Informationswissenschaft: Theorie, Methode und Praxis
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    Exploitation et réutilisation des données : mise en perspective avec le patrimoine numérique de la BCU Lausanne: Le cas de la musique écrite

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    Dieser Artikel stellt Überlegungen zur Bereitstellung von Partitursammlungen an mit dem Ziel, die Nutzung im Rahmen von Digital Humanities-Projekten zu erleichtern. Im ersten und zweiten Teil werden die FAIR-Prinzipien sowie die Begriffe Open Data und Linked Open Data in Verbindung mit den Plattformen und ihrer Anwendung in der BCU Lausanne untersucht, dies mit Bezug zur Bereitstellung der patrimonialen Sammlungen, insbesondere der Bestände des Musikarchivs. Im dritten und letzten Teil werden die online verfügbaren Metakataloge für Partituren miteinander verglichen, um zu bestimmen, inwieweit diese Metakataloge zur Wiederverwendung ihrer Daten beitragen. Schliesslich werden exemplarisch einige Projekte vorgestellt, die Notencorpora auswerten.Cet article propose une réflexion sur la mise à disposition des collections de partitions avec pour objectif de faciliter leur réutilisation dans le cadre de projets ayant recours aux humanités numériques. En partie une et deux, les principes FAIR ainsi que les notions d’Open Data et de Linked Open Data sont mises en lien avec les plateformes utilisées par la BCU Lausanne pour mettre à disposition ses collections patrimoniales, dont en particulier le fonds des Archives musicales. La troisième et dernière partie compare les méta-catalogues de partitions disponibles en ligne afin d’évaluer dans quelle mesure ces méta-catalogues permettent la réutilisation de leurs données. Enfin, quelques exemples de projets exploitant des corpus de partitions sont présentés

    Les archives dans la guerre : Les archives comme butin de guerre, ressources stratégiques, enjeux idéologiques et biens culturels à protéger

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    Die Plünderung oder Zerstörung von Archiven im Krieg ist kein blosser Kollateralschaden. Archive können eine strategische Ressource darstellen, die von den Kriegsparteien genutzt wird, um militärische, politische oder wirtschaftliche Vorteile gegenüber dem Gegner zu erlangen. Sie können auch der (Gegen-)Propaganda dienen, die jeden Krieg im Informationszeitalter begleitet. In der Neuzeit nehmen die Zerstörung und der Raub von Archiven oft ideologische oder identitäre Dimensionen an. Als Antwort auf diese Gefahren internationalisieren sich die Bemühung zum Schutze von Archiven sowie anderer Kulturgüter seit der Haager Konvention (1954). Das Konzept des «Bergungsorts» (Safe Haven) und insbesondere seine Umsetzung in der Schweiz ist ein konkretes Beispiel für die internationale Zusammenarbeit beim Schutz von Archiven.La spoliation ou la destruction d’archives n’est pas qu’un dommage collatéral de la guerre. Les archives peuvent représenter une ressource stratégique, conférant à celui qui s’en empare des avantages d’ordre militaire, politique ou économique sur son adversaire. Elles peuvent également servir dans l’effort de (contre-)propagande qui accompagne toute guerre dans l’ère de l’information. A l’époque contemporaine, les destructions et les spoliations d’archives prennent souvent une dimension idéologique ou identitaire. Face à ces dangers, les efforts entrepris pour protéger les archives, à l’instar d’autres biens culturels, s’internationalisent à partir de la Convention de La Haye (1954). Le concept du « lieu sûr » (Safe Haven), en particulier sa mise en œuvre en Suisse, est un exemple concret de la coopération internationale dans la protection des archives

    Der Pluralität des Geschehens gerecht werden – aber wie? Eine Weiterentwicklung des Dokumentationsprofils

