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    2719 research outputs found

    From the contact with each other : the intellectual and his opponent

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    Das Wort „Intellektueller“ macht nach wie vor Schwierigkeiten. Die Vokabel, als Typusbezeichnung gebraucht, gibt immer wieder zu Missverständnissen Anlass. Im „Großen Brockhaus“ von 1928 sind Intellektuelle noch „Gebildete, geistige Oberschicht, Verstandesmenschen“, auch von Menschen „höherer geistiger Vorbildung“ ist in anderen Brockhaus-Lexika die Rede. Schlägt man allerdings im Band 5 des „Großen Brockhaus“ (16. Auflage, 1954) unter dem Stichwort „Intellektueller“ nach, findet man eine Definition – oder besser Behauptung –, die irritiert. Intellektueller, heißt es da, ist „ein Mensch, der seinem Verstande nicht gewachsen ist“. Ob hier ein Mitarbeiter dem Brockhaus einen Streich gespielt hat, der von der Redaktion nicht bemerkt, oder das Lexikon seine Benutzer verulken wollte, war und ist nicht zu ermitteln. In der 17. Auflage des „Großen Brockhaus“ von 1970 ist der Intellektuelle jedenfalls wieder, auf Normalmaß gebracht, ein Mensch, der seinem Verstande doch wieder gewachsen ist und „den rationalen Verstandeskräften den Vorzug vor Wille, Gemüt und Gefühl gibt“

    "Come with us..." : a correspondence about the reactivation of "Deutsche Jungenschaft" in the year 1947

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    - vom Bund deutscher Kolonialpfadfinder zur Rot-Grauen Garnison - von der Wiederbelebung des Jungenbundes zum politischen Engagement - tusk in der Erinnerun

    Moses Mendelsohn : Networking of education, culture and enlightenment 1784

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    Wer jenseits des Harzes die Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt zu einer Tagung besucht, erhält das Angebot zu einer Führung durch das alte Halberstadt auf den Spuren versunkenen jüdischen Lebens. Man geht von der ehemaligen Klaussynagoge zum Berend Lehmann Museum, weiter auf Kopfsteinpflaster vorbei an zum Teil restaurierten Fachwerkhäusern, Plätzen, für Botaniker interessanten Freiflächen zwischen einigen Gebäuden, Steinresten der Hauptsynagoge zu dem Mahnmal der Stelen vor dem Dom, und schließlich zu dem Gleimhaus mit der im Original erhaltenen persönlichen Bibliothek von Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) und den im Museum befindlichen Porträts seiner literarischen Freunde. Zu diesem Personenkreis zählte auch ein erfolgreicher Kaufmann und autodidaktischer Gelehrter, der Philosoph und Theologe Moses Mendelssohn (1729–1786). Leider ist sein Porträt, das Gleim 1768 für seine Sammlung extra von Christian Bernhard Rode in Öl auf Leinwand malen ließ, aus dem so bezeichneten Freundschaftstempel im Jahre 1933 entfernt worden und seitdem verschollen. Ähnlich erging es der Beachtung von Mendelssohns Aufklärungsphilosophie, die bis heute leider nur in Fachkreisen in ihrer Komplexität und Problemdiagnose rezipiert wird. Um eine weitere Annäherung zu befördern, soll der Versuch unternommen werden, Mendelssohns Aufsatz "Über die Frage: was heißt aufklären?" textnah linear-entwickelnd zu entfalten

    Who only the whole livelong day... : thought voyage about the song by Jens Rohwer and his publishers

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    Das ist ein schönes Lied, fürwahr, ein munteres Lied, gar fröhlich zu singen. Und so wurde es auch, kaum war der Krieg zu Ende, gedankenlosüberall gesungen. So steht dieses Lied seit 1947 in nahezu jedem Buch mit Liedern für die Jugend, in den meisten Schulliederbüchern, ja sogar in den inoffiziellen und offiziellen Liederbüchern für die Bundeswehr und für das österreichische Heer, bis es dann in den späten sechziger Jahren langsam – sehr langsam – verschwindet; zuletzt war es wohl, als Parodie gesprochen, in Berliner Studentenkneipen unter großem Jubel um 1968 zu hören. Und der erlösende allgemeine Beifall über die Parodie zeigte nur, daß wohl jeder dieses Lied kannte. Wir finden es heute noch in der aktuellen Ausgabe der Mundorgel. Wie konnte es dazu kommen, daß diese vertonte Reimerei, die so klingt, als stamme sie aus den finstersten Zeiten des Wandervogels vor hundert Jahren, zu solcher Verbreitung gelangte, ja wahrscheinlich das am meisten verbreitete neue Jugendlied nach dem Zweiten Weltkrieg wurde? Um eine Antwort vorwegzunehmen: Die Melodie zu diesem Text ist genial. Dazu aber später. Zunächst die Fakten

    "Youth is future"? : End of the war between "tabula rasa", new and old networks

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    1."tabula rasa", neue und alte Anforderungen an junge Menschen 2. alte und neue Netzwerke: Orientieren und Gestalten mit jugendlichem Eigensinn 3. Ist "Jugend" Zukunft, ist "Jugend" Demokratie? - eine Bilan

    Walter Reuter : Berlin - Madrid - Mexiko, 1906-2005. Ein Leben aus bündischen Ursprüngen

