Forum Qualitative Sozialforschung (Forum: Qualitative Social Research)
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    Primary School Children's Perspectives on Healthy Sleep: A Participatory Pilot Study With Photovoice

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    Gesunder Schlaf ist ein relevanter Faktor für die physische und psychische Entwicklung von Kindern. In bisherigen Studien wurde in der Regel eine pathogenetische Betrachtungsweise von gestörtem oder insuffizientem Schlaf fokussiert. Bevölkerungsbezogene Interventionen, die insgesamt noch selten sind und eher auf einem edukativen Ansatz basieren, scheinen wenig wirkungsvoll. Zur Entwicklung nachhaltiger und effektiver Interventionen der Gesundheitsförderung ist es bedeutsam, Einflussfaktoren zu kennen und diese gemeinsam mit den Adressat:innen zu erarbeiten. Partizipative Gesundheitsforschung mit Kindern ist nach wie vor selten und weist methodische und ethische Fragen auf. Als vielversprechender Ansatz wird Photovoice im Kontext qualitativer Forschung mit Kindern diskutiert. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer Pilotstudie zu Einflussfaktoren auf gesunden Schlaf aus der Perspektive von Grundschulkindern dargestellt. Zudem wird die partizipative Erarbeitung der Ergebnisse in Bezug auf das methodische Vorgehen mit Photovoice reflektiert.Getting sufficient sleep is critical for the physical and psychological development of children. In previous studies, the focus has been on pathogenetic approaches to disturbed or insufficient sleep. Population-based interventions, which are still rare and mostly based on an educational perspective, do not appear to have lasting effects. In order to develop sustainable and effective health promotion interventions, it is thus important to explore the influencing factors and to develop these together with children. Participatory health research with children is still rare and has methodological and ethical issues. Photovoice in the context of qualitative research with children has been discussed as a promising approach. In this article, results of a pilot study on determinants influencing healthy sleep from the perspective of primary school children are presented. In addition, the participatory development of the results is reflected in relation to the methodological proceedings with photovoice

    Addressing Pragmatic Contexts, Multiple Modalities, and Cultural Archives in Metaphor Analysis: The Example of Organ Donation

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    Im vorliegenden Artikel wird der Kern der Metapherndefinition der kognitiven Linguistik adressiert: die Übertragung von Bedeutung von einem Quellbereich auf einen Zielbereich. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Identifikation, Diskussion und methodischen Erweiterung des Verständnisses von metaphorischen Quellbereichen und damit eine weitere Ausdifferenzierung der Möglichkeiten der Metaphernanalyse als sozialwissenschaftlicher Methode. Hierzu werden am Beispiel der Organspende drei empirische Fälle vorgestellt, in denen die Frage nach dem jeweiligen Quellbereich auf der wortsemantischen Ebene nicht ohne Weiteres zu beantworten ist und die daher eine weitergehende methodische Diskussion erlauben. In der Analyse der drei Fälle wird vorgeführt, wie sich die Identifikation des Quellbereichs systematisch in Fragen nach den pragmatischen Kontexten, der Modalität der jeweiligen Repräsentation sowie der kulturellen Archive, aus denen sich Vorstellungen von Organspende schöpfen, übersetzen lässt. Durch eine solche Erkundung von Grenzbereichen der Methode können zunächst scheinbar metaphorisch unverdächtige Elemente der Kommunikation über Organspende überhaupt erst als Metaphern erkannt werden. Auf dieser Grundlage ergibt sich nicht nur ein Einblick in die vielschichtige Metaphorik der Organspende, sondern es zeigt sich das Potenzial des methodischen Instrumentariums der Metaphernanalyse als multimodale und kontextualisierende Methode.In this article I address the essence of the cognitive linguistics definition of metaphor: the transfer of meaning from a source domain to a target domain. In particular, the question of identifying, discussing, and methodologically expanding the understanding of metaphorical source domains becomes virulent, which allows for further differentiation of the potential of metaphor analysis as a method of qualitative social research. For this purpose, I present three empirical cases from the field of organ donation, which do not allow for a straightforward answer to the question of the respective source domain on the word-semantic level and therefore allow for a more in-depth methodological discussion. In the analysis of the three cases, I show how the identification of the source domain can be systematically translated into questions about the pragmatic contexts, the modality of the respective representation, and the cultural archives from which conceptions of organ donation are drawn. Through such an exploration, seemingly metaphorically unsuspicious elements of communication about organ donation can be identified as metaphors after all. On this basis, we not only gain insight into the multi-layered metaphorics of organ donation, but the potential of the methodological toolkit of metaphor analysis as a multimodal and contextualizing method also becomes apparent

