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    1582 research outputs found

    Gerhard Fezer als Verfechter des systematischen und liberal-rechtsstaatlichen Strafprozessrechts

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    Dieser Band dokumentiert die Reden, die am 30. Oktober 2015 im Rahmen der Akademischen Gedenkfeier zur Würdigung des Strafrechtswissenschaftlers Gerhard Fezer (1938–2014) im Flügelbau West des Hauptgebäudes der Universität Hamburg gehalten wurden. Ergänzt um die Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft vermitteln die fünf Reden mit je unterschiedlichem Akzent ein eindrucksvolles Bild des am 15. August 2014 im Alter von 75 Jahren verstorbenen Kollegen und akademischen Lehrers. Gerhard Fezer, der 1978 eine Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht in Hamburg übernommen hatte und hier 2004 emeritiert wurde (aber noch darüber hinaus gelehrt hat), war 36 Jahre lang, nahezu sein halbes Leben, Mitglied der Universität Hamburg.This publication documents the speeches held at the Academic Commemorative Ceremony of Gerhard Fezer (1938-2014) at the University of Hamburg on October 30th, 2015. Supplemented by greetings of the Dean of the Faculty of Law, the five speeches, each with a different accent, convey an impressive picture of the colleagues and academic teachers who died at the age of 75 on August 15th, 2014. Gerhard Fezer had taken up a professorship for criminal law and criminal procedural law in Hamburg in 1978 and emerged as a professor in 2004 (but continued teaching); he was a member of the University of Hamburg for almost thirty years

    Wie Preußen gemacht werden – preußische Identitätspolitiken in der deutsch-dänischen Grenzregion nach 1864 | Hvordan man skaber preussere – preussiske identitetspolitikker i den dansk-tyske grænseregion efter 1864

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    Der deutsch-dänische Krieg von 1864 ist in der Literatur eingehend untersucht worden – soweit es sich um die großpolitischen und militärischen Ereignisse handelt. Das Interesse für die Verhältnisse der Zivilbevölkerung, die Zivilverwaltung und die Nationalbewegungen während des Krieges sowie auch für die wirtschaftlichen Folgen und die Identitätenbildung nach dem Krieg ist dagegen bisher gering gewesen. Um dies zu ändern, haben deutsche und dänische Historikerinnen und Historiker dieses Buch geschrieben. Es ist das Ergebnis einer deutsch-dänischen Doppeltagung, die von den Landesarchiven in Schleswig und Apenrade veranstaltet wurde. --- Den dansk-tyske krig i 1864 er velbeskrevet i litteraturen – så længe det handler om de storpolitiske og militære begivenheder. Interessen for civilbefolkningens vilkår, den civile forvaltning og de nationale bevægelser under krigen samt de økonomiske følger og identitetsudviklingen efter krigen har derimod været ringe. Det har danske og tyske historikere sat sig for at rette op på med denne bog. Den udspringer af et dansk-tysk dobbeltseminar arrangeret af landsarkiverne i Aabenraa og Slesvig.The German-Danish War of 1864 has been studied in detail - as far as the large-scale political and military events are concerned. In contrast, there has been little interest in the conditions of the civilian population, the civil administration and the national movements during the war, as well as in the economic consequences and the formation of identities after the war. To change this, German and Danish historians have written this book. It is the result of a German-Danish double conference organised by the regional archives in Schleswig and Apenrade

