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    DaZwischen 2024

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    Im Zentrum der Tagung DaZwischen24 stand das Innehalten – das ästhetische Verweilen im Augenblick als Erfahrungsraum zwischen Erleben und Reflexion. Lehrende und Lernende aus verschiedenen musikpädagogischen Disziplinen kamen in Hamburg zusammen, um diesen Moment in künstlerischen, forschenden und pädagogischen Perspektiven zu erkunden. Zwischen Wissenschaft und Kunst, Praxis und Theorie, Klang und Stille entstanden vielfältige Formen des Austauschs: Vorträge, Workshops, Performances und Gespräche, die das Potenzial ästhetischer Erfahrung im Hier und Jetzt sinnlich erfahrbar machten. Der Tagungsband versammelt Beiträge, die diese Zwischenräume sichtbar machen – Orte der Begegnung, der Resonanz und des Nachdenkens über das Unverfügbare in Musik und Bildung. Er versteht sich als Einladung, ästhetische Bildung als dynamischen Prozess des Dialogs, der Irritation und der gemeinsamen Entdeckung neu zu denken.The central focus of the DaZwischen24 conference was on pausing—on lingering aesthetically in the moment as a space of experience situated between perception and reflection. Educators and learners from diverse music education disciplines came together in Hamburg to explore this moment from artistic, research-oriented, and pedagogical perspectives. At the intersection of science and art, practice and theory, sound and silence, a variety of exchanges took place: lectures, workshops, performances, and discussions that made the potential of aesthetic experience in the here and now vividly tangible. This volume gathers contributions that illuminate these in-between spaces—places of encounter, resonance, and reflection on what remains elusive in music and education. It is intended as an invitation to reconsider aesthetic education as a dynamic process of dialogue, provocation, and shared discovery

    Grußwort des Präsidenten der Universität Hamburg

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    Dieser Band dokumentiert die Reden, die anlässlich der Feier zur Wiedereröffnung des Philosophenturms im April 2024 gehalten wurden. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1962 prägt das 14-stöckige Hochhaus den Campus Von-Melle-Park. Wegen der notwendigen inneren Grundsanierung musste der Turm 2017 geschlossen und komplett geräumt werden. Erst sechs Jahre später zogen Studierende und Mitarbeitende aus einem Ersatzgebäude in den denkmalgerecht sanierten Philosophenturm und damit auf den zentralen Campus zurück. Betroffen waren vier von acht Fachbereichen der Fakultät für Geisteswissenschaften, die im Philosophenturm angesiedelt sind. Die Reden zur Wiedereröffnung behandeln die Geschichte und die Architektur des markanten Gebäudes; sie stellen auch die Menschen, die hier studieren und arbeiten, in den Mittelpunkt und zeigen, dass örtliche Kontexte und Gegebenheiten für deren Alltag von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind.This volume documents the speeches given at the ceremony marking the reopening of the Philosophers’ Tower in April 2024. Since its completion in 1962, the 14-story high-rise has been a landmark on the Von-Melle-Park campus. Due to necessary internal renovations, the tower had to be closed and completely vacated in 2017. It was not until six years later that students and staff moved back from a temporary building to the Philosophers’ Tower, which had been renovated in accordance with historic preservation guidelines, and thus back to the central campus. Four of the eight departments of the Faculty of Humanities located in the Philosophers’ Tower were affected. The speeches at the reopening address the history and architecture of the striking building; they also focus on the people who study and work here and show that local contexts and circumstances are of considerable importance for their everyday lives

