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    Solidarische Hilfe?

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    Der Autor zeigt an Beispielen aus der Praxis der Sozialarbeit, dass Kinderrechte nur dann als Leitlinie einer solidarischen Praxis dienen können, wenn der Lebenskontext der Kinder und ihre Sichtweisen beachtet werden und sie die Möglichkeit haben, das „letzte Wort“ zu behalten

    Wenn die Kamera dunkel bleibt

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    Dieser Beitrag der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie (ZPS) entwickelt aus psychodramatischer Perspektive die These, digitale Medien nicht nur als Lernwerkzeuge auf einer kognitiven, sozialen und handlungsnahen Ebene zu verstehen, sondern auch ihren Einfluss auf Begrenzung und Ermöglichung soziometrischer Wahlen in Lehr-Lern-Settings zu betrachten. Ausgehend von einem Einblick in aktuelle Konzepte der pädagogisch-psychologischen Forschung wird das Konzept des Aufforderungscharakters – Affordanzen – digitaler Medien eingeführt. Anhand einer Vignette aus dem hochschuldidaktischen Kontext werden mögliche „Verführungen“ durch Medien im Hinblick auf soziometrisches Handeln rekonstruiert und vor dem Hintergrund von Rollenerwartungen und Morenos Konzept der Begegnung diskutiert

    Alexander Haindorf

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    Alexander Haindorf (1784–1862) steht in der Tradition jüdischer Aufklärer, die bestrebt waren, die Emanzipation der jüdischen Minorität voran zu treiben. Durch die Etablierung jüdischer Elementarschulen und eine qualifizierte Lehrerbildung sollte ihre Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft forciert werden. Am 28. November 1825 gründete er in Münster den „Verein zur Beförderung von Handwerken unter den Juden und zur Errichtung einer Schulanstalt, worin arme und verwaisete Kinder unterrichtet und künftige jüdische Schullehrer gebildet werden sollen“, aus dem 1866 die überregional bekannt gewordene „Marks-Haindorf-Stiftung“ hervorging. Haindorfs Leben und Wirken als Reformer und Pädagoge aber auch als Kunstsammler und Mediziner war von der Idee geprägt, die jüdische Kultur mit der europäischen Kultur zu „amalgamieren“. In diesem Sinne verstand er Bildung als Katalysator des sozialen Aufstiegs und der Gleichberechtigung

    Und dann kommt Corona …

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    In der Beratung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern begegnen wir bekanntermaßen der Herausforderung, neben äußeren die inneren Konflikte der jungen Familien in den Blick zu nehmen. Häufig begegnen wir Menschen, die bereits vor dem Übergang zu Elternschaft psychisch belastet sind, aber auch der Übergang selbst und die unmittelbare Anwesenheit eines kleinen Kindes selbst können plötzlich spezifische Herausforderungen darstellen. Im vorliegenden Beitrag versuchen wir nach einer allgemeinen Skizze der psychoanalytisch orientierten Beratungsarbeit im Familienzentrum der Fachhochschule Potsdam anhand von zwei Fallbeispiele zu reflektieren, wie Corona als plötzliches äußeres, real bedrohliches Ereignis in die Beratungen einwirkt. In den Fallbeispielen wird beides deutlich, wie längere Erkenntnisse, die in den vorangehen Beratungen über einen längeren Zeitraum Erkenntnisse gereift sind zur Bewältigung der akuten äußeren Veränderung realer Bedingungen beitragen kann, aber auch wie die »Ghosts in the nursery« plötzlich erneut hervortreten

    Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (FDM-BB)

