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Raumdeutung : zur Wiederkehr des 3D-Films
3D ist derzeit nicht nur im Kino en vogue - der Hype um die dritte Dimension hat längst auch die diversen Monitore des Home Entertainment erreicht. Dieser Band widmet sich dem Comeback jener 'neuen alten Technik'. Aus unterschiedlichen Perspektiven nehmen die Beiträge ästhetische und technische Entwicklungen, Versprechungen und Inszenierungsstrategien zum Anlass, um u.a. die Geschichte des 3D-Films zu rekapitulieren, das Verhältnis von Spektakel und Narration zu untersuchen, nach der Gestaltung der neuen Bilderräume zu fragen, das Spannungsverhältnis zwischen Bildfläche und Raumkörper zu erörtern, die Beziehungen zwischen Technik, Ökonomie und (Kontroll-)Gesellschaft in den Blick zu nehmen sowie einzelne 3D-Filme in Fallstudien zu analysieren
Denken lernen : Erkenntnisse und Anregungen zum Denken mit jungen Kindern aus Forschung und Praxis
Nachdenken mit Kindern, gemeinsam überlegen, in den Dialog miteinander gehen – all dies ist wünschenswert und wird sicherlich von niemandem in Zweifel gezogen, passiert im pädagogischen Alltag jedoch viel zu selten. Das kann viele Gründe haben: mangelnde Zeit und Ruhe, um ins Gespräch mit Kindern zu gehen, aber auch versäumte Gelegenheiten im Alltag. Und manchmal fehlt schlicht das Know-how, das Wissen, wie man es macht, wie man einen Dialog in Gang setzt, Fragen der Kinder aufgreift und im Gespräch erweitert.
Denken lernen bedeutet Dialog. Es bedeutet Interaktion auf Augenhöhe, die nur gelingen kann, wenn Kinder ernst genommen werden und Erwachsene sich aktiv als Mit-Denkende und Mit-Handelnde einbringen. Das erfordert, ein – falsches – Verständnis von Selbstbildungsprozessen zu korrigieren, das sich in den letzten Jahren vielerorts gebildet hat und darauf vertraut, dass Kinder sich am besten selbst und ohne die Einwirkung Erwachsener entwickeln. Die Bedeutung der Interaktion mit Erwachsenen und ihre Rolle für das kindliche Lernen geraten dabei tendenziell in den Hintergrund. Im angloamerikanischen Raum wird das als „Early Childhood Error“ bezeichnet.
Mit diesem Buch stärken die Autor*innen die Relevanz der Interaktion von Erwachsenen und Kindern beim gemeinsamen Denken. Deutlich wird: Die Interaktion mit Erwachsenen bringt einen erheblichen Mehrwert für die kindliche Entwicklung – allerdings nur, wenn sie eine bestimmte Qualität aufweist. Diese Qualität zu beschreiben, wesentliche Impulse für die Praxis zu geben und zugleich auf Forschungsdefizite hinzuweisen, ist Anliegen dieses Buches
Kinder- und Jugendhilferecht
Ausgehend von der Systematik des SGB VIII wird das Kinder- und Jugendhilferecht vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen dargestellt. Die Nutzer erhalten eine fundierte Einführung in die Grundstrukturen des Jugendhilferechts und das nötige rechtliche, sozialwissenschaftliche wie empirische Hintergrundwissen für eine praxisorientierte und den fachlichen Standards entsprechende Aufgabenerfüllung in der Kinder- und Jugendhilfe. Zahlreiche Schaubilder, Tabellen, Übersichten und Verfahrensschemata verdeutlichen die textlichen Erläuterungen. In jedem Kapitel wird auf die wichtigste weiterführende Literatur und aktuelle Rechtsprechung hingewiesen. Die Gesetzesänderungen und Rechtsprechung der letzten Jahre wurden eingearbeitet, so dass mit der Neuauflage eine aktuelle Einführung in das Kinder- und Jugendhilferecht für Ausbildung und Alltagspraxis vorliegt.
Das Lehrbuch richtet sich nicht nur an Studierende der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, sondern erleichtert auch Fachkräften der Jugendämter und freier Träger den verlässlichen Zugang zum aktuellen Recht und fördert den kritischen, interdisziplinären Blick auf Recht und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe
Städtischer Stoffwechsel als Konzept
Der Urbane Metabolismus, das heißt der städtische Stoffwechsel, bezeichnet ein systemisches Konzept, das die Gesamtheit der physiologischen Energie- und Stoffströme beschreibt, die zu Herstellung, Wachstum und Funktionserhalt urbaner Systeme erforderlich sind. In dem Konzept werden natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze miteinander verbunden, um die physiologischen, raum-zeitlichen, sozioökonomischen und erkenntnistheoretischen Wechselwirkungen urbaner Ver- und Entsorgungsprozesse besser zu verstehen. Gleichzeitig können damit die Potenziale einer nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung ermittelt und dargestellt werden. Unter dem Begriff des Urbanen Metabolismus werden verschiedene Konzepte und Interpretationen zur Analyse, Modellierung und Erklärung von Mensch-Umwelt-Beziehungen verhandelt, die keineswegs immer kongruent sind
Stakeholder im Experteninterview
Ob Globalisierung, Digitalisierung oder die neue Arbeits- und Wissensgesellschaft, die Phänomene unserer Zeit wirken sich unmittelbar und in Zukunft auf die Arbeit der Archive aus.
