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Hilfe zur Wirhilfe : Theorie und Methodik der Sozialraumorientierung
Der Raum, der die Sozial-Raum-Orientierung meint, ist Relation, nicht der physikalische Raum oder die administrative Gebietsgliederung, sondern die Netzwerke und Einbindungen der Menschen. Nicht der Fall, die Diagnose oder die Zielgruppe, nicht die Einrichtung, die Immobilie oder die Angebote, sondern der Prozess, in dem sich Fachkräfte und Organisationen auf Lebenswelten einstellen und sich dabei immer wieder neu erfinden
Zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft
Unter Maori, den ersten Einwohnern Neuseelands, beginnen wichtige Reden mit einem Mihi, einer Erklärung, wer man ist, in Beziehung zu Ahnen, Stamm und Herkunftsort. Sich als „Individuum“ vorzustellen ist im besten Falle irrelevant, im schlimmsten Falle gilt es als schlechter Stil. In der Vorstellung eingeschlossen ist eine Würdigung aller Anwesenden. Ein Mihi betont die soziale Einbindung des Sprechers und die gemeinschaftliche Anstrengung, auf dem der Erfolg dieser Versammlung beruhen wird (Love 2005). Angelpunkt der Maori-Identität ist das Whakapapa, der Stammbaum, der die Stellung des Einzelnen in Relation zu anderen und zum Herkunftsort bestimmt. Familie, Verwandtschaft und Herkunftsort sind für die Erklärung der eigenen Haltung und Leistungen von zentraler Bedeutung. Der einzelne Mensch wird a priori als Zugehöriger einer Gemeinschaft gesehen. Die ethnologische Einleitung deutet die These des Artikels an: Der Familienrat als Hilfeplanungsverfahren ist eine Modellierung von Problemlösungspraktiken, die im modernen Sozialstaat nicht vorgesehen sind, weil sie auf traditionalen Werten und Gepflogenheiten beruhen, die in der verwissenschaftlichten, verrechtlichten und institutionalisierten Sozialarbeit keine tragende Rolle spielen. Man könnte auch sagen, der Familienrat ist die Inszenierung eines Anachronismus
La Berlino di Schinkel
Quando un architetto instaura una relazione privilegiata con un luogo e quando questa relazione ha una stabilità e una durata nel tempo, il progetto di ogni sua architettura ha una ricaduta immediata sulla forma complessiva della città, così come la forma urbana ha un’influenza determinante sulla definizione dei singoli edifici. È questo il caso di Schinkel a Berlino. I suoi progetti sono esemplari da questo punto di vista e attuali per coloro che intendano studiare il rapporto tra edificio e città, tra progetto architettonico e progetto urbano, credendo nella loro sostanziale identità.Wenn ein Architekt eine privilegierte Beziehung zu einem Ort aufbaut und diese Beziehung im Laufe der Zeit stabil und dauerhaft ist, hat die Gestaltung jeder seiner Architekturen einen unmittelbaren Einfluss auf die Gesamtform der Stadt, ebenso wie die städtische Form einen entscheidenden Einfluss darauf hat die Definition einzelner Gebäude. Dies ist bei Schinkel in Berlin der Fall. Seine Projekte sind unter diesem Gesichtspunkt beispielhaft und aktuell für diejenigen, die die Beziehung zwischen Gebäude und Stadt, zwischen architektonischem Design und urbanem Design untersuchen wollen und an ihre substanzielle Identität glauben
Mechanical characterization and durability of earth blocks
With the growing awareness of environmental issues, raw earth construction in its various forms is experiencing a renewed interest. In fact, earth is a natural material that limits energy consumption and plays an important role in terms of humidity and temperature regulation. The demand for bio-based building materials and the addition of plant aggregates on earth building bricks is also increasing. This study focuses on the characterization of three unfired commercialized earth adobe bricks with different percentage of plant aggregates. The characterization of the constituents of the different adobe bricks has been first realized by conducting wet sieving tests, sedimentation, Atterberg limit and density tests. The performances of adobe bricks were then investigated and compared in terms of mechanical properties and durability considering freezing-thawing cycles and dry abrasion. The compressive strength is an important property but presents significant variations due to several influencing factors like