Forum Qualitative Sozialforschung (Forum: Qualitative Social Research)
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    A Duoethnographic Exploration of Persistent Technological Failures in Synchronous Online Education

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    Da Technologien für die universitäre Lehre eine immer wichtigere Rolle spielen, affizieren Technologiefehler eine ebenfalls wachsende Zahl an Lehrenden und Studierenden. Wir nutzten einen duoethnografischen Ansatz zur Untersuchung der Student/in-Instruktor/in-Dynamik während fortdauernder Technologieprobleme in einem einsemestrigen synchronen Kurs zu qualitativen Forschungsmethoden. Auf diese Weise konnten wir in einem ersten Schritt die je individuelle Perspektive nachvollziehen, um dann in einen kontinuierlichen Dialog einzutreten, ohne dass eine Stimme gegenüber der anderen privilegiert wurde. In diesem Beitrag stellen wir unser geteiltes Verständnis und unsere unterschiedlichen Sichtweisen in diesem Prozess vor. Ausgehend von einer Reflexion unserer Erfahrungen gewähren wir auch sehr persönliche Einsichten in die Art und Weise, wie Studierende und Lehrende im Verlauf von Online-Lehre/-Lernen von Technologiefehlern betroffen sein können.While higher education becomes increasingly reliant upon technology to deliver instruction, technological failures profoundly affect faculty members and students. We used duoethnography to explore the student-instructor dynamic during persistent technological failures within a synchronous online course, which occurred during a semester-long, qualitative research methods course. Duoethnography allowed us to first explore our own experiences and then engage in a continuous dialogue to interrogate the same event without privileging one voice over the other. We provide a series of dialogues of our shared understandings and different perspectives, taken from discussions and reflections on the experience. We then provide deeply personal insight into how faculty members and students may be affected by technological failures in distance education

    Collective Review: Transdisciplinarity: A Mapping of the Field

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    Transdisziplinäre Ansätze haben derzeit Konjunktur in der deutschsprachigen Forschungslandschaft. Wir möchten vier ausgewählte Sammelbände zum Thema präsentieren und so das Feld aus der Perspektive der qualitativen Forschung "vermessen". Die Sammelbände dokumentieren das weite Spektrum der gegenwärtigen transdisziplinären Forschung. Mit zwei Bänden zur Klagenfurter Interventionsforschung wird ein wichtiger Ansatz vorgestellt, der ein grundlegend qualitatives Methodenverständnis verfolgt. Der Band "Interdisziplinär und transdisziplinär forschen. Praktiken und Methoden" präsentiert im Vergleich dazu ein weiteres und stark anwendungsbezogenes Methodenspektrum und fokussiert auf die transdisziplinäre Forschungspraxis selbst. Abschließend stellen wir "Transdisziplinar Forschen – zwischen Ideal und gelebter Praxis" vor. Nicht als Sammelband mit klassischen Vollbeiträgen aufbereitet, werden in verschiedenen wissenschaftlichen Formaten (bspw. durch Story Telling) transdisziplinäre Forschungsprojekte begleitet und evaluiert. Die Diskussion der versammelten Arbeiten bildet die Grundlage, um über die Rolle von qualitativ-interpretativer Sozialforschung in transdisziplinären Forschungszyklen zu reflektieren. Neben einer methodisch qualitativ orientierten Begleitforschung als Instrument zur Weiterentwicklung transdisziplinärer Forschungsdesigns ist es unseres Erachtens zielführend, eine qualitativ-rekonstruktive Bestimmung des Untersuchungsfeldes, der relevanten Akteur*innen sowie ihrer Interessen und der zugrundeliegenden Macht- und Herrschaftsrelationen vorzunehmen.Transdisciplinary research is gaining momentum within the German-speaking scientific community. We would like to present four anthologies on the topic and thus assess the field from a qualitative research perspective. The anthologies document the broad spectrum of contemporary transdisciplinary research methodologies. With the first two volumes on Klagenfurt School of intervention research, an important approach is presented that pursues a fundamentally qualitative understanding of the methodologies. The third volume, "Interdisciplinary and Transdisciplinary Research: Practices and Methods," presents a wide range of methods and focuses on the transdisciplinary research practice itself. Finally, we present the volume "Transdisciplinary Research—Ideal and Actual Practice." The fourth volume, which was not prepared as an anthology with full papers, highlights transdisciplinary research projects evaluated in various scientific formats such as storytelling. In the discussion of the volumes, we reflect on the role of qualitative research methodology and methods within a transdisciplinary research cycle. We argue for qualitatively designed accompanying research as an instrument for the further improvement of transdisciplinary approaches. We accentuate that transdisciplinary research approaches would benefit from a qualitative reconfiguration of the research site, the relevant stakeholders and their interests, and the underlying power relations

