MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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    Medial optimization of childhood? An overview of advice media addressed to children

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    Neben Ratgebern für Eltern und Lehrpersonen existieren ebenso Ratgebermedien, die sich an Kinder richten und die diesen zu verschiedenen Themen Ratschläge bezüglich einer Verhaltungsoptimierung darbieten. Da hierzu bislang kaum Forschungsliteratur existiert, stellt der Beitrag eine Untersuchung vor, in der an Kinder in der mittleren Kindheit adressierte mediale Ratgeberangebote auf dem Buchmarkt und im Internet erhoben und mit Blick auf die angebotenen Themen inhaltsanalytisch ausgewertet wurden. Diese zeigen sich heterogen: Auf dem Buchmarkt wird vor allem Rat zu den Themen Aufklärung/Sexualität, Selbstbewusstsein/Selbstbestimmung, Soziales Verhalten/Streit/Konfliktlösung sowie Umwelt/Nachhaltigkeit gegeben. Im Internet hingegen finden sich zum Teil Themen, die auf dem Buchmarkt nicht vorkommen. Von den entsprechenden Themenüberblicken ausgehend wird anhand eines dokumentenanalytisch ausgewerteten Samples zudem eine erste Charakteristik der kommunikativen Elemente medialer Kinderratgeber herausgearbeitet. Hierbei zeigen sich Blogs im Vergleich zu Büchern überraschenderweise weniger vielfältig. Allerdings ist zu vermuten, dass sich digitale Ratgeberangebote in Bezug auf die gewählten Themen näher an der medialen Lebensrealität von Kindern in Deutschland bewegen. Basierend auf diesen ersten Ergebnissen werden Strategien für die künftige Erforschung von Ratgebermedien für Kinder auf der Angebotsseite vorgeschlagen.In addition to advice media for parents and teachers, there are also advice media addressed to children, which offer them advice on various topics to optimise their behaviour. Since there is hardly any research on this topic yet, this article presents a study in which media advice offerings on the book market and on the Internet addressed to children in middle childhood were collected and analysed with regard to the topics. The topics appear to be heterogeneous: On the book market, for example, advice is given primarily on the subjects of education/sexuality, self-confidence/self-determination, social behaviour/contention/conflict resolution and the environment/sustainability. On the Internet, on the other hand, there are sometimes topics which do not occur on the book market, e.g. the so-called school hacks. Based on the corresponding topic overviews, an initial characteristic of the communicative structures of advice media for children will be worked out using a sample examination based on document analysis. In this context, blogs seem to be surprisingly less diverse than books. However, it is to be assumed that digital advice offers are oriented more closely to the media reality of children‘s lives in Germany regarding to the selected topics. Based on these initial results, strategies for future research on advice media for children on the offering side will be presented

    ‘Alexa, Adv(ert)ise us!’: How Smart Speakers and Digital Assistants Challenge Advertising Literacy Amongst Young People

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    Digitale Sprachassistenten erreichen zunehmend auch die Lebenswelt von Kindern. Sie erinnern in ihren Funktionen teilweise an Spielkameraden, Kindermädchen und Hauslehrer. Die Pädagogik hat sich mit diesem neuen Medienphänomen bisher nur marginal auseinandergesetzt. Dabei liegen in der Nutzung von Smart Speakern durch junge Menschen viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Diese werden in diesem Artikel herausgearbeitet und medienpädagogisch eingeordnet. Wir beginnen mit einer Definition von Smart Speakern und digitalen Sprachassistenten, um dann deren Gebrauch anhand von Nutzungsdaten zu beleuchten. Im nächsten Schritt widmen wir uns der Frage, inwieweit diese smarten Technologien in der Lebenswelt von jungen Menschen eine Rolle spielen. Welche Formen von Werbung gibt es dort? Welche Daten sammeln Sprachassistenten? Und: Wie können Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen und Unternehmen für eine kindgerechte, datenschutzkonforme Nutzung smarter Technologien sorgen? Unser Ziel ist es, das Phänomen Smart Speaker und digitale Sprachassistenten ein Stück weiter ins medienpädagogische Visier zu rücken. Der Umgang mit den spezifischen Eigenheiten von Smart Speakern bedarf eines hohen Masses an (kindlicher) Nutzungskompetenz. Wie wir abschliessend aufzeigen werden, ergeben sich aus Sicht der Werbekompetenzförderung weitere pädagogisch gewinnbringende Ansatzpunkte.Digital assistants increasingly infiltrate the world of children. The way they function reminds us somewhat of playmates, nannies and tutors. So far, educators have only marginally dealt with this new media phenomenon, yet the use of smart speakers by young people offers many opportunities as well as challenges. These are elaborated in this article and classified in terms of media education. Firstly, we will address a definition of smart speakers and digital speech assistants, and then examine their use by means of usage data. We will then concentrate on examining the extent to which these smart technologies play a role in the environments of young people. What forms of advertising are there? What data do digital assistants collect? And finally, how can parents, educators and companies ensure that smart technologies are used in a child-friendly manner that complies with data protection regulations? Our aim is to nudge the phenomenon of smart speakers and speech assistants into the media-pedagogical focus. Dealing with the specific characteristics of smart speakers requires a high degree of (child) user competence. As we will show in the conclusion, there are further pedagogically beneficial approaches from the point of view of promoting advertising literacy