    Collaborative Ethnography With Social Movements: Key Dimensions and Challenges

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    In diesem Artikel untersuche ich die kollaborative Ethnografie als Mittel, um in der Forschung zu sozialen Bewegungen eine Brücke zwischen Theorie und Praxis, Wissen und Handeln zu schlagen und Wissen zu produzieren, das sowohl für die akademische als auch für die nichtakademische Öffentlichkeit relevant und nützlich ist. Zu diesem Zweck werde ich eine Gruppe von miteinander verbundenen Dimensionen und Herausforderungen vorstellen, die die Praxis der Forschungszusammenarbeit mit sozialen Bewegungen prägen: ein situiertes, handwerkliches und experimentelles Ethos in Bezug auf Methoden und Ergebnisse; Elemente geteilter Autorität, Mitentscheidung, Mitanalyse und Ko-Theoretisierung in der Feldforschung; die dezentrierte Rolle von Wissenschaftler*innen; die Spannung zwischen akademischer und außerakademischer Relevanz; die Verbindung zwischen Vertrauen, Zugang und Zusammenarbeit; epistemische und methodologische Fragen des Schreibens und der Repräsentation; die Bedeutung von Zeit für das Weben und die Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit; und die Art und Weise, wie sich die beteiligten Akteur*innen zu Wissenspraktiken und Theorieproduktion verhalten. Mit diesen acht Dimensionen veranschauliche ich, wie ethnografische Zusammenarbeit in konkreten Forschungsprojekten stattfindet (oder scheitert) und hebe Elemente hervor, die die Koproduktion von Wissen mit unseren Mitforscher*innen erleichtern oder behindern.In this article, I explore collaborative ethnography as a means to bridge theory and practice, knowledge and action, in social movement research, and to produce knowledge that is relevant and useful both inside and outside academia. For this purpose, I will present a group of interconnected dimensions and challenges that shape the practice of research collaboration with social movements: a situated, artisanal and experimental ethos regarding method and outcomes; elements of shared authority, co-decision, co-analysis, and co-theorization in fieldwork; the decentered role of scholars; the tension between academic and extra-academic relevance; the link between trust, access, and collaboration; epistemic and methodological questions of writing and representation; the significance of time for weaving and sustaining collaboration; and the ways in which the actors involved relate to knowledge-practices and theory production. These eight dimensions illustrate how ethnographic collaboration takes place (or fails to materialize) in actual research projects, highlighting elements that will facilitate or hinder the co-production of knowledge with our co-researchers

    Biographical Reconstructive Network Analysis (BRNA): A Life Historical Approach in Social Network Analysis of Older Migrants in Australia

