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    Vortrag: Entnazifizierte Universität? Zur Bedeutung der politischen Überprüfung der Professoren für die Universität Hamburg

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    Nach der kampflosen Besetzung Hamburgs durch britische Truppen am 3. Mai 1945 wurde die Hamburger Universität geschlossen, aber bereits am 6. November 1945 – ein halbes Jahr nach Ende des „Dritten Reichs“ und des Zweiten Weltkriegs – mit einem Festakt in der Musikhalle wiedereröffnet. Den 70. Jahrestag dieser Wiedereröffnung am 6. November 2015 nahm die Universität Hamburg zum Anlass, sich erneut öffentlich mit dem schwierigen Übergang der eigenen Institution von der NS-Diktatur in die demokratische Nachkriegszeit auseinanderzusetzen. Dieser Band der „Hamburger Universitätsreden“ dokumentiert die vier am 6. November 2015 im Magdalene-Schoch-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität gehaltenen Reden.After the occupation of Hamburg by British troops on May 3rd, 1945, the Hamburg University was closed, but reopened on November 6th, 1945 - half a year after the end of the "Third Reich" and the Second World War. On the occasion of the 70th anniversary of this reopening on 6 November 2015, the University of Hamburg took the opportunity to publicly discuss the difficult transition of its own institution from the Nazi dictatorship into the democratic post-war period. This volume of "Hamburger Universitätsreden" documents the four speeches held on on this occation

    Föderale Vielfalt – Globale Vernetzung

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    Die Beiträge im zweiten Band der Schriftenreihe Kulturelles Erbe in der digitalen Welt der Deutschen Digitalen Bibliothek zeigen auf, wie in Deutschland mit seiner föderalen Ordnung die Vermittlung und letztlich Vernetzung des kulturellen Erbes über das Internet angegangen wird. In ihnen finden sich Informationen zum organisatorischen Aufbau und der Infrastruktur der Digitalisierung und zu Kooperationen und politischen Rahmenbedingungen. Die Beiträge setzen die politische Agenda ins Verhältnis zum tatsächlich Erreichten, beschreiben den Stand der Umsetzung, geben Auskunft über Digitalisierungsstellen, Projekte und deren Koordination, beschreiben die institutionellen Zuständigkeiten, erläutern Portale und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek, enthalten Ausführungen zur Langzeitarchivierung: Und am Ende wird jeweils auch ein Ausblick gewagt. Beispiele für Konzepte außerhalb Deutschlands runden das Bild ab. Waren es im ersten Band Der Vergangenheit eine Zukunft Fragen nach öffentlicher Verantwortung, gesellschaftlichen Aufgaben und privatem Engagement, stehen nun die Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt im Vordergrund. The contributions in the second volume of the series "Cultural Heritage in the Digital World" published by the German Digital Library show how in Germany, with its federal order, the mediation and ultimate networking of the cultural heritage is made via the Internet. The contributions provide information on the organizational structure and the infrastructure of digitization and on cooperation and political conditions. They show the political agenda in relation to the actual achievements. Teh status of the implementation is described. The articles provide information about digitization sites, projects and their coordination, describe institutional responsibilities, portals and cooperation with the German Digital Library, contain comments on long-term archiving. An outlook closes the considerations. Examples of concepts outside Germany complete the picture

    kulturerbe.niedersachsen.de: Niedersachsens kulturelles Gedächtnis

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    Die Beiträge im zweiten Band der Schriftenreihe Kulturelles Erbe in der digitalen Welt der Deutschen Digitalen Bibliothek zeigen auf, wie in Deutschland mit seiner föderalen Ordnung die Vermittlung und letztlich Vernetzung des kulturellen Erbes über das Internet angegangen wird. In ihnen finden sich Informationen zum organisatorischen Aufbau und der Infrastruktur der Digitalisierung und zu Kooperationen und politischen Rahmenbedingungen. Die Beiträge setzen die politische Agenda ins Verhältnis zum tatsächlich Erreichten, beschreiben den Stand der Umsetzung, geben Auskunft über Digitalisierungsstellen, Projekte und deren Koordination, beschreiben die institutionellen Zuständigkeiten, erläutern Portale und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek, enthalten Ausführungen zur Langzeitarchivierung: Und am Ende wird jeweils auch ein Ausblick gewagt. Beispiele für Konzepte außerhalb Deutschlands runden das Bild ab. Waren es im ersten Band Der Vergangenheit eine Zukunft Fragen nach öffentlicher Verantwortung, gesellschaftlichen Aufgaben und privatem Engagement, stehen nun die Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt im Vordergrund. The contributions in the second volume of the series "Cultural Heritage in the Digital World" published by the German Digital Library show how in Germany, with its federal order, the mediation and ultimate networking of the cultural heritage is made via the Internet. The contributions provide information on the organizational structure and the infrastructure of digitization and on cooperation and political conditions. They show the political agenda in relation to the actual achievements. Teh status of the implementation is described. The articles provide information about digitization sites, projects and their coordination, describe institutional responsibilities, portals and cooperation with the German Digital Library, contain comments on long-term archiving. An outlook closes the considerations. Examples of concepts outside Germany complete the picture