    Optimization, Evidence-Based Improvement, Datafication: Systematic Review on the Relation Between Data and School Development in the International Discourse

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    Zahlen, Daten und Algorithmen optimieren Lehren und Lernen zunehmend. In der Schule werden sie u. a. genutzt, um Gestaltungs- und Steuerungsanforderungen an Schulentwicklungsprozessen zu unterstützen. Dabei kommt ein kritischer Blick auf das Verhältnis von Optimierung, Evidenzbasierung und Datafizierung vielfach zu kurz. Ziel des Beitrages ist es daher, dieses Verhältnis auf Basis eines systematischen Reviews aus Sicht kritischer Medienpädagogik in den Blick zu nehmen und für den Diskurs aufzuarbeiten. Verfolgt wird die Fragestellung: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Daten und Schulentwicklung im internationalen Diskurs? Die Ergebnisse zeigen, dass Schwerpunktsetzungen auf evidenzbasierter Schulentwicklung liegen. Leerstellen werden in Auseinandersetzungen mit technisch erzeugten, unsystematisch erhobenen Daten gesehen. Während meist die ‹bestmögliche› Nutzung digitaler Daten fokussiert wird, werden tiefgreifende Transformationsprozesse von Schule und Schulentwicklung wenig thematisiert.Numbers, data and algorithms are increasingly optimizing teaching and learning. In schools, they are used for example to support design and control requirements in the light of school improvement. In doing so, a critical view on the relation between optimization, evidence-based improvement and datafication comes up short. Therefore, this paper aims to examine this relation based on a systematic review and to make it fruitful for the discourse within critical media education. We focus on the following question: How could the relation between data and school development in an international discourse be described? The results show that the focus is on evidence-based school improvement respectively school development. But we can see gaps regarding the ongoing discussion of technically generated, unsystematically collected data. While publications somehow describe the ‘best possible’ use of digital data, deep transformation processes of schools and school development are still rarely addressed

    Adaptive Learning Systems Between Optimization and Critique: An Interdisciplinary Media Constellation Analysis of Bettermarks