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    Während qualitative Ansätze in der sozialen Netzwerkanalyse florieren, sind Forschungsprozesse und insbesondere die Datenanalyse zumeist von einem strukturalen netzwerkanalytischen Paradigma geprägt. Zudem existieren unzureichend qualitativ-interpretative Ansätze zur Untersuchung sozialer Netzwerkdaten. Um diese Forschungslücke zu schließen, entwerfen und explizieren wir ein qualitatives Analyseverfahren, das auf dem Cultural Turn der sozialen Netzwerkanalyse aufbaut und sowohl subjektive Deutungsmuster als auch historisch/prozessuale Konfigurationen erfassen soll. Wir formulieren eine biografische netzwerkanalytische Perspektive, in der wir die Entwicklung eines sozialen Netzwerkes in der Lebensgeschichte analysieren. Am Beispiel einer Fallstudie aus einem Forschungsprojekt zu transnationalen sozialen Unterstützungsnetzwerken älterer Migrant*innen in Perth explizieren wir das Verfahren der biografisch rekonstruktiven Netzwerkanalyse (BRNA). BRNA ist ein kooperativ entwickeltes analytisches Verfahren der Erhebung und der Auswertung sozialer Netzwerkdaten. Bei der BRNA-Datenerhebung werden das narrativ-biografische Interview und ego-zentrische Netzwerkkarten trianguliert. Bei der Datenanalyse folgen wir biografisch-rekonstruktiven Forschungsprinzipien und Verfahren, um die Dynamiken sozialer Netzwerke in der Lebensgeschichte zu rekonstruieren und nachzuvollziehen.While qualitative approaches in social network analysis have been flourishing, the research processes, especially data analysis, are still often informed by the structural network analysis paradigm. Furthermore, there is a lack of analytical approaches and systematic discussion on possible ways to analyze network data collected in the qualitative interpretative research paradigm. To close this gap, we propose a methodological approach that builds on the cultural turn in social network analysis that advocates a focus on subjective patterns of interpretation and historical/processual configurations. We formulate a biographical network analytical perspective, analyzing the development of a social network through a person's life history. Based on a case study derived from a research project on transnational support networks of older migrants in Perth, Australia, we aim to explicate the analytical procedure of the biographical reconstructive network analysis (BRNA). BRNA is a collaboratively developed analytical procedure for social network data collection and analysis. During the BRNA data collection, both the biographical-narrative interview and ego-centric network maps are implemented. The BRNA data analysis procedure is informed by biographical reconstructive research principles to fully understand and reconstruct the dynamics of social networks during the life course

    Implications of Feminist Epistemologies for Participatory Research in the Field of Social Inequality: The Role of Recognition for Research Ethics and Epistemologies

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    Partizipative Forschung kann als ergiebiger Forschungsstil im Kontext sozialer Ungleichheit verstanden werden. Wie insbesondere an Debatten aus dem Bereich der feministischen Wissenschaftstheorie deutlich wird, ist der Einbezug Angehöriger marginalisierter Gruppen als Co-Forschende nicht nur forschungsethisch, sondern auch epistemologisch bedeutsam, wirft jedoch auch unterschiedliche Probleme auf, so etwa die Forschungshierarchie und damit verbundene Subjektpositionen. Unter Bezugnahme auf den Begriff der Anerkennung werden die Ansprüche partizipativ Forschender in Zusammenhang mit feministischen Kritikpunkten diskutiert. Anerkennung wird dabei nicht nur als wertschätzende Haltung gefasst, sondern als adressierender, performativer Sprechakt, der mit der Vergabe legitimer Sprecher*innenpositionen einhergeht. Die Überlegungen werden an Reflecting Teams (ANDERSEN 2011 [1991]) veranschaulicht, die im Kontext des Forschungsprojekts "Kooperation für Inklusion in Bildungsübergängen" als partizipative Methode eingeführt wurden. In pointierter Weise zeigen wir auf methodologischer und methodischer Ebene fruchtbare Wechselwirkungen zwischen feministischer Epistemologie und partizipativer Forschung vermittels des Anerkennungsbegriffes auf.Participatory research can be considered a fruitful methodology in the study of social inequality. Feminist epistemologists point out the relevance of participants' involvement in research not only for ethical, but also for epistemic reasons. However, their inclusion as co-researchers comes with several difficulties, such as tacit hierarchies in research contexts due to unequal social positions. We argue that these issues can be described as a matter of recognition. Referring to the theory of recognition, we discuss connections between participatory research and feminist epistemologies. Thereby, recognition can be defined not only as a valuing attitude but also as performative acts of speech that affect the participants' social position. As one result, we introduce the term relational recognition. We transfer our considerations to a methodical level by discussing them in relation to reflecting teams (ANDERSEN, 2011 [1991]), a method which has been adopted to evoke more participation within the research project Kooperation für Inklusion in Bildungsübergängen [Cooperation for Inclusion in Educational Transitions]. In doing so, the interdependencies between participatory research and feminist epistemologies can be shown on both a methodological and methodical tier

