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Autoren- und Herausgeberverzeichnis | Fortegnelse over forfattere og udgivere
Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist in der Literatur eingehend untersucht worden – soweit es sich um die großpolitischen und militärischen Ereignisse handelt. Das Interesse für die Verhältnisse der Zivilbevölkerung, die Zivilverwaltung und die Nationalbewegungen während des Krieges sowie auch für die wirtschaftlichen Folgen und die Identitätenbildung nach dem Krieg ist dagegen bisher gering gewesen. Um dies zu ändern, haben deutsche und dänische Historikerinnen und Historiker dieses Buch geschrieben. Es ist das Ergebnis einer deutsch-dänischen Doppeltagung, die von den Landesarchiven in Schleswig und Apenrade veranstaltet wurde. --- Den dansk-tyske krig i 1864 er velbeskrevet i litteraturen – så længe det handler om de storpolitiske og militære begivenheder. Interessen for civilbefolkningens vilkår, den civile forvaltning og de nationale bevægelser under krigen samt de økonomiske følger og identitetsudviklingen efter krigen har derimod været ringe. Det har danske og tyske historikere sat sig for at rette op på med denne bog. Den udspringer af et dansk-tysk dobbeltseminar arrangeret af landsarkiverne i Aabenraa og Slesvig.The German-Danish War of 1864 has been studied in detail - as far as the large-scale political and military events are concerned. In contrast, there has been little interest in the conditions of the civilian population, the civil administration and the national movements during the war, as well as in the economic consequences and the formation of identities after the war. To change this, German and Danish historians have written this book. It is the result of a German-Danish double conference organised by the regional archives in Schleswig and Apenrade
Das Protokoll des Lübecker Domkapitels 1544–1549 mit ergänzenden Texten
Protokolle des Lübecker Domkapitels sind für die Jahre 1523-1530, 1537-1540 und 1544-1549 überliefert. Sie wurden lateinisch geführt und mit "Actus capitulares" überschrieben. Die Protokolle der folgenden Jahrzehnte sind verloren gegangen. Ab 1583 sind erneut Protokolle, allerdings sehr lückenhaft, erhalten. Diese wurden in der Folge auf Hochdeutsch bis zur Aufhebung des Kapitels im Jahre 1804 geführt. Mit dem hiermit vorliegenden Band erfolgt die vollständige Veröffentlichung des in den Jahren 1544-1549 von Johannes Tideman als Vizedekan und später als Dekan geführten Protokolls. Es handelt sich um Band 17 der der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte und erscheint als Band 107 der Reihe der Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein. Ab Band 11 widmen sich die SHRU den Protokollen des Lübecker Domkapitels.The journals of the Lübeck cathedral chapter are handed down for the years 1523-1530, 1537-1540, and 1544-1549. They were kept in Latin and overwritten with "actus capitulares". The journals of the following decades have been lost. From 1583 on, the journals are preserved, but only fragmetnary. The latter were subsequently conducted in High German until the abolition of the chapter in 1804. This publication makestavailable the journal written in the years 1544-1549 by Johannes Tideman as Vizedekan and later as Dean. It is the 17th volume of the "Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden" (SHRU), published by the Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte. it also is Vol. 107 of the series of the Publications of the Landesarchiv Schleswig-Holstein. From volume 11 on the SHRU devote themselves to the protocols of the Lübeck cathedral chapter
Das Staatsarchiv Hamburg im Nationalsozialismus
Archive sind Orte der Geschichte, in denen Zeugnisse der Vergangenheit aufbewahrt und der Nutzung zugänglich gemacht werden. Auch verwahren sie Dokumente, die Zeugnis über ihre eigene Vergangenheit ablegen.
Der Einfluss von Politik und Ideologie auf die archivische Tätigkeit war im Nationalsozialismus stark ausgeprägt. So hat das Staatsarchiv Hamburg bei der Erstellung der sogenannten „Ariernachweise“ aufgrund der von ihm aufbewahrten Quellen eine besondere Position eingenommen.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Vergangenheit und die Rolle des Staatsarchivs sowie der dort tätigen wissenschaftlichen Archivare – Heinrich Reincke, Hans Kellinghusen, Erich von Lehe und Kurt Detlev Möller – im Nationalsozialismus auf der Basis von Geschäftsakten und betrachtet die dabei gewonnenen Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller Forschungen.Archives are places of history. They preserve testimonies of the past and make them accessible to the public, and also keep documents that bear witness to their own past.