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    Die Forderung, dass sich die Vielfalt der Gesellschaft in und durch Überlieferung abbilden soll, findet bei Archivar*innen zunehmend Gehör. Das von der BKK entwickelte Dokumentationsprofil will dabei unterstützen, doch fehlen ihm sowohl eine nachvollziehbare Methode als auch eine theoretische Basis, die Pluralität und Überlieferung(sbildung) in Bezug zueinander setzen. Dieser Artikel will das Profil deshalb weiterentwickeln. Aufbauend auf Ann Laura Stoler werden Überlieferung und Überlieferungsbildung als eigene Formen situierten Wissens betrachtet, das es sowohl «entlang» als auch «entgegen seinen Strich» zu analysieren gilt, um die darin fehlenden Stimmen zu identifizieren. Das Resultat ist ein multiperspektivischer Überlieferungsbildungsansatz, der die unterschiedlich hohen Überlieferungschancen der Aktenbildner*innen bewusst in den Blick nimmt und durch ein proaktives Vorgehen auszugleichen versucht. Um das Vorgehen zu illustrieren, wird auf das «Dokumentationsprofil Politik» des Staatsarchivs Solothurn zurückgegriffen.Die Forderung, dass sich die Vielfalt der Gesellschaft in und durch Überlieferung abbilden soll, findet bei Archivar*innen zunehmend Gehör. Das von der BKK entwickelte Dokumentationsprofil will dabei unterstützen, doch fehlen ihm sowohl eine nachvollziehbare Methode als auch eine theoretische Basis, die Pluralität und Überlieferung(sbildung) in Bezug zueinander setzen. Dieser Artikel will das Profil deshalb weiterentwickeln. Aufbauend auf Ann Laura Stoler werden Überlieferung und Überlieferungsbildung als eigene Formen situierten Wissens betrachtet, das es sowohl «entlang» als auch «entgegen seinen Strich» zu analysieren gilt, um die darin fehlenden Stimmen zu identifizieren. Das Resultat ist ein multiperspektivischer Überlieferungsbildungsansatz, der die unterschiedlich hohen Überlieferungschancen der Aktenbildner*innen bewusst in den Blick nimmt und durch ein proaktives Vorgehen auszugleichen versucht. Um das Vorgehen zu illustrieren, wird auf das «Dokumentationsprofil Politik» des Staatsarchivs Solothurn zurückgegriffen

    Une politique publique du Records Management au Tessin ? : Etat des lieux et pistes de réflexion

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    Wie sieht es im Tessin aus im Vergleich zur festen Verankerung des Records Management in vielen kantonalen und kommunalen Verwaltungen der Schweiz? Eine Umfrage bei mehreren lokalen Akteuren bestätigte unsere Ausgangshypothese, dass die Verwaltung von Geschäftsunterlagen, insbesondere von elektronischen, in der Tessiner Verwaltung sehr uneinheitlich und ohne einen wirklichen strategischen Rahmen angegangen wird. Zudem hat das Kantonsarchiv im Gegensatz zu vielen anderen Archiven noch nicht in den Bereich des Records Management investiert. Im Anschluss an unsere Bestandsaufnahme haben wir uns mit den Ursachen befasst, um schliesslich Wege für künftige Interventionen aufzuzeigen. Methodisch experimentierten wir mit der Kombination von zwei theoretischen Instrumenten, die aus unterschiedlichen Bereichen stammen: dem sogenannten «Reifegradmodell» (Informationsmanagement) und der Analyse der öffentlichen Politiken (Public Management).Alors que le Records Management est aujourd’hui bien implanté dans de nombreuses administrations suisses, cantonales et communales, qu’en est-il du Tessin? Une enquête auprès de plusieurs acteurs locaux a confirmé notre hypothèse de départ, selon laquelle dans les administrations tessinoises, la gestion des documents d’activité, qui plus est électronique, est encore abordée de manière très disparate et sans véritable cadre stratégique. Par ailleurs, à la différence de bien des consœurs, les Archives cantonales n’ont pas encore investi le terrain du Records Management. Nous avons prolongé notre état des lieux par une réflexion sur les causes, avant de conclure sur des pistes d’intervention futures. D’un point de vue méthodologique, nous avons expérimenté l’association de deux outils théoriques issus de champs différents: le modèle dit «de maturité» (gestion de l’information) et l’analyse des politiques publiques (Management public)

    Tools zur Übernahme digitaler Dateiablagen: Ein Test von Archifiltre, DROID und TreeSize Professional zur Umsetzung der technischen Analyse von Privatnachlässen anhand des Musterworkflows der KOST‐Arbeitsgruppe «Dateiablage»