source, proportion of constituent materials, curing condition, workmanship, in addition to testing procedure. Several specimens have been tested to quantify the compressive strength variability. In addition, as no consensus on the test design and limited data exists on the influence of specimen’s geometry and correlation between testing procedures and mechanical properties, a campaign of unconfined compressive tests has been conducted where several parameters have been varied such as specimen orientation and use of mortar or not. The tensile strength has been also measured with the indirect tensile test method. The effect of freezing thawing cycles was evaluated by subjecting the bricks to unconfined compressive tests after 3, 6, 9 and 12 freezing-thawing cycles. The results show a significant effect of the testing procedure on the compressive strength values. In addition, a decrease in the mechanical properties has been observed for adobe bricks exposed to freezing-thawing cycles
Recommendation of RILEM TC 256-SPF on the method of testing concrete spalling due to fire: material screening test
The recommendation is based on the co-authors’ work organized by the RILEM TC 256-SPF “Spalling of concrete due to fire: testing and modelling”. The Committee has defined two types of screening tests for characterization of concrete propensity to fire spalling: Material screening tests and Product screening tests. Definitions of both types of tests are given in the paper. The following recommendations apply to Material screening tests. The material screening tests described in these recommendations are a set of minimum requirements to test concrete spalling propensity (for example, the minimal specimen size). This document covers the aspects of concrete characterization, specimen geometries, storage conditions, test methods and measured parameters
Digital qualifiziert - Kompetenzbereiche für die Zukunft
Digital qualifiziertes Personal ist die Grundlage für eine zukunftsfähige Wissenschaftslandschaft. Die Omnipräsenz von digitalen Daten und Informationen, von Tools für Kommunikation und Kollaboration stellt nicht nur Wissenschaft und Forschung vor neue Herausforderungen, sondern die gesamte Gesellschaft. Überall bedarf es digitaler Kompetenzen, um mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation bewusst und mündig umgehen zu können. Hier bietet die Informationswissenschaft gemeinsam mit der Informatik als Basiswissenschaft für alle Wissenschaften Ansätze und Lösungen, so zum Beispiel im Bereich Data Science und Data Stewardship. Basierend auf einem Diskussionspapier (Attallah et al., 2020) widmeten sich 19 Expert*innen im Kontext eines Interview-Podcasts der AG 6 „Digital qualifiziertes Personal“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen diesem komplexen Thema. Die 15 durchgeführten (Doppel-) Interviews bildeten die Basis für die Datengrundlage und wurden explorativ und softwaregestützt qualitativ analysiert. Ziel war die ergebnisoffene, aber möglichst umfängliche Abbildung und Analyse der von den Expert*innen angesprochenen Handlungsfelder, um unter anderem folgende Forschungsfragen beantworten zu können: Welche Kompetenzen werden für die digitale Qualifikation in den Wissenschaftsorganisationen benötigt? Welche Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten für eine Kompetenzvermittlung gibt es? Welchen Beitrag können die Informationswissenschaften leisten
Widerfahrnisse der Digitalisierung nutzen, um zu lernen
Digitale Technologien konfrontieren die Soziale Arbeit mit einem Wandel der Gesellscahft, der Lebenswelten ihrer Adressat*innen und der eigenen Arbeitsprozesse. Doch wie das im Arbeitsalltag wirkt, ist je nach Träger sehr unterschiedlich. Julius Späte hat an der FH Potsdam gemeinsam mit seinen Studierenden geforscht. Er reflektiert
From Data Life Cycle to Urban Data Practice
This paper presents a project that aims at supporting municipal stakeholders in rural areas by developing data-based applications in a collaborative process of stakeholders and a transfer team. In order to foster knowledge transfer in the domains of data literacy and data management on multiple levels a new approach is proposed that organizes the team competencies along the data life cycle