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Offene Standards als Marketinginstrument
Offene Standards sichern den interoperablen Datenaustausch zwischen Systemen und ermöglichen damit eine weite Verbreitung von Inhalten. Sie sind ein Erfolgsfaktor bei der Entwicklung des Internets im Allgemeinen und bei der Entwicklung des World Wide Web (WWW) im Besonderen. Dieser Beitrag stellt die unterschiedlichen Facetten offener Standards vor. Dabei wird dargestellt, dass Offenheit eine unbedingte Voraussetzung dafür ist, dass informationeller Mehrwert geschaffen werden kann – sei es durch die Informationsanreicherung aus externen Quellen mithilfe offener Dateninfrastrukturen, z.B. der Linked Data Cloud, oder durch Datenaggregation, wie z.B. bei OAI-PMH im Bereich XML-basierter Verbundsysteme. Im Fazit zeigt sich, dass offene Standards ein relevantes Instrument des Marketings sind, Standardisierung aber immer auch Vereinfachung bedeutet, die zu einer semantischen Verarmung führen kann
The close-up cloud : visualizing details of image collections in dynamic overviews
This paper introduces a visualization technique designed to uncover iconographic patterns prevalent within a collection while at the same time allowing close viewing of these particular details. Challenging an institutionalized understanding of overview and detail as inherently opposed, the intention of this research is to develop a visualization method that accounts for the iconographic abundance of a collection and encourages its casual exploration. Expanding digitization efforts have led to a growing number of rich cultural heritage datasets that are successively being published online. At the same time scholars are exploring the potential of computational methods to expand the scale and scope of art history. In this context, data visualization is often equated with a distanced perspective diminishing the intricate and intriguing details of individual artifacts. In collaboration with a museum of applied and decorative arts, we have devised a novel interface concept for the exploration of image collections such as historical glass plate negatives. Inspired by photographic plates on a light table, the resulting Close-up Cloud translates the art historical method of close viewing into the digital by combining it with a dynamic representation of quantitative iconographic patterns across an entire image collection
Public librarians' perception of their professional role and the library's role in supporting the public sphere
Purpose
The overarching aim of this article is to consider to what extent the perceptions of librarians in Denmark, Germany, Hungary, Iceland, Norway, Poland and Sweden reflect a unified view of their professional role and the role of their institutions in supporting the formation of the public sphere and to what extent the variations reflect national contexts.
Design/methodology/approach
The multi-country comparison is based on online questionnaires. The central research questions are how do librarians legitimize the use of public resources to uphold a public library service? How do librarians perceive the role of public libraries as public spaces? How do librarians perceive their professional role and the competencies needed for it? Consideration is given to how the digital and social turns are reflected in the responses.
Findings
The results show evidence of a unified professional culture with clear influences from national contexts. A key finding is that librarians see giving access as central for both legitimizing library services and for the library's role as a public sphere institution. Strong support is shown for the social turn in supporting the formation of the public sphere while the digital turn appears to be a future challenge; one of seemingly increased importance due to the pandemic.
Research limitations/implications
This study shows that libraries across the seven countries have expanded beyond simply providing public access to their book-based collections and now serve as social, learning and creative spaces: both in the physical library and digitally. Qualitative research is needed concerning librarians' notions of public libraries and librarianship, which will provide a more in-depth understanding of the changing professional responsibilities and how public libraries recruit the associated competencies.