    Das Protokoll des Lübecker Domkapitels 1544–1549 mit ergänzenden Texten

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    Protokolle des Lübecker Domkapitels sind für die Jahre 1523-1530, 1537-1540 und 1544-1549 überliefert. Sie wurden lateinisch geführt und mit "Actus capitulares" über­schrieben. Die Protokolle der fol­genden Jahrzehnte sind verloren ge­gangen. Ab 1583 sind erneut Protokolle, allerdings sehr lückenhaft, erhalten. Diese wurden in der Folge auf Hoch­deutsch bis zur Auf­hebung des Kapitels im Jahre 1804 geführt. Mit dem hiermit vorliegenden Band erfolgt die vollständige Veröffentlichung des in den Jahren 1544-1549 von Johannes Tideman als Vizedekan und später als Dekan geführten Proto­kolls. Es handelt sich um Band 17 der der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte und erscheint als Band 107 der Reihe der Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein. Ab Band 11 widmen sich die SHRU den Protokollen des Lübecker Domkapitels.The journals of the Lübeck cathedral chapter are handed down for the years 1523-1530, 1537-1540, and 1544-1549. They were kept in Latin and overwritten with "actus capitulares". The journals of the following decades have been lost. From 1583 on, the journals are preserved, but only fragmetnary. The latter were subsequently conducted in High German until the abolition of the chapter in 1804. This publication makestavailable the journal written in the years 1544-1549 by Johannes Tideman as Vizedekan and later as Dean. It is the 17th volume of the "Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden" (SHRU), published by the Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte. it also is Vol. 107 of the series of the Publications of the Landesarchiv Schleswig-Holstein. From volume 11 on the SHRU devote themselves to the protocols of the Lübeck cathedral chapter

    Die "Reichskristallnacht" in Schleswig-Holstein

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    In der Reichspogromnacht vom 9. No­vember 1938 wurden 1.400 Synagogen und Beträume, Tausende Wohnun­gen und Geschäfte von Jüdinnen und Juden zerstört und geplündert; mehr als 30.000 Männer in Konzentrationslager verschleppt, un­gefähr hundert wurden ermordet. Dieser vielfach als "Reichskristallnacht" bezeichnete Pogrom, die "Kata­strophe vor der Katastrophe" (Dan Diner), war der Startschuss für die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft und die Arisierung jüdi­schen Eigentums. Er stellte eine Brutalisierung im Umgang mit der jüdischen Bevölkerung dar und war zugleich ein Schritt in Richtung Schoah. Die 75-jährige Wiederkehr der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. No­vember 1938 war für das Landesarchiv Schleswig-Holstein Anlass, dieses Er­eignis im Kontext der jüdischen und der Landes- sowie der nationalsozialis­tischen Gewaltgeschichte erstmals in einer eigenen Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf dem Norden Deutschlands zu präsentieren. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Hol­stein. In Schleswig wurde sie von einer Vortragsreihe begleitet, deren Bei­träge, ergänzt durch weitere Aufsätze, in diesem Band dokumentiert sind. Abbildungen aus der Ausstellung illustrieren die Texte.During the Reichspogromnacht between November 9th and 10th, 1938, in Germany and Austria 1400 synagogues and other Jewish institutions as well as thousands of Jewish homes and shops were destroyed. More than 30.000 men were deported, and at least 100 killed. This pogrom, frequently referred to as „Reichskristallnacht“, marked the beginning of political and economic persecution of Jews in Nazi Germany, and an increasingly brutal treatment of the Jewish minority, thus paving the way for the Holocaust. With regards to the 75th annual recurrence of the Reichspogromnacht, the Landesarchiv Schleswig-Holstein in 2013 presented an exhibition centered around the events of that night in Northern Germany. This exhibition was prepared in close cooperation with the University of Flensburg and the Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein. It was accompanied by a series of lectures that are included in this book as well as some of the illustrations displayed