    Assessing Risk to Researchers: Using the Case of Sexuality Research to Inform Research Ethics Board Guidelines

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    Das Augenmerk von Ethikkommissionen liegt typischerweise auf dem Schutz der Teilnehmenden. Zunehmend werden jedoch auch Risiken diskutiert, welche Forschende selbst betreffen. Sollten Ethikkommissionen festlegen, welche Risiken für Forschende akzeptabel sind? Falls ja, worauf sollte sich ihre Einschätzung stützen? Aktuell scheinen die Implikationen einer Risikoeinschätzung für Forschende durch Ethikkommissionen zu wenig theoretisch durchdacht. An den Ansatz der kritischen Queer Studies anschließend zeigen wir am Beispiel von Forschung zu Sexualität mögliche Probleme auf, die im Zuge der Einschätzung von Risiken für Forschende auftreten können. Wir stellen hierfür zwei zentrale Fragen der Ethikbegutachtung in den Fokus: 1. Wie verhält sich das Risiko der Teilnahme an Forschung zu alltäglichen Risiken? 2. In welchem Verhältnis stehen mögliche Schädigungen zu dem antizipierten Nutzen der Studie?Teilweise werden Untersuchungen zu Sexualität sowohl für Teilnehmende als auch für Forschende als besonders risikobehaftet erachtet und deshalb kritischer geprüft als andere Forschungsvorhaben. Angesichts der hier inhärenten moralischen Untertöne ethischer Verfahren argumentieren wir, dass falls eine Risikoeinschätzung vorgenommen werden muss, diese in den Aufgabenbereich pädagogischer Betreuungsverhältnisse oder der Arbeitssicherheit, nicht aber in den von Ethikkommissionen fallen sollte. Auch eine Risikoschulung sollte gegebenenfalls für alle Forschenden gelten, unabhängig von dem spezifischen Forschungsgebiet.Research Ethics Boards (REBs) typically focus on ensuring the safety of participants. Increasingly, the risk that research poses to researchers is also discussed. Should REBs involve themselves in determining the degree of allowable researcher risk, and if so, upon what should they base that assessment? The evaluation of researcher safety does not appear to be standardized in any national REB protocols. The implications of REB review of researcher risks remain undertheorized. With a critical queer framework, we use the example of sexuality research to illustrate problems that could arise if researcher risk is assessed. We concentrate on two core research ethics guidelines: 1. How research risk compares to the risks of everyday life. 2. How potential harms compare to the anticipated research benefits. Some argue that sexuality research is more deeply scrutinized than research in other fields, viewed as inherently risky for both participants and researchers. The example of sexuality research helps make explicit the moral undertones of procedural ethics. With these moral undertones in mind, we argue that if adopted, researcher risk guidelines should be the purview of pedagogical relationships or workplace safety requirements, not REBs. Any risk training should be universally required regardless of the research area

    Framing "Deception" and "Covertness" in Research: Do Milgram, Humphreys, and Zimbardo Justify Regulating Social Science Research Ethics?