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    Bundeslandinitiativen mit dem Schwerpunkt Forschungsdatenmanagement (FDM) spielen neben der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) eine wichtige Rolle, um Kompetenzen, Beratungsangebote, technologische Dienstleistungen und dergleichen „in die Fläche zu bringen“. Der Beitrag stellt am Beispiel FDM-BB vor, wie in wissenschaftsgeleiteter Weise Handlungsempfehlungen erarbeitet und die Entwicklung einer Landesstrategie zu Forschungsdatenmanagement unterstützt werden kann. Mit einer solchen Strategie sollen alle brandenburgischen Hochschulen – unter Berücksichtigung des Diskussions und Entwicklungsstandes der außeruniversitären Forschungseinrichtungen – in zwei Bereichen befähigt werden: (1) dem Aufbau von FDM-Aktivitäten vor Ort und (2) der kooperativen (Weiter-) Entwicklung gemeinsamer FDM-Dienste. Damit wird die Anschlussfähigkeit der brandenburgischen Hochschulen zu den nationalen Entwicklungen (NFDI) und der European Open Science Cloud (EOSC) hergestellt und das koordinierte Vorgehen der Einrichtungen unterstützt

    Theoretical and Empirical Modeling of Identity and Sentiments in Collaborative Groups

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    Theoretical and Empirical Modeling of Identity and Sentiments in Collaborative Groups (THEMIS.COG) was an interdisciplinary research collaboration of computer scientists and social scientists from the University of Waterloo (Canada), Potsdam University of Applied Sciences (Germany), and Dartmouth College (USA). This white paper summarizes the results of our research at the end of the grant term. Funded by the Trans-Atlantic Platform’s Digging Into Data initiative, the project aimed at theoretical and empirical modeling of identity and sentiments in collaborative groups. Understanding the social forces behind self-organized collaboration is important because technological and social innovations are increasingly generated through informal, distributed processes of collaboration, rather than in formal organizational hierarchies or through market forces. Our work used a data-driven approach to explore the social psychological mechanisms that motivate such collaborations and determine their success or failure. We focused on the example of GitHub, the world’s current largest digital platform for open, collaborative software development. In contrast to most, purely inductive contemporary approaches leveraging computational techniques for social science, THEMIS.COG followed a deductive, theory-driven approach. We capitalized on affect control theory, a mathematically formalized theory of symbolic interaction originated by sociologist David R. Heise and further advanced in previous work by some of the THEMIS.COG collaborators, among others. Affect control theory states that people control their social behaviours by intuitively attempting to verify culturally shared feelings about identities, social roles, and behaviour settings. From this principle, implemented in computational simulation models, precise predictions about group dynamics can be derived. It was the goal of THEMIS.COG to adapt and apply this approach to study the GitHub collaboration ecosystem through a symbolic interactionist lens. The project contributed substantially to the novel endeavor of theory development in social science based on large amounts of naturally occurring digital data

    Forschungsdatenmanagement

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    Forschungsdatenmanagement ist ein informationswissenschaftliches Thema, dessen Bedeutung kontinuierlich, spätestens aber seit dem Start der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) immer präsenter wird. Zur Abbildung und Verortung von Arbeitsschwerpunkten für Informationswissenschaftler*innen wurde in der vorliegenden Arbeit ein aktuelles Korpus von 162 Stellenanzeigen, in denen Forschungsdatenmanagement erwähnt wird, ausgewertet. Das Korpus umfasst Stellenanzeigen, die über das Portal Open-BiblioJobs und die DFN-Mailingliste Forschungsdaten beworben wurden und deckt einen Zeitraum vom 01.03.2020 bis zum 22.11.2020 ab. Zur Auswertung des Korpus wurde eine Analysematrix erstellt, in welcher die Inhalte jeder Stellenanzeige nach formalen, administrativen und inhaltlichen Kriterien verzeichnet wurden. Die aus den Stellenanzeigen stammenden Anforderungen wurden in einem Forschungsdatenlebenszyklus mit insgesamt acht Teilaspekten verortet, hiervon sechs Stationen des Forschungsdatenlebenszyklus: „Forschungsvorhaben planen“, „Daten erheben“, „Daten aufbereiten und analysieren“, „Daten teilen und publizieren“, „Daten archivieren“, „Daten nachnutzen“, zusätzlich wurden die zwei Teilaspekte „allgemeine Kern- und Schlüsselkompetenzen“ und „übergreifende Querschnittsthemen“ hinzugefügt. Dieser Praxisrepräsentation wurde eine Literaturanalyse gegenübergestellt, welche sich mit Anforderungen und Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement, besonders aus informationswissenschaftlicher, infrastruktureller Sicht beschäftigt. Hierbei wurden exemplarisch Frameworks (international, national, institutionell), Praxisberichte (universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen) und der Individualbericht eines Forschungsdatenmanagers ausgewertet. Zur Gewährleistung einer späteren Vergleichbarkeit wurden auch hier die genannten Kompetenzen und Aufgaben in einem gleichen Forschungsdatenlebenszyklus verortet und analysiert. Die abschließende Zusammenführung und Auswertung der um Aufgaben und Kompetenzen angereicherten Forschungsdatenlebenszyklen ermöglichte einen direkten Vergleich von Theorie und Praxis. Hierbei konnte eine große Kongruenz der Schwerpunktverteilung innerhalb des Forschungsdatenlebenszyklus aufgezeigt werden. Diese Aufgabenkonzentration, besonders in den Teilaspekten „allgemeine Kern- und Schlüsselkompetenzen“ und „übergreifende Querschnittsthemen“ bilden die Verteilung von Arbeitsschwerpunkten im Forschungsdatenmanagement für Informationswissenschaftler* innen deutlich ab

