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Lexikon des Systemischen Arbeitens
Das „Lexikon des systemischen Arbeitens“ ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit namhafter systemischer Praktiker, Forscher und Lehrender im deutschsprachigen Raum. Es enthält Erklärungen zu 141 Grundbegriffen aus Praxis, Methodik und Theorie und unterstützt damit als transdisziplinäres, praxisorientiertes Nachschlagewerk die alltägliche Beratungs-, Therapie-, Supervisions- und Erziehungspraxis sowie die Organisationsentwicklung.
Der Aufbau der Artikel folgt einem klaren Schema: Jeder Artikel beginnt mit der mehrsprachigen Nennung des Begriffs und einer Kurzdefinition: Was bezeichnet der Begriff bzw. die Methode? Wie kann an das Phänomen systemisch arbeitend herangegangen werden? Wie wird die betreffende Methode in der Praxis angewendet? Es folgen ausführliche Angaben zu den im Text verwendeten Quellen und eine Liste mit weiterführender Literatur. Querverweise verknüpfen die Stichwörter untereinander.
Im Anschluss an den Lexikonteil folgt ein Anhang, der deutschsprachige Nachschlagewerke, bedeutende systemische Zeitschriften und aktuelle Internetseiten zum Thema „Systemisches Arbeiten“ verzeichnet. Ein umfangreiches Personen- und ein Sachregister schließen das Lexikon ab
Ambivalenz, System und Erfolg
Heiko Kleve schreibt die postmoderne Theorie der Sozialen Arbeit fort. Dabei reflektiert er nicht nur Vielfalt, Uneindeutigkeit und Ambivalenzen. Vielmehr beschreibt er, wie Soziale Arbeit den Herausforderungen durch die Transformation des Sozialstaates erfolgreich begegnen kann. Dazu gehören u. a., mit knapper werdenden Mitteln effektiv und effizient umzugehen
Sozialraumorientierung
Sozialraumorientierung: Grundlagen und Methoden - Fachkonzepte, Felder und juristische Voraussetzungen - Sozialräumlicher Finanzierung: Leitprojket Berlin - Sozialräumliche Finanzierung der Erziehungshilfen in hannover - Sozialraumbudget in Ulm - Fallunspezifische Arbeit - Gemeinswesenarabreit - Flexible Lösungen im Sozialraum - Controlling und Evaluation - Sozialraumorientierung in der Aus- und Weiterbildun
Standards des Familienrates
Wenn eine Familie Unterstützung und Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder braucht, dann ist ein Familienrat (FR) eine Möglichkeit, gemeinsam mit Verwandten und anderen wichtigen Menschen Probleme zu lösen und Hilfen zu planen. Dieses Verfahren wurde ursprünglich in Neuseeland entwickelt (die sog. Family Group Conference) und heißt in Deutschland auch Familiengruppenkonferenz oder Verwandtschaftsrat. Die Familie kommt dabei mit Verwandten, Freunden, Nachbarn oder Freunden der Kinder bzw. Jugendlichen zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Ideen, diskutieren verschiedene Hilfemöglichkeiten und planen schließlich selbst - ohne Einfluss der Fachleute - eine geeignete Form der Unterstützung. Dabei werden die Fähigkeiten und Stärken der Familiengruppe, aber auch die Angebote der Verwandtschaft, der Nachbarschaft und des Freundeskreises genutzt. Die Fachkräfte des Jugendamts oder anderer sozialer Dienste informieren die Familie über professionelle Unterstützungsmöglichkeiten
Emosaic – Visualisierung von Emotionen in Texten durch Farbumwandlung zur Analyse und Exploration
Das computergestützte Extrahieren und Visualisieren von Emotionen in Texten ist eine etablierte Technik des “Distant Reading”. Die generelle Stimmung eines Textes kann schnell erfasst werden ohne den gesamten Text lesen zu müssen. Da Emotionen sehr komplex und die Eigenschaften zwischen verschiedenen Emotionen fließend sind, ist die visuelle Charakterisierung von Emotionen schwierig. Wir stellen Emosaic vor, ein Online-Tool welches Emotionen aus benutzerdefinierten Texten filtert und durch systematische und nachvollziehbare Farbumwandlung zur Exploration und Analyse innerhalb einer interaktiven Visualisierung bereitstellt. Die durch drei Dimensionen beschreibbaren Emotionen werden dabei in klar definierte Farbparameter übersetzt. Ein von uns entwickelter öffentlich zugänglicher Web- Prototyp ( vgl. Geuder et al. 2014-) zeigt anhand interaktiver Visualisierungen erste Analyse- und Explorationsmöglichkeiten dieser Methode
Emotional connotations of words related to authority and community
We present a database of 858 German words from the semantic fields of authority and community, which represent core dimensions of human sociality. The words were selected on the basis of co-occurrence profiles of representative keywords for these semantic fields. All words were rated along five dimensions, each measured by a bipolar semantic-differential scale: Besides the classic dimensions of affective meaning (valence, arousal, and potency), we collected ratings of authority and community with newly developed scales. The results from cluster, correlational, and multiple regression analyses on the rating data suggest a robust negativity bias for authority valuation among German raters recruited via university mailing lists, whereas community ratings appear to be rather unrelated to the well-established affective dimensions. Furthermore, our data involve a strong overall negative correlation—rather than the classical U-shaped distribution—between valence and arousal for socially relevant concepts. Our database provides a valuable resource for research questions at the intersection of cognitive neuroscience and social psychology. It can be downloaded as supplemental materials with this article
Visually Exploring Books along their Subject Headings
We present a visualization of subject headings that typically accompany books as flat textual metadata. The purpose of the visualization is twofold: first to expose the implicit structure in subject headings as an overview of a library collection and second to present a visual web of keywords to invite exploration of books. Taking a tag cloud as a starting point, the visualization extends it to a networked tag cloud that respects the hierarchy that is implicit in subject headings. By allowing an information seeker to successively build a subject filter, while seeing the results at each step, we hope to improve the searcher’s orientation in a comprehensive book collection