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Managementkompetenzen der Gegenwart und Zukunft
Dieses Fachbuch gibt einen praxisnahen Einblick in die Anforderungen an gegenwärtige und zukünftige Führungskräfte. Hierzu wurden 75 Reflexionsgespräche mit Expert*innen aus wissensintensiven Unternehmen geführt und ausgewertet. Zu den Expert*innen gehören u. a. CEOs, Unternehmer*innen, Führungskräfte unterhalb der Geschäftsführung und Berater*innen aus dem Bereich Managementcoaching. Es wird eine Antwort auf die Frage gegeben, was unter Management als Schlüsselkompetenz gegenwärtig und zukünftig verstanden wird und welche Kompetenzen und Qualifikationen ein erfolgreiches Management auszeichnen. Es werden u.a. folgende Themen beleuchtet: Führung in der Pandemiesituation (Corona 2020/21), Beurteilung Managementpotenziale, Entwicklung von Mitarbeiter*innen, dynamische Fähigkeiten, Führung der jungen Generation (Z), zukünftige Managementkompetenzen und Unternehmensorganisation in der Zukunft. Im letzten Teil werden Gestaltungsempfehlungen präsentiert, die sich mit einem dynamischen Strategieverständnis beschäftigen, Ansätze zur Kompetenzsystematisierung aufzeigen sowie Kriterien für ein Anforderungsprofil für (zukünftige) Führungskräfte verdeutlichen.
Das Buch richtet sich an Managementinteressierte, Führungskräfte und Studierende, die einen Einblick in die Erfahrungswelt erfolgreicher Gestalter*innen und Manager*innen gewinnen wollen. Zu jedem Themenkomplex gibt es Reflexionsfragen, die dabei unterstützen, zu überprüfen, ob das eigene Unternehmen, die eigene Persönlichkeit und die vorhandenen Fähigkeiten mit den Anforderungen an ein zeitgemäßes Management in Einklang stehen
Aus welchen Gründen wagen Hochschulabsolventinnen seltener den Schritt in die Selbstständigkeit als Hochschulabsolventen?
Warum wagen Frauen seltener den Schritt in die Selbstständigkeit als Männer? Die vorliegende Untersuchung fokussiert auf die Umsetzung einer Selbstständigkeit durch Hochschulabsolventinnen und -absolventen und untersucht, welche Faktoren mit der Geschlechterlücke einhergehen. Die Auswahl der Prädiktoren basiert auf dem theoretischen Modell von Eccles et al. (1983), welches in der Tradition eines „Erwartung × Wert-Modells“ unter Einbeziehung sozialer, psychologischer, demografischer und ökonomischer Einflüsse die berufliche Wahlentscheidung beleuchtet. Sowohl über die Zeit hinweg stabile Merkmale, wie die Selbstständigkeit der Eltern, der fachspezifische Studienabschluss und das Big Five-Persönlichkeitsprofil, als auch dynamische und durch Lebensumstände beeinflusste Faktoren, wie Arbeits- und Lebensziele, wurden untersucht. Die Datengrundlage bildete die zweite Welle des DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) Absolventenpanel 2009 (N = 2465). Um den Einfluss der Prädiktoren auf die Geschlechterdifferenzen zu analysieren, wurden logistische Regressionsmodelle berechnet, die zum einen den Einfluss insgesamt und zum anderen den geschlechterseparierten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung einer Selbstständigkeit untersuchen. Die Ergebnisse belegen, dass Frauen nach wie vor seltener beruflich selbstständig sind als Männer. Geschlechtsspezifische Auswertungen zeigen weiterhin, dass bei Absolventinnen vor allem Arbeits- und Lebensziele und bei Männern die Vorbildrolle der Eltern dazu führt, unternehmerisch tätig zu sein. Absolventinnen, denen ein sicherer Arbeitsplatz eher unwichtig und eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie weder besonders wichtig noch besonders unwichtig ist, zeigen eine höhere Wahrscheinlichkeit, selbstständig tätig zu sein, während diese Arbeits- und Lebensziele für Absolventen weniger entscheidend sind. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Absolventinnen und Absolventen hinsichtlich ihres unternehmerischen Persönlichkeitsprofils gleichermaßen gut für eine berufliche Selbstständigkeit ausgestattet sind. Das Papier schließt mit Überlegungen, wie die berufliche Selbstständigkeit insbesondere bei Hochschulabsolventinnen gefördert werden kann
Zertifikatskurs „Forschungsdatenmanagement für Studierende“ der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement in Brandenburg
