Academy of Media Arts Cologne

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    269 research outputs found

    Werk und Diskurs VL 01

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    VL 1: 21. Oktober 2010 Postmoderne Transformation der Autorschaft Die erste Vorlesung des Semesters zur Thematik von Werk und Diskurs setzt mit der unmittelbaren Gegenwartserfahrung ein, dass eine stabile oder konsistente Autorschaft in einer Epoche der Zirkulation frei "ottierender Bedeutungen und Zeichen nicht mehr möglich ist. Allerdings wäre es ein fataler Irrtum, nun einfach von beliebigen, transversal gleichgültigen, divers gleichwertigen und arbiträren Setzungen auszugehen. Gerade die Auseinandersetzung mit dem Werk von Siah Armajani zeigt, dass eine kritische Autorschaft heute durchaus möglich ist, ohne den überkommenen Posen des Subjekts und Künstlerhelden zu huldigen. Vielmehr geht es darum, die gewöhnliche Lebenswelt ästhetisch zu reflektieren und künstlerisch nicht zu überwinden, sondern zu reformulieren mit dem Ziel, ihren Reichtum zu entdecken. Das oft diagnostizierte Verschwinden des Künstlers und der Avantgarde bedeuten einfach, dass es keinen mythologischen Überschuss hermetischer Subjektivität auf Seiten der Kunst mehr gibt. Die Verwirklichung der Avantgarde ist ihr Unsichtbarwerden, ihr Verschwinden im Werk des täglichen Lebens. Dazu gehören auch entsprechende Re-Codierungen. Exkurse zu Kunst, Kultur und Zivilisation in Europa und den USA runden die Einführungsvorlesung ab

    Werk und Diskurs VL 05

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    VL 5: 25. November 2010 Kasimir Malewitsch, der große Bruch, die Folgen In der fünften Vorlesung skizziert Hans Ulrich Reck das bahnbrechende Werk von Kasimir Malewitsch, auf den immer wieder zurückzukommen ist, dessen Gesamtwerk, auch wegen der Brüche und Inkonsistenzen, irritierend und bewegend noch heute wirkt, dessen theoretische Betrachtungen zu einer 'gegenstandslosen Welt' aktuell und frisch geblieben sind. Mit Malewitsch verschiebt sich die Beziehung zwischen Werk und Betrachtung auf die, diese ergänzend, zwischen der Wahrnehmung des Betrachters und dem Bildgegenstand, anhand dessen seine Wahrnehmung ihm selber zum Thema wird. Man kann hier füglich von einem 'großen Bruch' im bisherigen Kunstschaffen reden. In Malewitsch und dem 'großen Bruch' haben auch die Utopien des ästhetischen Konstruktivismus in ihrer Dynamik und revolutionären Energie einen bleibenden Fokus gewonnen

    Werk und Diskurs VL 07

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    VL 7: 16. Dezember 2010 'Medienkunst': Konstruktivismus zwischen Cyberspace und medialem Manierismus Teil II. Sodann: Das offene Kunstwerk versus das barocke Gesamtkunstwerk In der siebten Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Erörterungen zu den Beispielen der 'Medienkunst' im Hinblick auf die begriffliche Neuerung eines 'medialen Manierismus' fort. Dann wird ein für die gesamten Ansprüche der Künste der Neuzeit und damit für viele Modelle des Verhältnisses von Werken und Diskursen zentraler Gegensatz thematisiert zwischen dem offenen Kunstwerk und dem barocken Gesamtkunstwerk. Letzteres mit Blick auf Gian Lorenzo Berninis Rom und seine Inszenierung eines Theaters des Heiligen. Harald Szeemanns Ausstellung und Thematisierung von 'Der Hang zum Gesamtkunstwerk' haben entscheidende Bedeutung, auch für eine Neu-Interpretation der diversen Theoreme und einige Hauptwerke von Joseph Beuys. Ein Exkurs widmet sich seinem 'Kapital' (Sammlung Crex/ Hallen für neue Kunst Schaffhausen). Zur Sprache kommen auch die Gruppe 'COBRA' und die arte povera. Die subtilen Re$ektionen von Jean-François Lyotard über Karel Appel werden in einem ersten Teil vorgestellt