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    Wie so viele meiner Freunde aus den Jahrgängen 1930-45 bin ich gleichsam vaterlos aufgewachsen. Ob unsere Väter im Krieg gefallen oder danach verstummt waren, wir mußten uns ein Leben lang unsere Vorbilder, Gesinnungsbrüder, Ersatzväter aus den Vorgängergenerationen selbst suchen. Zuerst nur in Büchern, dann auch in lebendigen Begegnungen fanden wir Männer, die selbst einmal in bündischen Gruppen groß geworden, dann im Widerstand oder Exil durch alle Gefahren hindurch unbeugsam geblieben waren. Walter Reuter war einer von ihnen

    Topic maps : Application and use of topic maps. A state-of-the-art report

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    oai:kobv.de-opus4-fhpotsdam:1Die Zunahme von elektronischen Informationsobjekten aller Art für immer komplexere Vorgänge in Unternehmen sowie im privaten Bereich erfordert neue, innovative Konzepte im Umgang mit Informationen. Die grundlegendsten Eigenschaften, die Informationsobjekte überhaupt besitzen, müssen neu überdacht und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Die Rede ist von der Sammlung, Ordnung, Speicherung und Suche von Informationsobjekten. Eine neue Bewegung innerhalb der "Informations-Community" beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Konzept des Semantic Web. Hinter diesem Begriff verbergen sich semantische Verfahren, die, im Unterschied zu den herkömmlichen Verfahren, Bedeutungen maschinenlesbar machen sollen und dem Nutzer einen verbesserten Zugang zu einer großen Informationsmenge bieten. Eines dieser Verfahren ist das Konzept der Topic Maps. Welche Nutzenpotenziale und Einsatzgebiete sich für dieses Verfahren eröffnen, wird in dieser Arbeit untersucht

    A field study based on an user inquery in six history scientific special libraries: History scientific special libraries in change? Information searchers in a changed memory culture

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    Diese schriftliche Arbeit untersucht die Wahrnehmung von geschichtswissenschaftlichen Spezialbibliotheken und den Umgang mit ihren Informationsangeboten bei externen Besuchern. Seit einigen Jahren befinden sich die Dienstleistungen von Spezialbibliotheken einem Wandel unterzogen. Bibliotheken sind heutzutage just-in-time Dienstleistungsanbieter und funktionieren mehr als Vermittler von Informationen, als dass sie als Besitzer von Informationen ihren Kunden alles anbieten können. Immer mehr und schneller auf den Markt drängende neue Medien und elektronische Ressourcen stellen die Bibliotheken vor eine Herausforderung. Um im Takt der Zeit mitgehen zu können, müssen die Bibliotheken im Bewusstsein der Informationssuchenden präsent sein. Die angebotenen Informationen müssen bekannt und zugänglich, die Bibliothek ein zuverlässiger Ort der Information sein. Die Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit das auch für geschichtswissenschaftliche Spezialbibliotheken gilt, die die mit differenzierten, sehr spezialisierten Informationsangeboten aufwarten und wie diese bei hauptsächlich externen Nutzern angenommen werden. Parallel dazu ist ein anderer Wandel zu beobachten. Ein Wandel innerhalb der Erinnerungskultur von einem kollektiven Gedächtnis zu einem kulturellen Gedächtnis, der durch das Versterben von Zeitzeugen der jüdischen Vorkriegskultur in Europa und Überlebenden der Schoa bedingt ist. Wird die Erinnerung beziehungsweise dieses gemeinsame Gedächtnis nicht auf externe Medien und Institutionen übertragen, geht es der Nachwelt für immer verloren. Nur die Sammlung, Speicherung und damit verbundene Langzeitarchivierung diese individuellen und kollektiven Erinnerungen kann eine spätere Informationsvermittlung zur Verbreitung von Wissen möglich machen

    To be authentic and to make it big

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    Es mag fünfzig Jahre her sein, als Schallplatte, Tonband und schließlich das Fernsehen die Wohn- und Kinderzimmer eroberten und auch bei den Ausflügen an das Seeufer ein „Kofferradio“ mitgeschleppt wurde. Zugleich erhob sich ein Proteststurm der Musik- und Kunstlehrer: Wer würde jetzt noch die Mühe auf sich nehmen, ein Instrument zu lernen, feierlich ein Theater zu besuchen, Tänze zu üben, wenn all dies in höchster Perfektion dem Konsumenten im Lehnstuhl dargeboten würde? Fünfzehn Jahre zuvor hatte schon Walter Benjamin behauptet, das Kunstwerk verliere in Zeiten der technischen Reproduzierbarkeit die Aura der Einmaligkeit. Nun schien Kultur insgesamt auf die Ebene eines beliebigen Konsums herabzusinken. Während noch die Klagelieder der Kulturkritiker erschollen, vollzog sich etwas ganz anderes und ganz und gar nicht Passives: Jugendliche organisierten Gitarren, Banjos, Waschbretter, Posaunen, tanzten Tänze, die in den Augen der „Erziehungsberechtigten“ nicht anders als obszön erschienen. Die Unterstellung passiver Rezeption, in hochkultureller Hybris vorgenommen, war offensichtlich falsch. Neue Technik ermöglicht nicht nur die rationelle Verfolgung gegebener Ziele, sondern befähigt die Menschen, neue Ziele zu entwerfen, deren Form nicht durch Technik bestimmt sein müssen

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