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    Es existiert keine systematische Analyse, die die Ausweitung forschungsethischer Bestimmungen von der medizinischen Forschung auf die nicht-experimentelle sozialwissenschaftliche Forschung rechtfertigen würde. Stattdessen werden gemeinhin drei Studien – von MILGRAM, HUMPHREYS und ZIMBARDO – herangezogen, um diese Ausweitung zu legitimieren. Dabei wird insbesondere auf deren Umgang mit Täuschung und/oder verdeckter Forschung hingewiesen. Um die forschungsethische Regulierung infFrage zu stellen, ist eine Neubewertung dieser Studien erforderlich. In diesem Beitrag formulieren wir eine Kritik an einem rein experimentellen Verständnis von Täuschung und verdeckter Forschung. Eine derartige Einschränkung erweist der sozialwissenschaftlichen Forschung einen schlechten Dienst (wie auch der Vergleich mit den Studien von ROSENHAN und LEO zeigt). Unsere Analyse verdeutlicht, dass diese Studien, so kontrovers sie auch sein mögen, ein wichtiges ethisches Prinzip erfüllen, das von den meisten ihrer Kritiker/innen allerdings ignoriert wurde: der Nutzen (beneficence) der Forschung. In diesem Beitrag differenzieren wir zwischen Täuschung und verdeckter Forschung und zeigen die theoretischen Grundlagen für beide Forschungsstrategien. Wir argumentieren, dass beide von zentraler Bedeutung für die Erforschung machtvoller Individuen und Organisationen sind, insbesondere angesichts des aktuellen politischen Klimas.No systematic assessment exists that justifies the extension of ethics regulations to non-experimental social science research. Instead, three studies—by MILGRAM, HUMPHREYS, and ZIMBARDO—are repeatedly cited to support such regulation, based on their use of deception and/or covertness. Challenging such regulation requires these studies' detailed re-examination. In this article we offer a critique of deception and covert research as understood solely within the context of experimentation: that framing of those research activities has narrowed their consideration in ways that do a disservice to social science research (as comparison with studies by ROSENHAN and LEO further clarifies). We show that, controversial as they may have been, these projects met a key ethics principle: "beneficence," something ignored by most of the critics assessing their work. Theorizing deception and covertness, we establish distinctions between them and argue for the importance of their use in studies of powerful individuals and organizations, as current political climates make evident

    Research in the Context of Vulnerability and Extreme Suffering—Ethical Issues of Social Science Disaster Research

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    In diesem Beitrag diskutieren wir ethische Fragen der sozialwissenschaftlichen Katastrophenforschung. Wir gehen davon aus, dass die Katastrophenforschung sich in besonderer Weise ethischen Fragestellungen zu stellen hat, ist ihr zentrales Forschungsfeld doch häufig extremes Leid und Vulnerabilität. Zugleich bedingt die Notwendigkeit, dass diese Forschung auch zur Minderung dieses Leids und der Vulnerabilität der betroffenen Menschen beitragen sollte, weniger Grundlagenforschung, denn anwendungsorientierte Forschung durchzuführen. Ausgehend von einer szenischen Darstellung der Heterogenität des Feldes werden ethische Fragen der Katastrophenforschung dargestellt und mit standardisierten forschungsethischen Grundsätzen, Institutional Review Boards bzw. Richtlinien in den USA und Deutschland kontrastiert. Wir denken dazu den dualen Imperativ mit der informierten Einwilligung sowie dem Prinzip der Schadensvermeidung zusammen und zeigen die zugrundeliegenden Aporien auf. Über Judith BUTLERs Überlegungen zur ethischen Gewalt und grundsätzlichen sozialwissenschaftlichen Überlegungen zur Struktur von Gesellschaften unterbreiten wir einen Vorschlag, in dem wir Standardisierungen forschungsethischer Kriterien kritisch hinterfragen und stattdessen eine reziproke Ethik der Vulnerabilität einfordern, die die Forschung zu Katastrophen jenseits von Standardisierungen ethisch fundieren kann.In this article we discuss ethical questions of social science disaster research. We assume that disaster research has to confront ethical issues in a special way, since its main field of research is often extreme suffering and vulnerability. Because such studies should also contribute to alleviate this suffering and the vulnerability of the people affected, they have to be more of an applied and less of a theoretical nature. Based on the figural depiction of the heterogeneity of the field, ethical questions of social science disaster research are presented and contrasted with standardized ethical research principles, institutional review boards and guidelines in the US and Germany. In this contribution, we discuss the dual imperative with the informed consent as well as the principle do-no-harm and we critically identify underlying aporias. Based on Judith BUTLER's reflections on ethical violence and fundamental sociological reflections on the structure of societies, we propose taking a critical look at standardizations and call for a reciprocal ethic of vulnerability that can provide a foundation for research on disasters beyond all standardization

