Wörterbücher; Exkurs zur französischen Encyclopédie; Ideologiekritik des Wissens – Popper und die Scheinwerfertheorie des Erkennens – Schöpfungsmythen, Afrika, Exkurs zur Rationalität von Weltbildern – Mythen und Mythologie, strukturelle Ethnologie; Exkurs zu Lévi-Strauss – Aborigines, Kunstsystem, Valorisierung, Geschichte und Struktur – Exkurs Duchamp; Avantgarde und Innovation – Zeitstrukturen: mythische Kreiszeit und historisch-dynamische Zeit – Weltkunst, Kunst und Kreativität, schöpferische Gestaltung; späte Aussonderung zur Kunst – Traumzeit und Dreamings; nicht-produzierende, nicht-akkumulierende Kultur – Bilder und Werke, schöpferische Potentiale; Doppelcodierung von Bild – Kunsterleben der Moderne: Bewunderung einer hermetischen, unverständlichen Kuns

    WERKE, WEGE, SCHNITTE, CODES - Dispositionen einer Geschichte der bildenden Künste im medialen Kontext VL 10

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    A VL 10: 21. Januar 2004 Kunst als Medientheorie/ Mythos Medienkunst, Inszenierung des Rezipienten und Bewegung des Betrachters als ästhetisches Potential avancierter Kunst seit dem Barock In der zehnten Vorlesung behandelt Hans Urich Reck nicht nur die jüngere Vergangenheit der 'interaktiven Kunst', basierend auf digitalen Steuerungsapparaten, sondern auch den theoretischen wie metatheoretischen Bedingungsrahmen für eine Kunst durch Medien, wobei Kunst selber als eine Figur des Theoretischen erscheint. Also nicht Medientheorie der Kunst, sondern Kunst als Medientheorie. Das bedingt spezifische Kontexte, die mit der bisherigen Rede von der 'Medienkunst' nicht erfasst werden können. Vgl. zum gesamten Themenkomplex weiter ausführlich, mit vielen Verzweigungen und Kontextualisierungen sowie Begleitmaterialien: – Hans Ulrich Reck, audiolecture 05 zur Geschichte der Künste im medialen Kontext; Netzaufbereitung der Vorlesung des Wintersemesters 1997/ 98 an der Kunsthochschule für Medien zum Thema 'Kunst als Medientheorie' (Redaktion: Hans Ulrich Reck und Konstantin Butz; Netzpublikation Juni 2017 unter/ auf: https://www.khm.de/audiolectures/ #audiolecture_05) – mit dort abrufbaren zahlreichen weiteren Materialien, Texten, Vorträgen, Buchpublikationen, u. a. von 'Kunst als Medientheorie' (2003), Mythos Medienkunst' (2002) 'The Myth of Media Art' (2007, 'Singularität und Sittlichkeit. Die Kunst Aldo Walkers in bildrhetorischer und medienphilosophischer Perspektive' (2004), Aufsätzen und Abhandlungen im Themenfeld einer Genealogie der medial erweiterten Kunstgeschichte, Kunstgeschichte als Mediengeschichte, Kunst durch Medien u. v. a. m. – Hans Urich Reck, Mythos Medienkunst, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König 2002 – Hans Urich Reck, Kunst als Medientheorie. Vom Zeichen zur Handlung (Wilhelm Fink) München: Fink 200

    SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 3

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    VL 3 vom 9. November 2004 Mythen und Mythologie von der Archaik bis zur Moderne Die dritte Vorlesung von Hans Ulrich Reck beginnt mit einem Kommentar zur Literaturliste. Anhand der Abelam (Papua-Neuguinea) werden erörtert die Initiierungsriten; das Verhältnis von Gesellschaft und Imagination; die Konzentration auf das Rituelle und Symbolische einer Gesellschaft; die schöpferische Natur; totemistische Gesellschaften und ihre Gliederungskraft; die inverse Perspektive: Ritualverlust der modernen Welt; Kompensationen, Surrogate, Fluchtlinien; Exkurs zu 1960er-Jahre Generationen: Hedonismus, Traditionszerstörung, Unfähigkeit zum Ritual, negativ tabuisierte Enttabuisierung/ globale Autoritätsverweigerung; Max Webers Entzauberung der Welt, Revokationen des Numinosen und Resakralisierungen; die schöpferische Natur und der Mensch als Medium; die Berufung des 'Künstlers'; Vormoderne: Christentum als totemistische Gesellschaft; Handwerk und Kunst im Christentum: Ausdifferenzierung und Individualisierung als Zwang zur Inthronisierung individueller Kreativitätsstellvertretung; Ursprung der Künstlerfigur; Mythen, Ursprungsmythen und Schöpfungsmythen; der Raub des Feuers (Bororo-Mythen nach Lévi-Strauss), Indianermythen zur Schaffung der Welt; Funktion des Mythos als kollektive Erzählung: 'Weltbegriff' als symbolisches Konstrukt durch Evidenzanerkennung, Fraglosigkeit der Traditionsbildung vs. reflexive Auflösung und Zurückweisung aller Autoritäten; Exkurs zur griechischen Vielgötterei und zum tragischen Konflikt anhand von Oedipus; die Antike als negativ-totemistische Gesellschaft; Ausblick auf die Seelenwanderungen und die Jenseits-Konzeptionen des ägyptischen Totenbuchs

    Museum als Paradoxie VL 4

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    VL 4: 12. Mai 2004 Von den Wunderkammern zum Kunstmuseum – Geschichte und Zäsuren eines Dispositives von der Aufklärung bis zur Postmoderne In der vierten Vorlesung behandelt Hans Ulrich Reck die eigentliche Entstehungsgeschichte und Aktualität des Kunstmuseums vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Stichworte dazu: Wunderkammern; Revokation der Wunderkammern ab 1986 (Biennale di Venezia); Harald Szeemanns 'individuelle Mythologien' (documenta 5/ 1972); Beispiele von Künstlersammlungen; Geschichte, Aktualität, und Transformation des Kunstmuseums (Walter Grasskamp); Schinkel, Leben-Kunst-Utopien vs. klassizistische Idee der Musealität; Museum als Zeitmaschine (Bazon Brock); Bildersturm und Avantgarden; Ikonoklasmus; Futuristen und die Folgen; Ausblick auf Hans Blumenbergs Theorie der Säkularisationen; Bilderserie, der entlang das Material erörtert wird: Wunderkammern, moderne und postmoderne Museumsbauten (u. a. Chicago: Kleihues; Folkwang Essen; Staatsgalerie Stuttgart: Vito Acconcis Storefront NYC; Museum für modern

    SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 6

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    VL 6 vom 30. November 2004 Kreativität: Emphase und Begriffsgeschichte Hans Ulrich Reck eröffnet die sechste Vorlesung mit einer ausführlichen Zusammenfassung vieler der in der letzten Vorlesung erörterten Punkte. Notorische, aktuelle Kreativitätshoffnungen werden durch Zeugnisse von von Gottlieb Gunterns Thesen zu 'Irritation und Kreativität' belegt, zudem vom Nestlé-Chef, Szeemann, Marquez, Rapoport, Hadid. Es folgen begriffsgeschichtliche Ausführungen zur Genealogie und den Eigenheiten der Kreativitätsforschung im 20. Jahrhundert

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