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Narrative Motivierung
Sowohl die Narratologie als auch die Digital Humanities blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte der Forschung und des Fortschritts zurück. Nacheinander haben sich die narratologische und die digitale Forschungsgemeinschaft zu großen internationalen und interdisziplinären Netzwerken entwickelt. Obwohl eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Disziplinen in vielen Bereichen möglich und vorteilhaft wäre, arbeiten sie oft noch parallel und nicht gemeinsam. Ein Workshop an der Universität Hamburg brachte Literaturwissenschaftler:innen aus der Narratologie und den Digital Humanities zusammen, um (a) Anforderungen und Möglichkeiten einer digitalen Operationalisierung analytischer Kategorien aus Narratologie und Literaturwissenschaft zu diskutieren und (b) theoretisch über mögliche Verbindungen zwischen traditionellen und digitalen Ansätzen nachzudenken. Der vorliegende Band bündelt die Workshop-Beiträge aus beiden Disziplinen und versucht so, den Brückenschlag und den Dialog zu fördern.Both Narratology and Digital Humanities look back on a remarkable history of research and progress. One after the other, the narratological and the digital research communities evolved into large international and interdisciplinary networks. While cooperation between the two disciplines would be possible and beneficial in many areas, they often still work in parallel rather than together. A workshop at Hamburg University brought together Literary Studies researchers from Narratology and from Digital Humanities to (a) discuss requirements for and possibilities of a digital operationalisation of analytical categories from Narratology and Literary Studies and (b) theoretically reflect upon possible connections between more traditional and digital approaches. The present volume combines the workshop contributions from both disciplines and thus attempts to further the bridge-building and dialogue
Einführung
Wie in allen mittelalterlichen Städten gewann die Schriftlichkeit im Laufe des späteren Mittelalters auch in Hamburg zunehmend an Bedeutung. Neben der Anlage verschiedener Stadtbücher wuchs der Bedarf, die Originale wichtiger Dokumente sicher aufzubewahren. Diese wurden in der sogenannten Threse gesammelt, die bald einen eigenen Bereich des sich ausbildenden städtischen Archivs ausmachte.Obwohl der Bestand im Staatsarchiv Hamburg weitgehend vollständig überliefert ist (mit Ausnahme einiger Verluste unter anderem durch den Zweiten Weltkrieg), bildet bis heute die nach dem Brand des Hamburger Rathauses 1842 erfolgte Verzeichnung durch Johann Martin Lappenberg die Grundlage für die Arbeit mit dem Material. Eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung blieb lange ein Desiderat.Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts an der Universität Hamburg, das nach dem Auslaufen der Förderung 2012 mit Eigenmitteln fortgesetzt wurde, entstand bis 2014 der erste Band von Regesten zu den Urkunden der Threse für die Jahre 1350 bis 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ). Hiermit liegt nun der ebenfalls von der DFG geförderte zweite Band der Reihe „Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates“ für die Jahre 1400–1440 vor.As in all medieval cities, writing became increasingly important in Hamburg in the course of the later Middle Ages. In addition to the creation of various city books, there was a growing need to safely store the originals of important documents. These were collected in the so-called Threse, which soon formed a separate section of the emerging municipal archive.Although the holdings in the Hamburg State Archives are largely complete (with the exception of some losses due to the Second World War, among other things), the indexing by Johann Martin Lappenberg, which took place after the fire in Hamburg City Hall in 1842, still forms the basis for working with the material today. A comprehensive scholarly reappraisal remained a desideratum for a long time.As part of a project at the University of Hamburg funded by the German Research Foundation (DFG), which was continued with own funds after the funding ended in 2012, the first volume of registers of the documents of the Threse for the years 1350 to 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ) was produced by 2014. The second volume of the series "Hamburgs Gedächtnis - die Threse des Hamburger Rates" (Hamburg\u27s Memory – the Threse of the Hamburg Council), also funded by the DFG, is now available for the years 1400–1440
Das Produktivitätspuzzle – eine kritische Bewertung
Das Coronavirus hat viele alte Gesetzmäßigkeiten in Frage gestellt. Das gilt auch für die Vermessung ökonomischer Aktivitäten. Verfahren aus der Hochzeit der Industrialisierung werden dem strukturellen Wandel zunächst zu einer Dienstleistungsgesellschaft, später zu einer Digitalwirtschaft und nun zu einer Datenökonomie nicht mehr gerecht. Eine Neuorientierung drängt sich auf. Sie steht im Zentrum dieses Buches. Im ersten Teil geht es darum, wieweit mit der heutigen Messung ökonomischer Aktivitäten – also insbesondere das Bruttoinlandprodukt und daraus abgeleitet die Produktivität – Probleme einhergehen, die bei Diagnose und Prognose wirtschaftlicher Entwicklungen zu analytischen Fehlern führen. Der zweite Teil verschafft einen Überblick zu neuen empirischen Ansätzen, mit deren Hilfe besser erfasst werden kann, was