    Ethical Symmetry in Participative Research with Children

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    Partizipative Ansätze werden derzeit als Forschungsprogrammatik vielfach erprobt, und in diesem Zusammenhang werden auch die spezifischen forschungsethischen Herausforderungen reflektiert, die sich hieraus ergeben. Für die partizipative Forschung mit Kindern stellen sich besondere ethische Fragen, da hier intergenerationale Sorge- und Machtbeziehungen potenziell mit dem partizipativen Anspruch konfligieren, Kinder als "privilegiertes Erkenntnissubjekt" (BERGOLD 2013, S.1) in den gesamten Forschungsprozess konstitutiv einzubeziehen. Mit Bezug auf die interdisziplinären Childhood Studies diskutieren wir daher im Folgenden, inwiefern es für die partizipative Forschung eines interdependenten und relationalen Akteur_innenbegriffs bedarf, um Forschung mit Kindern partnerschaftlich zu gestalten. Entlang dieses Arguments plädieren wir für das Prinzip einer "ethischen Symmetrie" in der partizipativen Forschung mit Kindern. Anhand der Erfahrungen aus einem laufenden Forschungsprojekt zur alltäglichen Zugehörigkeitsarbeit von Kindern loten wir die forschungspraktischen Implikationen aus, die sich aus unseren forschungsethischen Erwägungen ergeben. Sowohl bei der Entwicklung der Forschungsfrage als auch bei der Etablierung von Forschungsbeziehungen sowie bei der "Performanz" der Forschung mussten wir mit ethischen Ambivalenzen umgehen. Wir skizzieren diese Herausforderungen im Sinne einer "praktischen Ethik" und zeigen die Möglichkeitsspielräume sowie Dilemmata auf, die sich aus einem partizipativen Forschungsansatz mit Kindern angesichts der generationalen Differenz ergeben.Participatory approaches are currently used in qualitative research accompanied by reflections on the specific challenges to research ethics that emerge from these approaches. In the special case of participatory research with children, special ethical difficulties emerge due to intergenerational care and power relations that potentially conflict with the intent to involve children as "privileged subjects of knowledge" (BERGOLD, 2013, p.1, our translation) throughout the research process. In reference to the interdisciplinary field of childhood studies we discuss in how far participative research requires an interdependent and relational concept of actors to conduct research with children in a cooperative manner. In this context, we argue for a principle of "ethical symmetry." Based on experiences from our ongoing research to the mundane work of belongingness that children accomplish, we discuss the practical implications that arise from the ethical principles outlined. We had to address ethical ambivalences when exploring the research question, establishing relations with the children, and while "performing" the research. These challenges are presented in the sense of a practical ethics. We describe possibilities and dilemmas arising in participatory research with children in the face of generational differences

    Research Ethics in Biographical Research: Challenges in the Field of Political Participation

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    In diesem Beitrag befasse ich mich mit ethischen Herausforderungen der Biografieforschung am Beispiel eigener Erfahrungen im Rahmen einer Studie im Feld der politischen Partizipation. Im ersten Teil diskutiere ich grundsätzliche ethische Fragen der Biografieforschung, die mit der Erhebung und Auswertung von biografisch-narrativen Interviews einhergehen. Im zweiten Teil des Beitrages werden exemplarisch forschungsethische Aspekte und Probleme skizziert, die im Verlauf der Feldforschung aufgetreten sind und die Prämissen einer rekonstruktiv vorgehenden Biografieforschung herausfordern. Dazu gehören die informierte Einwilligung als dialogischer Prozess sowie die Anonymisierung und Rückmeldung von biografischen Daten in einem hochsensiblen Feld. Abschließend gehe ich der Frage nach, welche Möglichkeiten und Grenzen das Format der Forschungswerkstatt für die Reflexion von ethischen Fragen in der Biografieforschung bietet.In this article, I am dealing with ethical challenges in biographical research drawing on my research experiences in the context of a study in the field of political participation. In the first part, I discuss general ethical questions in biographical research related to the collection and the analysis of biographical narrative interviews. In the second part, I sketch specific ethical aspects and problems that arose from the research process and that challenge the premises of reconstructive biographical analysis. Among these are informed consent as a dialogical process, the anonymization of biographical data, and the reporting back of biographical data in a highly sensible field. I conclude by discussing the possibilities and limits of the research workshop setting for the reflection of ethical questions in biographical research

    Participatory Organization Research in the Context of the Police: Ethical Research with Vulnerable Groups Using the Example of Detention Centers