    Bildende Kunstgeschichte - VL 03

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    VL 3: 14. Mai 2010 Cézanne, Landschaft In der dritten Vorlesung, die Hans Ulrich Reck zur Eröffnung der Exkursionen zu Bildoriginalen und zur Arbeit an der Aneignung und Artikulation von Bildmodellen zusammen mit den Studierenden in den Kölner Museen hält, geht es um einen weiteren bahnbrechenden Künstler, Paul Cézanne, aber auch um eine Zäsur in der bisherigen Bildauffassung und dem Wandel der Bezugnahmen und Referenzen auf als Landschaft modellierte Natur

    Traumbildformen des 19. Jahrhunderts

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    In der Vorlesung besprochene Künstler: Hieronymus Bosch (Weltgerichtstryptichon, Sammlung der Akademie der bildenden Künste, Wien, 1504-06); Henri Michaux (1899-1984; Meskalin-Zeichnungen,1954-59 und 1966-69); Sterntaler-Illustrationen (Carl Gerts, Victor Paul Mohn, Carl Offterdinger, Robert Leinweber, Hermann Vogel, Dora Polster, Otto Ubbelohde, Franz Stassen, Gustav Bertschinger, Heinrich Asmus); Bühnenbilder zu Opern von Mozart und anderen sowie Buchillustrationen (Georg Balthasar Probst, Karl Friedrich Schinkel, Simon Quaglio, Lotte Reininger, Edward Suhr, Carl Wild, Caspar Neher, Heinrich Wendel, Arno Bossett, Ludwig Sievert, Ruodi Barth, Tony Johannot, Guillaume Sulpice Chevalier, Louis Boulanger); Grandville (Künstlername von Ignace-Isidore Gérard); Jean Baptiste Corot, Paul Gavarni, Johann Georg Hertel, Adolph Menzel, Rodolphe Bresdin, D'Hervey de Saint-Denys, Eugène Delacroix, James Ensor, Gustave Doré, William Turner, Charles Meryon, Gustave Moreau, Victor Hugo, Odilon Redon, Vincent van Gogh, Félicien Rops, Edward Burne-Jones, Arnold Böcklin, Giovanni Segantini, Henri Rousseau, Edward Munch, August Strindberg, Louis Janmot, Max Klinger, Alfred Kubin, Arnold Schönberg, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Luigi Russolo, Paul Klee; Rebusbilder - Audiolectures 03,5

    Motive, Typen, Bilder, Modelle

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    Das dem französischen entliehene Wort des 'Onirischen' bezeichnet – im Unterschied zur im Deutschen gebräuchlichen trennenden Auffaltung von Traum, Vision, Halluzination, Schimäre etc. – alle möglichen und erdenklichen Formen, Beschaffenheiten und Zwischenzustände von Traum, Tagtraum, Vision, Halluzination, Träumereien, Meditation, 'schwebenden Verinnerlichungen' in einem durchgängigen, aber keineswegs homogenen Zusammenhang oder 'Feld'. Insbesondere ohne die Erfahrungen der religiösen wie profanen Visionen/ Erleuchtungen/ Epiphanien sind die Träume nicht zu verstehen. Zudem haben wir ohne materialisierte Bilder kein außerindividuelles Äquivalent für das Traumgeschehen. Kunstwerke sind ein, wenn auch nur geringer, so doch wichtiger Teil dieser Bilder. Eine wesentliche 'Feldtheorie des Traumbildes' liefern Kunstgeschichte und die in ihr artikulierten philosophischen und psychologischen Deutungsmodelle des Traumgeschehens (u. a. Freud, Jung, Piaget, Bloch). Der Übergänge zwischen Traum, Bild und Imagination sind viele. Sie reichen von der schamanistischen Exzentrität und der religiösen Obsession über visionäre Exzesse, die Spaziergänge oder Abstürze in den 'künstlichen Paradiesen' (Baudelaire), Somnambulismus und parallele Bewusstseins-Welten bis zur vielförmigen ästhetischen und künstlerischen Nutzung von Traumenergien. Die Vorlesung beschäftigt sich mit beispielsetzenden Aspekten aus folgenden Themenbereichen: Religiösen Visionen, Alchemie und Hermetik, Theorie und Geschichte der Imagination, Arabeske/ Groteske und Karikatur, Orakel und Rauschmitteln, Utopie und Traumbegehre, Umwertung des Verhältnisses von Traum und Realität. Für die Bezüge zwischen Traum und Hermetik werden in erster Linie beigezogen: Antonin Artaud, Max Ernst, der Surrealismus, der hermetische Subtext der neuzeitlichen Philosophie seit der Renaissance und die Erörterungen von Hermetik und Hieroglyphik des Traums durch S. Freud, H. Silberer, C. G. Jung. Neben den erwähnten Momenten und Aspekten kunstgeschichtlicher Erörterung spielen in der Vorlesung mediale und epistemische Zäsuren, also Verbindungen, Verdichtungen und Verschiebungen im Gebiet der Träume und Traumkonzeptionen eine wesentliche Rolle. - Audiolectures 03,1

