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Archivarbeit im Wandel
In Archiven wird Geschichte geschrieben, aber auch die Archivarbeit selbst unterliegt dem Wandel der Zeit. Anhand des preußischen Staatsarchivs in Schleswig-Holstein wird dieser Prozess über den Zeitraum seiner Existenz von 1870 bis 1947 untersucht. Im Fokus stehen hier die Veränderungen in den Kernaufgaben, wie sich also der Bewertungsprozess von Dokumenten änderte, welche Herausforderungen die Aufbewahrung der Archivalien bot und wie stark die Benutzung des Archivs schwankte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, inwiefern individuelle Einflüsse eine Rolle spielten. Dabei werden als Vergleich die anderen preußischen Staatsarchive herangezogen. Darüber hinaus werden aufgrund der engen historischen Verknüpfung die Beziehungen zu Dänemark beleuchtet.History is written in archives, but archival work itself is also subject to change over time. Using the Prussian State Archives in Schleswig-Holstein as an example, this process is examined over the period of its existence from 1870 to 1947. The focus is on the changes in the core tasks, i.e. how the process of evaluating documents changed, what challenges the storage of archival records offered and how much the use of the archive fluctuated. The question of the extent to which individual influences played a role is also emphasized. The other Prussian state archives are used as a comparison. In addition, due to the close historical connection, the relations with Denmark are illuminated.
"Es muß besser werden!"
Die Geschichte, wie Max Warburg Chef des familieneigenen Bankhauses wurde, obwohl sein Bruder das Geschäft hätte übernehmen sollen, ist oft erzählt worden: Als er 12 Jahre alt war, bot ihm der ein Jahr ältere Aby sein Erstgeburtsrecht gegen das Versprechen an, ihm fortan alle Bücher zu kaufen, die er bräuchte. Max nahm an – und stellte damit, wie er später sagte, "den größten Blankoscheck meines Lebens" aus. Die Lebenswege der beiden strebten von hier aus in unterschiedliche Richtungen. Aby baute seine Bibliothek zu einem international geschätzten kulturwissenschaftlichen Forschungsinstitut aus. Max entwickelte M. M. Warburg & Co. zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands. Ein parallel von beiden verfolgtes Ziel war die Universitätsgründung. Die Brüder gehörten zu den frühen Donatoren der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Es ging um nichts weniger als um "Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit".The story of how Max Warburg became head of the family-owned bankhouse, although his brother was supposed to take over the business, was often told: When he was 12 years old, the one year older Aby offered Max his birthright for the promise to buy all the books Aby would ever need. Max accepted,and - as he later said - issued "the biggest blank cheque in my life". The paths of life of the two brothers spilt into different directions. Aby built his library into a research institute. Max developed M. M. Warburg & Co., thus the bankhouse becoming one of the most important private banks in Germany. At Simultaneously, they both pursued another goal: the foundation of the university. The brothers were among the early donors of the Hamburg Scientific Foundation (Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung). It was all about "Hamburg\u27s mental capacity" ("Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit")
Agency – Memory – Community: der Kranz in Festszenen auf attischer Keramik
Gegenstand dieser Untersuchung bilden Darstellungen bekränzter Figuren auf attischer Keramik, die durch ausgewiesene Bildelemente den Ritualkontexten der Feste zu Ehren von Gottheiten in archaisch-klassischer Zeit zuzuordnen sind. Ziel der Arbeit ist anhand dieser Darstellungen die Bedeutung des Kranzes im Aktionsbereich der Götterfeste aufzuzeigen. Da mithilfe der verschiedenen Kranzdarstellungen Festkontexte ermittelt werden können, bildet die botanische Bestimmung der verschiedenen Blattarten einen Schwerpunkt. Darüber hinaus werden die symbolische Bedeutung des Kranzes sowie die Wahrnehmungsprozesse von Betrachtenden ritualisierter Handlungen herausgearbeitet. Im Zuge dessen eröffnet die Untersuchung durch die Verbindung verschiedener methodischer Ansätze sowie die Kombination interdisziplinärer Inhalte neue Perspektiven und regt zu weiteren Forschungsmöglichkeiten an.This study deals with representations of wreathed figures on Attic pottery which can be assigned to the ritual contexts of the festivities in honour of deities in archaic-classical times by means of proven pictorial elements. The aim of the work is to show the significance of the wreath in the sphere of action of the festivals of the gods. One of the priorities is the botanical determination of the different types of leaves because the different wreath representations can be used to determine fixed contexts. Furthermore, the symbolic meaning of the wreath as well as the perception processes of observers of ritualised actions are worked out. The investigation opens up new perspectives by combining different methodological approaches and interdisciplinary contents: it also encourages further research possibilities
Vorbemerkung
Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches-, Altonaisches-, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des im Landesarchiv Schleswig-Holstein verwahrten Bestandes
Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Herzogtum Holstein bis 1867
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Landesteil Lübeck bis 1937
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Preußische Verwaltung 1867 bis 1946
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Einer charakteristischen Handschrift auf der Spur
Selten wird das Sammeln von Grafik in Bibliotheken genauer betrachtet, obwohl dies noch im 19. Jahrhundert intensiv gepflegt wurde, gerade in der aktiven bürgerlichen Kultur Hamburgs. Einmal mehr zeigt sich, dass Handel und Kunstsinn durchaus in der Hansestadt zusammengingen. Die Beschäftigung mit den Kupferstichen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat vielfältige Spuren zutage gefördert, die auf die Provenienzen der ursprünglichen Besitzer und auf den bibliothekarischen Umgang mit ihnen hindeuten. Sie wurden von einer Gruppe Studierender der Kunstgeschichte eingehend und mit engagierter Recherchearbeit untersucht und in diesem Buch wissenschaftlich fundiert mit neuen Perspektiven dargelegt. Neben der verzweigten Sammlungsgeschichte möchte das Buch auch auf die Werke selbst aufmerksam machen, die nun digital erfasst und damit zugänglich sind. Die Publikation vereint sowohl historisch-kritische Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte als auch die Auseinandersetzung mit modernen Instrumenten ihrer Verfügbarmachung.Rarely is the collecting of prints in libraries looked at more closely, although this was still intensively cultivated in the 19th century, especially in Hamburg\u27s active bourgeois culture. Once again, it becomes apparent that trade and artistic sensibility certainly went hand in hand in the Hanseatic city. Studying the copperplate engravings in the Hamburg State and University Library has brought to light a variety of traces that point to the provenances of the original owners and to the way the library dealt with them. They have been examined in detail and with dedicated research work by a group of art history students and presented in this book in a scientifically sound manner with new perspectives. In addition to the ramified history of the collection, the book also aims to draw attention to the works themselves, which are now digitally recorded and thus accessible. The publication combines both historical-critical library and collection history as well as an examination of modern instruments for making them available