    Ortsregister

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    In der Reichspogromnacht vom 9. No­vember 1938 wurden 1.400 Synagogen und Beträume, Tausende Wohnun­gen und Geschäfte von Jüdinnen und Juden zerstört und geplündert; mehr als 30.000 Männer in Konzentrationslager verschleppt, un­gefähr hundert wurden ermordet. Dieser vielfach als "Reichskristallnacht" bezeichnete Pogrom, die "Kata­strophe vor der Katastrophe" (Dan Diner), war der Startschuss für die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft und die Arisierung jüdi­schen Eigentums. Er stellte eine Brutalisierung im Umgang mit der jüdischen Bevölkerung dar und war zugleich ein Schritt in Richtung Schoah. Die 75-jährige Wiederkehr der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. No­vember 1938 war für das Landesarchiv Schleswig-Holstein Anlass, dieses Er­eignis im Kontext der jüdischen und der Landes- sowie der nationalsozialis­tischen Gewaltgeschichte erstmals in einer eigenen Ausstellung mit dem Schwerpunkt auf dem Norden Deutschlands zu präsentieren. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Hol­stein. In Schleswig wurde sie von einer Vortragsreihe begleitet, deren Bei­träge, ergänzt durch weitere Aufsätze, in diesem Band dokumentiert sind. Abbildungen aus der Ausstellung illustrieren die Texte.During the Reichspogromnacht between November 9th and 10th, 1938, in Germany and Austria 1400 synagogues and other Jewish institutions as well as thousands of Jewish homes and shops were destroyed. More than 30.000 men were deported, and at least 100 killed. This pogrom, frequently referred to as „Reichskristallnacht“, marked the beginning of political and economic persecution of Jews in Nazi Germany, and an increasingly brutal treatment of the Jewish minority, thus paving the way for the Holocaust. With regards to the 75th annual recurrence of the Reichspogromnacht, the Landesarchiv Schleswig-Holstein in 2013 presented an exhibition centered around the events of that night in Northern Germany. This exhibition was prepared in close cooperation with the University of Flensburg and the Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein. It was accompanied by a series of lectures that are included in this book as well as some of the illustrations displayed

    Vorwort

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    Vom 5. bis 7. Februar 2015 fand an der Universität Hamburg die „Conference on Scientific Cooperation between Greece and Germany“ statt. Auf Einladung von Universitätspräsident Dieter Lenzen nahmen rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Griechenland und Deutschland teil, um über Wege aus der aktuellen Krise Griechenlands zu beraten, die dramatisch auch die dortige Wissenschaft betrifft und deren Auswirkungen die Funktionsfähigkeit des griechischen Hochschulsystems inzwischen fundamental gefährden. Dieser Band dokumentiert die deutsche Fassung der englischsprachigen Begrüßungsrede von Universitätspräsident Dieter Lenzen, in der er die Dringlichkeit gemeinsamer Maßnahmen hervorhebt, sowie den in deutscher Sprache gehaltenen Eröffnungsvortrag des Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs Vassilios Skouris, der die Spezifika der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland in historischer wie in gegenwärtiger Sicht beschreibt.From February 5th till 7th, 2015, the "Conference on Scientific Cooperation between Greece and Germany" took place at the University of Hamburg. About 100 scientists from Greece and Germany invited by the President of the University, Dieter Lenzen, took part in the project, discussing the current crisis in Greece which also dramatically affects scholarship there and whose effects are now a fundamental threat to the functioning of the Greek university system. This volume documents the German version of the English-language welcome speech of the President of the University in which he emphasizes the urgency of joint action as well as the opening speech by the President of the European Court of Justice Vassilios Skouris in German. Skouris describes the specifics of the scientific relations between Greece and Germany in both historical and contemporary terms