    Die digitalisierte Gesellschaft und kommunale Kultureinrichtungen

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    Die Beiträge im zweiten Band der Schriftenreihe Kulturelles Erbe in der digitalen Welt der Deutschen Digitalen Bibliothek zeigen auf, wie in Deutschland mit seiner föderalen Ordnung die Vermittlung und letztlich Vernetzung des kulturellen Erbes über das Internet angegangen wird. In ihnen finden sich Informationen zum organisatorischen Aufbau und der Infrastruktur der Digitalisierung und zu Kooperationen und politischen Rahmenbedingungen. Die Beiträge setzen die politische Agenda ins Verhältnis zum tatsächlich Erreichten, beschreiben den Stand der Umsetzung, geben Auskunft über Digitalisierungsstellen, Projekte und deren Koordination, beschreiben die institutionellen Zuständigkeiten, erläutern Portale und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Digitalen Bibliothek, enthalten Ausführungen zur Langzeitarchivierung: Und am Ende wird jeweils auch ein Ausblick gewagt. Beispiele für Konzepte außerhalb Deutschlands runden das Bild ab. Waren es im ersten Band Der Vergangenheit eine Zukunft Fragen nach öffentlicher Verantwortung, gesellschaftlichen Aufgaben und privatem Engagement, stehen nun die Strategien der Bundesländer für das kulturelle Erbe in der digitalen Welt im Vordergrund. The contributions in the second volume of the series "Cultural Heritage in the Digital World" published by the German Digital Library show how in Germany, with its federal order, the mediation and ultimate networking of the cultural heritage is made via the Internet. The contributions provide information on the organizational structure and the infrastructure of digitization and on cooperation and political conditions. They show the political agenda in relation to the actual achievements. Teh status of the implementation is described. The articles provide information about digitization sites, projects and their coordination, describe institutional responsibilities, portals and cooperation with the German Digital Library, contain comments on long-term archiving. An outlook closes the considerations. Examples of concepts outside Germany complete the picture

    Vorwort

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    Nach der kampflosen Besetzung Hamburgs durch britische Truppen am 3. Mai 1945 wurde die Hamburger Universität geschlossen, aber bereits am 6. November 1945 – ein halbes Jahr nach Ende des „Dritten Reichs“ und des Zweiten Weltkriegs – mit einem Festakt in der Musikhalle wiedereröffnet. Den 70. Jahrestag dieser Wiedereröffnung am 6. November 2015 nahm die Universität Hamburg zum Anlass, sich erneut öffentlich mit dem schwierigen Übergang der eigenen Institution von der NS-Diktatur in die demokratische Nachkriegszeit auseinanderzusetzen. Dieser Band der „Hamburger Universitätsreden“ dokumentiert die vier am 6. November 2015 im Magdalene-Schoch-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität gehaltenen Reden.After the occupation of Hamburg by British troops on May 3rd, 1945, the Hamburg University was closed, but reopened on November 6th, 1945 - half a year after the end of the "Third Reich" and the Second World War. On the occasion of the 70th anniversary of this reopening on 6 November 2015, the University of Hamburg took the opportunity to publicly discuss the difficult transition of its own institution from the Nazi dictatorship into the democratic post-war period. This volume of "Hamburger Universitätsreden" documents the four speeches held on on this occation