    Reclaiming Impact in Qualitative Research

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    Sowohl in der akademischen als auch in der praktischen Literatur wird der Begriff Impact sehr weit gefasst. In Verbindung mit (uni-)direktionalen Beziehungen zwischen Variablen und methodologischen Rahmen, die auf einen positivistischen Ansatz ausgerichtet sind, wird der Begriff jedoch sehr viel enger ausgelegt. Eine solche verengte Konzeptualisierung ist problematisch insbesondere im Zusammenhang mit Initiativen, die interne, individuelle Veränderungen abzielen. Ich schlage daher vor, Impact neu zu konzeptualisieren, um menschliches Handeln anzuerkennen und Wandel ganzheitlicher erforschen zu können. Im Rahmen post-positivistischer qualitativer Forschung sollte der Begriff zurückerobert werden, da qualitative Methoden das Potenzial haben, ein dialogisches Verständnis von Impact und des intersubjektiven Kontextes, durch den Wandel entsteht zu erhellen.In both academic and practitioner literature, the term "impact" is conceptualized broadly. Yet the application of impact is construed much more narrowly, in association with (uni)-directional relationships between variables and methodological frameworks oriented towards a positivist approach. Such a conceptualization is problematic, particularly in the context of initiatives that have a goal of internal, individual transformation. Thus, I suggest reconceptualizing impact to acknowledge human agency and explore change more holistically. I argue for a reclaiming of impact by the post-positivist qualitative research community, given the potential of qualitative methodologies to elucidate dialogic understandings of impact and the intersubjective context through which transformation emerges

    Co-Production of Knowledge and Dialogue: A Reflective Analysis of the Space Between Academic and Lay Co-Researchers in the Early Stages of the Research Process

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    Die partnerschaftliche Koproduktion von Wissen durch akademische und lebensweltliche Forschende ist ein zentrales Merkmal von Participatory Action Research. Erforderlich ist dafür, dass die Beteiligten einen transformativen Dialog führen. Aber wie soll dies in dem spezifischen Setting von Pflegeheimen gelingen? Wir untersuchten diese Frage anhand einer konkreten Interaktion zwischen akademischen und lebensweltlichen Forschenden in einem Action Research-Projekt in einem deutschen Pflegeheim. Unter Bezugnahme auf Paulo FREIRE und Mikhail BAKHTIN entwickelten wir sieben Dialogkriterien, die wir als sensibilisierende Konzepte nutzten. Für eine kritische Datenanalyse verbanden wir drei methodische Ansätze: 1. die analytische Autoethnografie, 2. sequenzielle Analysen im Sinne der objektiven Hermeneutik und 3. eine reflexive Analyse mit Critical Friends. Diese innovative Methodenverbindung ermöglichte uns eine vertiefte und komplexe Interpretation des Datenmaterials. Wir stellen dabei fest, dass alle sieben Dialogkriterien wichtig für die Koproduktion von Wissen waren und daher den Prozess zwischen akademischen und lebensweltlichen Forschenden anleiten sollten.Co-production of knowledge, where academic and lay researchers work as partners, is a central characteristic of participatory action research. It requires the participants to engage in a transformative dialogue. But how can co-production of knowledge function in the care home setting? We addressed this question in a specific interaction between academic and lay researchers in an action research project sited in a nursing home in Germany. Drawing on Paulo FREIRE and Mikhail BAKHTIN, we developed seven dialogue criteria and applied them as sensitizing concepts. In order to further a critical analysis, in our data analysis we combined three methodical approaches: 1. analytical autoethnography, 2. sequential analysis in the tradition of objective hermeneutics, and 3. reflection with critical friends. This innovative triangulation allowed for rich and complex interpretations. We found that all seven dialogue criteria are important to co-production of knowledge and should direct the process between academic and lay researchers

