Forum Qualitative Sozialforschung (Forum: Qualitative Social Research)
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    Inductive Codebook Development for Content Analysis: Combining Automated and Manual Methods

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    Kernstück jeder Inhaltsanalyse ist ein Kategoriensystem, das häufig induktiv-qualitativ an einer kleinen Stichprobe von Texten entwickelt wird. Methoden des Text Mining ermöglichen es heute, eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Texten effizient, schnell und nachvollziehbar zu explorieren. In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem solche Methoden eingesetzt werden, um induktiv aus einem umfangreichen Textkorpus Kategorien für eine Inhaltsanalyse zu bilden. Diese Methoden werden mit einer qualitativen, manuellen Inhaltsanalyse kombiniert. Die Kombination verschiedener Verfahren besteht darin, dass zunächst mittels Text Mining thematische Oberkategorien aus einem vorliegenden Textkorpus extrahiert, anschließend manuell validiert und in einer qualitativen Inhaltsanalyse um Unterkategorien erweitert wurden. Das Vorgehen wird beispielhaft an einem Codebuch erläutert, welches im Rahmen der Auswertung des "Bürgerdialogs" der Bundesregierung "Gut leben in Deutschland" zum Thema Lebensqualität entwickelt und angewendet wurde.At the core of every content analysis is a codebook of relevant categories, frequently developed qualitatively based on a small sample of texts. Currently text mining methods enable us to explore an almost unlimited number of texts in an efficient, fast, and comprehensible manner. In this article, we suggest a procedure for codebook development using these methods to inductively derive coding categories from a large text corpus for content analysis. These methods are combined with qualitative, manual content analysis. First, we derive thematic main categories from a text corpus via text mining. In a next step, we then manually validate these categories and add sub-categories via qualitative content analysis. The method is exemplified with a codebook that was developed for the analysis of the citizen dialog on the "Quality of Life in Germany" [Gut leben in Deutschland], an open-ended questionnaire initiated by the German government to gather citizens' opinions on important aspects of quality of life

    A Qualitative Synthesis of the Effects of Rising Cost-Sharing Requirements in the United States

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    In diesem Beitrag evaluiere und synthetisiere ich Ergebnisse aus zehn Jahren qualitativer Forschung zu den Effekten steigender Selbstbeteiligungsanforderungen in der Gesundheitsversorgung. Während das Gros an Forschung in diesem Feld quantitativ ausgerichtet war und ist, will ich mit meiner Analyse dazu beitragen, die Perspektiven und Erfahrungen der Patient/innen und der Dienstanbieter/innen nachzuvollziehen. Ein Ergebnis ist, dass steigende Selbstbeteiligungsanforderungen viele Amerikaner/innen veranlassen, auf Gesundheitsdienstleistungen zu verzichten. Dies gilt auch für medizinisch erforderliche Behandlungen für sie selbst und für ihre Familienmitglieder, und zwar auch im Falle von der Mittelklasse zugehörigen Familien, bei denen Angehörige in regulären Arbeitsverhältnissen stehen und versichert sind. Zweitens zeige ich, dass diese Anforderungen zu Konfusion, Sorge, Stress und einer allgemeinen Ängstlichkeit aufseiten der Patient/innen beitragen. Meine Befunde sind komplementär zu denen aus dem RAND Health Insurance Experiment, einer großen experimentellen Studie zu Gesundheitskosten und der Nutzung von Gesundheitsdienstleistungen, die von 1974 bis 1982 durchgeführt wurde, um die Effekte von Krankheitsfolgekosten nachvollziehen zu können. Diese Befunde sind kritisch, weil aufseiten einiger politischer Entscheidungsträger/innen eine weitere Steigerung der Selbstbeteiligung unterstützt wird. Ich diskutiere auch Grenzen und mögliche Folgerichtungen solcher Untersuchungsansätze.In this review, I evaluate and synthesize thematic findings from the past decade of qualitative research on the effects of high and increasing cost-sharing requirements on health care utilization from patient and provider perspectives. Whereas most of the literature on cost-sharing and health services utilization behavior has been quantitative in approach, this synthesis helps us examine patient and provider perceptions and the lived experiences associated with high and increasing health insurance cost-sharing requirements. First, I find that high and increasing cost-sharing requirements lead American patients to forgo a range of health care services, even medically-necessary treatment for themselves and their family members, and even among employed and middle-class American families who have insurance coverage. Second, I demonstrate that high cost-sharing expenses beget intense patient confusion, fear, stress, and anxiety. These findings complement results from the RAND Health Insurance Experiment, a large experimental study of health care costs and utilization conducted from 1971 to 1986, to improve our understanding of the effects of high cost-sharing requirements on patient health care utilization in the modern context. This is critical because some policymakers continue to espouse higher patient cost-sharing requirements. Limitations and future directions for research are discussed

