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A Digital Makerspace Concept for the Herzogin Anna Amalia Bibliothek of the Klassik Stiftung Weimar
Der Beitrag fasst Erfahrungen aus der Konzeptionierung eines Digital-Makerspace-Angebots für das Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Klassik Stiftung Weimar) zusammen. Die drei zentralen Erkenntnisse sind (1) die Notwendigkeit, lokale Rahmenbedingungen und spezifische Anforderungen der Institution als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Angebots zu nehmen, (2) die Empfehlung einer partizipativen Entwicklung des Konzepts in Kollaboration mit den wichtigsten Stakeholdern sowie (3) eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Akteuren aus den jeweilig geplanten inhaltlichen Programmschwerpunkten.The article summarises experiences of the concept development phase for a digital makerspace at the Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Klassik Stiftung Weimar). The three key outcomes are (1) the importance of taking local conditions and specific requirements of the institution as a starting point for the development, (2) the recommendation of collaborative development and early collaboration with core stakeholders and (3) early involvement of partners from the intended topic areas of the future programs
Expert*innensuche im Internet
Die Studie untersucht mittels Eyetracking, wie Wissenschaftler*innen und Journalist*innen (n = 12) online nach Expert*innen recherchieren. Die Daten wurden einer quantitativen Inhaltsanalyse unterzogen und um qualitative Interviews ergänzt. Es fanden sich signifikante Unterschiede in den konsultierten Webseitentypen und -inhalten sowie im Gender der rezipierten Expert*innen, jedoch nicht mit Blick auf die Auswahl
The Shape of “Computime”
This article presents findings from ethnographic fieldwork in Silicon Valley investigating how computers utilize time and how human engineers and designers use and understand time. We found common themes across computational and human uses of time, including the quantification and calculation of time as a finite resource; the imbalance of clock time versus “event time” and linear versus cyclical time; the perception and reality of the acceleration and fragmentation of time; and an approach to programmability, which is applied to time, people, and the world as a whole. We show how these cultural assumptions become embedded into digital devices
Staatliche Archive im DDR-Bezirk Rostock
Die Geschichte des Archivwesens der DDR wurde zwar schon in einigen Publikationen beleuchtet, allerdings handelt es sich hierbei thematisch vornehmlich um die offiziellen Einwirkungen seitens des SED-Regimes. Zu diesen Veröffentlichungen gehört u. a. Das staatliche Archivwesen der DDR von Hermann Schreyer. Über die Auswirkungen des MfS auf die staatlichen Archive wurde bisher nur ein Beitrag veröffentlicht: Archivare als Geheimpolizisten von Rainer Eckert. Diese Publikation befasst sich allerdings vorrangig mit den IM, die ausschließlich im Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam eingesetzt waren. Sie kann also keine umfänglichen Informationen über den Einfluss des MfS auf das gesamte Archivwesen der DDR bieten.
Die folgende Bachelorarbeit soll diesbezüglich einen breiteren Einblick erlauben. Da eine Abhandlung über die Einflüsse des SED-Regimes und der Staatssicherheit auf die gesamten staatlichen Archive den Rahmen dieser Bachelorarbeit sprengen würde, wird der Schwerpunkt lediglich auf die vier größten Archive im ehemaligen DDR-Bezirk Rostock gelegt: das Staatsarchiv Greifswald sowie die Stadtarchive in Rostock, Stralsund und Wismar. Mithilfe der MfS-Unterlagen aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv werden noch nicht veröffentlichte Informationen über die Einflüsse auf die besagten staatlichen Archive zugänglich gemacht
Suchtselbsthilfe im Strafvollzug
Suchtselbsthilfeangebote wurden im Erwachsenenvollzug bisher nur gering ausgebaut. Es gibt bisher keine empirischen Daten dazu, wie Suchtselbsthilfeangebote im Kontext des Strafvollzugs von Gefangenen genutzt und wahrgenommen werden und wie sowohl Gefangene als auch Justizvollzugsbeamte und Sozialarbeiter:innen die Umsetzung entsprechender Angebote einschätzen. Vor dem Hintergrund dieser Forschungslücke wurde in den Jahren 2023 – 2024 an der Fachhochschule Potsdam eine explorative Studie zur Suchtselbsthilfe im Kontext des Strafvollzugs durchgeführt. Die Studie hatte zum Ziel, die Nutzung und Deutung von Suchtselbsthilfeangeboten für Männer- und Frauengruppen im offenen Vollzug aus den verschiedenen beteiligten Perspektiven vertiefter zu untersuchen
Zwischen Hilfe und Kontrolle
Sozialpädagogische Fanprojekte verbindet Freud’ und Leid mit ihrem Handlungsfeld des professionellen Fußballs. Einerseits erhalten sie, im Blickpunkt medialer und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit stehend, hohe Wertschätzungen für ihre Arbeit, anderseits sehen sie sich großen Erwartungen unterschiedlicher Institutionen ausgesetzt, denen sie in ihren Dimensionen und zum Teil offensichtlichen Widersprüchlichkeiten nicht gerecht werden können. Sie verspüren Rollenstress, reagieren u. a. mit Abwehr und Delegation von Zuständigkeiten, mit Umformungen wie auch veränderten Hierarchisierungen von Aufgabenprofilen und klagen notwendige Umgestaltungen von Rahmenbedingungen für ihre Arbeit ein. Kurz: Sie arbeiten an der Manipulation der (eigenen) beruflichen Rolle
Abschlussbericht zur ethnografischen Studie: Gefängnisarchitektur – Raumnutzung und Alltagserleben in einer Berliner Justizvollzugsanstalt
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Digitaler Wandel in der Kultur
Die sich in immer kürzeren Zyklen verändernden digitalen Rahmenbedingungen bieten Kultureinrichtungen neue Chancen und stellen gleichzeitig große Herausforderungen für die damit verbundenen Anpassungsprozesse dar. Jede Kultureinrichtung hat dabei einen individuellen, konkreten Handlungsrahmen, in welchem die kulturelle Aufgabe realisiert wird, so auch die Bibliotheken. Im Land Brandenburg wurden kulturpolitische Rahmenbedingungen auf strategischer und konzeptioneller Ebene neu ausgerichtet. Mit einer neuen Förderlinie steht ein umfassendes Förderwerkzeug zur Verfügung. Für die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen spielen dabei institutionelle Digitalstrategien eine Schlüsselrolle. Der Beitrag ordnet die Richtlinie in diesem Kontext kurz ein