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    In diesem Artikel reflektieren wir ethische Implikationen eines partizipativen Sicherheitsforschungsprojekts zu Polizeianhaltezentren in Österreich, also zu jenen Haftanstalten, die im Gegensatz zur Justizhaft von Polizist/inn/en geleitet werden. In diesem Projekt arbeiteten wir mit sogenannten "Schubhäftlingen" zusammen, das sind Asylwerber/innen mit negativem Asylbescheid, die im Zuge einer bevorstehenden Abschiebung in Polizeianhaltezentren inhaftiert sind. Schubhäftlinge erlebten wir in ihrer spezifischen Situation als besonders vulnerabel. Gleichzeitig forschten wir mit der Partnerin Polizei, die als die Haft umsetzende Organisation in der Beziehung zu den Häftlingen machtvoll ist. Die partizipative Forschung mit zwei Partner/inne/n in derartiger Machtungleichheit wirft ethische Fragen auf: So stellte sich etwa die Frage nach der Möglichkeit, "frei" an der Forschung teilzunehmen angesichts bestehender Abhängigkeitsverhältnisse in Haft. Ebenso reflektieren wir, wie eine ermächtigende partizipative Forschung in dieser Konstellation gelingen kann. Unser Lösungsvorschlag bezieht sich auf das Forschungsdesign und beinhaltet das Verfahren einer vignettenbasierten Fokusgruppe.In this article, we reflect on the ethical implications of a participatory security research project that focuses on police detention centers in Austria, that is, prisons run by police instead of the judiciary. In this project, we work together, on the one hand, with detainees to be deported—who are vulnerable in their specific situation. The detainees are asylum seekers with a negative asylum decision awaiting their deportation. On the other hand, we partner with the police, a powerful agent with respect to the detainees because of its institutional task of enacting detainment. Participatory research including two partners with such power differences raises ethical issues. For example, there is the question whether it is even possible to make a "free decision" to participate in the research given the existing dependency relation of the custody. We also reflect on how the empowerment of a vulnerable group can succeed in such a constellation. Our solution relates to the research design and includes the method of a vignette-based focus group

    Estudios de caso y la falsificación Popperiana: una nota de investigación sobre el artículo de Flyvbjerg titulado "Cinco malentendidos acerca de la investigación mediante los estudios de caso"

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    In diesem Beitrag behandeln wir methodologische Fragen, die die Nutzung von Befunden aus qualitativen Einzelfallstudien betreffen. Üblicherweise hat dieses Design zum Ziel, sozial konstruierte subjektive Deutungen verstehbar zu machen, wir sehen jedoch zusätzliche Potenziale: Nach POPPER basiert wissenschaftliche Forschung auf Theorien, und ihre Ergebnisse sind fehlbar. Sie können aber einer kritischen intersubjektiven Prüfung unterworfen und ggf. falsifiziert werden.Hiervon ausgehend greifen wir eine spezifische Idee von Bent FLYVBJERG (2006) auf, der richtigerweise behauptet hat, dass POPPERs Logik folgend eine Proposition durch Evidenz aus einer Einzelfallstudie falsifiziert werden kann. Allerdings kann eine wissenschaftliche Proposition durch eine einzelne Beobachtung (wie eine Einzelfallstudie) nur dann logisch falsifiziert werden, wenn sie so formuliert ist, dass sie prinzipiell genügt, d.h. als eine universelle deterministische Theorie. Vor diesem Hintergrund geht es uns darum, Aufmerksamkeit auf die wichtige Rolle zu lenken, die Einzelfallstudien für die Entwicklung wissenschaftlichen Wissens im Sinne POPPERs haben können und eine Debatte über dieses Design anzuregen.In this research note we present thoughts on methodological issues relating to the application of findings based on qualitative case studies. We respect the viewpoint that case study research should seek to gain an understanding of the subjective interpretations of phenomena as socially constructed by the various parties. POPPER's approach to science acknowledges that all research findings are fallible and based on theory dependant perspectives, but proposes that there is scope for a critical and objective procedure that facilitates the intersubjective testing (and possible falsification) of these findings.We develop a specific point made by Bent FLYVBJERG (2006) who correctly suggested that, according to Popperian logic, a proposition may be falsified by the evidence found in a case study. However, it should also be specified that for a scientific proposition to be logically falsifiable by a single observation (such as a case study), it must be in the form of a claim that it will apply in all cases, i.e., a universal-deterministic theory. Our intention is to raise awareness of the important role of qualitative case studies for the advancement of scientific knowledge (in a Popperian sense). In this way, we hope to make a contribution to an inclusive debate on case study research methodology.Esta nota de investigación presenta nuevas ideas acerca de importantes aspectos metodológicos relacionados con la aplicación de los resultados obtenidos por medio de "estudios de caso". Los autores respetamos el punto de vista que afirma que los estudios de caso deben ser utilizados para tener un mejor entendimiento de las interpretaciones subjetivas de fenómenos que son socialmente construidos por los diversos actores involucrados. El enfoque sobre la ciencia propuesto por Karl POPPER reconoce que los resultados de todas las investigaciones son falibles y teórico-dependientes. Sin embargo, POPPER también comenta que es posible proponer procedimientos críticos y objetivos que faciliten el poner a prueba intersubjetivamente (y posiblemente, falsificar) los resultados de investigaciones científicas.Nuestra artículo amplía un tema especifico planteado por Bent FLYVBJERG (2004, 2006). Él acierta al decir que de acuerdo a la lógica Popperiana, una proposición científica puede ser falsificada con la evidencia encontrada en un solo estudio de caso. Sin embargo, también se debe especificar que una proposición científica puede ser lógicamente falsificada con evidencia única (como la obtenida en un estudio de caso) sólo cuando ésta plantea un fenómeno que ocurre en todos los casos (i.e., cuando la proposición tiene las características de una teoría universal-determinística). Nuestro objetivo es crear conciencia sobre el papel importante que tienen los estudios de caso cualitativos en el avance del conocimiento científico (en el sentido Popperiano). De esta manera, esperamos contribuir a un debate incluyente sobre la metodología de investigación conocida como estudios de caso