    Gesamtverzeichnis der Hamburger Universitätsreden, Neue Folge

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    Nach der kampflosen Besetzung Hamburgs durch britische Truppen am 3. Mai 1945 wurde die Hamburger Universität geschlossen, aber bereits am 6. November 1945 – ein halbes Jahr nach Ende des „Dritten Reichs“ und des Zweiten Weltkriegs – mit einem Festakt in der Musikhalle wiedereröffnet. Den 70. Jahrestag dieser Wiedereröffnung am 6. November 2015 nahm die Universität Hamburg zum Anlass, sich erneut öffentlich mit dem schwierigen Übergang der eigenen Institution von der NS-Diktatur in die demokratische Nachkriegszeit auseinanderzusetzen. Dieser Band der „Hamburger Universitätsreden“ dokumentiert die vier am 6. November 2015 im Magdalene-Schoch-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität gehaltenen Reden.After the occupation of Hamburg by British troops on May 3rd, 1945, the Hamburg University was closed, but reopened on November 6th, 1945 - half a year after the end of the "Third Reich" and the Second World War. On the occasion of the 70th anniversary of this reopening on 6 November 2015, the University of Hamburg took the opportunity to publicly discuss the difficult transition of its own institution from the Nazi dictatorship into the democratic post-war period. This volume of "Hamburger Universitätsreden" documents the four speeches held on on this occation

    Leihgeber | Danksagung

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    Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick. Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Der vorliegende Katalog möchte aber nicht nur die in acht Sektionen unterteilte Ausstellung dokumentieren. Er liefert mit zusätzlichen acht Beiträgen einen weiterführenden Einblick in die komplexe und ambivalente osmanisch-deutsche bzw. hamburgisch-osmanische Beziehungsgeschichte. In drei Kapiteln werden neben den transkulturellen Begegnungen wie Kulturdifferenzen der Zeit von etwa 1850 bis 1909, die kolonialen Ambitionen und orientalistischen Embleme des Deutschen Reiches, aber auch die Rolle deutscher Frauen im Osmanischen Reich zwischen 1914 und 1918 beleuchtet.The exhibition "Osmanen in Hamburg - a relationship history during the First World War" which was shown in the Hambrug State and University Library from November 6th, 2014 to January 4th, 2015, devoted itself to the 100th anniversary of the "Urkatastrophe" (the Great War) to he German-Ottoman relations from the perspective of Hamburg, and focused on the years between 1914 and 1918. The archival objects were presented for the first time and are documented in this publication. They illustrate not only economic, diplomatic and cultural contacts., but also give an impression of the presence and the life of the ethnically and religiously heterogeneous group of the Ottomans (e.g. Armenians, Greeks, Sephardic Jews, Muslim Turks) in Hamburg who can be traced back to the 19th century. This catalog, however, does not only want to document the exhibition which was divided into eight sections. With an additional eight contributions, it provides a deeper insight into the complex and ambivalent Ottoman-German and/ or Hamburg-Ottoman relations. In addition to transcultural encounters such as cultural differences between the time of 1850 and 1909 the colonial ambitions and oriental emblems of the German Reich, as well as the role of German women in the Ottoman Empire between 1914 and 1918, are illuminated in three chapters

    Autorinnen und Autoren

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    Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick. Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Der vorliegende Katalog möchte aber nicht nur die in acht Sektionen unterteilte Ausstellung dokumentieren. Er liefert mit zusätzlichen acht Beiträgen einen weiterführenden Einblick in die komplexe und ambivalente osmanisch-deutsche bzw. hamburgisch-osmanische Beziehungsgeschichte. In drei Kapiteln werden neben den transkulturellen Begegnungen wie Kulturdifferenzen der Zeit von etwa 1850 bis 1909, die kolonialen Ambitionen und orientalistischen Embleme des Deutschen Reiches, aber auch die Rolle deutscher Frauen im Osmanischen Reich zwischen 1914 und 1918 beleuchtet.The exhibition "Osmanen in Hamburg - a relationship history during the First World War" which was shown in the Hambrug State and University Library from November 6th, 2014 to January 4th, 2015, devoted itself to the 100th anniversary of the "Urkatastrophe" (the Great War) to he German-Ottoman relations from the perspective of Hamburg, and focused on the years between 1914 and 1918. The archival objects were presented for the first time and are documented in this publication. They illustrate not only economic, diplomatic and cultural contacts., but also give an impression of the presence and the life of the ethnically and religiously heterogeneous group of the Ottomans (e.g. Armenians, Greeks, Sephardic Jews, Muslim Turks) in Hamburg who can be traced back to the 19th century. This catalog, however, does not only want to document the exhibition which was divided into eight sections. With an additional eight contributions, it provides a deeper insight into the complex and ambivalent Ottoman-German and/ or Hamburg-Ottoman relations. In addition to transcultural encounters such as cultural differences between the time of 1850 and 1909 the colonial ambitions and oriental emblems of the German Reich, as well as the role of German women in the Ottoman Empire between 1914 and 1918, are illuminated in three chapters

