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Topography of Violence
Based on a collaborative visualization design process involving sensitive historical data and historiographical expertise, we investigate the relevance of ethical principles in visualization design. While fundamental ethical norms like truthfulness and accuracy are already well-described and common goals in visualization design, datasets that are accompanied by specific ethical concerns need to be processed and visualized with an additional level of carefulness and thought. There has been little research on adequate visualization design incorporating such considerations. To address this gap we present insights from Topography of Violence, a visualization project with the Jewish Museum Berlin that focuses on a dataset of more than 4,500 acts of violence against Jews in Germany between 1930 and 1938. Drawing from the joint project, we develop an approach to the visualization of sensitive data, which features both conceptual and procedural considerations for visualization design. Our findings provide value for both visualization researchers and practitioners by highlighting challenges and opportunities for ethical data visualization
Resilienz urbaner Quartiere
Resilienz und Transformation urbaner Quartiere ist das Thema des Forschungsprojekts, das die Studierenden des 4. Jahrgangs im Masterstudiengang Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam im Sommersemester 2020 bearbeiteten. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines komplexen Systems, trotz massiver Störungen wieder in den Ausgangszustand zurückzukehren oder einen neuen Systemzustand zu etablieren, der gegenüber dem Ausgangszustand ein sogar verbessertes Systemverhalten aufweist. Was sollte bei der Planung und Realisierung eines neuen Stadtquartiers berücksichtigt werden, damit es sich resilient und somit auch langfristig anpassungsfähig an klimatische, demographische und infrastrukturelle Veränderungen erweist? Die Studierenden erforschen diese Frage mit vielfältigen designspezifischen und wissenschaftlichen Methoden im Kontext eines neuen städtischen Entwicklungsgebietes: Das Neue Gartenfeld - aktuell noch eine von Kanälen umgebene Industriebrache in Berlin-Spandau. Hier soll zukünftig ein nachhaltiges, smartes und lebenswertes Quartier für ca. 8.000 Menschen entstehen. Das Ergebnis unseres Projekts sind Handlungs- oder Gestaltungsvorschläge zu den Schwerpunkten: Regenwassermanagement, Wasserinfrastruktur, Aneignung des öffentlichen Raums und die gesunde Stadt
Weitgespannte Rahmenbrücken mit Walzträgern in Verbundbauweise
Rahmenbrücken in Verbundbauweise werden mit Spannweiten von über 60 m ausgeführt. Bisher wurde der Spannweitenbereich über 40 m aus VFT-Trägern mit geschweißten Trägern realisiert. Walzträger der Güte S460M sind in diesem Spannweitenbereich eine gestalterisch gute Alternative, bergen ein großes Einsparpotenzial im Konstruktionsstahl und bieten eine hohe Flexibilität in Hinblick auf die Schlankheit. Durch die großen Steg- und Flanschdicken sind dei VFT-Träger sehr robust. Der Aufsatz beschreibt die Konstruktion und beleuchtet wirtschaftliche und gestalterische Aspekte von VFT-Trägern aus Walzträgern
Open-Access-Transformation in Brandenburg
Im Beitrag werden a) Einblicke in den Prozess gegeben, der 2019 zur Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg geführt hat, b) die wesentlichen Aussagen, Leitprinzipien, Ziele und Maßnahmen des Strategiepapiers und das Umsetzungskonzept, speziell zur Vernetzungs- und Kompetenzstelle, vorgestellt, c) Ausblicke auf die konkreten kommenden Unterstützungsstrukturen gegeben, die die Brandenburger Einrichtungen in die Lage versetzen sollen, die Leitprinzipien der Strategie mit Leben zu füllen und ihre Ziele zu erreichen
Antisemitismus im (Schul-)Alltag