Ein professionelles Forschungsdatenmanagement verbessert die Nachvollziehbarkeit und Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten. Forschende können eine wachsende Zahl an Schulungs- und Qualifizierungsangeboten zum Forschungsdatenmanagement nutzen, um den professionellen Umgang mit Daten zu erlernen. Schulungsangebote richten sich meist an Promovierende, wissenschaftliches und forschungsunterstützendes Personal. Für Bachelor- und Masterstudierende gibt es kaum Angebote, obwohl Forschungsdaten häufig bereits im Rahmen von Abschlussprojekten und -arbeiten Grundlage ihrer Fragestellungen sind. Die Landesinitiative Forschungsdaten- management in Brandenburg (FDM-BB), ein Verbund der acht forschenden staatlichen Hochschulen Brandenburgs, entwickelte daher im Rahmen des Projekts IN-FDM-BB ein Konzept für einen Zertifikatskurs zum Forschungsdatenmanagement für Studierende. Der erste Zertifikatskurs wurde im März 2023 als einwöchige Online-Spring School mit 30 Studierenden und elf Dozierenden mit unterschiedlicher beruflicher Expertise (Forschung und Lehre, Forschungsservice, Bibliothek) durchgeführt und ist, je nach Prüfungsleistung, mit 2 bis 4 ECTS / Leistungspunkten anrechenbar. Der Artikel beschreibt organisatorische, formale, technische, didaktische und inhaltliche Aspekte des Zertifikatskonzepts und liefert einen ersten Erfahrungsbericht
Complements and Competitors
The vast majority of research on the diffusion of innovations focuses on how one particular idea or technology spreads across a network of connected individuals, or a population more generally. Diffusive processes are typically considered either in isolation. We consider innovations themselves as nodes in a larger network, and look at how individual innovations can spread with or against one another in a larger community of potential adopters. Using a large publicly-available data set, custom-designed measurements, and network analysis methods, we present a temporal analysis of a set of technological innovations. Specifically, we examine how coding languages spread across users on GitHub, an online platform for collaborative coding. By looking at which languages co-appear in individual projects, we develop network based measurements of how frequently languages appear together in the same coding projects (functional cohesion), and how similar two languages are in terms of how often they co-appear with other languages in coding projects (functional equivalence). We also assess two types of diffusion, one form where users of one language become users of an additional language (complementary or 'piggybacking' diffusion), and another where users of one language abandon one language for another (competitive or 'cannibalistic' diffusion). Using MR-QAP Regression Techniques, we find strong evidence that functional cohesion positively predicts complementary diffusion. We also find some evidence that functional equivalence predicts competitive diffusion. More broadly, we find support for the idea that the networks of functional relationships between innovations is important for understanding diffusive processes
New Tesla World - Nachhaltige Regionalentwicklung in Brandenburg?
Im Südosten von Berlin entsteht durch die Neuansiedlung der Tesla-Autofabrik in Grünheide und der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens ein starkes wirtschaftliches Wachstum. Neben geschätzen 12.000 neuen Arbeitsplätzen in der Autofabrik selbst (Ausbaustufe I) werden zukünftig bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze (Ausbaustufe II und induzierte Bedarfe) prognostiziert - mit entsprechend hohem Wohnraum- und Mobilitätsbedarf. Für die inter- und transdisziplinäre Projektarbeit des 5. Jahrgangs im Masterstudiengang Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam waren die Leitfragen, wie unter diesen Rahmenbedingungen eine sozialökologische Modernisierung und der Übergang in eine klimaneutrale Gesellschaft gestaltet werden kann und welche raumplanerischen, technologischen und sozialen Entwicklungen hierfür erforderlich sind. Als Bezugsrahmen unserer Untersuchungen diente das Leitbild der 2.000-Watt-Gesellschaft, das als Zielgröße für eine nachhaltige Gesellschaft eine durchschnittliche Energieleistung von max. 2.000 Watt pro Einwohner definiert. Das Erreichen dieses Ziels erfordert neben technologischen Innovationen und einem gewaltigen Umbau der urbanen (Infrastruktur-) Systeme vor allem nachhaltige Lebensstile und berührt so auch sämtliche Fragen des Wohnens und Arbeitens, der Energieversorgung sowie des Mobilitäts- und Konsumverhalten
Anthropocinema : Klimawandel und Umweltbewusstsein im narrativen Film
Seit den 1980er Jahren lässt sich ein steigendes Interesse an Umweltthemen und Diskussionen um die menschliche Rolle am Klimawandel beobachten. Dazu haben nicht nur Ökokritik, Dokumentationen und Klimaberichte beigetragen, sondern auch Romane und Filme (Stichwort: Climate Fiction). Diverse Fördermöglichkeiten liefern zudem Angebote, wie ressourcenschonend Filme produziert werden können, um nachhaltig dem Klimawandel gegenzusteuern. Doch wie können so schleichende Prozesse wie Umweltzerstörung und Klimaveränderungen gezeigt werden? Und wie stellt sich der post-klassische Film vor und hinter der Kamera diesen Herausforderungen