sich in der (Daten-)Ökonomie abspielt.The coronavirus has questioned many old principles. This also applies to the measurement of economic activities. Methods from the heyday of industrialisation no longer fit to the structural change, first towards a service society, later towards a digital economy and now towards a data economy. A reorientation is urgently needed. This is the focus of this book. The first part deals with the extent to which the current measurement of economic activities - i.e. in particular the gross domestic product and productivity data derived from it - is accompanied by problems that lead to analytical errors in diagnosing and forecasting economic developments. The second part provides an overview of new empirical approaches that can be used to better capture what is happening in the (data) economy
Introduction: Undogmatic Reading – from Narratology to Digital Humanities and Back
Sowohl die Narratologie als auch die Digital Humanities blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte der Forschung und des Fortschritts zurück. Nacheinander haben sich die narratologische und die digitale Forschungsgemeinschaft zu großen internationalen und interdisziplinären Netzwerken entwickelt. Obwohl eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Disziplinen in vielen Bereichen möglich und vorteilhaft wäre, arbeiten sie oft noch parallel und nicht gemeinsam. Ein Workshop an der Universität Hamburg brachte Literaturwissenschaftler:innen aus der Narratologie und den Digital Humanities zusammen, um (a) Anforderungen und Möglichkeiten einer digitalen Operationalisierung analytischer Kategorien aus Narratologie und Literaturwissenschaft zu diskutieren und (b) theoretisch über mögliche Verbindungen zwischen traditionellen und digitalen Ansätzen nachzudenken. Der vorliegende Band bündelt die Workshop-Beiträge aus beiden Disziplinen und versucht so, den Brückenschlag und den Dialog zu fördern.Both Narratology and Digital Humanities look back on a remarkable history of research and progress. One after the other, the narratological and the digital research communities evolved into large international and interdisciplinary networks. While cooperation between the two disciplines would be possible and beneficial in many areas, they often still work in parallel rather than together. A workshop at Hamburg University brought together Literary Studies researchers from Narratology and from Digital Humanities to (a) discuss requirements for and possibilities of a digital operationalisation of analytical categories from Narratology and Literary Studies and (b) theoretically reflect upon possible connections between more traditional and digital approaches. The present volume combines the workshop contributions from both disciplines and thus attempts to further the bridge-building and dialogue
Verzeichnisse
Wie in allen mittelalterlichen Städten gewann die Schriftlichkeit im Laufe des späteren Mittelalters auch in Hamburg zunehmend an Bedeutung. Neben der Anlage verschiedener Stadtbücher wuchs der Bedarf, die Originale wichtiger Dokumente sicher aufzubewahren. Diese wurden in der sogenannten Threse gesammelt, die bald einen eigenen Bereich des sich ausbildenden städtischen Archivs ausmachte.Obwohl der Bestand im Staatsarchiv Hamburg weitgehend vollständig überliefert ist (mit Ausnahme einiger Verluste unter anderem durch den Zweiten Weltkrieg), bildet bis heute die nach dem Brand des Hamburger Rathauses 1842 erfolgte Verzeichnung durch Johann Martin Lappenberg die Grundlage für die Arbeit mit dem Material. Eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung blieb lange ein Desiderat.Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts an der Universität Hamburg, das nach dem Auslaufen der Förderung 2012 mit Eigenmitteln fortgesetzt wurde, entstand bis 2014 der erste Band von Regesten zu den Urkunden der Threse für die Jahre 1350 bis 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ). Hiermit liegt nun der ebenfalls von der DFG geförderte zweite Band der Reihe „Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates“ für die Jahre 1400–1440 vor.As in all medieval cities, writing became increasingly important in Hamburg in the course of the later Middle Ages. In addition to the creation of various city books, there was a growing need to safely store the originals of important documents. These were collected in the so-called Threse, which soon formed a separate section of the emerging municipal archive.Although the holdings in the Hamburg State Archives are largely complete (with the exception of some losses due to the Second World War, among other things), the indexing by Johann Martin Lappenberg, which took place after the fire in Hamburg City Hall in 1842, still forms the basis for working with the material today. A comprehensive scholarly reappraisal remained a desideratum for a long time.As part of a project at the University of Hamburg funded by the German Research Foundation (DFG), which was continued with own funds after the funding ended in 2012, the first volume of registers of the documents of the Threse for the years 1350 to 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ) was produced by 2014. The second volume of the series "Hamburgs Gedächtnis - die Threse des Hamburger Rates" (Hamburg\u27s Memory – the Threse of the Hamburg Council), also funded by the DFG, is now available for the years 1400–1440
With the Hedgehog or the Fox?