    Register

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    Der Generalsuperintendent übte die Oberaufsicht über das Kirchen-, Schul- und Armenwesen aus. Er besaß Sitz und Stimme im Oberkonsistorium sowie im für die adligen und klösterlichen Gebiete zuständigen Landoberkonsistorium. Seit 1636 fand die Bezeichnung Generalsuperintendent Verwendung. Die königlichen und gottorfischen Generalsuperintendenten waren jeweils für die Anteile ihrer Landesherren in beiden Herzogtümern zuständig. Die Vereinigung der königlichen und gottorfischen Distrikte in Schleswig 1720 führte dazu, dass sich der Aufsichtsbereich des königlichen Generalsuperintendenten endgültig über das ganze Herzogtum Schleswig erstreckte. Das Herzogtum Holstein war ab 1784 unter dem königlichen Generalsuperintendenten vereint. 1834 wurde das Amt in einen Zuständigkeitsbereich für Schleswig und einen für Holstein getrennt. Mit der Einführung der schleswig-holsteinischen Kirchenverfassung von 1922 wurde das Amt eines Generalsuperintendenten abgeschafft und durch den Landesbischof ersetzt. Diesem Findbuch liegt eine Neuverzeichnung der Bestände der Archive der Generalsuperintendenturen im Jahr 2011 zugrunde: Titel und Laufzeit sämtlicher Archivalien wurden überprüft. Umfangreiche und schwer verständliche Aktentitel wurden durch kürzere und modernere ersetzt. Ältere Bezeichnungen wurden beibehalten, sofern sie gängige Suchbegriffe darstellen. Umfangreiche Akten geteilt und neue Nummern angelegt. Zudem erhielten die Archivalien neue Nummerierungen. Eine Konkordanz am Ende des Findbuchs gibt darüber Aufschluss, unter welchen neuen Signaturen die alten Nummern zu finden sind. Ein Orts-, Sach- und Personenregister bildet den Abschluss dieses Findbuchs. Klassifikationsbegriffe wurden in der Regel nicht aufgenommen.The “Generalsuperintendent” supervised the church, school and poor people. He had a seat and a voice in the “Oberkonsistorium” (Upper Consistory) as well as in the “Landoberkonsistorium “ (Country Upper Consistory) which was responsible for the noble as well as the monastic areas. Since 1636 the name “Generalsuperintendent” was in use. The royal and the Gottorf general superintendents were each responsible for the shares of their sovereigns in both dukedoms, Schleswig and Holstein. The unification of the royal and Gottorf districts in Schleswig in 1720 led to the fact that the supervision of the royal “Generalsuperintendent” extended once and for all over the entire duchy of Schleswig. From 1784 onwards, the duchy of Holstein was united under the royal “Generalsuperintendent”. In 1834, the office was divided into one area of responsibility for Schleswig and one for Holstein. With the introduction of the Schleswig-Holstein church constitution in 1922, the office “Generalsuperintendent” was abolished and replaced by the regional bishop. This find book is based on a re-listing of the holdings of the archives of the General Superintendentury in 2011: denotation and duration of all archive records have been reviewed. Extensive and difficult to understand file denotations have been replaced by shorter and more modern ones. Older terms have been retained as long as they represent common search terms. Extensive files divided and new numbers created. In addition, the archive records were given new numbering. A concordance at the end of the find book shows under which new signatures the old numbers can be found. A register of places, subjects and persons forms the conclusion of this find book. As a rule, classification terms are not included

    Begrüßung durch die Vizepräsidentin der Universität Hamburg

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    Nach der kampflosen Besetzung Hamburgs durch britische Truppen am 3. Mai 1945 wurde die Hamburger Universität geschlossen, aber bereits am 6. November 1945 – ein halbes Jahr nach Ende des „Dritten Reichs“ und des Zweiten Weltkriegs – mit einem Festakt in der Musikhalle wiedereröffnet. Den 70. Jahrestag dieser Wiedereröffnung am 6. November 2015 nahm die Universität Hamburg zum Anlass, sich erneut öffentlich mit dem schwierigen Übergang der eigenen Institution von der NS-Diktatur in die demokratische Nachkriegszeit auseinanderzusetzen. Dieser Band der „Hamburger Universitätsreden“ dokumentiert die vier am 6. November 2015 im Magdalene-Schoch-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität gehaltenen Reden.After the occupation of Hamburg by British troops on May 3rd, 1945, the Hamburg University was closed, but reopened on November 6th, 1945 - half a year after the end of the "Third Reich" and the Second World War. On the occasion of the 70th anniversary of this reopening on 6 November 2015, the University of Hamburg took the opportunity to publicly discuss the difficult transition of its own institution from the Nazi dictatorship into the democratic post-war period. This volume of "Hamburger Universitätsreden" documents the four speeches held on on this occation

    „Meine Studenten sind alle bärtige Leute“ – Notizen zum Leben und Wirken von Joachim Schulz alias Prusyalı Emin Efendi (1813 – 1892)