    Weltentwürfe Kunst VL 11

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    VL 11: 13. Januar 2009 Geschichte und Typologie der Urbanisierung in vier Teilen. Teil IV: Moderne und Postmoderne Mit der elften Vorlesung setzt Hans Ulrich Reck die Typologie zur Architekturkunst und ihren Urbanisierungseffekten in einem vierten und letzten Teil fort und schließt diese Thematik vorerst ab. Folgende Schwerpunkten, Einschnitte, Zäsuren und Konzeptionen werden erörtert: – modernistische Intransigenz – eine Typologie der Moderne und ihrer Aufbruchsmomente und -modelle (Wchutemas, Lissitzky, Tatlin, Malewitsch, Inchuk; Moskau und andere Metropolen um 1915 bis 1930: Bruxelles, Barcelona, Wien); – Lernen von Las Vegas u. a. postmodernistische Theorien über Urbanität (Aldo Rossi, Bernard Tschumi, Peter Eisenman, Rem Kohlhaas); – die Exopolis, neue Auffassungen von der gegenwärtigen Stadtentwicklung und mögliche Theoriebildungen zur Frage, ob es denn 'Stadt' überhaupt noch gibt; – Exkurs zu: Kubismus, Collage City, 'Transparenz'

    Weltgericht und Innenblick – experimentelle Imaginationen: Hieronymus Bosch/ Henri Michaux

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    Himmel und Hölle - MA-Visionen/ Pandämonium, Hölle, Bildrhetorik; Hieronymus Bosch; Visualisierungen von Elementen der Natur, besonders von Energiezuständen; populäre Ikonographie, Anthropomorphisierungen; Traum und Albtraumdarstellungen in der romantischen Ikonographie des 19. Jahrhunderts; Individualisierung der Phantasie, Suche nach Bildformen zwischen allegorischer Literarisierung und spezifischer Montageform; Kryptosurrealismus des 19. Jahrhunderts; psychiatrische Definitionen; Einführung in die Psychoanalyse und Freud; Freuds Psychoanalyse; Geschichte der Seele und des Traums (Ellenberger u. a.); Laplanche/ Pontalis, Ursprung der Phantasie; Jung, Bloch, Piaget; Daseinsanalyse, Traum und Existenz: Binswanger/ Foucault Traumdeutung, psychologisch; Surrealismus/ Schwerpunkt Artaud; Lenk, Subversion des Begehrens, Mimesis des Traums/ Subjekt/ Spontaneität des Traums; Entstehungstheorien der Kunst; psychoanalytische Theorien; Lacan; Phantasie und Kalkül; Wittgenstein; Typologien und poetische Exempel/ Singularitäten/ Bildbewegungen: Raymond Roussel, Brion Gysins 'Dream-Machine', Gysin/ Burroughs/ cut-up (vgl. Dadaismus), Kristalle; Architekturvisionen, die gläserne Kette, Taut, Scheerbart, Finsterlin, Camenisch; Bloch zur Architektur, himmlisches Jerusalem, Suger, Traumarchitektur, Boullée, Ledoux, Garten von Bomarzo; Hieroglyphen (US-Filme, Leonardo, Romantik, Lovecraft, Obelisken, Ägypten; vgl. Groteske, Arabeske, Poe), Hogarth, Schönheit der Linie; Kontur, Decorum; Orientalismus, van Gogh, Rothko, Newman, Jackson Pollock; Form und Bezeichnung der nichtfigurativen Hieroglyphik; Form des Unbezeichneten; Filmtheorie des Traums/ Traumtheorie des Films; Edgar Morin, surrealistischer Film: Formanalyse – Verschiebung, Verdichtung); Filmbeispiele Traumszenen in Filmen; Theorien der Metaphern und der Metonymien im Bild; Ricœur, Lebendige Metapher u. a. m.; Träume vom Aufwachen; Ehrenzweig, Ordnung im Chaos; Subroutinen; Artaud – Meskalin, Rausch (Tarahumaras) – versus Rousseau, Rêveries d'un promeneur solitaire; Bataille, Entgrenzungen, Verschwendungen, Auflösungen, Erotik; Dubuffet und die Sprache der Materialitäten; Max Ernst; Imagination Kant, KdU, KdrV– Synthesis der Apperzeption); 18. Jh. Sensualismus und Goya, de Sade und das Böse; Phantasmen-Bildung am Bsp. der Junggesellenmaschinen; Rudolf Heinz; medizinische, neurologische, experimentelle Traumforschung; zweiter Schwerpunkt: Entwurf einer Bildtheorie des Traums; Freuds Traumdeutung – eine Bildtheorie?; Kunst als Formmöglichkeit des Traums; Alchemie, Hermetik – Bildbeispiele; Formalisierung, gegliedert in: Formen, Prozessualitäten, Intentionen, Morphologie, Bildlogik. In der Vorlesung besprochene Künstler: Hieronymus Bosch (Weltgerichtstryptichon, Sammlung der Akademie der bildenden Künste, Wien, 1504-06); Henri Michaux (1899-1984; Meskalin-Zeichnungen,1954-59 und 1966-69); Sterntaler-Illustrationen (Carl Gerts, Victor Paul Mohn, Carl Offterdinger, Robert Leinweber, Hermann Vogel, Dora Polster, Otto Ubbelohde, Franz Stassen, Gustav Bertschinger, Heinrich Asmus); Bühnenbilder zu Opern von Mozart und anderen sowie Buchillustrationen (Georg Balthasar Probst, Karl Friedrich Schinkel, Simon Quaglio, Lotte Reininger, Edward Suhr, Carl Wild, Caspar Neher, Heinrich Wendel, Arno Bossett, Ludwig Sievert, Ruodi Barth, Tony Johannot, Guillaume Sulpice Chevalier, Louis Boulanger); Grandville (Künstlername von Ignace-Isidore Gérard); Jean Baptiste Corot, Paul Gavarni, Johann Georg Hertel, Adolph Menzel, Rodolphe Bresdin, D'Hervey de Saint-Denys, Eugène Delacroix, James Ensor, Gustave Doré, William Turner, Charles Meryon, Gustave Moreau, Victor Hugo, Odilon Redon, Vincent van Gogh, Félicien Rops, Edward Burne-Jones, Arnold Böcklin, Giovanni Segantini, Henri Rousseau, Edward Munch, August Strindberg, Louis Janmot, Max Klinger, Alfred Kubin, Arnold Schönberg, Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Luigi Russolo, Paul Klee; Rebusbilder - Audiolectures 03,4