Sowohl die Narratologie als auch die Digital Humanities blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte der Forschung und des Fortschritts zurück. Nacheinander haben sich die narratologische und die digitale Forschungsgemeinschaft zu großen internationalen und interdisziplinären Netzwerken entwickelt. Obwohl eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Disziplinen in vielen Bereichen möglich und vorteilhaft wäre, arbeiten sie oft noch parallel und nicht gemeinsam. Ein Workshop an der Universität Hamburg brachte Literaturwissenschaftler:innen aus der Narratologie und den Digital Humanities zusammen, um (a) Anforderungen und Möglichkeiten einer digitalen Operationalisierung analytischer Kategorien aus Narratologie und Literaturwissenschaft zu diskutieren und (b) theoretisch über mögliche Verbindungen zwischen traditionellen und digitalen Ansätzen nachzudenken. Der vorliegende Band bündelt die Workshop-Beiträge aus beiden Disziplinen und versucht so, den Brückenschlag und den Dialog zu fördern.Both Narratology and Digital Humanities look back on a remarkable history of research and progress. One after the other, the narratological and the digital research communities evolved into large international and interdisciplinary networks. While cooperation between the two disciplines would be possible and beneficial in many areas, they often still work in parallel rather than together. A workshop at Hamburg University brought together Literary Studies researchers from Narratology and from Digital Humanities to (a) discuss requirements for and possibilities of a digital operationalisation of analytical categories from Narratology and Literary Studies and (b) theoretically reflect upon possible connections between more traditional and digital approaches. The present volume combines the workshop contributions from both disciplines and thus attempts to further the bridge-building and dialogue
Über Metaphern
Sowohl die Narratologie als auch die Digital Humanities blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte der Forschung und des Fortschritts zurück. Nacheinander haben sich die narratologische und die digitale Forschungsgemeinschaft zu großen internationalen und interdisziplinären Netzwerken entwickelt. Obwohl eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Disziplinen in vielen Bereichen möglich und vorteilhaft wäre, arbeiten sie oft noch parallel und nicht gemeinsam. Ein Workshop an der Universität Hamburg brachte Literaturwissenschaftler:innen aus der Narratologie und den Digital Humanities zusammen, um (a) Anforderungen und Möglichkeiten einer digitalen Operationalisierung analytischer Kategorien aus Narratologie und Literaturwissenschaft zu diskutieren und (b) theoretisch über mögliche Verbindungen zwischen traditionellen und digitalen Ansätzen nachzudenken. Der vorliegende Band bündelt die Workshop-Beiträge aus beiden Disziplinen und versucht so, den Brückenschlag und den Dialog zu fördern.Both Narratology and Digital Humanities look back on a remarkable history of research and progress. One after the other, the narratological and the digital research communities evolved into large international and interdisciplinary networks. While cooperation between the two disciplines would be possible and beneficial in many areas, they often still work in parallel rather than together. A workshop at Hamburg University brought together Literary Studies researchers from Narratology and from Digital Humanities to (a) discuss requirements for and possibilities of a digital operationalisation of analytical categories from Narratology and Literary Studies and (b) theoretically reflect upon possible connections between more traditional and digital approaches. The present volume combines the workshop contributions from both disciplines and thus attempts to further the bridge-building and dialogue
Die Regesten der Urkunden im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg Bd. II: 1400–1440
Wie in allen mittelalterlichen Städten gewann die Schriftlichkeit im Laufe des späteren Mittelalters auch in Hamburg zunehmend an Bedeutung. Neben der Anlage verschiedener Stadtbücher wuchs der Bedarf, die Originale wichtiger Dokumente sicher aufzubewahren. Diese wurden in der sogenannten Threse gesammelt, die bald einen eigenen Bereich des sich ausbildenden städtischen Archivs ausmachte.Obwohl der Bestand im Staatsarchiv Hamburg weitgehend vollständig überliefert ist (mit Ausnahme einiger Verluste unter anderem durch den Zweiten Weltkrieg), bildet bis heute die nach dem Brand des Hamburger Rathauses 1842 erfolgte Verzeichnung durch Johann Martin Lappenberg die Grundlage für die Arbeit mit dem Material. Eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung blieb lange ein Desiderat.Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts an der Universität Hamburg, das nach dem Auslaufen der Förderung 2012 mit Eigenmitteln fortgesetzt wurde, entstand bis 2014 der erste Band von Regesten zu den Urkunden der Threse für die Jahre 1350 bis 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ). Hiermit liegt nun der ebenfalls von der DFG geförderte zweite Band der Reihe „Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates“ für die Jahre 1400–1440 vor.As in all medieval cities, writing became increasingly important in Hamburg in the course of the later Middle Ages. In addition to the creation of various city books, there was a growing need to safely store the originals of important documents. These were collected in the so-called Threse, which soon formed a separate section of the emerging municipal archive.Although the holdings in the Hamburg State Archives are largely complete (with the exception of some losses due to the Second World War, among other things), the indexing by Johann Martin Lappenberg, which took place after the fire in Hamburg City Hall in 1842, still forms the basis for working with the material today. A comprehensive scholarly reappraisal remained a desideratum for a long time.As part of a project at the University of Hamburg funded by the German Research Foundation (DFG), which was continued with own funds after the funding ended in 2012, the first volume of registers of the documents of the Threse for the years 1350 to 1399 (https://doi.org/10.15460/HUP.143 ) was produced by 2014. The second volume of the series "Hamburgs Gedächtnis - die Threse des Hamburger Rates" (Hamburg\u27s Memory – the Threse of the Hamburg Council), also funded by the DFG, is now available for the years 1400–1440
Neuvermessung der Datenökonomie
Das Coronavirus hat viele alte Gesetzmäßigkeiten in Frage gestellt. Das gilt auch für die Vermessung ökonomischer Aktivitäten. Verfahren aus der Hochzeit der Industrialisierung werden dem strukturellen Wandel zunächst zu einer Dienstleistungsgesellschaft, später zu einer Digitalwirtschaft und nun zu einer Datenökonomie nicht mehr gerecht. Eine Neuorientierung drängt sich auf. Sie steht im Zentrum dieses Buches. Im ersten Teil geht es darum, wieweit mit der heutigen Messung ökonomischer Aktivitäten – also insbesondere das Bruttoinlandprodukt und daraus abgeleitet die Produktivität – Probleme einhergehen, die bei Diagnose und Prognose wirtschaftlicher Entwicklungen zu analytischen Fehlern führen. Der zweite Teil verschafft einen Überblick zu neuen empirischen Ansätzen, mit deren Hilfe besser erfasst werden kann, was sich in der (Daten-)Ökonomie abspielt.The coronavirus has questioned many old principles. This also applies to the measurement of economic activities. Methods from the heyday of industrialisation no longer fit to the structural change, first towards a service society, later towards a digital economy and now towards a data economy. A reorientation is urgently needed. This is the focus of this book. The first part deals with the extent to which the current measurement of economic activities - i.e. in particular the gross domestic product and productivity data derived from it - is accompanied by problems that lead to analytical errors in diagnosing and forecasting economic developments. The second part provides an overview of new empirical approaches that can be used to better capture what is happening in the (data) economy
Implizite Motive in der politischen Kommunikation
Das Coronavirus hat viele alte Gesetzmäßigkeiten in Frage gestellt. Das gilt auch für die Vermessung ökonomischer Aktivitäten. Verfahren aus der Hochzeit der Industrialisierung werden dem strukturellen Wandel zunächst zu einer Dienstleistungsgesellschaft, später zu einer Digitalwirtschaft und nun zu einer Datenökonomie nicht mehr gerecht. Eine Neuorientierung drängt sich auf. Sie steht im Zentrum dieses Buches. Im ersten Teil geht es darum, wieweit mit der heutigen Messung ökonomischer Aktivitäten – also insbesondere das Bruttoinlandprodukt und daraus abgeleitet die Produktivität – Probleme einhergehen, die bei Diagnose und Prognose wirtschaftlicher Entwicklungen zu analytischen Fehlern führen. Der zweite Teil verschafft einen Überblick zu neuen empirischen Ansätzen, mit deren Hilfe besser erfasst werden kann, was sich in der (Daten-)Ökonomie abspielt.The coronavirus has questioned many old principles. This also applies to the measurement of economic activities. Methods from the heyday of industrialisation no longer fit to the structural change, first towards a service society, later towards a digital economy and now towards a data economy. A reorientation is urgently needed. This is the focus of this book. The first part deals with the extent to which the current measurement of economic activities - i.e. in particular the gross domestic product and productivity data derived from it - is accompanied by problems that lead to analytical errors in diagnosing and forecasting economic developments. The second part provides an overview of new empirical approaches that can be used to better capture what is happening in the (data) economy