Publikationsserver der Fachhochschule Potsdam
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"The research is happening in the text fields"
This contribution explores the instructive tensions between art-historical research and semantic data modeling. While the potential of LOD-applications is obvious in terms of standardization and precision some aspects of research may not be formally represented. Therefore we propose to bridge LOD and full text descriptions through information visualization
Zukunftsperspektiven der Inklusion und rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Kinder-und Jugendhilfe nach dem KJSG
Mit Kindern essen und trinken - aber wie?
Im Sommer 2021 erschien die bundesweite Studie „Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag“, die Fachhochschule Potsdam und die Universität Graz hatten sie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt. Ein Team aus Wissenschaftlerinnen hatte Alltagssituationen in 89 Kitas und Krippen offen gefilmt und ausgewertet.
Vor allem beim Essen beobachteten die Forscherinnen immer wieder „grenzüberschreitenden Körperkontakt“ und nicht angemessenes Verhalten der pädagogischen Fachkräfte: Sie schoben etwa den Stuhl samt Kind so nah an den Tisch, dass das Kind den Oberkörper kaum bewegen konnte. Andere stellten den Teller auf dem Lätzchen ab, ebenfalls um zu verhindern, dass sich die Kinder beim Essen zu viel bewegen. In rund 30 % der zehnminütigen Essenssequenzen beobachteten die Forscherinnen solche Vorfälle ein- bis viermal. In 16 % der Situationen sogar noch öfter. Lediglich in einem Fünftel der ausgewerteten Spielsituationen und 11 % der Essenssequenzen beobachteten die Forscherinnen überhaupt kein grenzüberschreitendes Verhalten
Fluchtlinien
In den letzten Jahrzehnten ist – nicht zuletzt durch CineGraph – das Schicksal von jüdischen Filmschaffenden aus Ost-Europa, die durch den völkischen Rassismus des NS-Regimes ins Exil vertrieben wurden, häufig in den Blick genommen worden.
Darüber hinaus gibt es aber auch zahllose ost- und mitteleuropäische Filmschaffende aller Gewerke, die im 20. Jahrhundert ihre Heimatländer verließen; ihre Karrieren sind noch weniger erforscht. Die Texte in diesem Band präsentieren einen Querschnitt dieser zum Teil vergessenen Filmschaffenden. Neben den Regiekarrieren von Alfréd Deésy, Slatan Dudow und Ladislao Vajda werden die Lebenswege der Schauspielerinnen Marija Leiko, Lya Mara und Anna Sten betrachtet. Aber auch die Arbeit von Produzenten wie Miloš Havel und der Familie Salkind wird untersucht. Zudem wird Leo Lanias Bedeutung für die Anfänge des dokumentarischen Films behandelt. Ein Beitrag widmet sich dem Einfluss der sowjetischen Berater auf den frühen DEFA-Film. Der Sammelband wird mit einem Essay des ungarischen Schriftstellers und Historikers György Dalos zum politischen und kulturellen Exil in der Zwischenkriegszeit eingeleitet.
Zum Thema des Sammelbandes erschien im November 2021 bereits das cinefest-Katalogbuch "Westwärts. Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa"
Critique of Digitality
Dealing with digitality is one of the most urgent challenges of the present. The increasing importance and spread of computer technology not only challenges societies and individuals - this development also puts pressure on the concept of digitality, which tries to grasp the totality and peculiarity of the conditions and consequences of electronic digital computing (in all its forms). However, precisely because digitality is commonplace, so should be its critique, its analysis and assessment.
How can an analysis do justice to both fundamental characteristics and changing concrete forms, infrastructures, and practices? How do the developments of a digitalization that programmatically encompasses forms of networking, embedding, and autonomization shape media, cultures, and societies? How do "artificial intelligence" and "algorithmic government" relate to each other, how does the immateriality of "the digital" fit with the materiality of computers? How does the changing status and scope of this technology mediate itself?
This book introduces ongoing debates and develops its own approach to the critique of digitality, asking about forms of interfaces and processes of governance.
This book is a translation of the original German 1st edition Kritik der Digitalität by Jan Distelmeyer, published by Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, part of Springer Nature in 2021. The translation was done with the help of artificial intelligence (machine translation by the service DeepL.com). A subsequent human revision was done primarily in terms of content, so that the book will read stylistically differently from a conventional translation. Springer Nature works continuously to further the development of tools for the production of books and on the related technologies to support the authors
Depräsentieren: auf der Suche nach der Gegenwart des Computers
Jan Distelmeyer arbeitet in „Depräsentieren: Auf der Suche nach der Gegenwart des Computers“ heraus, wie der Computer heute in seinen diversen Formen von einem Widerspruch der gleichzeitigen An- und Abwesenheit geprägt ist. Die Omnipräsenz des Computers auf dem Weg zur Kybernetisierung der Welt erscheint für Distelmeyer gleichbedeutend mit seinem Verschwinden. Während einerseits eine Allgegenwart vorbereitet, angelegt und diskutiert wird, die in Begriffen wie Ubiquitous Computing, Internet of Things, Ambient Intelligence oder Smart Environments zum Ausdruck kommt, wird zugleich auf eine Unmerklichkeit eben jener Technologie gesetzt. Distelmeyer nun fragt danach, welche Politiken damit möglich werden. Hier wiederum kommen vor allem zwei Probleme in den Blick, die aus der Durchsetzung jener Betonung von Omnipräsenz und Verschwinden zu folgen drohen: Zum einen ist dies der Eindruck, man habe es bei dieser Form des Technischen mit einer Art Naturgewalt, einer magischen oder göttlichen Instanz zu tun. Zum anderen ist dies die drohende Eilfertigkeit eines Denkens, das bereits komplett mit/in einer Zukunft operiert, an deren aufwendiger Konstruktion es auch dadurch beteiligt ist, dass es eine Beschäftigung mit gegenwärtigen Verhältnissen oder gar der jüngsten Vergangenheit nicht mehr ganz satisfaktionsfähig erscheinen lässt. Um darauf zu reagieren, plädiert Distelmeyer für eine Aufwertung des Interface-Begriffs. Er wird hier in seiner oft unterschätzten Komplexität gestärkt, um zu zeigen, wie hilfreich er für die Diskussion der historischen, aktuellen und auch zukünftigen Gegenwart des Computers sein kann. Seit dem späten 19. Jahrhundert führt er zu Fragen der Energie-Übertragung und seit den frühen 1980er Jahren zu Erscheinungsformen, die bis heute zu den wirkmächtigsten Politiken des Populären gehören, als Leit- und Weltbilder von Interface-Inszenierungen, die Blockbuster der operativen Bilder auf unzähligen Screens. Distelmeyer zeigt, wie Interfaces leiten: Mit ihnen können sowohl die Schaltzustände der „innere Telegrafie“ des Computers beschrieben werden als auch jene Beziehungen und Vernetzungen, die – unmerklich oder nicht – Computer, Dinge und Körper verbinden
Practice-oriented building analysis as a subject in the course of civil engineering
At the University of Applied Sciences Potsdam, students are introduced to working with built structures in the field of practical building analysis in the master's degree in civil engineering. The basis for the existing analysis is the geometry, materials used and the structure. New structural calculations are required for modifications or extensions. The students are taught which non-destructive testing methods can be used to determine the material properties of the building fabric. In addition, it is presented how the teaching is structured and using examples that show that teaching can be designed to be very practice-relevant