Die Veränderungsprozesse um den digitalen Wandel bergen Chancen. Gleichzeitig bringt die rasante technische Entwicklung neue Herausforderungen mit sich, da sich die Aufgaben und Anforderungen an die Archive, sowie die Bedürfnisse und Erwartungen seitens der Öffentlichkeit und des Archivträgers ebenso schnell ändern.
Sollen Archive auch in der Zukunft als bedeutende Kultureinrichtungen wahrgenommen werden, müssen sie umdenken und ihre Rolle als traditionelle Orte des Sammelns, Aufbewahrens und Zugänglichmachens neu denken und weiterentwickeln. Die Zukunftsfähigkeit jedes einzelnen Archivs wird davon abhängig sein, wie es mit den veränderten Rahmenbedingungen umgeht, welche Ziele es verfolgt, ob es die Unterstützung seines Archivträgers hat und welchen Nutzen es stiftet.
„Denken Sie neu, denken Sie schräg, versetzen Sie sich stärker in die Situation Ihrer Partner.“, rät der Unternehmensberater Gerd Schneider zum Abschluss seines Eröffnungsvortrages des 8. archivwissenschaftlichen Kolloquiums der Archivschule Marburg im Mai 2003. Die Zukunft der Archive sah Schneider in deren Weiterentwicklung zum Partner aller und die Herausforderung darin, die verschiedenen Interessen zu bedienen. Schneiders Worte sind von hoher Aktualität, denn in einer digitalisierten Welt wird der Mensch und seine Bedürfnisse immer wichtiger.
Es stellt sich die Frage, wie die Arbeit eines Archivs aussehen und welche Aufgaben es wahrnehmen würde, wenn es nach den Menschen und deren Interessen ginge. Das Ziel der empirisch ausgerichteten Bachelorarbeit ist es zu analysieren, welche Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen Nutzer, Bürger, Beschäftigte der Verwaltung, Führungskräfte, Kooperationspartner oder kurz die Anspruchsgruppen bzw. Stakeholder des Stadt- und Verwaltungsarchivs Hohen Neuendorf haben. Dazu werden die Anspruchsgruppen des Archivs identifiziert und in Auswahl zu ihren Vorstellungen befragt. Mit Hilfe von Experteninterviews soll ermittelt werden, wie das Archiv ihnen künftig einen Mehrwert bieten kann. In diesem Zusammenhang soll skizziert werden, wie das ideale Archiv für seine Stakeholder aussieht und welche Ideen sie für die zukünftige Nutzung und Arbeit des Archivs haben. Im Ergebnis soll eine Vision bzw. ein Zukunftsentwurf vom Stadt- und Verwaltungsarchiv Hohen Neuendorf entstehen, das im Sinne seiner Stakeholder ausgerichtet ist
ChatGPT, DeepL und Co. als akademisches Hilfsmittel
Im Rahmen des Panels sollen die durch den zunehmenden Einsatz von KI-Tools verursachten Veränderungen der akademischen Praktiken der Schriftlichkeit und damit verbundene offene Fragen zum Umgang mit solchen Systemen im Wissenschaftssystem insbesondere in der Hochschullehre aus einer interdisziplinären informationswissenschaftlichen Sicht diskutiert werden
Indian Architecture in Postcards
Focusing on a private collection of 60 postcards of modern architecture in Mumbai, New Delhi, Kolkata, Chennai and Agra, the contributors to this volume explore the many dimensions of modern architecture in India from the 1890s to the 1970s and share their own perspective on these objects. Experts on architectural history and visual studies, as well as postcard collectors provide new insights into a territory and its architectural heritage which is still largely unknown in Europe, and reflect on the postcard as a medium for historical research
Urheberrecht in Bibliotheken
Die Welt der Bibliotheksarbeit ist reich an spannenden Herausforderungen rund um das Urheberrecht: Von umfangreichen Buchkopien für Nutzer*innen, der Unterstützung von Lehre und Forschung, über die Bereitstellung elektronischer Pressespiegel bis hin zur Digitalisierung und Archivierung von Werken.
Das Buch ist ein lexikalisches Nachschlagewerk, in dem die verschiedenen urheberrechtlichen Themen mit über 100 Suchworten erklärt werden. Im Anhang sind die gesetzlichen Grundlagen und die Gesamt- sowie Rahmenverträge für die Bibliotheksarbeit zusammengestellt. Den Leser*innen wird so eine gezielte Orientierung in der Materie ermöglicht.
Mit der vierten Auflage wurde das Werk nicht nur aktualisiert, sondern hat auch eine inhaltliche Erweiterung und Vertiefung der Rechtsfragen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Bibliotheksarbeit und neuen Nutzungsformen wie Open Access stehen, erfahren. Die neuen Checklisten können bei der Bewältigung alltäglicher bibliotheksbezogener rechtlicher Fragen hilfreich sein, wie beispielsweise dem Umgang mit dem Kopienversand, Semesterapparaten sowie der Digitalisierung und Zugänglichmachung von verwaisten und nicht mehr verfügbarer Werken.
Das Buch richtet sich nicht nur an Mitarbeitende in Bibliotheken, sondern auch an Studierende, die sich mit Fragen des Bibliothekswesens vertraut machen möchten. Neu ist, dass das Werk auch als freie Open Access-Ausgabe zur Verfügung steht, die durch die Verlinkungen einen direkten Zugang zu den gesuchten Informationen und den Quellen eröffnet