Zeitschrift für Soziologie
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    The Influence of Projects in Peasant Society: Conflicts in Jamaican Development Projects

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    Alternative' Economy or Atoll of Small Businesses? Retrospect on a Sociological Construction

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    The Aesthetic Dimension of Parson's Voluntarism

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    Unter der Optik der ästhetischen Theorie Friedrich Schillers offenbart die voluntaristische Handlungstheorie Talcott Parsons' Gehalte, die sich für eine Theorie des ästhetischen Handelns nutzbar machen lassen. Der Voluntarismus und die Ästhetik Schillers zielen auf den Punkt, wo Handlungsdynamik und Handlungssteuerung durch einen frei bestimmten Konsens zwischen Neigung und Regel ihres Spannungsverhältnisses verlustig gehen. Allein diese Selbstbestimmung wird bei Schiller und Parsons kantianisch als Einsicht in die praktische Vernunft respektive das gesellschaftlich Gegebene gedacht. So wird Konformismus ästhetisch verklärt. Das allgemeine Handlungssystem weist einen Weg aus dieser Mißlichkeit, indem es Selbstbestimmung als kreative Reflexion sozialkultureller Gehalte kenntlich zu machen in der Lage ist. Ist diese im Handeln an Kathexis und Ausdruck gebunden, so ist eine neue harmonische Vermittlung von Neigung und Regel gestiftet, welche die differenzlose Differenz des ästhetisch-voluntaristischen Nullpunktes, in dem Handlungsdynamik und Handlungssteuerung zusammenfallen, vom Sozialkulturellen in Richtung des Persönlichen verschiebt.

    The Effect of Interviewer Cheating on Survey Results

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    Zu den vielen möglichen Kritikpunkten an Umfrageergebnissen gehören Verzerrungen durch gefälschte Interviews. Diese Bedenken werden analytisch und empirisch untersucht. Interviewfälschungen sind ein Spezialfall von 'Missing-Data-Problemen' und können daher mit denselben Formeln abgeschätzt werden. Die entsprechenden analytischen Ergebnisse legen für einfache Statistiken nur kleine Verzerrungen nahe. Da solche analytischen Abschätzungen für multivariate Statistiken kaum möglich sind, werden mögliche Verzerrungseffekte mit verschiedenen Methoden empirisch untersucht. Die Ergebnisse einer Untersuchung zur 'Qualität' gefälschter Interviews mit 22 'Interviewern', die je 10 'Interviews'durchführten, zeigt zwar u.a. eine größere Konsistenz gefälschter Interviews im Vergleich zu echten Interviews, aber keine größeren Unterschiede zu den echten Daten. Diese Fälschungen hätten sich weder auf die Berechnung univariater Statistiken noch auf mulitvariate Analysen ausgewirkt, wenn sie 5 Prozent Bestandteil eines Datensatzes gewesen wären. Schließlich wird mit einigen Simulationen die Robustheit eines Regressionsmodells selbst gegenüber höheren Anteilen von Interviewfälschungen demonstriert. Falls die Abschätzung möglicher Effekte von Interviewfälschungen notwendig erscheint, müssen ähnliche Simulationen in jedem Einzelfall durchgeführt werden.

    Comment on the 'Heskemer Protestation'

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    Heskemer Protestation

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    Professional Systems or Subsystems of Society? Reformulations of Niklas Luhmanns's Typologie of Systems

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    Das Problem der Grenzziehung der gesellschaftlichen Teilsysteme in der Luhmannschen Theorie wird analysiert. Es wird gezeigt, daß die Grenzen dieser Teilsysteme wie in den frühen Schriften von Luhmann auf die professionelle Komponente eingeengt werden sollten. In der Studie wird diese Möglichkeit weitergedacht und es wird behauptet, daß sich der Einbau der Kategorie des 'Alltagslebens' in die Luhmannsche Theorie neben professionellen Institutionensystemen und die Zweiteilung der Systemebene der Gesellschaft auf diese Weise als unvermeidbar erweisen.

    When Work Turns Waste - Reflections on the Reorientation of the Industrial Sociological Perspective

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    Die Vorstellungen und Strategien zur Organisationsgestaltung im Management sind in den letzten Jahren in Bewegung geraten, während eine industriesoziologische Kritik ganz ruhig, fast selbstgefällig auf alten Interpretationsmustern auszuharren scheint. Die Kritik reflektiert die neue Haltung im Management als eine moderne Version der alten Ausbeutungsstrategie. Mit einem solchen Pauschalurteil wird übersehen, daß sich unter dem Titel 'Organisationskultur' auch eine konstruktivistische Fraktion im Management zu formieren beginnt, die sich deutlich von der klassischen, instrumentalistischen Managementtradition absetzt. Die industriesoziologische Kritik nimmt diese Entwicklung nicht ernst genug und verspielt damit nicht nur Lernchancen für sich, sondern auch Veränderungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt. Vor dem Hintergrund, daß die moderne Industriegesellschaft sich zunehmend durch den mit der Produktivität steigenden Anfall von Abfall bedroht sieht, scheint es angebracht, die klassischen Denkschemen im Management wie in der Managementkritik neu zu überdenken. Vor allem ist angesichts eines drohenden 'Abfallinfarkts'das einseitige Bild der 'produktiven Arbeit' zu revidieren und herauszustellen, daß alle Arbeit notwendig und unvermeidlich Abfall hervorbringt. Ziel dieses Aufsatzes ist es, dem Management wie seinen Kritikern durch eine Abfallperspektive vor Augen zu führen, daß es für das Abfallproblem eine 'saubere Lösung', die hier wie da suggeriert wird, nicht gibt.

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