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Nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg
Forschungsdatenmanagement (FDM) ist in der Fläche angekommen und in aller Munde. Überall in Deutschland, Europa und international werden FDM-spezifische Dienste und Services aufgebaut. Solche Strukturen auch an kleineren und mittleren Hochschulen dauerhaft anzubieten, ist aus unterschiedlichen Gründen herausfordernd und geht nur in enger Kooperation. Der Artikel beschreibt, wie die Hochschulen in Brandenburg den Weg hin zu einer Institutionalisierung von FDM beschreiten in einem Spannungsfeld, welches sich wie folgt darstellen lässt: So gemeinsam wie möglich - doch mit den lokalen Spezifika weiter im Blick
Complexity as Design Material
Complexity is often seen as a inherent negative in information design, with the job of the designer being to reduce or eliminate complexity, and with principles like Tufte's “data-ink ratio” or “chartjunk” to operationalize mimimalism and simplicity in visualizations. However, in this position paper, we call for a more expansive view of complexity as a design material, like color or texture or shape: an element of information design that can be used in many ways, many of which are beneficial to the goals of using data to understand the world around us. We describe complexity as a phenomenon that occurs not just in visual design but in every aspect of the sensemaking process, from data collection to interpretation. For each of these stages, we present examples of ways that these various forms of complexity can be used (or abused) in visualization design. We ultimately call on the visualization community to build a more nuanced view of complexity, to look for places to usefully integrate complexity in multiple stages of the design process, and, even when the goal is to reduce complexity, to look for the non-visual forms of complexity that may have otherwise been overlooked
VG WORT und Open Access
Der folgende Beitrag geht der Frage nach, wie sich die Teilnahme an Ausschüttungen durch die VG WORT mit den Prinzipien von Open Access und der Wissenschaftsethik in Einklang bringen lässt und beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen der Förderung des Gemeinwohls durch freien Zugang zu Wissen und der Wahrnehmung von gesetzlichen Vergütungsansprüchen, insbesondere im Kontext öffentlich finanzierter Wissenschaft
Zwischen Repression und Widerstand
Politische Verfolgung prägt das Leben von Widerstandsleistenden aus dem Iran und der DDR bis heute, wie in dieser qualitativen Forschung verdeutlicht wird. Die Erfahrungen von politisch Verfolgten und ihr Umgang mit politischer Verfolgung werden untersucht und ihr hohes soziales und politisches Engagement herausgestellt. Die Studie leistet einen Beitrag zur Aufarbeitung der politischen Verfolgung im Iran und in der DDR und appelliert zur internationalen Solidarität, besonders in politischen Umbruchssituationen wie der aktuellen Revolution im Iran, um einen nachhaltigen Systemwechsel zu fördern
Digitale Erinnerungskultur
Die vorliegende Arbeit stützt sich anfangs auf einer intensiven Literaturrecherche, welche verschiedene Aspekte zur historischen Bildungsarbeit in Archiven, der Geschichtsdidaktik und der Erinnerungskultur beschreibt. Dadurch soll zunächst ein Verständnis entwickelt werden, was Erinnerungskultur bedeutet, welche geschichtsdidaktischen Ansätze existieren, die in erinnerungskulturelle, digitale Angebote einbezogen werden sollen und welche Intensionen in der pädagogischen Arbeit historischer Bildung bestehen. Dabei wird die historische Bildungsarbeit ausschließlich im Kontext von Archiven beschrieben, da die Arbeit ein besonderes Augenmerk für zukünftige digitale Angebote der Erinnerungskultur am außerschulischen Lernort Archiv legen soll. Dem folgen theoretische Überlegungen zur Umsetzung geschichtsdidaktischer Ansätze in verschiedenen digitalen Formaten zum Thema der Erinnerungskultur und der Analyse, ob die entsprechenden Ansätze bereits vereinzelnd in ausgewählten Beispielen verschiedener Institutionen vorkommen. In den Beispielen bleibe ich dabei nicht nur bei Archiven, sondern gebe auch einen Einblick, ob die entsprechenden Ansätze in Projekten der Geschichts- und Gedenkstätten sowie aus dem Bildungssektor zu finden sind. Genauer gesagt werden diese daraufhin untersucht, ob sie bewusst oder unterbewusst historische Kompetenzen vermitteln, wie sie nach den Theorien der Geschichtsdidaktik an historischen Ressourcen erlernt werden können. Im letzten Abschnitt werden Meinungsbilder verschiedener Archivar*Innen, aber auch vereinzelnd anderer Personen, welche ebenfalls digitale Angebote zur Erinnerungskultur konzipiert haben, interpretiert. Dies erfolgt durch Fragebögen, die im Vorfeld erstellt wurden und von vier Archivar*Innen und drei Personen aus dem Bereich des Bildungssektors ausgefüllt wurden. Sie bieten eine qualitative Studie im Rahmen dieser Bachelorarbeit. Die einzelnen Aussagen werden mitaneinander verglichen, um so ein kleines Spektrum der Meinung einzelner Personen zum Thema aus dem archivisch und schulisch geschichtsdidaktischen Bereich zu vermitteln. Davor werden zwei einzelne Fragebögen ausgewertet, die sich für ein Gespräch bereiterklärt haben. Diese sollen ein genaueres und vor allem auf Einzelpersonen spezifisches Bild zur Meinung solcher Ansätze geben
ChatGPT im Studium der Sozialen Arbeit
Künstliche-Intelligenz-Systeme beeinflussen fundamental die Bildungslandschaft und werden voraussichtlich immer relevanter werden. Besonders das Large Language Model ChatGPT hat zu einer tiefgreifenden Perturbation der Hochschullandschaft geführt. Auch im Studium der Sozialen Arbeit hat ChatGPT Einzug gehalten und Hochschulangehörige stehen vor der Herausforderung, einen adäquaten Umgang damit zu entwickeln. Ein wesentlicher Ausgangspunkt, um einen Umgang mit solchen Systemen zu entwickeln, kann in einer Beschreibung des aktuellen Nutzungsverhaltens von Studierenden zu finden sein. Die vorliegende quantitative Studie widmete sich dieser Aufgabe und bietet einen solchen Ausgangspunkt konkret für das Studienfeld der Sozialen Arbeit. Es wurden deutschlandweit und semesterübergreifend 875 Sozialarbeitstudierende verschiedener Hochschulen zu ihrem Nutzungsverhalten von ChatGPT befragt. Neben dem Nutzungsverhalten wurden in der Studie auch die Bewertung des KI-Tools, dessen Thematisierung im Studium und die Technikaffinität der Studierenden erhoben. Die Ergebnisse der vorliegenden Forschung zeigen eine hohe Nutzung des Tools mit über 80% und betonen somit die Relevanz einer Thematisierung im Studium der Sozialen Arbeit zur Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT und bieten eine Grundlage für zukünftige Forschungen sowie didaktische Innovationen
Geschichte der Kindheit im Heim
Von den Anfängen der staatlichen Fürsorge im deutschen Kaiserreich zeichnet der Katalog zur Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ aus dem Jahr 2017 einen Bogen über die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in den 1920er Jahren, die Situation der Fürsorgeerziehung in der NS-Zeit bis zur Heimerziehung in West- und Ostdeutschland