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Bilder und Wirklichkeit: Pop Art I
Einführung in das Vorlesungsthema – Begriffsklärung Pop Art – Andy Warhol – amerikanische Technokultur – Massenmedien – Serialität – Warhols Factory – Warhols Filme – der Künstler als Superstar - Audiolectures 02,1
Aufbegehren und Kult der Verwerfung: Surrealismus
Salvador Dalí – André Breton – Junggesellenmaschine – René Magritte – Max Ernst – Ives Tinguy – Surrealismus als Methode – André Masson – Georges Bataille – Manifeste – Sigmund Freud - Audiolectures 02,7
SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 14
VL 14 vom 25. Januar 2005
Zur Figur der Überschreitung – Modelle und Beispiele
Im ersten Teil der vierzehnten Vorlesung skizziert Hans Ulrich Reck die Einschnitte, die sich aus der Oppositionsfigur zwischen Daidalos und Ikarus, dem 'Daidaleischen' vs. des 'Ikareischen' ergeben, dies in Anlehnung an die Überlegungen von Felix Philipp Ingold. Im zweiten Teil geht es um Zäsuren, Schwellen, neologistische Orientierungsmodelle für Kreativitätsschübe in der Geschichte der bildenden Künste (nähere Angaben zu dieser Vorlesung unter 'B VL 14 vom 25. Januar 2005 Themen und Topoi')
Ästhetische Utopie: Konstruktivismus II
Manifeste – Kasimir Malewitsch – Revision des Begriffs „Abstraktion“ – El Lissitzky – Alexander Rodchenko – Wladimir Majakowski – De Stijl – Piet Mondrian – visuelle Bewegung als philosophische Schrift - Audiolectures 02,9
SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 10
VL 10 vom 11. Januar 2005
Kunst und Kreativität – Konflikte, Konstellationen, Genealogie und Geltung
Die zehnte Vorlesung von Hans Ulrich Reck bietet dar Erörterungen zum komplizierten wie komplexen Verhältnis von Kunst und Kreativität. Dieses erfährt zahlreiche Wandlungen im Verlauf der Geschichte.
Eine enge Koppelung von Kreativität und Kunst erfolgt historisch spät. Entlang der historischen Ausbildung von Rollen-Modellen für Selbstbilder in der Kunst werden Auffassungen vom (hauptsächlich männlichen) Künstler im Wandel der Zeit diskutiert. Die Veränderungen im Wissenssystem von der Antike bis zur Neuzeit haben entscheidende Bedeutung.
Weitere Stichworte:
– Wissenschaften und Künste an der Schwelle der Neuzeit (Veränderungen in der Gewichtung der 'artes liberales' und der 'artes mechanicae');
– Auffassungen von der 'Akademie' seit Platon;
– Genealogie und Typologie der Künstlerausbildung, besonders im Übergang zur Neuzeit sowie Entwicklung der diversen Konzepte innerhalb derselben.
Diese Vorlesung ist leider auf einer beschädigten minidisc aufgenommen worden, die Aufnahme rauscht in beträchtlichem Maße. Das Tondokument ist also vorrangig für meditativ tiefschürfende Hörerinnen und Hörer zumutbar
SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 15
VL 15 vom 1. Februar 2005
Panorama und Synopse: Philosophien und Theorien zur Kreativität in Kunst und Wissenschaft
Eine besondere Rolle spielen in der fünfzehnten und letzten Vorlesung von Hans Ulrich Reck in diesem Semester die Gedanken des Entwerfens und die epistemologischen Überlegungen zur Entstehung des Neuen in verschiedenen Disziplinen und Geographien, vom Kochen über Wissenschaft bis zu Kunst und Design (Herbert Simon, Thomas S. Kuhn, Gregory Bateson, Norbert Wiener, Jean Piaget, Oswald Wiener). Exkurse führen nach Asien (nähere Angaben zu dieser Vorlesung unter 'B VL 15 vom 1. Februar 2005 Themen und Topoi')
Kunst der Kunsttheorie VL 05
VL 5: 29. November 2005
Antike III und der Beginn der christlichen Kunsttheorie und Weltordnung: Platon
und Plotin, Aristoteles
Zu Beginn der fünften Vorlesung verdeutlicht Hans Ulrich Reck erneut das Verhältnis
von Ästhetik und Kunst, nimmt begriffliche Differenzierungen vor. Platons Polylog und
Text 'Symposium' werden erörtert als Grundlegung einer vom Diesseits abgespaltenen
jenseitigen Welt. Berühmte Künstler der Antike, Bildhauer und Maler werden erwähnt.