    Mastering Treatment for Sleep Apnoea: The Grounded Theory of Bargaining and Balancing Life With Continuous Positive Airway Pressure (CPAP), in the Context of Decisional Conflict and Change Theories

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    Im Fall von Schlafapnoe kann das Umgehen mit Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) für Patient/innen herausfordernd sein. Da hierzu wenig Forschung erfolgt ist, haben wir die konstruktivistische Grounded-Theory-Methodologie genutzt, um die Erfahrungen aus der Perspektive der Patient/innen zu explorieren. Sechzehn Erwachsene wurden in einem neuseeländischen Gesundheitszentrum für teilstrukturierte Interviews rekrutiert. Die Daten wurden analysiert, bis eine theoretische Sättigung erreicht war.In diesem Beitrag stellen wir unsere Grounded Theory des Aushandelns und Balancierens von CPAP-Beatmung vor, mit deren Hilfe wir erklären, welche individuellen Entscheidungen bei dem Umgang und der Nutzung von CPAP getroffen werden. Um die erklärende Kraft der Theorie zu situieren und zu stützen, diskutieren wir unsere Ergebnisse im Kontext von Entscheidungskonflikt- und Veränderungstheorien. So kann veranschaulicht werden,  welche unterschiedlichen Phasen Patient/innen durchlaufen in ihrer Bereitschaft, sich mit  CPAP zu befassen bzw. Entscheidungen für einen effektiven Einsatz in ihrer häuslichen Umgebung zu treffen.Mittels unserer Studie werden wichtige Nutzungsinformationen für die Optimierung von CPAP-bezogenen Interventionen verfügbar. Die Anerkennung individuell vernünftigen Gesundheitshandelns und die Bereitstellung klinischer Settings, die den Prozess des aktiven Aushandelns und Balancierens unterstützen, können die Akzeptanz von CPAP und potenziell auch anderer Langzeittherapien verbessern.Continuous positive airway pressure (CPAP) treatment for sleep apnoea can be challenging for patients to master. Given limited evidence on this topic, we used constructionist grounded theory methodology to explore experiences of living with CPAP from participants' perspectives. Adults (n=16) were recruited through a main-center respiratory service in New Zealand and participated in semi-structured interviews. Data were analyzed until theoretical saturation was achieved.In this article, we present the newly constructed grounded theory of bargaining and balancing life with CPAP, which explains how participants made a series of personal decisions about whether to use and how to master CPAP. To situate, support and provide explanatory power the new theory is discussed in the context of change and decision theories to illustrate the varying phases of readiness experienced by persons preparing to engage with CPAP and the decision-making process required for effective management of CPAP at home.This study provides valuable CPAP-user centered information for the development of interventions to optimize CPAP use. Acknowledging individuals' abilities to make reasoned healthcare decisions and providing clinical environments that support the active process of bargaining and balancing may increase uptake of CPAP, and potentially other long-term therapies

    Tracing the Growth of a Community of Practice Centered on Holistic Project-Based Learning in Communication at an Engineering University in the United Arab Emirates: Insights From a Socially-Situated Teacher Cognition Perspective

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    Ein holistischer, projekt-basierter Ansatz kann nützlich sein, um die Entwicklung von Teamarbeit, kritischem Denken, Kommunikation und Forschungsfertigkeiten für Studierende der Ingenieurwissenschaft in internationalen Kontexten zu fördern, deren Lingua franca Englisch ist. Leider bleibt diese Option in vielen Fällen ungenutzt. In unserer qualitativen Fallstudie haben wir deshalb auf eine Community of Practice einer ingenieurwissenschaftlichen Universität im Mittleren Osten zurückgegriffen, in der projekt-basiertes Lernen zum Einsatz kommt. Rückgreifend auf Konzepte aus der kulturhistorischen Tätigkeitstheorie haben wir uns um ein tieferes Verständnis der Art und Weise bemüht, wie diese Community sich entwickelt hat und weiterhin aufrechterhalten wird. Aus einer Kognitionsforschungsperspektive auf sozial-situiertes Lehren/Lernen haben wir Erfahrungen, Überzeugungen und Praktiken der Fakultätsmitglieder mit Blick auf projekt-basiertes Lernen untersucht. Unser Beitrag soll anderen Wissenschaftler/innen helfen, ähnliche Projekte in anderen Kontexten zu initiieren oder zu erforschen.A holistic project-based learning approach can be used to support the development of teamwork, critical thinking, communication and research skills in undergraduate engineers in international contexts where English is a lingua franca. However, in many contexts, this approach might remain an under-exploited option. Our qualitative case study focused on one community of practice within the communication department of an engineering university in the Middle East that appears to have embraced project-based learning. Drawing on cultural-historical activity theory, we concentrated on gaining a deeper understanding of how this community of practice has developed and been sustained. From a socially-situated language teacher cognition research perspective, we analyzed experiences, beliefs and practices of communication department faculty regarding project-based learning. Our rich, descriptive account may be of interest to academics interested in encouraging project-based learning elsewhere