    Vom Ausschluss zur Teilhabe am Arbeitsmarkt

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    Der Text beleuchtet die historische Entwicklung des Mutterschutzes in Deutschland als Thema sozialer Gerechtigkeit und sich wandelnder Geschlechterrollen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts entstanden erste gesetzliche Mutterschutzregelungen im Zuge der Industrialisierung für Arbeiterinnen und wurden im Laufe des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik weiterentwickelt. Während der NS-Zeit 1942 erhielt der Mutterschutz eine bevölkerungspolitische Ausrichtung. Während nach dem Krieg die DDR die Erwerbstätigkeit von Frauen gezielt vorantrieb, regelte in der BRD das Mutterschutzgesetz von 1952 den Gesundheitsschutz schwangerer Frauen und förderte, unterstützt von den Kirchen, das konservative Ideal der Frau als Mutter, Ehe- und Hausfrau. Die Reform des Mutterschutzgesetzes 2018 markierte gut 60 Jahres später einen Wendepunkt: Neben dem Gesundheitsschutz wurde die Arbeitsmarktteilhabe schwangerer Frauen zur Pflicht, was die wirtschaftliche Unabhängigkeit stärkte und die europäische Mutterschutz-Richtlinie umsetzte – ein Meilenstein für die Gleichberechtigung.The text examines the historical development of maternity protection in Germany as an issue of social justice and changing gender roles. From the end of the 19th century, the first statutory maternity protection regulations for female workers emerged in the course of industrialization and were further developed during the First World War and the Weimar Republic. During the Nazi era in 1942, maternity protection was given a population policy orientation. While the GDR specifically promoted the employment of women after the war, in the FRG the Maternity Protection Act of 1952 regulated the health protection of pregnant women and, supported by the churches, promoted the conservative ideal of women as mothers, wives and housewives. The reform of the Maternity Protection Act in 2018 marked a turning point more than 60 years later: in addition to health protection, pregnant women\u27s participation in the labor market became mandatory, which strengthened economic independence and implemented the European Maternity Protection Directive - a milestone for equal rights

    Historische Gerechtigkeit und die Rolle der Archive

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    Der Beitrag fragt nach der Relevanz verschiedener Gerechtigkeitsaspekte im archivischen Kontext: Archive müssen sich zunächst aufgrund der Singularität und Ortsgebundenheit von Archivgut sowie mangelnder paläographischer Kenntnisse der Nutzerinnen und Nutzer und den sich daraus ergebenden Zugangshindernissen Fragen der „Verteilungsgerechtigkeit“ stellen und im digitalen Zeitalter Antworten finden, die einen möglichst allgemeinen und niedrigschwelligen Zugang zu Archivgut gewähren.Zum zweiten spielt Archivgut im Rahmen der „korrektiven Gerechtigkeit“ bei der strafrechtlichen Verfolgung von Verbrechen, die etwa während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft oder der SED-Diktatur begangen wurden, eine zentrale Rolle. In diesem Zusammenhang tritt die intergenerationelle Dimension der „historischen Gerechtigkeit“ dort in den Vordergrund, wo Täter und Opfer längst verstorben sind, wie im Fall der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia. Hier tragen Archive Verantwortung, vergangenes Unrecht zu dokumentieren und Gerechtigkeit über Generationen hinweg zu gewährleisten. Entsprechend erfordert der archivische Umgang mit „massenhaft gleichförmiger Überlieferung“ eine kritische Betrachtung im Hinblick auf den Aspekt der „historischen Gerechtigkeit“. Die diesbezügliche Bedeutung von Quellen zur Personengeschichte wird anhand des „Gedenkbuchs“ der Opfer der Judenverfolgung, der Namensliste der „Euthanasie“-Opfer sowie anhand der großen personenbezogenen Überlieferung im Bundesarchiv (Wehrmachtsauskunftsstelle, Lastenausgleichsarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv) beleuchtet. Gleichzeitig wird die Relevanz zukünftiger digitaler Überlieferung (z. B. des Ausländerzentralregisters) für die generationelle Zukunftsgerechtigkeit hervorgehoben.The article examines the relevance of various aspects of justice in the archival context: firstly, archives must ask themselves questions of ‘distributive justice’ due to the singularity and localised nature of archive records and the lack of palaeographic knowledge of users and the resulting obstacles to access, and find answers in the digital age that provide the most general and low-threshold access to archive records possible.Secondly, archive records play a central role in the context of ‘corrective justice’ in the criminal prosecution of crimes committed during the National Socialist tyranny or the SED dictatorship, for example. In this context, the intergenerational dimension of ‘historical justice’ comes to the fore where perpetrators and victims have long since passed away, as in the case of German colonial rule in Namibia. Here, archives bear responsibility for documenting past injustice and ensuring justice across generations. Accordingly, the archival handling of ‘masses of uniform records’ requires critical consideration with regard to the aspect of ‘historical justice’. The significance of sources on personal history in this regard will be examined using the ‘Memorial Book’ of the victims of Jewish persecution, the list of names of ‘euthanasia’ victims and the large personal records in the Federal Archives (Wehrmacht Information Centre, Equalisation of Burdens Archive, Stasi Records Archive). At the same time, the relevance of future digital records (e.g. the Central Register of Foreigners) for intergenerational future justice will be emphasised

