Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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"Forschungsdatenmanagement für Studierende"
Es ist mittlerweile national und international anerkannt, dass ein professionelles Forschungsdatenmanagement die Nachvollziehbarkeit und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten verbessert. Während Forschende hierzu auf eine stetig wachsende Zahl an Schulungs- und Qualifizierungsangeboten zurückgreifen können, sind Angebote für Studierende immer noch rar. Auch Qualifizierungsarbeiten für Master- und auch Bachelorabschlüsse nutzen und/oder produzieren Forschungsdaten, welche einen professionellen Umgang erfordern. Daher entwickelte die Landesinitiaitive Forschungsdatenmanagement in Brandenburg (FDM-BB), ein Verbund der acht forschenden staatlichen Hochschulen Brandenburgs, im Rahmen des Projektes IN-FDM-BB ein Konzept für einen Zertifikatskurs zum Forschungsdatenmanagement für Studierende. Basierend auf diesem Konzept fand der erste Zertifikatskurs im März 2023 als einwöchige Online-Spring-School statt. Elf Dozent*innen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund (Forschung und Lehre, Forschungsservice, Bibliothek) betreuten im Rahmen dieses ersten Zertifikatskurses 30 Studierende, deren Leistung, je nach Prüfungsform, mit 2, 3, oder 4 ECTS anrechenbar war. Das Poster stellt das Schulungskonzept mit den zugrunde liegenden Konzepten vor und liefert einen ersten Erfahrungsbericht aus der Spring-School 2023
Zwischen Ich und Du darf kein Zweck stehen
Im Blickwinkel der Resonanztherapie sind sog. "Systemsprenger" Jugendliche, die instrumentelle Arbeitsbeziehungen ablehnen. Sie treffen auf ein System der Jugendhilfe, das über ein breites Repertoire an funktionalen Hilfen verfügt und diese anbieten oder vermitteln kann. Jedoch sind Beziehungsabbrüche an der Tagesordnung und die Kontakte auf eine zielorientierte und normalisierende Fachlichkeit ausgelegt. Dadurch werden bedeutungsvolle Beziehungen für junge, problembelastete Menschen unwahrscheinlicher. Ausgehend von der Analyse einer Fallreflexion aus dem Jugendamt wird die These entwickelt, dass nicht ein Mehr an professioneller Fachlichkeit und multiperspektivischer Funktionalität im Hilfsangebot entscheidend über einen positiven Hilfeverlauf ist, sondern es vielmehr eine resonante Beziehungsgestaltung, die wechselseitige Berührung und Beziehungsintensität braucht - Haltungen, wie sie in der Care- und Resonanztheorie entwickelt wurden
Gemeinwohlorientierte Leerstandsentwicklung durch bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen in Baden-Württemberg
Die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse bringen vielschichtige Herausforderungen mit sich und erfordern resiliente Gemeinschaften, neue Konzepte der Daseinsvorsorge sowie ein Umdenken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Masterarbeit zum Thema "Gemeinwohlorientierte Leerstandsentwicklung durch bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen in Baden-Württemberg" beschäftigt sich mit alternativen Lösungsmodellen für gemeinwohlorientierte Leerstandsentwicklung, welche diese Handlungsfelder zusammenbringen und die oftmals durch die Initiative engagierter Bürger:innen vorangetrieben werden. In der Erarbeitung der Grundlagen wird zunächst ein Blick auf die Arbeit des Netzwerk Zukunftsorte e.V. geworfen. Im weiteren Verlauf wird außerdem das Konzept der koproduktiven Ortsentwicklung näher betrachtet. Mithilfe leitfadengestützter Interviews mit lokalen Expert:innen werden schließlich zehn Handlungsempfehlungen für die Planungspraxis entwickelt, um engagierte Bürger:innen und weitere beteiligte Akteursgruppen dabei zu unterstützen, leerstehende Gebäude mit langfristig tragfähigen und gemeinwohlorientierten Konzepten neu zu beleben
InNoWest stärkt nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung in Nord-West-Brandenburg
In strukturschwachen ländlichen Regionen die nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung durch Transferprojekte zu unterstützen und gemeinsam mit regionalen Akteuren weiterzuentwickeln ‐ das ist das Ziel des Verbundvorhabens InNoWest ‐ Einfach machen! Gemeinsam nachhaltig und digital in Nord-West-Brandenburg. Wir stellen das Projekt vor
Programmatische Veränderungen : Rezeptionsbedingungen auf der Basis des Computers
