Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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    2719 research outputs found

    Wie steht es um die Sichtbarkeit, Akzeptanz und Nutzung von Datenmanagementplänen an Fachhochschulen?

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    Datenmanagementpläne bilden die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten. Gerade (Fach)Hochschulen der Angewandten Wissenschaften stellt dies jedoch vor große Herausforderungen, da sie bislang auf wenig etablierte Strukturen, Standards und Best Practices aus den für sie charakteristischen praxisrelevanten Disziplinen und Kooperationen zurückgreifen können. Das Projekt SAN-DMP will genau in diesem Spannungsfeld ansetzen um die Bedarfe unterschiedlicher Stakeholdergruppen in Bezug auf Datenmanagementpläne (DMP) zu untersuchen. Durch qualitative Methoden sollen evidenzbasierte Umsetzungsszenarien und Handlungsempfehlungen für das Forschungsdatenmanagement entstehen, die auf die substanziellen Bedürfnisse dieses Hochschultyps zugeschnitten sind. Die Expert:innen der verschiedenen Hochschulen und die Forschungscommunity werden schon im Forschungsprozess miteingebunden und die Ergebnisse werden offen publiziert, um die Diskussion und den Wissensaustausch (oder -transfer) anzuregen. Der vorliegende Artikel beschreibt Ausgangslage und methodisches Vorgehen des Projekts

    Management und Menschlichkeit : die Grenzen bürokratischer Steuerung und die integrale Organisation

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    Als Profession zeichnet sich Soziale Arbeit nach Ansicht der Autor*innen durch das Versprechen eines wirksamen Einsatz ihrer Mittel für das Individuum aus und nimmt dafür Ziel- und Bedarfsdefinition im Kontext sozialer, rechtlicher und wirtschaftlicher Anforderungen vor. Dominieren hierbei als professionell geglaubte rationalistische Wirkungs- und Steuerungslogiken das Handeln und die Haltung(en) in sozialen Organisationen, dann geraten die Anerkennung des subjektiven (Eigen-)Sinns und der Wert der Beziehungen als Qualitätsdimensionen an sich in den Hintergrund. Im folgenden Beitrag wird dieses Dilemma an einem Fallbeispiel aus der stationären Jugendhilfe illustriert und diskutiert, inwieweit eine top-down gemanagte Sozialarbeit für ihre Adressat*innen nützlich ist. An Hand der „integralen Organisation“ nach Fédéric Laloux wird ein Steuerungsmodell vorgestellt, das den Bedürfnissen der Adressat*innen und Professionellen gerechter werden könnte

    Oper für alle : die Biografie von Sir Peter Jonas

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    Er war nicht nur ein Opernstar, sondern einer der schillerndsten Zeitgenossen: Sir Peter Jonas, eine eindrucksvolle Persönlichkeit, elegant, spleenig, humorvoll. Mit einer Familiengeschichte, die exemplarisch für die Wirren des 20. Jahrhunderts steht. Seine Mutter stammte aus dem Libanon, sein Vater aus einer jüdischen Familie aus Hamburg. Er selber wuchs in England auf, schaffte es mit Disziplin und britischer Coolness an die besten Opernhäuser der Welt, arbeitete mit Sir Georg Solti und Daniel Barenboim zusammen. 1993 wurde er Intendant der Bayerischen Staatsoper München, wo er für seine Inszenierungen einerseits in den Himmel gehoben, andererseits in Grund und Boden verdammt wurde. 1999 adelte ihn die Queen. Sein Hauptanliegen war es, Hochkultur zugänglich zu machen. Sein Projekt »Oper für alle«, bei dem er Aufführungen auf den Max-Joseph-Platz übertrug, wurde für viele Städte modellhaft. Im April 2020, im Alter von 73 Jahren, erlag Sir Peter Jonas dem Krebs. In den zwei Jahren vor seinem Tod führte er zahlreiche Gespräche mit der Autorin Julia Glesner. »Schreiben Sie schnell«, bat er, ehe er ihr Einblick in sein atemberaubendes Leben gewährte

    Das neue Teilhaberecht

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    Die dritte Stufe und damit das Herzstück der Reform des Teilhaberechts durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist in Kraft: die Überführung der Eingliederungshilfe aus dem Sozialhilferecht des SGB XII in einen neuen 2. Teil des SGB IX ab dem 1.1.2020. Für Menschen mit Behinderungen wurde damit ein neues, personenzentriertes Leistungsgesetz geschaffen mit veränderten Grundsätzen, neuen Regelungen zur Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen einschließlich eines eigenen Vertragsrechtes für die Leistungserbringung. Dieses neue Fürsorgerecht ist von den - ebenfalls neuen - Trägern der Eingliederungshilfe, Trägern sozialer Dienste und Einrichtungen, Interessenvertretern und Beratungsstellen nun anzuwenden. Das Handbuch hat zu einem frühen Zeitpunkt in der 1. Auflage die komplizierten Neuerungen erklärt. Die durchgesehene 2. Auflage aktualisiert nun die Darstellung insbesondere bei den Stichworten: • Konkretisierungen im Verfahren zur Koordinierung der Leistungen • Etablierung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung • Andere Leistungsanbieter und das Budget für Arbeit • Festlegung der Träger der Eingliederungshilfe durch die Bundesländer • Update Vertragsrecht: die neuen Landesrahmenverträge, soweit bereits vereinbart • Trennung von Fach- und existenzsichernden Leistungen Die zwischenzeitlich vorgenommenen gesetzlichen Korrekturen an den Regelungen des BTHG sind ebenso berücksichtigt wie die vorliegenden (Zwischen-)Ergebnisse der vom BMAS in Auftrag gegebenen Anwendungsbeobachtungen und Untersuchungen zur Unterstützung der BTHG-Umsetzung (u.a. berechtigter Personenkreis der Eingliederungshilfe ab 2023, Modellprojekte, Ausgabenentwicklung). Die im November 2019 beschlossenen Änderungen durch das Gesetz zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften sowie durch das Angehörigen-Entlastungsgesetz sind bereits berücksichtigt

