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Aus- und Weiterbildung für das Forschungsdatenmanagement in Deutschland
Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich des wissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements (FDM) in Deutschland. Sowohl internationale als auch nationale Koordinierungsmaßnahmen für das FDM wie die European Open Science Cloud und die Nationale Forschungsdateninfrastruktur erfordern gut qualifiziertes Personal. Jedoch befinden sich sowohl Rollen- als auch Berufsbilder noch in der Entwicklung und es besteht die Herausforderung, Kompetenzbereiche entsprechend zu definieren. Grundlage für ein gutes FDM ist ein hohes Maß an Datenkompetenz (Data Literacy), die zu einem kritischen und lösungsorientierten Umgang befähigt. Hierzu werden beispielsweise vom Stifterverband Projekte für Qualifizierungsmaßnahmen gefördert. Kompetenzbereiche und entsprechende Profile werden auf internationaler Ebene ausgearbeitet - in Deutschland gibt es bislang keine klaren Bezeichnungen und Kompetenzanforderungen. Bestehende Qualifizierungsmaßnahmen lassen sich in grundständige und weiterbildende Studiengänge sowie in Fort- und Weiterbildungen wie Workshops oder Lehrgänge unterteilen. Innerhalb von Studiengängen werden bislang vorwiegend im Bereich der Informationswissenschaft Fähigkeiten vermittelt. Insbesondere für fachspezifische Qualifizierungsmaßnahmen bieten sich Fort- und Weiterbildungen an. An dieser Stelle ist die exakte Definition der Zielgruppe von Qualifizierungsansätzen sowie die daraus abgeleiteten benötigten Kenntnisse weiterhin eine große Herausforderung. Eine gemeinsame Qualifizierungsstrategie fehlt bislang in Deutschland. Zukünftig könnten neben der Ausarbeitung von Rollen- und Kompetenzbereichen sowie Berufsbezeichnungen und Karrierewegen auch gemeinsam abgestimmte Qualifizierungsangebote, beispielsweise durch Qualifizierungsallianzen dazu beitragen, das Forschungsdatenmanagement systematisch und nachhaltig im deutschen Wissenschaftsbetrieb zu verankern
Let’s Talk About Emotions
Learning to use language in an adult-like way is a long-lasting process. This may particularly apply to complex conceptual domains such as emotions. The present study examined children’s and adults’ patterns of emotion word usage regarding their convergence and underlying semantic dimensions, and the factors influencing the ease of emotion word learning. We assessed the production of emotion words by 4- to 11-year-old children (N = 123) and 27 adults (M = 37 years) using a vignette test. We found that the older the children, the more emotion words they produced. Moreover, with increasing age, children’s pattern of emotion word usage converged with adult usage. The analysis for semantic dimensions revealed one clear criterion—the differentiation of positive versus negative emotions—for all children and adults. We further found that broad covering emotion words are produced earlier and in a more adult-like way
Unterstützte Beschäftigung
Menschen mit Beeinträchtigungen sind überproportional vom allgemeinen Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Gerade Menschen mit stärkerer kognitiver oder psychischer Beeinträchtigung und
höherem Unterstützungsbedarf arbeiten in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in der Regel außerhalb von Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes unterhalb des Mindestlohnes. Eine Alternative ist die Unterstützung und Qualifizierung von Menschen mit Beeinträchtigungen durch den Ansatz der Unterstützten Beschäftigung mit Job Coaching in Betrieben des allgemeinen
Arbeitsmarktes. In diesem Beitrag wird das Konzept der Unterstützten Beschäftigung hinsichtlich der Grundsätze, des methodischen Vorgehens und der Entwicklung in Deutschland erläutert
Entwicklungen zur digitalen Archivierung im Kontext spartenübergreifender Ansätze im Land Brandenburg
Anwendung von Co-Creation-Tools für die Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen
Co-Creation ist eine aktive, kreative und soziale Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Personengruppen zur Entwicklung neuer Lösungen. Das Projekt SmartUpLab fördert Co-Creation-Tools als ein Element der Entscheidungsfindung für die zukünftige Mobilität in regionalen und lokalen Kontexten.
Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Anwendung der Co-Creation-Tools, die von Projekten im deutschsprachigen Raum umgesetzt werden, um das Engagement verschiedener Akteure mit gemeinsamen Aktionen zur Entwicklung einer nachhaltigen und integrierten zukünftigen Mobilität zu fördern.
Im ersten Teil des Berichts werden die von anderen Forschungsprojekten entwickelten Co-Creation-Tools als Ergebnis einer systematischen Literaturrecherche vorgestellt. Dieser Bericht erstellt eine Triangulation der systematischen und repräsentativen Analyse mit einer Case-Studie von den Projekten, die im Rahmen des Instituts für angewandte Forschung Urbane Zukunft (IaF) entwickelt wurden.
Im zweiten Teil des Berichts ist der interne Lernprozess dargestellt, der die qualitative Analyse von Berichten, Dokumenten und Websites von den Projekten PaSyMo, MaaS4P und MaaS L.A.B.S umfasst. Die Erhebung von Daten wurde mit einem Fragebogen an die Projektmitglieder durchgeführt und mit Gruppendiskussionen kombiniert. Eine qualitative Analyse wurde mit Unterstützung der Software Atlas.ti 9 (2020) durchgeführt.
Der dritte Teil des Berichts analysiert und vergleicht die in den ersten beiden Teilen erzielten Ergebnisse und gibt Empfehlungen für die Auswahl eines Co-Creation-Tools und dessen Aspekte, die bei der Umsetzung zu berücksichtigen sind
Die Publikationsstrategie des Landesarchivs Berlin
Untersucht werden soll mit dieser Arbeit, wie sich die Publikationsstrategie des LAB historisch, aktuell und zukünftig definiert, was sie im Kern ausmacht und was ihr Alleinstellungsmerkmal ist und sein kann. Was sind die bis heute weiter geführten und definierenden Traditionen der LAB-Publikationen? Welche dieser Traditionen sind bewahrenswert und warum? Welche Aspekte der Traditionslinien sind ggf. nicht mehr zeitgemäß und müssen an moderne Publikationsformate angepasst werden? Ziel soll es sein, beantworten zu können, wie sich die Publikationsformate möglicherweise verändern ließen, bzw. was mögliche neue Formen sein können