    Weltentwürfe Kunst VL 12

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    VL 12: 20. Januar 2009 Präsentation und Diskussion: Vortrag von und Gespräch mit Erik Steinbrecher zum Weltbegriff 'Kunst' Die besondere Sitzung dieses Semesters hat bewusst vorgesehen, den Künstler Erik Steinbrecher zur Semesterthematik zu befragen. Steinbrecher, ursprünglich von der Architektur her kommend, arbeitet in den verschiedenen Medien, Gattungen und v. a.: zwischen diesen. Skulptur ist bei ihm immer auch architektonisch verstanden, Fotografien und Fotomontagen wirken skulptural, seine diversen Eingriffe thematisieren oft den öffentlichen Raum, also den Raum als Bedingung und Begrenzung aller Architektur. Leitend sind spezifische urbanistische Vorstellungen. Texte un Theorien sind bei ihm immanent Bestandteile des Werks und des künstlerischen Prozesses

    Architekturvisionen

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    Neuzeitliche Techniken des Sehens, der Visualisierung und ihrer Dramaturgie; Visualität, Mimesis, Paradigma der Perspektivität: visuelle Konstruktion des illusionistischen Bildes/ Symbolische Form des identifizierenden Sehens; Kosmologien der visionären Imagination (Fludd etc.); Säkularisation, Heilsgeschichte und Sehen (Vision versus. Repräsentation sichtbar gemachter Gegenstände); Immanenz und Transzendenz des Sehens; Embleme und Implikation eines korresponsiven Empfindens kosmologischer Manifestation und Repräsentation/ Denkbilder des Kosm(olog)ischen; implikative Momente des Hermetischen, aufgelöst in der selbstreferentiellen Bildform der Moderne (Überführung des Materials und der Repräsentation in Syntax und unmittelbare Wahrnehmung), modifiziert in einer Reihe von Gegenstands-Inszenierungen; Traumbilder: von der Darstellung der Träume und des Träumens zur Bildform des Denkens des Traums in Gestalt von montierten Assoziationen, Subtexten, suggerierten Hermetismen (von Dürer bis Breton); Manierismus als Innovation von Bildformen; Grotesken - die höllische Interiorisierung und Transformation des heilsgeschichtlichen Idylls vom Paradiesgärtlein; Verdrehungen, Heroismus/ Körperkult versus Figura Serpentinata; Verformungen, Deformation, Grotesken, Fragmentarisierungen, Physiognomiken und Physiognomismen; Metazeichen-Techniken als Emblematisierung, Allegorisierung, aber auch Transformation des illusionistischen Bildraums, andere Dominanzhierarchien; Bilderrätsel; Rätseltechniken; Zwischenschichten zwischen Bild und Schrift; Begriffsgeschichte des Hermetischen; Yates, Hermetik, Rosenkreuzer, Renaissance-Philosophien; C. G. Jungs Interpretation; Silberer, Mystik und Bild; A. Kircher; Umwertungen des Hermetischen in der schwarzen Romantik, Kult der Verzweiflung und Kultivierung des Bösen: de Nerval, Lautréamont; hermetische Poetisierungen am Bsp. Mallarmé; Traumform als Bildform im 19. Jh./ die Invention der Bildform als Entdeckung einer Struktur (Überwindung der Ikonographie der Traumdarstellungen); Surrealismus, v. a. Artaud, Max Ernst, Buñuel/ Dalì; Semiose der Bedeutungsfigurierungen/ der Körper Der Buchstaben, der geheime Text, die hermetische Korrespondenz der Dinge und der Namen (wie in der Kabbala) als Ineinanderverwobensein von Bild und Schrift/ Sprache; Reflexe des Bilderrätsels in der modernen Kalligraphie und im Textbild der konkreten Poesie. In der Vorlesung besprochene Künstler: Weltausstellung New York 1939, 'Road of Tomorrow'; Stadtzentrum von Cumbernauld; Thomas Struth, Beaugrenelle, Paris; Squatter-Hütten, Paris, Nanterre, Bidonville; Mexico City, Paseo de la Reforma; Alberto Cruz/ Amereida, Escuela de Valparaiso, Chile; Hansa Viertel Berlin; Levittown, NY; Cesar Pelli and Associates, Petrona Towers, Kuala Lumpur, Malyasia 1997; Hugh Ferriss, Chicago Tribune Tower; Jorn Utzon, Opernhaus Sydney, 1957-73; BBPR, Torre Velasca, Mailand, 1956-58; Junzo Sakakura; Kenzo Tange; Sutemi Horiguchi; Lucio Costa, Generalplan Brasilia, 1957; Oscar Niemeyer; Daniel H. Burnham/ Edward H. Bennett, Erneuerung von Chicago, Ill., 1880er Jahre; Otto Wagner; Ludwig Karl Hilbersheimer; Richard Neutra; Hermann Hertzberger; Moshe Safdie; Hermann Henselmann, Stalinallee (heute Landsberger Allee) Berlin 1951-57; Albert Speer, Entwürfe für Berlin, 1941; August Sander; Le Corbusier (eigentl. Charles-Edouard Jeanneret); Weissenhofsiedlung, Stuttgart, 1927; J. J. P. Oud; Ludwig Mies van der Rohe; Karl Ehn, Karl-Marx-Hof Wien, 1927; Lyonel Feininger; Wladimir Tatlin; El Lissitzky; Gustav Kluzis; Alexander Rodtschenko; Ilja Golosow; Konstantin Melnikow; Zaha Hadid; Konrad Wachsmann und Walter Gropius; Antonio Sant' Elia; Giuseppe Terragni, Casa del Fascio, Como, 1932-36; Bruno Taut; Kurt Schwitters; Buckminster Fuller; Charles Eames; John Lautner; Renzo Piano und Richard Rogers, Centre Georges Pompidou, Paris 1972-77; Eero Saarinen; Frank Lloyd Wright; Letchworth, die erste Gartenstadt, 19. Jh.; Tony Garnier, la cité industrielle, 1901; Peter Cook/ Archigram, Plug-in-City, 1964; Norman Foste; I. M. Pei; Nicholas Grimshaw; Jean Nouvel, Institut du Monde Arabe, Paris, 1987; Rem Koolhaas und OMA; Frank O. Gehry; Coop Himmelb(l)au; Constant (=Constant A. Nieuwenhuis); Dan Graham - Audiolectures 03,6

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