    Making Room for Zoom in Focus Group Methods: Opportunities and Challenges for Novice Researchers (During and Beyond COVID-19)

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    Als die COVID-19-Pandemie über die Welt hereinbrach, waren viele Menschen gezwungen, sich auf online-basierte Routinen einzustellen, darunter auch qualitative Forscher*innen, die nach alternativen Möglichkeiten zur Erhebung aussagekräftiger Daten suchten. Während Fokusgruppen traditionell Face to Face durchgeführt werden, bieten Fortschritte bei Online-Videokonferenzanwendungen neue Methoden zur Datenerhebung, die jedoch bisher nur selten untersucht wurden. In diesem Artikel berichten wir über die Erfahrungen von 12 Doktorand*innen mit der Durchführung von Fokusgruppen unter Verwendung von Zoom im Rahmen eines Kurses zu qualitativen Interviewmethoden. Wir reflektieren Chancen und Herausforderungen, die wir als Moderator*innen und Teilnehmer*innen bei der Nutzung von Zoom erlebten z.B. bei der Vorbereitung oder in Bezug auf Rapport, die Einbindung anderer digitaler Tools und von Internetverbindungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Durchführung von Online-Fokusgruppen unter Verwendung von Zoom insgesamt eine positive Erfahrung war und mit Face-to-Face-Fokusgruppen vergleichbar ist. Möglichkeiten der Teilnehmer*innenrekrutierung, die Sicherheitsmerkmale von Zoom und die Nutzung von Zoom und allgemeiner neuen Technologien sollten auch jenseits der Pandemie weiter erforscht werden.As the COVID-19 pandemic swept through the world, it forced many people to adapt to an online-based routine, including qualitative researchers looking for alternative ways to collect meaningful data. While focus groups are traditionally conducted in-person, advances with online videoconferencing applications present a new method to collect data, however, few studies have explored this. In this article we present 12 doctoral students' experiences with conducting focus groups using the videoconferencing application Zoom during a qualitative methods course on interviewing methods. Through this self-study qualitative analysis, participants reflected on the opportunities and challenges experienced as both moderators and participants using Zoom including: preparation, rapport, incorporating other digital tools, and internet connectivity. In conclusion, doing focus groups online using Zoom was a positive experience overall and comparable to in-person focus groups for collecting qualitative data, despite the introduction of technology. More research on participant recruitment, new technology, Zoom's security features, and Zoom's use outside of a pandemic should be further explored