    Intimate Uncertainties: A Mother Returns to Poetic Inquiry

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    Poetic Inquiry erlaubt eine Annäherung an die zahlreichen Facetten des Selbst, aus deren Zusammenspiel Verstehen möglich wird. Dennoch sehen wir uns als Forschende, auch wenn wir kreative Untersuchungsmethoden nutzen, immer wieder veranlasst, spezifische Anteile unserer Identität zu ignorieren. Persönliches in unserer Forschung anzuerkennen ist unbequem, einige würden auch sagen: irrelevant. Ich hingegen erachte es als außerordentlich bedeutsam, da es zugleich das Multiple, Fluide, sich Überschneidende und oft auch Widersprüchliche von Subjektivität fassbar macht. Als Wissenschaftler/innen haben die meisten von uns bereits irgendwann um die je eigene Situierung im Forschungsprozess gerungen, anderen steht es noch bevor. Auch wenn die Kämpfe, die wir dann mit uns führen, unterschiedlich sein mögen, ist ihnen ein gewisses Unbehagen gemeinsam. In diesem Beitrag greife ich auf Poetic Inquiry zurück, um das Unbehagen und die Verunsicherung verstehen zu können, die ich erlebte, als ich mich – gerade Mutter geworden – wieder meiner Forschungsarbeit zuwendete. Auf diese Weise bleibt meine eigene Geschichte nicht isoliert, sondern wird Teil eines breiteren Dialogs über Unbehagen, Unsicherheit und die Möglichkeit, sich sowohl als Forscher/in als auch als Person im Forschungsprozess zu situieren.Poetic inquiry offers the opportunity to become intimate with those multiple facets of self that shape our understanding. However, as scholars, even when we engage in creative forms of inquiry, we often find ourselves driven to ignore certain aspects of our identities. To acknowledge the personal within our research is uncomfortable and some have even argued, irrelevant. I believe our stories of the personal are extremely relevant, reflecting a landscape of multiple, fluid, intersecting and often contradictory subjectivities. As scholars, each of us has or will struggle at some point along our journey in relationship to our place within our work of doing research. The struggles may be different, but the discomfort is shared. Across the space of this article I use poetic inquiry to enter into discomfort and uncertainly as I try to make sense of what it means to engage in scholarship as a new mother. Through poetic inquiry my story does not exist in isolation, but instead becomes one of many in the larger dialogue of discomfort, uncertainty, self and possibility across the landscape of doing research and being human

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