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    Die Ausstellung „Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges“, die vom 6. November 2014 bis zum 4. Januar 2015 in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky gezeigt wurde, widmete sich anlässlich des 100. Jahrestages der „Urkatastrophe“ den deutsch-osmanischen Beziehungen aus Hamburger Sicht und nahm vor allem die Zeit zwischen 1914 und 1918 in den Blick. Die erstmals gezeigten Archivmaterialien veranschaulichen dabei nicht nur die wirtschaftlichen, diplomatischen und kulturellen Kontakte. Sie vermitteln vor allem einen Eindruck von der Präsenz und vom Leben der ethnisch wie religiös heterogenen Gruppe der Osmanen (u. a. Armenier, Griechen, sephardische Juden, muslimische Türken) in Hamburg, deren Spuren sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Der vorliegende Katalog möchte aber nicht nur die in acht Sektionen unterteilte Ausstellung dokumentieren. Er liefert mit zusätzlichen acht Beiträgen einen weiterführenden Einblick in die komplexe und ambivalente osmanisch-deutsche bzw. hamburgisch-osmanische Beziehungsgeschichte. In drei Kapiteln werden neben den transkulturellen Begegnungen wie Kulturdifferenzen der Zeit von etwa 1850 bis 1909, die kolonialen Ambitionen und orientalistischen Embleme des Deutschen Reiches, aber auch die Rolle deutscher Frauen im Osmanischen Reich zwischen 1914 und 1918 beleuchtet.The exhibition "Osmanen in Hamburg - a relationship history during the First World War" which was shown in the Hambrug State and University Library from November 6th, 2014 to January 4th, 2015, devoted itself to the 100th anniversary of the "Urkatastrophe" (the Great War) to he German-Ottoman relations from the perspective of Hamburg, and focused on the years between 1914 and 1918. The archival objects were presented for the first time and are documented in this publication. They illustrate not only economic, diplomatic and cultural contacts., but also give an impression of the presence and the life of the ethnically and religiously heterogeneous group of the Ottomans (e.g. Armenians, Greeks, Sephardic Jews, Muslim Turks) in Hamburg who can be traced back to the 19th century. This catalog, however, does not only want to document the exhibition which was divided into eight sections. With an additional eight contributions, it provides a deeper insight into the complex and ambivalent Ottoman-German and/ or Hamburg-Ottoman relations. In addition to transcultural encounters such as cultural differences between the time of 1850 and 1909 the colonial ambitions and oriental emblems of the German Reich, as well as the role of German women in the Ottoman Empire between 1914 and 1918, are illuminated in three chapters

    Der Mann und die Stadt

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    Wie wird man zum Hanseaten und was ist ein (Hamburger) Patriot? Warum konnte ein Abiturient bis 1918 nicht in Hamburg studieren und wieso führten Katastrophen im 19. Jahrhundert zu Modernisierungsschüben in der Freien und Hansestadt? Fragen dieser Art durchziehen das Buch – die meisten werden beantwortet. Um 1850 neigt sich ein gediegenes Großkapitel Hamburger Stadtgeschichte dem Ende zu. Am Beginn des neuen steht die Geburt eines Knaben. Werner von Melles Durchsetzungswillen verdankt Hamburg nicht zuletzt die Universität. Die Biographie über den ersten Präsidenten der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung erzählt die Geschichte seines langen Lebensweges im Koordinatennetz politischer Systeme und hanseatischer Stadtkultur. Ihr erster Teil ist Zeugnis einer komplexen Liebe und Partnerschaft zwischen dem Mann und der Stadt.How to become a Hanseatic? What made someone a (Hamburg) Patriot? Why was it not possible for a high-shool graduate to study in Hamburg before 1918? How was it possible that catastrophes in the 19th century led to modernisation in Hamburg? This publications will answer to questions like these. Around 1850 Hamburg underwent radical changes. Werner von Melle, born in 1853, played an active and forming part in the history of the city as a solicitor, senator, and mayor. Being the first president of the Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung, he devoted himself to the foundation of the University of Hamburg. This first part of his biography deals with the complex relations between the man and the city

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