    Zur Wiedereröffnung des Philosophenturms

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    Dieser Band dokumentiert die Reden, die anlässlich der Feier zur Wiedereröffnung des Philosophenturms im April 2024 gehalten wurden. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1962 prägt das 14-stöckige Hochhaus den Campus Von-Melle-Park. Wegen der notwendigen inneren Grundsanierung musste der Turm 2017 geschlossen und komplett geräumt werden. Erst sechs Jahre später zogen Studierende und Mitarbeitende aus einem Ersatzgebäude in den denkmalgerecht sanierten Philosophenturm und damit auf den zentralen Campus zurück. Betroffen waren vier von acht Fachbereichen der Fakultät für Geisteswissenschaften, die im Philosophenturm angesiedelt sind. Die Reden zur Wiedereröffnung behandeln die Geschichte und die Architektur des markanten Gebäudes; sie stellen auch die Menschen, die hier studieren und arbeiten, in den Mittelpunkt und zeigen, dass örtliche Kontexte und Gegebenheiten für deren Alltag von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind.This volume documents the speeches given at the ceremony marking the reopening of the Philosophers’ Tower in April 2024. Since its completion in 1962, the 14-story high-rise has been a landmark on the Von-Melle-Park campus. Due to necessary internal renovations, the tower had to be closed and completely vacated in 2017. It was not until six years later that students and staff moved back from a temporary building to the Philosophers’ Tower, which had been renovated in accordance with historic preservation guidelines, and thus back to the central campus. Four of the eight departments of the Faculty of Humanities located in the Philosophers’ Tower were affected. The speeches at the reopening address the history and architecture of the striking building; they also focus on the people who study and work here and show that local contexts and circumstances are of considerable importance for their everyday lives

    Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Rechtswissenschaft

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    Dieser Band dokumentiert die Reden zweier Gedenkfeiern, die die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg zur Würdigung ihrer langjährigen Mitglieder Albrecht Zeuner (1924–2021) und Michael Köhler (1945–2022) in den Jahren 2022 und 2023 veranstaltet hat. Zeuner hatte in den Jahren 1961 bis 1990 eine Professur für Zivilprozessrecht, Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht inne; Köhler wirkte von 1983 bis 2010 als Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie. Beide Juristen prägten auf je ihre Weise die Lehre und Forschung an der Fakultät über längere Zeiträume und auch noch als Emeriti maßgeblich mit. Die Veröffentlichung der insgesamt zehn Reden versteht sich als Beitrag zur Geschichte der Fakultät für Rechtswissenschaft und damit zur Geschichte der Universität Hamburg.This volume documents the speeches delivered at two commemorations held by the Faculty of Law at the University of Hamburg in 2022 and 2023, respectively, to honor its long-standing members, Albrecht Zeuner (1924–2021) and Michael Köhler (1945–2022). Zeuner held a professorship for civil procedural law, civil law, and labor law from 1961 to 1990; Köhler served as professor of criminal law, criminal procedural law, and legal philosophy from 1983 to 2010. Both lawyers, each in their own way, significantly shaped teaching and research at the faculty over extended periods, even as emeritus professors. The publication of these ten speeches is intended as a contribution to the history of the Faculty of Law and thus to the history of the University of Hamburg

    It’s floating

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    Morton Feldmans Piano and String Quartet entfaltet in der Reduktion des Materials und der klanglichen Dauer eine schwebende Zeitlichkeit, die traditionelle Entwicklungslogiken auflöst. Ruhige, von Arpeggien und Liegetönen getragene Klangflächen öffnen eine kontemplative Sphäre, in der die Wahrnehmung auf minimale Veränderungen, Klangfarben und Resonanzen geschärft wird. Feldmans Idee von „floating“, „silence“ und „duration“ führt zu einem musikalischen Erleben jenseits rhythmischer Struktur, zu einem Eintauchen in Zwischenräume von Stille und Bewegung. Der Beitrag reflektiert diese ästhetische Erfahrung im Transfer zur körperlich-kinästhetischen Wahrnehmung: Bewegung wird als Resonanz auf Klang verstanden, Improvisation als Zugang zu Feldmans kontinuierlicher Gegenwart. So entsteht aus dem Innehalten eine multisensorische Erkundung von Klang, Raum und Zeit, in der Hören, Fühlen und Handeln verschmelzen.Morton Feldman’s Piano and String Quartet unfolds, through the reduction of material and the extension of sound, a suspended sense of temporality that dissolves traditional notions of musical development. Quiet textures, shaped by arpeggios and sustained tones, open a contemplative sphere in which perception is sharpened to the subtlest shifts of color and resonance. Feldman’s ideas of floating, silence, and duration lead to a musical experience beyond rhythmic structure — an immersion in the interstices of stillness and movement. This contribution reflects on that aesthetic experience through the lens of bodily–kinaesthetic perception: movement is understood as resonance with sound, improvisation as a way of entering Feldman’s continuous present. From stillness emerges a multisensory exploration of sound, space, and time — a field in which listening, sensing, and acting merge into one fluid experience