    Data journalism as “terra incognita”: newcomers’ tensions in shifting towards data journalism epistemology

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    This article investigates data journalism epistemology through Michel Foucault’s definition of power. The growing demand for data-savvy reporters with computational skills has been proven to shift the newsrooms’ culture in media companies across the globe. Previous research has documented journalists’ shift towards a data-centred epistemology and the increasingly important role of computation and data-driven practices in newsrooms. By focusing on inexperienced journalists as they mobilise data journalism for the first time, this research openly discusses its epistemology as a form of Foucauldian power: which epistemological tensions – individual or structural – emerge among newcomers when reporting extensively with data? The article presents the case of a newly formed data journalism team at taz, a German cooperative media company. It is based on qualitative data collected through action research, namely six in-depth interviews, auto-ethnographic notes and self-reflective inquiries. Data are framed through Foucault’s concepts of power and will to truth. Results show the discord between data journalism epistemology and its practical implementation. Despite prioritising democratic access to data, technologies and non-hierarchical forms of cooperation, data journalism remains largely dependent on traditional methods and culture

    Multitasking - Synchronität als kulturelle Praxis

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    Multitasking - Synchronität als kulturelle Praxis“ ist ein Ausstellungs- und Tagungsprojekt, das die Arbeitsgruppe Fotografie der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft (Universität Potsdam und Fachhochschule Potsdam) konzipiert und durchgeführt hat. Der Focus von Ausstellung und Symposium richtete sich gleichermaßen auf die Probleme wie auch auf die Potentiale simultanen Agierens. Mögliche Erscheinungsweisen und Verflechtungen von Multitasking in Ökonomie, Medien und Gesellschaft wurden präsentiert und zur Diskussion gestellt. Im Zentrum stand die Frage nach den technischen, sozialen und psychischen Folgen der zunehmenden Beschleunigung und Verdichtung von Informations-, Entscheidungs- und Handlungsprozessen

    Beteiligungsprozesse in der Kulturentwicklungsplanung

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    Das Stufenmodell der politischen Partizipation der US-amerikanischen Regierungsberaterin Sherry Arnstein ist einer der wichtigsten Referenzpunkte für die Planung von kulturpolitischen Beteiligungsprozessen, hat aber auch grundlegende Kritik erfahren. Dabei blieb ein Leitfaden, den Arnstein im Regierungsauftrag verfasste, weitgehend unbeachtet. Nur in der vergleichenden Diskussion beider Texte ist ihr Beteiligungsmodell zu verstehen. Dennoch kommt es an seine Grenzen, wenn u. a. in der Kulturentwicklungsplanung gesellschaftlich defizitäre Handlungsfelder (bspw. Nachhaltigkeit) Situationen sozialen Lernens erfordern

    Curriculum design: How can the development of information science curricula benefit from interdisciplinary cooperation?

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    This poster summary offers a brief overview of the methodical approach behind the process of curriculum development for the design degree programmes at the University of Applied Sciences Potsdam (Fachhochschule Potsdam [FHP]), in adherence to the underlying principle of an iterative ideation process as part of the interdisciplinary project entitled “Design NOT plain vanilla”. It presents an approach enriched by the example of “student” stakeholder group integration. First, the shared attributes linked to digitalisation that characterise the transformation of job descriptions found in the epistemic cultures of design and information sciences, and the differences in existing curricula concepts were outlined. Based on this, an explanation is provided as to why – as per the authors’ interpretation – the methodical approach that shapes the development of curricula as well as the underlying paradigms of the curriculum concept within the design degree programmes could provide prudent impetus for the process of curriculum development, as well as for the structure of curricula in information Science degree programmes

    Zensur

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    Unter Zensur werden in der Forschung mehr oder weniger explizite Formen der Kommunikationskontrolle verstanden. Nach einer Phase der Anekdotisierung des Phänomens setzt sich über historiographische und sozio-kommunikative Ansätze nun ein integrierendes, zeichentheoretisch-tiefenpsychologisches Verständnis von Zensur durch. Die Auswirkungen von Zensur auf soziale Gedächtnisse und die Explizierungsbedingungen von individuellem oder kollektivem Wissen sind jedoch noch wenig thematisiert. Im Folgenden wird nach einer Begriffsherleitung des politischen und psychologischen Aspektes der Sprach- und Zeitbezug des Themas diskutiert und als praktische Beispiele die Konzepte Funktions- und Speichergedächtnis als Formen der Kommunikationskontrolle diskutiert

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