    Unfolding Edges for Exploring Multivariate Edge Attributes in Graphs

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    With this research we present an approach to network visualization that expands the capabilities for visual encoding and interactive exploration through edges in node-link diagrams. Compared to the various possibilities for visual and interactive properties of nodes, there are few techniques for interactive visualization of multivariate edge attributes in node-link diagrams. Visualization of edge attributes is oftentimes limited by occlusion and space issues of methods that globally encode attributes in a node-link diagram for all edges, not sufficiently exploiting the potential of interaction. Building up on existing techniques for edge encoding and interaction, we propose 'Unfolding Edges' as an exemplary use of an on-demand detail enhancing approach for exploration of multivariate edge attributes

    Revisiting Access to Cultural Heritage in the Public Domain: EU and International Developments

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    In the past year, a number of legal developments have accelerated discussions around whether intellectual property rights can be claimed in materials generated during the reproduction of public domain works. This article analyses those developments, focusing on the 2018 German Federal Supreme Court decision Museumsfotos, Article 14 of the 2019 Copyright and Related Rights in the Digital Single Market Directive, and relevant provisions of the 2019 Open Data and the Re-use of Public Sector Information Directive. It reveals that despite the growing consensus for protecting the public domain, there is a lack of practical guidance throughout the EU in legislation, jurisprudence, and literature on what reproduction media might attract new intellectual property rights, from scans to photography to 3D data. This leaves ample room for copyright to be claimed in reproduction materials produced by new technologies. Moreover, owners remain able to impose other restrictive measures around public domain works and data, like onsite photography bans, website terms and conditions, and exclusive arrangements with third parties. This article maps out these various legal gaps. It argues the pro-open culture spirit of the EU Directives should be embraced and provides guidance for Member States and heritage institutions around national implementation

    Partizipation und Jugendliche

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    Im Rahmen dieser Bachelor-Thesis wird mithilfe einer umfassenden interdisziplinären Literaturrecherche untersucht, ob Bibliotheksangebote auf die Bedarfe der Jugendlichen eingehen und inwiefern dabei die Partizipation derer berücksichtigt wird. Der aus Fachbüchern, -zeitschriften und Internetquellen herausgearbeitete theoretische Teil bildet dabei im späteren Verlauf die Grundlage für das Erstellen zweier Matrizen, welche exemplarisch auf ausgewählte Angebote angewendet werden. Weitere Ziele der Arbeit sind es, zum einen Mitarbeiter*innen der Bibliothekswelt über Partizipation im Allgemeinen zu informieren und die Bedeutsamkeit dieser im Kontext der Jugendphase und zeitgleich eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dieser zu vermitteln. In einem komplexen Themenfeld wie der Partizipation soll dem Personal durch diese Ausarbeitung die Möglichkeit gegeben werden, unkompliziert und insbesondere adaptierbar, ihre eigenen Angebote zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren

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