    A Qualitative Research Method to Explore Meaning-Making Processes in Cultural Psychology

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    In diesem Beitrag führen wir die "Developmentally Oriented Thematic Analysis" (DOTA) ein, ein Verfahren zur prozessorientierten intra- und interindividuellen Analyse im Rahmen von Fallstudien. Wir skizzieren hierzu zunächst die wesentlichen methodologischen Überlegungen, die uns bei der Konzeption dieses Ansatzes zur Untersuchung mehrschichtiger affektiver Prozesse, der auf erfahrungsbasierte  und existenzielle Schichten der Sinngebung zielt, geleitet haben. Zur Veranschaulichung nutzen wir Tagebucheinträge von Kursteilnehmer/innen an einer norwegischen Universität, die wir gebeten hatten, mittels dieser Einträge ihre Kurserfahrungen u.a. mit einer Schweigezeit an jedem Morgen zu reflektieren. Die prozessorientierten Erzählungen verdeutlichen die koexistierenden Richtungen höherer psychologischer Funktionen und den Grad der (Nicht-) Differenzierung der jeweils involvierten affektiven Prozesse. Gerade der Fokus auf Schweigephänomene war besonders hilfreich für einen besseren Einblick in die verschiedenen affektiven Schichten durch den über sie erkennbaren Kontrast und ihre Bedeutung für Aufmerksamkeitsveränderungen.In this article, we introduce developmentally oriented thematic analysis (DOTA) as a possibility to study the process-oriented aspects of qualitative data analysis when undertaking the intra- and inter-individual analysis of case studies. We describe the main methodological considerations of this approach as a method to study the multi-layered nature of affective processes, which can recall both experiential and existential layers of meaning-making. We do so by analyzing the diary entries of study participants who attended a course taught at a Norwegian university and who used journals to reflect upon their experiences in class, such as the "silent time" they embraced each morning. Process-oriented narratives give account of the coexistent directionalities of higher psychological functions, and the degrees of differentiation or undifferentiation of the affective processes involved in them. One aspect that facilitated such amplification of the multiple layers of affective processes was the focus on silence-phenomena, due to the contrast they induce, and the way in which they promote attentional shifts

    Separating "Fact" from Fiction: Strategies to Improve Rigour in Historical Research

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    Seit den 1980er Jahren werden in vielen Bereichen qualitativer Forschung LINCOLN und GUBAs (1985) Kriterien (credibility, confirmability, dependability und transferability) zur Gütesicherung der Ergebnisse aus sozialwissenschaftlichen Studien akzeptiert. Historische Forschung ist ein Bereich qualitativer Forschung, in dem dies nicht der Fall ist. Obwohl die meisten Geschichtswissenschaftler/innen anerkennen, dass Methoden in einer Weise genutzt werden sollten, dass die Ergebnisse ihrer Forschung verlässlich sind, gibt es einige Ambiguität in Bezug auf die Frage, wie Güte in der historischen Forschung veranschaulicht werden kann. Viele beschränken sich auf Stückwerk wie z.B. Quellenkritik, es fehlt zumeist ein systematischer Ansatz. Damit bleibt für Rezipient/innen der Forschungsergebnisse oft unklar, in welcher Weise Methoden genutzt und Entscheidungen im Forschungsprozess getroffen wurden. Auch führen solche fragmentierten Ansätze prinzipieller dazu, dass die Legitimation historischer Forschungsmethoden infrage gestellt wird. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns zunächst mit den Herausforderungen, denen sich historische Forschung im Sinne der Gütesicherung stellen muss. Danach geben wir praktische Verfahrenshinweise, die bei der Nutzung historischer Methoden einbezogen werden können, um diesen Herausforderungen produktiv zu begegnen mit dem Ziel, transparentere historische Narrative zu generieren.Since the 1980s, many fields of qualitative research have adopted LINCOLN and GUBA's (1985) four criteria for determining rigour (credibility, confirmability, dependability and transferability) to evaluate the quality of research outputs. Historical research is one field of qualitative inquiry where this is not the case. While most historical researchers recognise the need to be rigorous in their methods in order to improve the trustworthiness of their results, ambiguity exists about how rigour is demonstrated in historical research. As a result, strategies to establish rigour remain focused on piecemeal activities (e.g., source criticism) rather than adopting a whole-of-study approach. Using a piecemeal approach makes it difficult for others to understand the researcher's rationale for the methods used and decisions made during the research process. Fragmenting approaches to rigour may contribute to questioning of the legitimacy of historical methods. In this article, we provide a critique of the challenges to achieving rigour that currently exist in historical research. We then offer practical strategies that can be incorporated into historical methods to address these challenges with the aim of producing a more transparent historical narrative