    From This Side of Pyrenees: An Overview of Autoethnography in Spain

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    In den letzten Jahren hat das Interesse an der Autoethnografie in Spanien zugenommen. Gleichwohl ist deren Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb unserer Grenzen nach wie vor begrenzt. In diesem Artikel habe ich zum ersten Mal autoethnografische Texte spanischer Autor*innen untersucht. Ich stützte mich dabei auf einen traditionellen bibliografischen Review von Texten, die bis zum Jahr 2020 in spanischer und englischer Sprache veröffentlicht wurden. Ich habe die Texte entlang von drei Phasen der Entwicklung der spanischen Autoethnografie geordnet: ihre Entstehung, ihre Verbreitung von der Anthropologie in andere akademische Bereiche und ihre Konsolidierung und Diversifizierung. Für jede Phase gehe ich auf die jeweiligen Inhalte, Disziplinen und die wichtigsten untersuchten Themen ein. Ich konzentriere mich auf Beiträge, in denen die Konzepte und Visionen der Autoethnografie am deutlichsten vermittelt wurden. Abschließend beschreibe ich die Besonderheiten, mit denen spanische Forscher*innen konfrontiert waren, die autoethnografische Methode eingesetzt haben, die Hindernisse, die ihrer Konsolidierung im Wege standen, und die Unsicherheiten, die die Zukunft der Autoethnografie bedrohen könnten.In recent years, we have witnessed a growing interest in autoethnography in Spain. However, the visibility of Spanish autoethnography within and beyond our borders continues to be limited. In this article, I have examined autoethnographic texts written by Spanish authors for the first time. I based this examination on a traditional bibliographic review of texts published in Spanish and English up to 2020. I organized texts according to my proposal for three stages of the development of Spanish autoethnography: its emergence, its dissemination from anthropology to other academic fields, and its consolidation and diversification. In these, I address the description of the content, the disciplinary fields and the main topics researched. I focus on those which most clearly convey their concepts and visions of autoethnography. I conclude with a description of the particularities with which Spanish researchers have used the autoethnographic method, the obstacles to its consolidation and the uncertainties that may threaten its future

    Doing Qualitative Multi-Level Analysis: Theoretical, Methodological, and Practical Considerations

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    Seit einigen Jahren werden qualitative Ansätze in der empirischen Sozialforschung immer mehr ausdifferenziert. Dies ist insbesondere Forschenden ein Anliegen, die das Zusammenspiel unterschiedlicher Ebenen berücksichtigen wollen wie HELSPER, HUMMRICH und KRAMER (2013) mit ihrer qualitativen Mehrebenenanalyse (QM). Nach HELSPER et al. ist dieser Ansatz durch viele offene Fragen gekennzeichnet, konkrete Hinweise auf eine Anwendung in der Forschungspraxis seien kaum vorhanden und die Übertragbarkeit auf andere Felder als das der Schulpädagogik sei noch nicht geklärt. Die Idee zu diesem Artikel ist in einer seit 2019 bestehenden Arbeitsgruppe entstanden, in der wir versuchen, die QM hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit als Ansatz der empirischen Bildungs- und Sozialforschung kritisch weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang haben wir im November 2020 ein Gespräch mit Rolf-Torsten KRAMER, einem der drei Entwickler:innen, geführt. In diesen Beitrag haben wir Auszüge daraus eingearbeitet, um theoretische, methodologische und forschungspraktische Fragen zu erläutern, die sich uns in der bisherigen Beschäftigung mit der QM gestellt haben. Diese Fragen diskutieren wir weiter über Verweise auf einschlägige Literatur und im Rückgriff auf abgeschlossene Forschungsprojekte. Unsere Auseinandersetzung mit der QM verstehen wir als unabgeschlossenen Prozess, in dem wir um Transparenz bemüht und offen für Anschlüsse, Kritik und methodologische Ergänzungen sind.Over the years, qualitative approaches in empirical social research have become more differentiated. This particularly concerns researchers who consider the interaction of different social levels, such as HELSPER, HUMMRICH and KRAMER (2013) with their qualitative multi-level analysis (QM). As they write, the approach is characterized by many open questions. There are little concrete indications of an application in research practice, and the transferability to fields other than school pedagogy has not yet been clarified. The impetus for this article came from a working group we founded in 2019 to further develop QM with regard to its applicability as an approach to empirical educational and social research. In this context, we had a conversation with Rolf-Torsten KRAMER, one of the three QM developers, in November 2020. In this article we incorporate excerpts from that conversation to explain theoretical, methodological, and research-practical questions we have faced dealing with QM. We discuss these questions via references to relevant literature and with recourse to completed research projects. We see our examination of QM as an unfinished process in which we strive for transparency and are open to connections, criticism. and methodological additions

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