    Die geteilte Stadt. Kiel als augustenburgische Hochburg im preußisch-österreichischen Spannungsfeld 1863–1866 | En delt by. Augustenborgernes højborg Kiel i det preussiskøstrigske spændingsfelt 1863–1866

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    Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist in der Literatur eingehend untersucht worden – soweit es sich um die großpolitischen und militärischen Ereignisse handelt. Das Interesse für die Verhältnisse der Zivilbevölkerung, die Zivilverwaltung und die Nationalbewegungen während des Krieges sowie auch für die wirtschaftlichen Folgen und die Identitätenbildung nach dem Krieg ist dagegen bisher gering gewesen. Um dies zu ändern, haben deutsche und dänische Historikerinnen und Historiker dieses Buch geschrieben. Es ist das Ergebnis einer deutsch-dänischen Doppeltagung, die von den Landesarchiven in Schleswig und Apenrade veranstaltet wurde. --- Den dansk-tyske krig i 1864 er velbeskrevet i litteraturen – så længe det handler om de storpolitiske og militære begivenheder. Interessen for civilbefolkningens vilkår, den civile forvaltning og de nationale bevægelser under krigen samt de økonomiske følger og identitetsudviklingen efter krigen har derimod været ringe. Det har danske og tyske historikere sat sig for at rette op på med denne bog. Den udspringer af et dansk-tysk dobbeltseminar arrangeret af landsarkiverne i Aabenraa og Slesvig.The German-Danish War of 1864 has been studied in detail - as far as the large-scale political and military events are concerned. In contrast, there has been little interest in the conditions of the civilian population, the civil administration and the national movements during the war, as well as in the economic consequences and the formation of identities after the war. To change this, German and Danish historians have written this book. It is the result of a German-Danish double conference organised by the regional archives in Schleswig and Apenrade

    Juden in Schleswig-Holstein

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    In der Reichspogromnacht vom 9. No­vember 1938 wurden 1.400 Synagogen und Beträume, Tausende Wohnun­gen und Geschäfte von Jüdinnen und Juden zerstört und geplündert; mehr als 30.000 Männer in Konzentrationslager verschleppt, un­gefähr hundert wurden ermordet. Dieser vielfach als "Reichskristallnacht" bezeichnete Pogrom, die "Kata­strophe vor der Katastrophe" (Dan Diner), war der Startschuss für die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft und die Arisierung jüdi­schen Eigentums. Er stellte eine Brutalisierung im Umgang mit der jüdischen Bevölkerung dar und war zugleich ein Schritt in Richtung Schoah. Die 75-jährige Wiederkehr der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. No­vember 1938 war für das Landesarchiv Schleswig-Holstein Anlass, dieses Er­eignis im Kontext der jüdischen und der Landes- sowie der nationalsozialis­tischen Gewaltgeschichte erstmals in einer eigenen Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf dem Norden Deutschlands zu präsentieren. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Hol­stein. In Schleswig wurde sie von einer Vortragsreihe begleitet, deren Bei­träge, ergänzt durch weitere Aufsätze, in diesem Band dokumentiert sind. Abbildungen aus der Ausstellung illustrieren die Texte.During the Reichspogromnacht between November 9th and 10th, 1938, in Germany and Austria 1400 synagogues and other Jewish institutions as well as thousands of Jewish homes and shops were destroyed. More than 30.000 men were deported, and at least 100 killed. This pogrom, frequently referred to as „Reichskristallnacht“, marked the beginning of political and economic persecution of Jews in Nazi Germany, and an increasingly brutal treatment of the Jewish minority, thus paving the way for the Holocaust. With regards to the 75th annual recurrence of the Reichspogromnacht, the Landesarchiv Schleswig-Holstein in 2013 presented an exhibition centered around the events of that night in Northern Germany. This exhibition was prepared in close cooperation with the University of Flensburg and the Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein. It was accompanied by a series of lectures that are included in this book as well as some of the illustrations displayed

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