The influence of politics and ideology on archival activity was strongly developed during the period of National Socialism in Germany. Thus, the State Archives of Hamburg took a special position in the issue of the so-called "proofs of the Aryan" ("Ariernachweise") on account of its sources.
The present work examines the past as well as the role of the state archives as well as the scientific archivists - Heinrich Reincke, Hans Kellinghusen, Erich von Lehe, and Kurt Detlev Möller - during the period of National Socialism by examination of the records, and considers the results on basis of current research
Die "Reichskristallnacht" in Schleswig-Holstein: Der Novemberpogrom im historischen Kontext
In der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurden 1.400 Synagogen und Beträume, Tausende Wohnungen und Geschäfte von Jüdinnen und Juden zerstört und geplündert; mehr als 30.000 Männer in Konzentrationslager verschleppt, ungefähr hundert wurden ermordet. Dieser vielfach als "Reichskristallnacht" bezeichnete Pogrom, die "Katastrophe vor der Katastrophe" (Dan Diner), war der Startschuss für die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft und die Arisierung jüdischen Eigentums. Er stellte eine Brutalisierung im Umgang mit der jüdischen Bevölkerung dar und war zugleich ein Schritt in Richtung Schoah. Die 75-jährige Wiederkehr der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 war für das Landesarchiv Schleswig-Holstein Anlass, dieses Ereignis im Kontext der jüdischen und der Landes- sowie der nationalsozialistischen Gewaltgeschichte erstmals in einer eigenen Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf dem Norden Deutschlands zu präsentieren. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein. In Schleswig wurde sie von einer Vortragsreihe begleitet, deren Beiträge, ergänzt durch weitere Aufsätze, in diesem Band dokumentiert sind. Abbildungen aus der Ausstellung illustrieren die Texte.During the Reichspogromnacht between November 9th and 10th, 1938, in Germany and Austria 1400 synagogues and other Jewish institutions as well as thousands of Jewish homes and shops were destroyed. More than 30.000 men were deported, and at least 100 killed. This pogrom, frequently referred to as „Reichskristallnacht“, marked the beginning of political and economic persecution of Jews in Nazi Germany, and an increasingly brutal treatment of the Jewish minority, thus paving the way for the Holocaust. With regards to the 75th annual recurrence of the Reichspogromnacht, the Landesarchiv Schleswig-Holstein in 2013 presented an exhibition centered around the events of that night in Northern Germany. This exhibition was prepared in close cooperation with the University of Flensburg and the Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein. It was accompanied by a series of lectures that are included in this book as well as some of the illustrations displayed
Die Raison d’Être nationaler Bibliotheken im digitalen Zeitalter
Die Beiträge im zweiten Band der Schriftenreihe Kulturelles Erbe in der digitalen Welt der Deutschen Digitalen Bibliothek zeigen auf, wie in Deutschland mit seiner föderalen Ordnung die Vermittlung und letztlich Vernetzung des kulturellen Erbes über das Internet angegangen wird. In ihnen finden sich Informationen zum organisatorischen Aufbau und der Infrastruktur der Digitalisierung und zu Kooperationen und politischen Rahmenbedingungen. Die Beiträge setzen die politische Agenda ins Verhältnis zum tatsächlich Erreichten, beschreiben den Stand der Umsetzung, geben Auskunft über Digitalisierungsstellen, Projekte und deren Koordination, beschreiben die institutionellen Zuständigkeiten, erläutern Portale und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek, enthalten Ausführungen zur Langzeitarchivierung: Und am Ende wird jeweils auch ein Ausblick gewagt. Beispiele für Konzepte außerhalb Deutschlands runden das Bild ab. Waren es im ersten Band Der Vergangenheit eine Zukunft Fragen nach öffentlicher Verantwortung, gesellschaftlichen Aufgaben und privatem Engagement, stehen nun die Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt im Vordergrund. The contributions in the second volume of the series "Cultural Heritage in the Digital World" published by the German Digital Library show how in Germany, with its federal order, the mediation and ultimate networking of the cultural heritage is made via the Internet. The contributions provide information on the organizational structure and the infrastructure of digitization and on cooperation and political conditions. They show the political agenda in relation to the actual achievements. Teh status of the implementation is described. The articles provide information about digitization sites, projects and their coordination, describe institutional responsibilities, portals and cooperation with the German Digital Library, contain comments on long-term archiving. An outlook closes the considerations. Examples of concepts outside Germany complete the picture
Osmanen in Hamburg
Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick.
Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.
Der vorliegende Katalog möchte aber nicht nur die in acht Sektionen unterteilte Ausstellung dokumentieren. Er liefert mit zusätzlichen acht Beiträgen einen weiterführenden Einblick in die komplexe und ambivalente osmanisch-deutsche bzw. hamburgisch-osmanische Beziehungsgeschichte. In drei Kapiteln werden neben den transkulturellen Begegnungen wie Kulturdifferenzen der Zeit von etwa 1850 bis 1909, die kolonialen Ambitionen und orientalistischen Embleme des Deutschen Reiches, aber auch die Rolle deutscher Frauen im Osmanischen Reich zwischen 1914 und 1918 beleuchtet.The exhibition "Osmanen in Hamburg - a relationship history during the First World War" which was shown in the Hambrug State and University Library from November 6th, 2014 to January 4th, 2015, devoted itself to the 100th anniversary of the "Urkatastrophe" (the Great War) to he German-Ottoman relations from the perspective of Hamburg, and focused on the years between 1914 and 1918.
The archival objects were presented for the first time and are documented in this publication. They illustrate not only economic, diplomatic and cultural contacts., but also give an impression of the presence and the life of the ethnically and religiously heterogeneous group of the Ottomans (e.g. Armenians, Greeks, Sephardic Jews, Muslim Turks) in Hamburg who can be traced back to the 19th century.
This catalog, however, does not only want to document the exhibition which was divided into eight sections. With an additional eight contributions, it provides a deeper insight into the complex and ambivalent Ottoman-German and/ or Hamburg-Ottoman relations. In addition to transcultural encounters such as cultural differences between the time of 1850 and 1909 the colonial ambitions and oriental emblems of the German Reich, as well as the role of German women in the Ottoman Empire between 1914 and 1918, are illuminated in three chapters
Bildnachweis
Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick.
Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.
Der vorliegende Katalog möchte aber nicht nur die in acht Sektionen unterteilte Ausstellung dokumentieren. Er liefert mit zusätzlichen acht Beiträgen einen weiterführenden Einblick in die komplexe und ambivalente osmanisch-deutsche bzw. hamburgisch-osmanische Beziehungsgeschichte. In drei Kapiteln werden neben den transkulturellen Begegnungen wie Kulturdifferenzen der Zeit von etwa 1850 bis 1909, die kolonialen Ambitionen und orientalistischen Embleme des Deutschen Reiches, aber auch die Rolle deutscher Frauen im Osmanischen Reich zwischen 1914 und 1918 beleuchtet.The exhibition "Osmanen in Hamburg - a relationship history during the First World War" which was shown in the Hambrug State and University Library from November 6th, 2014 to January 4th, 2015, devoted itself to the 100th anniversary of the "Urkatastrophe" (the Great War) to he German-Ottoman relations from the perspective of Hamburg, and focused on the years between 1914 and 1918.
The archival objects were presented for the first time and are documented in this publication. They illustrate not only economic, diplomatic and cultural contacts., but also give an impression of the presence and the life of the ethnically and religiously heterogeneous group of the Ottomans (e.g. Armenians, Greeks, Sephardic Jews, Muslim Turks) in Hamburg who can be traced back to the 19th century.