Mit dem Christentum tritt eine neue Weltsicht auf die Bühne, die auch für die
Kunstauffassung Wandlungen erzwingt. Das Christentum erscheint als entschiedener
Antagonist der Antike und betreibt den Bruch mit den bisherigen Auffassungen einer
göttlichen Ordnung, ermöglicht eine Teilhabe an dieser in einem neuen Sinn. Plotin
begründet die stufenlose Emanation des Göttlichen in der irdischen Welt als
Generalisierung und Profanierung von Platon. Er eröffnet die ontologische
Zugänglichkeit des Wahren und Schönen in dieser diesseitigen Welt. Dagegen steht die
Hermetik der platonischen Akademie, die über 1000 Jahre lebendig und wirksam
geblieben ist. Aber auch Aristoteles mit seiner Wissenschaftsauffassung der Gattungen
und seinem Begriff einer dynamischen Materie spielt eine große Rolle und bleibt lebendig.
Sein Traktat 'Poetik' als sachliche Abhandlung wirkt über das Zeitalter der Klassik bis in
die Moderne hinein – zum Beispiel auf Bertolt Brecht
Von der utopischen Ästhetik zum gesellschaftstherapeutischen Programm: Konstruktivismus III
Konstruktivismus und Expressionismus – Bauhaus – Funktionalismus – Walter Gropius – fünf Phasen des Bauhauses – Ziele und Struktur der Ausbildung am Bauhaus – Wirkungsgeschichte - Audiolectures 02,10
SPIEL, DOGMA, PHANTASIE - VL 13
VL 13 vom 21. Januar 2005, 14 30 - 17 00 Aula KHM (Zusatztermin)
1. Zäsuren, Schwellen, neue Orientierungsmodelle für Kreativitätsschübe in der Geschichte der bildenden Künste/ 2. Individuum, Ästhetik, Gesellschaft – Zur Erfindung des menschlichen Antlitzes als Bild des Individuums/ 3. Geschichte der Künstlerausbildung (Forts.)
In der dreizehnten Vorlesung vertieft Hans Ulrich Reck die Thematik der letzten Vorlesung, die sich den neuen Ordnungen des Sehens widmete. Nun geht es um die Künstler als Wissenschaftler, die Emanzipation vom Handwerk, Illusionskunst, den Wettstreit der Künste ('Paragone'), die Kunst, Tricks und Techniken der naturalistisch zugespitzten Vortäuschungen. Sodann um den Aufbau des Naturalismus von Giotto bis Mantegna und die Dekonstruktion desselben von Cézanne bis zum Kubismus. In einem zweiten Teil geht es um die Theorieentwicklung im Bereich von Individuum und Portrait – um die Ästhetik und eigentliche Erfindung des menschlichen Antlitzes in seiner konkreten individuellen Ausgestaltung In einem dritten Teil wird die Darstellung zur Typologie/ Übersicht/ Grundstruktur der Künstlerausbildung fortgesetzt (weitere Angaben zu dieser Vorlesung unter 'B VL 13 vom 21. Januar 2005 Themen und Topoi der Bildbeispiele')
Probleme der Referenz: Pop Art II und Marcel Duchamp
Volkskunst und hohe Kunst – Kunst und Kitsch – Affirmation - Umkodierung – Readymades – Biografie Duchamps – Bild und Reproduktion – Ästhetik des Techno-Imaginären – Politiken des Sichtbaren - Audiolectures 02,2