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    Thema des auf einer Zertifikatsarbeit basierenden Artikels ist der Prozessschritt der technischen Analyse bei der Übernahme digitaler Dateiablagen. Im praktischen Teil werden die drei Tools Archifiltre, DROID und TreeSize Professional auf ihre Eignung für die Ausführung der technischen Analyse anhand der digitalen Dateiablage eines Nachlasses aus dem Arbeitsalltag der Verfasserin geprüft. Nebst dem Test der erforderlichen Funktionalitäten wird die Frage geklärt, ob die Tools gebrauchstaugliche Arbeitsinstrumente für Anwender*innen ohne IT-Vorkenntnisse sind. Die Untersuchung ergab, dass Archifiltre und TreeSize Professional nach den definierten Kriterien als geeignete Tools für die technische Analyse als Ganzes gelten können. DROID hingegen ist auf einen der Arbeitsschritte innerhalb der Analyse spezialisiert.Le thème de cet article, basé sur un travail de certificat, est l\u27étape du processus d’analyse technique lors de la prise en charge de fichiers numériques. Dans la partie pratique, les trois outils Archifiltre, DROID et TreeSize Professional sont testés quant à leur aptitude à effectuer l\u27analyse technique de fichiers numériques provenant d’un fonds privé pris en charge par l’auteure. Outre le test des fonctionnalités requises, la question est de savoir si ces outils constituent des instruments de travail adaptés aux utilisatrices et utilisateurs ne bénéficiant pas de connaissances informatiques préalables. L\u27enquête a montré qu\u27Archifiltre et TreeSize Professional peuvent être considérés comme des outils adaptés à l\u27analyse technique dans son ensemble, selon les critères définis. DROID, en revanche, est spécialisé dans l\u27une des étapes de l\u27analyse

    Le traitement des fonds mixtes. L’exemple des archives d’artistes valaisans

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    Im Jahr 2020 hinterlegten die Walliser Kantonsmuseen die sogenannten Archive von Walliser Künstlern im Staatsarchiv Wallis, bestehend aus Nachlässen, Sammlungen und Einzeldokumenten. Diese «gemischten» Archive enthalten sehr heterogenen Medien, die von Drucken und Zeichnungen über dreidimensionale Objekte bis hin zu audiovisuellen Dokumenten reichen. Die Behandlung gemischter Bestände ist die zentrale Fragestellung dieses Artikels. Um die damit verbundenen Fragen zu beantworten, wurden der Erwerb dieser Bestände und ihre Bearbeitung im Staatsarchiv Wallis untersucht, was eine Bestandsaufnahme der Situation im Wallis ermöglichte. Zum Vergleich wurde die Praxis zweier Institutionen analysiert: die Cinémathèque suisse, das nationale Filmarchiv, und die Stiftung SAPA, das Schweizer Archiv der Darstellenden Künste. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehrheitlich gemischte Bestände aufbewahren und viel Erfahrung im Umgang mit derartigen Beständen haben. Diese Vorstudie ermöglichte es, Vorschläge für die Bearbeitung der Archive von Walliser Künstlern zu entwickeln.En 2020, les Musées cantonaux du Valais ont déposé les Archives d’artistes valaisans aux Archives de l’État du Valais, un ensemble de fonds, de collections et de documents épars. Ces archives « mixtes » sont composées de supports très hétérogènes, allant de gravures et de dessins à des objets en trois dimensions en passant par des documents audiovisuels. Le traitement des fonds mixtes est la problématique centrale de cet article. Pour répondre aux questions qu’elle soulève, l’acquisition de ces fonds et leur traitement aux AEV ont été examinés, permettant d’effectuer un état de la situation en Valais. Les pratiques de deux institutions ont aussi été observées : la Cinémathèque suisse, les archives nationales du film, et la Fondation SAPA, Archives suisses des arts de la scène. Elles ont la particularité de conserver une majorité de fonds mixtes et ont ainsi développé des pratiques intéressantes pour la gestion de ces fonds. Cette étude préalable a permis de donner des propositions pour le traitement d’archives d’artistes valaisans

    Wie Felsen in der Brandung – Bibliotheken in der Pandemie mit Beispielen aus der Stadtbibliothek Bremen: Gastvortrag anlässlich der Jahresversammlung der Alumni CAS/MAS ALIS 2021

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    Gastvortrag anlässlich der Jahresversammlung der Alumni CAS/MAS ALIS 202

    Die Archive der schweizerischen Musikhochschulen - ein ungenutztes Potential? Übersicht und Kontextualisierung

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    Archive der schweizerischen Musikhochschulen - ein ungenutztes Potential

    Von "Original und Kopie" - Die Karte als historisches Dokument in der Vermittlung der Kartensammlung des Bundesamtes für Landestopografie swisstopo

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    Die Karte als historisches Dokument in der Vermittlung der Kartensammlung des Bundesamtes für Landestopografie swisstop

    La positive attitude de l\u27archiviste: Gastvortrag anlässlich der Diplomfeier des 7. Studiengangs CAS/MAS ALIS 2018-2020

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    Gastvortrag anlässlich der Diplomfeier des 7. Studiengangs CAS/MAS ALIS 2018-2020Gastvortrag anlässlich der Diplomfeier des 7. Studiengangs CAS/MAS ALIS 2018-202

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