Die Studie befasst sich mit der Frage, wie Antisemitismus an Schulen der Gegenwartsgesellschaft in Erscheinung tritt und durch (ehemalige) Schüler*innen und Familien mit schulpflichtigen Kindern wahrgenommen und eingeordnet wird. Das Studiendesign folgt den Prinzipien interpretativer Sozialforschung (Rosenthal 2015). Ein Fokus liegt auf dem Kontext Schule und Erinnerungen an die eigene Schulzeit sowie darüber hinaus Einschätzungen und Bewertungen der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Bezug auf Antisemitismus. In den Interviews werden außerdem Fragen der jüdischen Identität und der Elternrolle im Umgang mit Antisemitismus reflektiert. In Ergänzung zu vorliegenden Befunden zu Antisemitismus an Schulen aus der Perspektive von Lehrer*innen (Chernivsky/Lorenz 2020) verweist die Analyse der Erfahrungen, Umgangsweisen und Deutungen jüdischer junger Erwachsenen und Familien auf die konkreten biografischen Auswirkungen antisemitischer Strukturen auf potenziell Betroffene
Die Entwicklung eines Kompetenzprofils für verantwortungsbewusste Bibliotheksmanager
Das 21. Jahrhundert hält für Bibliothekare zahlreiche Herausforderungen – vor allem in Form von neuen Aufgaben(-bereichen) – bereit. Damit diese neuen Aufgaben guten Gewissens übernommen werden können – samt der damit einhergehenden Verantwortung, müssen Ausbildungseinrichtungen in Zukunft Wissen vermitteln, das angehende Bibliotheksmanager dazu befähigt, bevorstehende Veränderungen verantwortungsbewusst mitzugestalten. Das so genannte Salzburg Curriculum sieht die Implementierung dieses Wissens in die bibliothekarische Ausbildung bereits vor und rückt den Erwerb von unternehmerischen Kompetenzen in den Vordergrund. Die Frage ist nun, welche für Bibliotheksmanager in Zukunft von besonderer Bedeutung sind und wie diese mit Hilfe des europäischen Referenzrahmens für unternehmerische Kompetenz erworben, weiterentwickelt und gemessen werden können
Co-creation in citizen social science
This paper addresses the emerging methodological debate about citizen social science from the perspective of participatory research methods. The paper introduces the research forum as a horizontal and safe communicative space moderated by academic researchers that enables co-researcher participation across all phases of co-creational research projects. It is argued that in co-creational citizen social science, such a communicative space requires conceptualisation in order for it to foster citizens’ engagement in the knowledge production that deals with their specific social lifeworlds. In the research forum, the potential that the social sciences bring to citizen science—methodological reflection and the theoretical interpretation and contextualisation of data—can flourish in a collaborative process. Based on the expertise in co-created research in multigenerational co-housing projects, the paper reflects on practical experiences with the research forum in terms of four central dimensions: (1) opening up spaces for social encounters; (2) establishing communicative practice; (3) initiating a process of social self-understanding; (4) engaging in (counter-)public discourses. Finally, the paper closes with a summary of potential and challenges that the research forum provides as a methodological foundation for co-creation in citizen social science projects
Die Haushalte staatlicher Archive der deutschen Bundesländer im Vergleich 2008 - 2017
Die Arbeit befasst sich mit den Haushalten der deutschen Bundesländer als Quelle für eine wissenschaftliche Untersuchung der Landesarchive. Es wurde eine Reihe von Fragen formuliert, die durch eine Analyse der Haushaltspläne erörtert werden sollen. Im Rahmen der Bearbeitung der Aufgaben soll darüber hinaus die übergeordnete Frage geklärt werden, ob die Haushaltspläne der Länder als Quelle überhaupt geeignet sind um Fragestellungen dieser Art zu beantworten. Dabei wird zu erörtern sein, in wie weit die Ergebnisse aussagekräftig und belastbar sind. Die Quellengattung der Haushaltspläne wurde in der Archivwissenschaft für eine Auswertung bisher nicht herangezogen
Social Media von Archiven aus der Nutzer*innensicht
Social-Media-Anwendungen wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag und werden zudem von Unternehmen als Marketinginstrumente genutzt. Auch Archive sind zunehmend in den Sozialen Medien vertreten, wobei die meisten Archive nicht nur eine Anwendung, sondern eine Mischung aus mehreren sozialen Netzwerken sowie Fotos- und Videoplattformen und Blogs nutzen