Die neuen, genauer: computerbasierten Formen der Filmrezeption nimmt dieser Beitrag zum Anlass, sowohl die damit adressierten als auch die damit distanzierten Rezeptionsbedingungen in den Blick zu nehmen. Die Verbindung von Film und New Media führt dabei einerseits zur historisch bedeutenden Etablierung der DVD und andererseits zu damit verbundenen Fragen und Mythen von (Inter-)Aktivität, Passivität, Flexibilität und Neuheit. Der wortwörtliche Umgang mit Film, der auf der Basis des Computers durch Medien wie DVD und Blu-ray Disc sowie durch Online-Angebote und Second Screen Apps möglich und herausgefordert wird, modifiziert zwei grundsätzliche Aspekte des Verhältnisses von Film und Gesellschaft: die Aktivität des Publikums und die Anti-Originalität des Films
Mit Kindern denken
Nachdenken mit Kindern, gemeinsam überlegen, in den Dialog miteinander gehen – all dies ist wünschenswert und wird sicherlich von niemandem in Zweifel gezogen, passiert jedoch im pädagogischen Alltag viel zu selten. Das kann viele Gründe haben: mangelnde Zeit und Ruhe, um ins Gespräch mit Kindern zu gehen, aber auch Gelegenheiten, die nicht gesehen und genutzt werden. Und manchmal fehlt das schlichte Know How, das Wissen darum, wie man's macht, wie man einen Dialog in Gang setzt, Fragen der Kinder aufgreift und im Gespräch erweitert. Dialog, das bedeutet Interaktion auf Augenhöhe, eine, die nur gelingen kann, wenn nicht nur das Kind ernst genommen wird, sondern auch der Erwachsene sich aktiv und als Mit-Denkender und Handelnder einbringt. Damit muss auch ein – falsches - Verständnis von Selbstbildungsprozessen hinterfragt werden wie es sich in den letzten Jahren vielerorts gebildet hat. Danach wird darauf vertraut, dass die Kinder sich am besten selbst und ohne die Einwirkung der Erwachsenen entwickeln. Die Bedeutung der Interaktion mit Erwachsenen und ihre Rolle für das kindliche Lernen geraten dabei tendenziell in den Hintergrund. Im angloamerikanischen Raum ist hier die Rede vom „Early Childhood Error“. In diesem Band wollen wir die Relevanz der Interaktion von Erwachsenen und Kindern beim gemeinsamen Denken und Nachdenken stark machen. Deutlich wird: die Interaktion mit Erwachsenen bedeutet einen erheblichen Mehrwert für die kindliche Entwicklung. Dies allerdings nur, wenn die Interaktion selbst eine bestimmte Qualität darstellt. Diese zu beschreiben und dabei zugleich auf Forschungsdefizite hinzuweisen ist ein Anliegen dieser Publikation
Data At Your Fingertips : Wegmarken einer exzellenten und vertrauenswürdigen Datenlandschaft
Mit dem BMBF geförderten Verbundprojekt EcoDM (Förderkennzeichen 16DWWQP) wurde erforscht, welche Herausforderungen, Chancen und Hindernisse sich im Bereich des rasanten digitalen Datenwachstums ergeben und wie Rahmenbedingungen aussehen könnten, Daten systematisch und FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) nutzen und teilen zu können. Einen zentralen Teil der Untersuchung bildeten neben Landscape- und Gap-Analysen Leitfaden-gestützte Interviews mit Expert:innen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Public Sector und Qualifikation. Basierend auf den Projektergebnissen wurden 31 bereichsübergreifende Empfehlungen zur Förderung des Teilens und Nachnutzens von Daten entwickelt, die in dieser Broschüre mit einem Begleitwort veröffentlicht werden
Surprise machines : revealing Harvard Art Museums’ image collection
Surprise Machines is a project of experimental museology that sets out to visualize the entire image collection of the Harvard Art Museums, with a view to opening up unexpected vistas on more than 200,000 objects usually inaccessible to visitors. The project is part of the exhibition organized by metaLAB (at) Harvard entitled Curatorial A(i)gents and explores the limits of artificial intelligence to display a large set of images and create surprise among visitors. To achieve this feeling of surprise, a choreographic interface was designed to connect the audience’s movement with several unique views of the collection
Menschenbilder und Digitalisierung : The Human Default aus interdisziplinärer Sicht
Der Einfluss digitaler Technologien auf organisatorische Abläufe und die Interaktion zwischen Beteiligten nehmen in der Gesellschaft ständig zu. An der Schnittstelle von Mensch und Technik beschreibt dieses Buch im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes unterschiedliche Menschenbilder und -modelle. Es ermöglicht somit einen spannenden Perspektivwechsel auf die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien. Erkennbar werden dabei zahlreiche Gemeinsamkeiten, aber auch gegenläufige Positionen aus technischer, ethischer, pädagogischer oder rechtlicher Sicht