    Ins Dazwischen

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    Das Kapitel Ins Dazwischen – Plädoyer für einen Musikunterricht als Gesang zwischen den Stühlen versteht Musik als Erfahrungsraum des Staunens, als Widerpart gegen systemische Verengung und das „Verunterrichtete“. In der Auseinandersetzung mit Gedanken von Wolfgang Rihm, Friedrich Nietzsche, Peter Sloterdijk und Hans Heinrich Eggebrecht wird Musikunterricht als Ort beschrieben, an dem Kunst ihren Rätselcharakter bewahren, Freiheit ermöglichen und Daseinsfreude stiften muss. Der Text entfaltet ein leidenschaftliches Plädoyer für einen Unterricht, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Selbstbildung fördert – als vermittelndes Handeln zwischen Rationalität und Poesie, Anpassung und Autonomie. Das „Dazwischen“ bezeichnet dabei jenen schöpferischen Zwischenraum, in dem Lernen lebendig bleibt: wo sich das Unverfügbare ereignet, Staunen wachsen darf und Bildung als ästhetische Selbstvergewisserung Gestalt gewinnt.The chapter Into the In-Between – A Plea for Music Education as Singing Between the Chairs understands music as a realm of experience for wonder, as a counterforce to systemic narrowing and the “over-instructionalized.” Drawing on ideas from Wolfgang Rihm, Friedrich Nietzsche, Peter Sloterdijk, and Hans Heinrich Eggebrecht, it describes music education as a space where art must preserve its enigmatic character, enable freedom, and evoke joy in existence. The text unfolds a passionate plea for a form of teaching that not only transmits knowledge but fosters self-formation—an act of mediation between rationality and poetry, adaptation and autonomy. The “in-between” denotes that creative space in which learning remains alive: where the uncontrollable can occur, wonder may grow, and education takes shape as an aesthetic affirmation of the self

    Zwischen Menschen und Musik

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    Der Beitrag Zwischen Menschen und Musik – musikbezogene Lehrerinnen-Schülerinnen-Beziehungen im Musikunterricht untersucht die Qualität pädagogischer Beziehungen als bestimmenden Faktor des Musiklernens. Aufbauend auf allgemeinen Theorien der Lehrerinnen-Schülerinnen-Beziehung entwickelt der Text ein erweitertes musikpädagogisches Beziehungsverständnis, das soziale und musikalische Dimensionen miteinander verknüpft. Musik wird dabei als Beziehungsgeschehen begriffen, in dem Lehrende und Lernende ihre individuellen musikalischen Biografien, Erfahrungen und Haltungen einbringen. Im Zentrum steht das Konzept der „musikbezogenen LSB“ als Geflecht aus sozialen, klanglichen und biografischen Verbindungen, die im Unterrichtsprozess wachsen und Vertrauen, Motivation sowie Wohlbefinden fördern. Aus dieser Perspektive ergibt sich ein Plädoyer für eine beziehungsbewusste Unterrichtsplanung, die Lehrperson, Schüler*innen und Musik gleichermaßen in den Blick nimmt. Musikunterricht erscheint so als relationaler Raum, in dem Menschen und Klänge sich wechselseitig bilden.The contribution Between People and Music – Music-Related Teacher–Student Relationships in Music Education examines the quality of pedagogical relationships as a decisive factor in music learning. Building on general theories of teacher–student relationships, the text develops an expanded understanding of music-educational relationships that interweaves social and musical dimensions. Music is understood as a relational event in which teachers and learners bring their individual musical biographies, experiences, and attitudes. At the center stands the concept of the “music-related TSR” as a web of social, sonic, and biographical connections that grow within the teaching process and foster trust, motivation, and well-being. From this perspective emerges a plea for relationship-conscious lesson planning that attends equally to teacher, students, and music. In this way, music education appears as a relational space in which people and sounds mutually shape one another

    „Sieger schreiben die Geschichte.“ Wirklich?

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    Der Beitrag versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, ob der Geschichtsjournalismus das Ziel der Historischen Gerechtigkeit im Sinne im Sinne einer Revision vergangener Ereignisse und Entwicklungen mit dem Ziel, geschehenes Unrecht sichtbar zu machen, erreichen kann.The article attempts to answer the question of whether historical journalism can achieve the goal of historical justice in the sense of a revision of past events and developments with the aim of making injustice visible

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