This catalog, however, does not only want to document the exhibition which was divided into eight sections. With an additional eight contributions, it provides a deeper insight into the complex and ambivalent Ottoman-German and/ or Hamburg-Ottoman relations. In addition to transcultural encounters such as cultural differences between the time of 1850 and 1909 the colonial ambitions and oriental emblems of the German Reich, as well as the role of German women in the Ottoman Empire between 1914 and 1918, are illuminated in three chapters
Gesamtverzeichnis der Hamburger Universitätsreden, Neue Folge
Dieser Band dokumentiert die Reden, die am 30. Oktober 2015 im Rahmen der Akademischen Gedenkfeier zur Würdigung des Strafrechtswissenschaftlers Gerhard Fezer (1938–2014) im Flügelbau West des Hauptgebäudes der Universität Hamburg gehalten wurden. Ergänzt um die Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft vermitteln die fünf Reden mit je unterschiedlichem Akzent ein eindrucksvolles Bild des am 15. August 2014 im Alter von 75 Jahren verstorbenen Kollegen und akademischen Lehrers. Gerhard Fezer, der 1978 eine Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht in Hamburg übernommen hatte und hier 2004 emeritiert wurde (aber noch darüber hinaus gelehrt hat), war 36 Jahre lang, nahezu sein halbes Leben, Mitglied der Universität Hamburg.This publication documents the speeches held at the Academic Commemorative Ceremony of Gerhard Fezer (1938-2014) at the University of Hamburg on October 30th, 2015. Supplemented by greetings of the Dean of the Faculty of Law, the five speeches, each with a different accent, convey an impressive picture of the colleagues and academic teachers who died at the age of 75 on August 15th, 2014. Gerhard Fezer had taken up a professorship for criminal law and criminal procedural law in Hamburg in 1978 and emerged as a professor in 2004 (but continued teaching); he was a member of the University of Hamburg for almost thirty years
Et amt i krig – administrationen, civilbefolkningen og besættelsesmagterne i Vejle Amt i 1864 | Ein Amt im Krieg – die Verwaltung, die Zivilbevölkerung und die Besatzungsmächte im Amt Vejle 1864
Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist in der Literatur eingehend untersucht worden – soweit es sich um die großpolitischen und militärischen Ereignisse handelt. Das Interesse für die Verhältnisse der Zivilbevölkerung, die Zivilverwaltung und die Nationalbewegungen während des Krieges sowie auch für die wirtschaftlichen Folgen und die Identitätenbildung nach dem Krieg ist dagegen bisher gering gewesen. Um dies zu ändern, haben deutsche und dänische Historikerinnen und Historiker dieses Buch geschrieben. Es ist das Ergebnis einer deutsch-dänischen Doppeltagung, die von den Landesarchiven in Schleswig und Apenrade veranstaltet wurde. --- Den dansk-tyske krig i 1864 er velbeskrevet i litteraturen – så længe det handler om de storpolitiske og militære begivenheder. Interessen for civilbefolkningens vilkår, den civile forvaltning og de nationale bevægelser under krigen samt de økonomiske følger og identitetsudviklingen efter krigen har derimod været ringe. Det har danske og tyske historikere sat sig for at rette op på med denne bog. Den udspringer af et dansk-tysk dobbeltseminar arrangeret af landsarkiverne i Aabenraa og Slesvig.The German-Danish War of 1864 has been studied in detail - as far as the large-scale political and military events are concerned. In contrast, there has been little interest in the conditions of the civilian population, the civil administration and the national movements during the war, as well as in the economic consequences and the formation of identities after the war. To change this, German and Danish historians have written this book. It is the result of a German-Danish double conference organised by the regional archives in Schleswig and Apenrade
Vortrag: Ambivalenzen des Übergangs - Von der "Hansischen Universität" zur "Universität Hamburg"
Nach der kampflosen Besetzung Hamburgs durch britische Truppen am 3. Mai 1945 wurde die Hamburger Universität geschlossen, aber bereits am 6. November 1945 – ein halbes Jahr nach Ende des „Dritten Reichs“ und des Zweiten Weltkriegs – mit einem Festakt in der Musikhalle wiedereröffnet. Den 70. Jahrestag dieser Wiedereröffnung am 6. November 2015 nahm die Universität Hamburg zum Anlass, sich erneut öffentlich mit dem schwierigen Übergang der eigenen Institution von der NS-Diktatur in die demokratische Nachkriegszeit auseinanderzusetzen. Dieser Band der „Hamburger Universitätsreden“ dokumentiert die vier am 6. November 2015 im Magdalene-Schoch-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität gehaltenen Reden.After the occupation of Hamburg by British troops on May 3rd, 1945, the Hamburg University was closed, but reopened on November 6th, 1945 - half a year after the end of the "Third Reich" and the Second World War. On the occasion of the 70th anniversary of this reopening on 6 November 2015, the University of Hamburg took the opportunity to publicly discuss the difficult transition of its own institution from the Nazi dictatorship into the democratic post-war period. This volume of "Hamburger Universitätsreden" documents the four speeches held on on this occation