    The Poor and Embarrassing Cousin to the Gentrified Quantitative Academics: What Determines the Sample Size in Qualitative Interview-Based Organization Studies?

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    Für Forschende ist es essenziell wichtig, die eigenen Praktiken zu reflektieren und das Einhalten wissenschaftlicher Standards kritisch zu beurteilen. In diesem Beitrag unterziehen wir den Status qualitativer Forschung und genauer Trends mit Blick auf Stichprobengrößen in der Organisationswissenschaft einer kritischen Prüfung. Organisationsforscher/innen, die zu Studien veröffentlichen, in denen qualitative Interviews zum Einsatz kamen, sind kontinuierlich mit der Frage konfrontiert, welche Zahl an Interviews ausreichend ist. Um Trends hierzu einschätzen zu können, haben wir Veröffentlichungen zu 855 Interview-basierten Studien über elf Jahre gesichtet. Dabei wurde deutlich, dass die Zahl der geführten Interviews über die Jahre relativ hoch zu sein scheint: Insgesamt wurden in 7% unseres Samples über 100 Interviews, in 34% über 50 Interviews und in 62% über 30 Interviews geführt. Zugleich geht die Erhöhung der Zahl an Interviews mit einem Rückgang homogener Stichproben einher. In unserem Beitrag diskutieren wir mögliche Gründe für diese aktuelle Problemlage.It is essential for scholars to reflect on their research practices and critically assess scientific rigor. In the current article, we aim to critically review the state of qualitative research in organization studies by focusing on trends in sample sizes. Organizational scholars presenting qualitative, interview-based manuscripts tend to face the ongoing challenge of how many interviews are enough. The research reported in this article, covering 11 years and investigating 855 interview-based studies, provides empirical evidence that, across the years, the number of interviews seems to be rather high. The total sample included studies with more than 100 interviews (7% of the sample), more than 50 interviews (34%) and studies with more than 30 interviews (62%). Furthermore, when studies start to increase in sample size, they often do so at the expense of homogeneity across respondents. We conclude by giving some possible explanations for why we are facing such a situation today

    Recovering the "Individual" for Qualitative Research: An Idiographic Approach

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    Eine detaillierte Untersuchung individueller Erfahrung ist im derzeitigen intellektuellen Klima qualitativer Forschung zurückgetreten gegenüber dem Ansinnen, Erfahrung auf einer kollektiven bzw. verallgemeinerbaren Ebene zu verstehen. Wenn das Ziel von Erkenntnis allerdings auf allgemeine Charakteristika beschränkt wird, geht das, was individuell einzigartig ist, in diesen Aggregationen verloren. Wir vertreten demgegenüber die Ansicht, dass derartige Restriktionen nicht ausreichen, um schlüssig zu einer Theorie (zur Erforschung) menschlicher Erfahrung zu kommen, die hinreichend anspruchsvoll für eine qualitative Forschungspraxis wäre.   Deshalb schlagen wir eine strikt idiografische Annäherung und die Wiederentdeckung des Individuums und dessen Inklusion vor, d.h. die Zuwendung qualitativer Forschungspraxis zu den Charakteristiken eines Phänomens, wie sie von einer einzelnen Person erlebt werden. Hierzu sind hermeneutische und phänomenologische Ansätze unverzichtbar, und im Besonderen halten wir die zentralen Überlegungen KELLYs und seine Theorie der persönlichen Konstrukte für einen fruchtbaren Ausgangspunkt, um einen solchen Perspektivwechsel in der qualitativen Forschung voranzutreiben.As detailed examination of the experience of the individual, the Self or the I is overtaken in the intellectual climate of qualitative research by an aim to understand human experience on a collective or transferable level, the claim made by qualitative researchers to providing genuine understanding of the "what is it like" characteristics of being human arguably becomes shaky. If the wellspring from which we draw our understanding is limited to understandings that researchers recognize as general, then the unique and deeper characteristics of individual experience may be buried within the aggregate. We contend that any such restricted approach cannot begin by itself to cogently inform a theory of or a theory for examining human experience that is sufficiently sophisticated for qualitative research practice. Consequently, we propose a recovery and inclusion, into qualitative research frameworks, of a strongly idiographic consideration of the "what is it like" characteristics of phenomena, as experienced by the individual person. Recommending thereby a recovery of hermeneutic and phenomenological modes of thought, in this article, we suggest that the central ideas of KELLY's personal construct psychology involve fertile ground for guiding such a shift in qualitative research