Originality/value
The article provides a much needed insight into how librarians perceive the role of public libraries in supporting the formation of the public sphere and democratic processes, as well as their own role
Die digitale Transformation der sozialen Dienste
Die Soziale Arbeit ist mit digitalen Technologien und mediatisierten Lebenswelten von Adressat:innen sowie Fachkräften konfrontiert. Die damit verbundene digitale Transformation verläuft in den vielfältigen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit sehr unterschiedlich. Innerhalb eines Lehrforschungsprojekts, das im Wintersemester 2021/2022 und Sommersemester 2022 im dual-digitalen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (BASA Dual-Digital) an der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wurde, widmeten sich sechs Studierende und ihr Dozent der Erforschung des Digitalisierungsstands bei Trägern sozialer Dienste. Die Studie ist das Ergebnis einer teilnehmenden Beobachtung der dualen Studienanfänger:innen, um die Handlungen und Widerfahrnisse im Kontext der Digitalisierung an ihren Praxisstellen zu erfassen
Die Schutzwürdigkeit von Daten in Personenstandsregistern und deren Einfluss auf archivische Arbeitsabläufe
Die umfassende Untersuchung der Personenstandsgesetzgebung mit Schwerpunkt auf personenbezogene Daten zu Betroffenen und Beteiligten konnte darlegen, dass diese in hoher Konzentration vorhanden sind. Diese Daten spiegeln private Verhältnisse von überwiegend eindeutig bestimmbaren Personen wider. Des Weiteren lässt sich ein Spannungsverhältnis zwischen den Fortführungsfristen und möglichen Schutzfristen erkennen. Die zwei Extreme der Anwendung - grundsätzliche Freigabe und grundsätzliche Sperrung ganzer Bände - können die Folgen einer starren Fristenlösung sein. Diese wird sowohl im Hinblick auf den Schutz der personenbezogenen Daten als auch auf eine liberale Nutzung, je nach Nutzungszweck nicht allen Belangen gleichermaßen gerecht. Die Bedeutung der Schutzwürdigkeit hat somit enorme Auswirkungen auf archivische Arbeitsabläufe, gerade weil eine allgemein gültige Fristenlösung nicht umfassend genug ist. Schützenswerte Belange sind vor allem in Heiratsregistern und Familienbüchern nicht durch die Fortführungsfrist abgedeckt. Dabei muss ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden, um eine gezielte und effiziente Planung sowie Organisation zu ermöglichen. Eine nachhaltige Prüfung der Unterlagen kann Digitalisierungsvorhaben begünstigen. Diese muss bei bevorstehender Digitalisierung in den Prozess integriert werden. Eine solche Prüfung der Unterlagen kann auch die Nutzungsabläufe begünstigen. Die Thematik bleibt auch hinsichtlich der elektronischen Registerführung sehr wohl bestehen. Sie sollte bei möglichen Übernahmestrategien und den allgemeinen Planungen zur elektronischen Archivierung einbezogen werden
Eine empirische Untersuchung zur Eingewöhnung von einjährigen Kindern in Berliner Kindertageseinrichtungen
Bibliothekswissenschaftliche Zukunftsfelder im Kontext der Neuausrichtung des Bachelorstudiengangs Bibliothekswissenschaft der Fachhochschule Potsdam
Im folgenden Beitrag werden bibliothekswissenschaftliche Zukunftsfelder skizziert, die maßgeblich die Überarbeitung des Curriculums des Bachelorstudiengangs Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam geprägt haben. Besonders hervorgehoben werden dabei informationstechnologische sowie bibliotheks- und informationswissenschaftliche Trends, die für den kompetenten Umgang mit globalen Herausforderungen wie der nachhaltigen Digitalisierung maßgeblich sind und sich in den drei Studienschwerpunkten Bibliotheks- und Informationsdidaktik, Data Steward und Offenheit wiederfinden
Vom Umgang mit digitalen Forschungsdaten
Das Verbundprojekt „SAN-DMP“ untersucht, wie die Sichtbarkeit, Akzeptanz und Nutzung von Datenmanagementplänen für Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften erhöht werden können
Von der Wolke zum Pfad
Die in den letzten Jahren entstandenen explorativen Visualisierungen musealer Sammlungen widmen sich zumeist einzelnen Sammlungen, welche oft einer spezifischen Systematik folgen und eine geringe Vielfalt an Objektgattungen und Attributen aufweisen. Das hier vorgestellte Forschungsprojekt stellte sich die Frage, wie verschiedene, in sich heterogene, Sammlungen miteinander verknüpft, visualisiert und exploriert werden können, ohne die Unterschiede zwischen ihnen zu nivellieren. Dazu wurden im Rahmen einer Forschungskooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin die Bestände aus dem 19. Jahrhundert der Alten Nationalgalerie sowie des Museums Europäischer Kulturen ausgewählt. Das Ziel war es, übergreifende Zusammenhänge und Resonanzen zwischen den Sammlungen aufzugreifen und dynamische, interaktive Arrangements zu entwickeln, welche die assoziative Exploration von Beständen anregen. Das Ergebnis ist ein interaktiver Prototyp, der eine globale Übersicht in Form einer annotierten Wolke mit der lokalen Perspektive eines auf Ähnlichkeiten basierten Pfads verknüpft