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    Genderanalyse im wissenschaftlichen Bibliotheksdienst anhand von VDB-Jahrbüchern

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    Der Bibliotheksberuf ist historisch gesehen ein männlicher Beruf, da Bibliotheken oftmals von Männern gegründet wurden und Frauen bis 1908 in Preußen gar keinen Zugang zum Studium hatten. Erst mit der Industrialisierung (1899 bis 1911) und dem Wachstum der Bibliotheken wurde der Bibliotheksberuf weiblich, da es vor allem einen Mangel an finanzierbarem Personal gab. Frauen wurden zunächst als billige Hilfsarbeiterinnen eingesetzt, leitende Positionen wurden ihnen allerdings aufgrund ihrer weiblichen Natur abgesprochen. Erstmals im April 1921 wurden sie zögerlich in Preußen zum Höheren Bibliotheksdienst zugelassen. Heutzutage arbeiten mehrheitlich Frauen in Bibliotheken mit einem aktuellen Anteil von 75 %, während jedoch prestigeträchtige leitende Positionen weiterhin überwiegend von Männern besetzt sind. Die Entwicklung des Anteils der Frauen in höheren Positionen verlief dabei in vergangener Zeit nicht geradlinig: Von 1950 bis 1965 gab es einen Rückgang der Frauenquote. Dies lässt vermuten, dass die zeitliche Entwicklung Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis im Bibliotheksberuf hat. Um diese Hypothese zu untersuchen, wird eine historische Zeitreihe mithilfe von VDB-Jahrbüchern aus den Jahren 1950 bis 2020 erstellt und analysiert. Bei Datenerhebungen mangelt es häufig an einer geschlechtsspezifischen Unterscheidung, da die Daten für eine weibliche Perspektive fehlen (Gender Data Gap). Gerade und insbesondere im digitalisierten 21. Jahrhundert stellt dies eine aktuell wichtige Thematik dar. Eine Genderanalyse im Bibliotheksbereich wäre der erste notwendige Schritt, um einen Überblick über die vorhandenen Fakten und Verhältnisse zu bekommen. Die vorliegende Arbeit soll versuchen, die Datenlücke zu verringern, um zugleich einen Impuls für weitere Forschungen in diesem Bereich zu geben

    Überlegungen zu einem Dokumentationsprofil für das Stadtarchiv Greven unter besonderer Berücksichtigung der nichtamtlichen Überlieferung

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    Im Rahmen der Arbeit wurden erste Überlegungen für ein Dokumentationsprofil im Idealtypus für das Stadtarchiv Greven entwickelt. Anschließend wurden für jede Kategorie Dokumentationsziele mit Dokumentationsgraden entwickelt. Es wurde eruiert, dass einige Kategorien, wie Kultur und Sport, momentan nur unzureichend im Grevener Stadtarchiv dokumentiert werden. Deutliche Lücken wurden dabei in mehreren Kategorien im Bereich der nichtamtlichen Überlieferung aufgedeckt, so dass weitere Maßnahmen zur Einwerbung, um die Überlieferungslücken langfristig zu schließen, getroffen werden sollten

    Avantgarde und Mainstream : 100 Jahre Kommunikationsdesign in Deutschland

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    Das Design von Kommunikationsmitteln und Kommunikationsprozessen ist im Verlauf der letzten 100 Jahre zu einem vielgestaltigen farbenfrohen Gewebe gewachsen, welches die gesammte Gesellschaft durchwirkt und allgegenwärtig beiläufig durchschimmert oder auch kraftvoll aufleuchtet. Der Bedarf an gestalterischer Differenzierung ist in dieser Zeit in mehrfachter Hinsicht geradezu explodiert. Anlässlich des hundertsten Gründungsjubiläums des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. werden verschiedene Facetten dieser Entwicklung von verschiedenen Autor/innen betrachtet

    Open Access Policy: ein Leitfaden für Kulturerbe-Einrichtungen in Hessen

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    Kultureinrichtungen verfügen über umfangreiche Kulturgüter, die einen universellen und überzeitlichen Wert haben. Die Digitalisierung vereinfacht den Zugang und erweitert und vervielfacht die Nutzbarkeit des von diesen Einrichtungen verwalteten Kulturschatzes. Der offene Zugang wird jedoch häufig durch rechtliche, technische oder finanzielle Beschränkungen stark behindert. Daher haben sich im Jahr 2021 die wichtigsten Kulturerbe-Einrichtungen des Landes Hessen zu einer gemeinsamen Open Access Policy verpflichtet. Der vorliegende Leitfaden erläutert diese Policy und gibt Mitarbeitenden in Kulturerbe-Einrichtungen – nicht nur in Hessen – praktische Hinweise, wie sie umgesetzt werden kann