    Applying Participatory Health Research Elements in Rural End-of-Life Research: Reflections on Conducting In-Depth Interviews With Participants on Sensitive Topics

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    Gegenstand des Forschungsprojekts "Living Loving Dying" war es, die Versorgung am Lebensende und die Trauerbewältigung für Sterbende und ihre Angehörigen in ländlichen Regionen zu verbessern. Teilnehmende waren Personen, die Sterbende begleitet hatten und in Gebieten mit geringer Einwohner*innenzahl und in relativer geografischer Isolation lebten. Die Datenerhebung zu derart sensitiven Themen mit Menschen, die immer noch von Tod und Trauer betroffen waren, erforderte die Nutzung entsprechen sensitiver Methoden. Wichtig ist auch, dass diese Menschen sicher sein können, dass ihre Stimme gehört wird und dass sie zu positiven Veränderungen für andere beitragen können. Vor diesem Hintergrund haben wir sie gebeten, als Community-Partner*innen an der Studie teilzunehmen, für die wir ein deskriptives qualitatives Design gewählt und partizipative Elemente in die Datenerhebung mittels teilstrukturierter Interviews einbezogen haben. Dabei war die nicht-hierarchische Beziehung zwischen uns Forschenden und den Partner*innen von herausragender Bedeutung gerade angesichts dieser vulnerablen Gruppe. In dem Beitrag reflektieren wird die pragmatischen und ethischen Erwägungen des Methodeneinsatzes für die ländliche Lebensende-Forschung.The "Living Loving Dying" research project aimed to improve end of life and bereavement care for people caring and dying in rural areas. The data were provided by people who had experienced caring for someone until his/her death, while living in an area of low population and geographical isolation. Undertaking data collection on such a sensitive topic, from people still vulnerable from the impacts of death and grief, requires the use of particularly sensitive research methods. It is also important that participants feel their voices are heard and that they are contributing to positive change for others. In view of this we positioned people to participate as community-partners and utilized a descriptive qualitative design with participatory elements in the data collection method of in-depth, semi structured interviewing. The non-hierarchical relationship between researchers and community-partners were key influences for using participatory elements in this research with a vulnerable population. In this article we reflect on the pragmatic and ethical considerations that the application of this method has for rural end-of-life research

    Becoming Able to Work Together as a Central Challenge for a Successful Joint Practice—Experiences From a Qualitative Content Analysis Interpretation Group and Suggestions for Arranging Interpretation Group Sessions

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    In diesem Beitrag berichten wir von Erfahrungen aus einer qualitativ inhaltsanalytischen Forschungswerkstatt und der Herausforderung, als Gruppe eine gemeinsame Praxis zu entwickeln und arbeitsfähig zu werden. Ausgehend von Ausführungen zu Anspruch und Konzeption des Formats Forschungswerkstatt werden die mit der Praxis der Forschungswerkstatt verbundenen Problemstellungen dargestellt. Daran anknüpfend wird ein hochschuldidaktischer Vorschlag für die Planung und Reflexion von Forschungswerkstattsitzungen präsentiert, der als Konsequenz der zuvor berichteten Erfahrungen entwickelt wurde.In this article we report on experiences from a qualitative content analysis interpretation group. Based on the claims and conceptions of "interpretation group" the challenges of developing a common practice and the capacity to work together as a group are described. Following this, we propose a guideline for the planning of and reflection on interpretation group sessions, which was developed as a consequence of the reported experiences

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