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Bildung und Interesse
In diesem Beitrag geht es um die Kräfte, die Kinder beim Lernen antreiben: Neugierde, Interesse, Spaß und Selbstwirksamkeitserfahrungen. Und um die pädagogischen Ansätze, die in der Frühkindlichen Bildung entwickelt wurden, um diese Triebkräfte zu fördern und zu erhalten
Emotionsregulation und Sprache
Emotionsregulation wird als Handeln definiert, mit dem ein Mensch gezielt darauf Einfluss nimmt, welche Emotionen er erlebt, wie und wann er sie erlebt und wie er sie einsetzt, um seine Ziele zu erreichen. Die Fähigkeit zur Emotionsregulation versetzt eine Person in die Lage, ihren Emotionen und den damit verbundenen Handlungsbereitschaften nicht mehr nur ausgeliefert zu sein, sondern aktiv Einfluss auf die Wirkung der eigenen Emotionen nehmen zu können
Urheberrecht und Datenschutz
Die vorliegende Handreichung adressiert wissenschaftsgeleitete Zeitschriften sowie herausgebende Einrichtungen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, erste urheberrechtliche wie datenschutzrechtliche Fragen zu beantworten und dabei Qualitätsstandards einzuhalten. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung, sondern bietet grundsätzliche Informationen, gibt Empfehlungen zum Weiterlesen für klassische Fragestellungen und verweist auf gelungene Beispiele im weiteren Feld des wissenschaftsgeleiteten Publizierens
Arbeitsabläufe und Workflows
Diese Handreichung spricht gezielt neue und etablierte wissenschaftsgeleitete Zeitschriften an und möchte detailliert über redaktionelle Arbeitsabläufe und deren Effekte auf verschiedene Qualitätsebenen informieren. Erklärtes Ziel ist es, die Prozessqualität durch Vorschläge zu den Abläufen zu verbessern und eine Reflektion über Qualitätsstandards anzuregen
Zum Umgang mit diskriminierender Sprache in Erschließungsdaten
Auch Archive müssen sich der Frage stellen, ob und in welcher Form durch sie oder das Verhalten ihres Personals Diskriminierung entsteht oder begünstigt wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Das ist Thema dieser Arbeit, wenn auch der Gegenstand auf den Umgang mit diskriminierender Sprache in Erschließungsdaten eingeschränkt wird. Konkret soll auf den nächsten vierzig Seiten die Frage beantwortet werden, welche Maßnahmen Archive hinsichtlich Erschließungsdaten und deren Präsentation ergreifen müssen, um eine diskriminierungsfreie, authentische und selbstbestimmte Nutzung von Archivgut gewährleisten zu können
From Sketching to Coding
This workshop will explore strategies for teaching visualization literacy - from sketching to creating visualizations using computational tools. Led by instructors from the humanities, visual analytics, design, and computer science, sessions will discuss different methodologies and challenges of teaching visualization to audiences with varied technical and disciplinary expertise and goals
Zwischen archivgesetzlichem Auftrag, neuen Herausforderungen und knappen Ressourcen: Entwurf eines Entwicklungskonzepts für das Landeskirchliche Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Wie das öffentliche steht auch das kirchliche Archivwesen vor der großen Herausforderung, sich trotz immer knapper werdender Ressourcen zusehends komplexer werdenden Aufgaben stellen zu müssen. Doch während die Staats- und Kommunalarchive infolge der Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsmodelle bereits seit der Jahrtausendwende Mittel und Wege eruieren, um dem zunehmenden Transparenz- und Kostendruck zu begegnen, ist für die kirchlichen Archive bislang kein vergleichbarer übergreifender Einschlag zu erkennen. In Anbetracht der kirchlichen Rückbauprozesse und dramatisch sinkender Kirchensteuereinnahmen sind jedoch gerade sie gut beraten, ihre Arbeit nun selbstkritisch zu beleuchten und rechtzeitig eigene Strategien für ein effektives und effizientes Handeln zu entwickeln.
Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Masterarbeit am Beispiel des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen ein Entwicklungskonzept entworfen, das zum einen durch eine gezielte strategische Ausrichtung den sich verändernden allgemeinen Rahmenbedingungen Rechnung trägt, zum anderen jedoch auch möglichst konkrete Maßnahmen zur Bewältigung der bestehenden und künftigen archivischen Herausforderungen vorschlägt. Hierzu wird sowohl auf etablierte Instrumente und Methoden des strategischen Managements als auch das praxisorientierte Konzept der Archiventwicklungsplanung zurückgegriffen, um am konkreten Beispiel zu zeigen, wie sich beide Ansätze gegenseitig ergänzen können
Bestandsprofil der Deutschen Gartenbaubibliothek
Ziel dieser Arbeit ist daher der Versuch, die Leistungskraft des Bibliotheksbestands der Deutschen Gartenbaubibliothek zu ermitteln und in einem Bestandsprofil darzustellen. Diese präsentiert sich auf ihrer Webseite als größte Spezialbibliothek für Gartenliteratur in Deutschland und wird in Kooperation zwischen der Universitätsbibliothek (UB) der Technischen Universität (TU) Berlin und dem Verein Deutsche Gartenbaubibliothek e.V. betrieben. Bisher liegen ausschließlich Bestandsbeschreibungen oder Veröffentlichungen vor, die sich auf die historischen Bestände der Bibliothek bzw. die Sonderbestände des Vereinsarchivs konzentrieren, wie z.B. im Handbuch der historischen Buch-bestände, im Sammelwerk Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen oder im Tagungsband der 31. Arbeits- und Fortbildungstagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken. Ein schriftlich fixiertes Erwerbungs- bzw. Bestandsprofil existiert bisher nicht. Das in dieser Arbeit zu erstellende Bestandsprofil der Deutschen Gartenbaubibliothek soll daher die Leistungskraft des vorhandenen Bibliotheksbestands ermitteln sowie die Zusammensetzung der Sammlung verdeutlichen. Dadurch soll diese bewert- und ver-gleichbar werden und somit eine Grundlage für das Bestandsmanagement, die Bestandspräsentation und die Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der Sammlung geschaffen werden. Um den notwendigen Bezugsrahmen für ein Bestandsprofil zu schaffen, ist die Ableitung eines Bibliotheksprofils ein weiteres Ziel dieser Arbeit
Entwicklung einer Balanced Scorecard für das staatliche Archivwesen am Beispiel des Landesarchivs Sachsen-Anhalt
Archive sind zunehmend mit Kürzungen von Haushaltsmitteln, Personalmangel und Sparzwängen konfrontiert, weshalb dem Archivmanagement und Berichtswesen eine immer bedeutendere Rolle zukommt. Dementsprechend möchten die staatlichen Archivverwaltungen den Einsparungen aktiv begegnen und in der Erfüllung ihres Auftrags handlungsfähig bleiben. Der hohe Rechtfertigungsdruck gegenüber dem Archivträger zwingt Archive dazu, ihre Leistungen zu bemessen, darzustellen und sich mit dazu notwendigen Controlling-Instrumenten auseinanderzusetzen. Die vorliegende Masterarbeit behandelt den Einsatz einer Balanced Scorecard (BSC) im staatlichen Archivwesen und überprüft anhand der Entwicklung einer Methodik und eines Modells am Beispiel des Landesarchivs Sachsen-Anhalt (LASA), inwiefern sich der Einsatz dieses Controlling-Instruments für das LASA und andere staatliche Archivverwaltungen lohnt und übertragen lässt. Mittels der beispielhaften Entwicklung einer Führungs- und Berichts-Scorecard für das LASA zeigt die Arbeit die Vorgehensweise und Methodik zur Einführung einer BSC auf, von der Strategieentwicklung bis hinunter (top-down) zur Definition von operativen, auf die Strategie abgestimmten Zielen, Aktionen und Kennzahlen. Auf der Grundlage einer SWOT-Analyse werden aktuelle strategische Themen herausgearbeitet. Während die Führungs-Scorecard das strategische Management in den auf staatliche Archivverwaltungen ausgerichteten Perspektiven und strategischen Themen unterstützt, erfüllt die anschließend entwickelte Berichts-Scorecard den Zweck der Kommunikation von erbrachten Leistungen und Wirkungen des Archivs nach innen und außen mit Kennzahlen für relevante Stakeholder, deren Bedeutung mit einer Stakeholder-Analyse ermittelt werden, bevor die aus Sicht der Stakeholder bedeutenden Kennzahlen der Leistungserbringung (output) und Leistungswirkung (outcome) bestimmt werden. Einen breiten Raum widmet die Arbeit dem Thema der Wert- und Wirkungsmessung, das in Archiven bisher wenig rezipiert wurde. Auf Basis des Forschungsstandes im Bibliothekswesen als vergleichbare Kulturerbe-Einrichtung werden Empfehlungen für die Erhebung konkreter qualitativer Kennzahlen in Archiven durch eine konzipierte Umfrage an Nutzende vorgeschlagen. Den Abschluss der Arbeit bilden konkrete Handlungsempfehlungen für das LASA, indem die Empfehlungen aus den Analysen noch einmal in einem Cluster an durchzuführenden Maßnahmen zusammengefasst werden. Hierauf folgen ein Fazit und ein individueller Ausblick für die Anwendung der BSC in Staats- und öffentlichen Archiven.Archives are increasingly confronted with budget cuts, staff shortages and austerity constraints, which is why archival management and reporting are playing an increasingly important role. Accordingly, state archive administrations want to actively counter the savings and remain capable of acting in the fulfilment of their mission. The high pressure to justify themselves to the archives' owners forces archives to measure and present their performance and to deal with the necessary controlling instruments for this. This master's thesis deals with the use of a balanced scorecard (BSC) in state archives and, using the example of the State Archive Saxony-Anhalt (LASA), examines the extent to which the use of this controlling instrument is worthwhile and can be transferred to the LASA and other state archive administrations by developing a methodology and a model. By means of the exemplary development of a management and reporting scorecard for the LASA, the work shows the procedure and methodology for introducing a BSC, from strategy development down (top-down) to the definition of operative goals, actions and key figures aligned with the strategy. Based on a SWOT-analysis, current strategic issues are elaborated. While the management scorecard supports strategic management in the perspectives and strategic topics aligned with state archive administrations, the subsequently developed reporting scorecard fulfils the purpose of communicating the archive's performance and impact internally and externally with key figures for relevant stakeholders, whose significance is determined with a stakeholder analysis before the key figures of performance (output) and impact (outcome) that are significant from the perspective of the stakeholders are determined. The work devotes a large amount of space to the topic of value and impact measurement in archives, which has received little attention in archives to date. Based on the state of research in the library sector as a comparable cultural heritage institution, recommendations for the collection of concrete qualitative key figures in archives are proposed through a designed survey to users. The thesis concludes with concrete recommendations for action for the LASA by summarising the recommendations from the analyses once again in a cluster of measures to be implemented. This is followed by a conclusion and an individual outlook for the application of the BSC in state and public archives