    Screen Images

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    This volume examines historical and contemporary image practices and phenomena, including screenshots, screen photography, screencasts and in-game photography. The individual chapters pose questions relating to the status, ontology and aesthetics of such practices and phenomena and also analyse their cultural and artistic significance. Artistic works explore these questions in the form of various image practices. The authors and artists investigate the potential for a new area of research at the intersection of a range of disciplines, such as media studies, media aesthetics, media history, image studies, photography theory, game studies, media art and game art. As one of the first publications to address these phenomena, this book speaks to a varied audience in the realms of media studies, game studies and cultural studies as well as to members of the general public interested in historical and contemporary practices associated with visual and digital media

    Man who fell to earth

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    Eingriff in 3D

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    Die Entwicklung technikbezogener Überzeugungen im Rahmen inklusionspädagogischer Professionalisierung im Lehramtsstudium Sekundarstufe während der Corona-Semester

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    Die pandemiebedingte ad hoc Digitalisierung von Lehrveranstaltungen im Frühjahr 2020 war für Lehrende wie Lernende Chance und Herausforderung zugleich. Befunde zeigen, dass das flexible selbstständige Arbeiten und Kennenlernen von Potenzialen des digitalen Lehrens und Lernens positiv wahrgenommen, aber als besonders herausfordernd erlebt wurden. Ferner sind digitale Kompetenzen angehender Lehrkräfte eher gering ausgeprägt. Inklusionspädagogisch betrachtet können digitale Kompetenzen aber beispielsweise bei der Gestaltung von Individualisierungsmaßnahmen hilfreich sein. Dieser Beitrag betrachtet vor dem Hintergrund inklusionspädagogischer Professionalisierung von Lehrkräften im Studium die Entwicklung digitaler Kompetenzen längsschnittlich über den Verlauf von 3 Semestern (SoSe 2020 bis SoSe 2021) während der Covid-19-Pandemie. Hierfür wurden Latent Change Score Modelle für die Entwicklung der Technikbereitschaft als Facette digitaler Kompetenzen spezifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Technikkontrollüberzeugung und -akzeptanz als Facetten der Technikbereitschaft im Verlauf der untersuchten Semester jeweils positiv entwickelten. Die Lehramtsstudierenden betrachteten demnach eigene digitale Kompetenzen zunehmend als Teil ihrer eigenen Professionalisierung, was ein positiver Ausgangspunkt für die Gestaltung inklusiver Bildungssettings in der Kultur der Digitalität sein kann

    Von Antisemitismus betroffen sein

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    Antisemitismus im Bildungswesen reicht von der Annahme der Nicht-Präsenz von Jüdinnen und Juden bis hin zu verbalen Übergriffen und physischer Gewalt. Vieles davon bleibt für das nichtjüdische Umfeld weitgehend unsichtbar, auch innerhalb von Schulen. Vor diesem Hintergrund fokussiert das Buch Erfahrungen von jüdischen Jugendlichen und ihren Familien und fragt, wie Antisemitismus im schulischen Kontext wahrgenommen, eingeordnet und bewältigt wird

    Hör auf damit!

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    Lange Zeit waren verletzendes Verhalten und Gewalt in der KiTa ein riesiges Tabuthema und es gelangten als Spitze des Eisbergs nur die schlimmsten Fälle von Missbrauch, Körperverletzung oder sogar Totschlag in die Schlagzeilen von Funk und Fernsehen. In den letzten Jahren wurde dann aber u.a. durch Studien von Annedore Prengel sowie Astrid Boll & Regina Remsperger-Kehm deutlich, dass verletzendes Verhalten von Fachkräften in der KiTa ein ungeahntes Ausmaß hat. Elisabeth Ballmann konstatiert in ihrem Buch „Seelenprügel“ eine institutionalisierte psychischen Gewalt in KiTas, durch die Kinder eingeschüchtert, gedemütigt, zurückgewiesen, beleidigt, erpresst, feindselig behandelt, geängstigt, ausgegrenzt, lächerlich gemacht, bedroht, isoliert und ignoriert werden. Dadurch würden ihre kindlichen Bedürfnisse und Rechte massiv missachtet und ihre gesunde sozio-emotionale Entwicklung gefährdet

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