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    Die Entwicklung und der Einsatz datengetriebener adaptiver Lernsysteme finden in einem komplexen Spannungsfeld statt. Informatische Herangehensweisen treffen auf schulische Wirklichkeiten, die sie zu spezifischen Bedingungen modellieren. Dabei sind Entwicklung und Einsatz adaptiver Lernsysteme sowohl mit Optimierungserwartungen als auch mit Kritik seitens der schulischen Akteure verbunden. Der Artikel analysiert die adaptive Mathematik-Lernplattform bettermarks vor diesem Hintergrund als Medienkonstellation, in die sich informatische Modellierungs-, Prozessierungs- und Optimierungsprinzipien einschreiben und mit schulischen Unterrichtspraktiken und Subjektpositionen verflechten. Zentrale Aspekte sind dabei, dass sich in bettermarks Logiken des Computational Thinking, des Solutionismus, der Programmierung iterativer bedingter Schleifen und der profilbasierten Repräsentation von Schülerinnen und Schülern, strikte Lernzielorientierung und hierarchische Machtverhältnisse auffinden lassen. Dabei entsteht eine Medienkonstellation, die weniger auf eine Adaption des Lernsystems an sich als auf die behavioristisch anmutende Adaption des lernenden Subjekts im Sinne der optimierenden Anpassung an vorgegebene Leistungsprofile abzielt. Gleichzeitig wird jenseits der konkreten Modellierungen in bettermarks die informatische Modellierung selbst kritisch in den Blick genommen, insofern sie systematisch nicht-komputierbare Elemente ausschliesst. Für eine Gestaltung adaptiver Lernsysteme, die diese Ergebnisse kritisch-reflexiv einbezieht, wird abschliessend vorgeschlagen, medienwissenschaftliche und informatische Akteure in partizipativen Projekten mit Lehrenden und Lernenden zusammen zu bringen.The development and implementation of data-driven adaptive learning systems take place within a complex constellation. Principles from computer science come together with school realities that they transfer into specific formalized and computational models. In this context, the development and use of adaptive learning systems are associated with both optimization expectations and criticism on the part of school stakeholders. Against this backdrop, the paper analyzes the adaptive mathematics learning platform bettermarks as a media constellation that is pervaded by principles of modeling, processing and optimization that are typical for computer science and technology, and that are at the same time entangled with school practices of teaching and learning and established subject positions. Findings are that bettermarks is based on principles of computational thinking, solutionism, iterative conditional loops and student profiles that focus on learning objectives and hierarchical power relations. It constitutes a media constellation that is not primarily establishing an adaption of the system itself but a behavioristic adaption and optimization of the student according to given performance profiles. At the same time, beyond the concrete modelling in bettermarks, the informatics modelling itself is critically examined insofar as it systematically excludes non-computable elements. For a design of adaptive learning systems that critically and reflectively incorporates these results, it is finally proposed to bring together media science and informatics actors in participatory projects with teachers and learners

    Students’ Academic Media Use in the Corona Semester 2020: Digitization Boost or Continuing as Usual?

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    Unter dem Eindruck der CoViD-19 Pandemie erfolgte im Sommersemester 2020 an deutschen Hochschulen flächendeckende Online-Lehre im Notbetrieb. Die vorliegende längsschnittliche Fragebogenstudie untersucht die akademische Mediennutzung, -kompetenz und -ausstattung Studierender (N = 2.037) an einer deutschen Volluniversität zu Beginn und zur Mitte des betreffenden Semesters. Die Ergebnisse zeigen, dass die akademische Mediennutzung intensiviert wird, wahrgenommene digitale Kompetenzen der Studierenden zunehmen und E-Learning Angebote fakultätsspezifisch eingesetzt und genutzt werden. Sichtbar wird jedoch auch, dass Studierende mit heterogenen Voraussetzungen in das Semester starteten, die sich auch im Semesterverlauf auf die Studiensituation auswirkten. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund bildungspolitischer Bestrebungen hinsichtlich der Digitalisierung der Hochschullehre, mediendidaktischer Fragestellungen und studentischem Eigensinn der Mediennutzung eingeordnet und diskutiert.Against the backdrop of the CoViD-19 pandemic, German higher education switched to full online teaching in the summer term 2020. The current longitudinal study based on a questionnaire investigates students’ (N = 2,037) academic media usage, competence and equipment at one German comprehensive university prior and during that specific term. Results show that academic media usage intensifies, perceived digital competencies increase and that provision and usage of e-learning tools occurs differently across faculties. It is also indicated that students start into the term with heterogeneous prerequisites, also affecting their study situation as the summer term evolves. The study results are discussed against the background of education policy on digitization of higher education teaching and learning, questions of designing technology-enhanced learning and students’ own sense making of media usage in higher education

    Between traditional textbook and hybrid educational media: Conditions, opportunities and challenges of learning and teaching in a digital world

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    Der Einsatz digitaler Medien wird auch im Schulkontext immer wichtiger. Lernen und Lehren über und mit digitalen Medien wird gefordert. Die Umsetzung beinhaltet jedoch nicht nur Chancen, sondern auch technologische und organisationale Herausforderungen. Hier setzt der Beitrag an: Am Beispiel eines hybriden Französischlehrmittels, bei dem digitale Medien integrales Element des Lehrmittels sind, werden während des ersten Jahres der Einführung die Praktiken und Erfahrungen aufgezeigt. Die Perspektive der Schulleitung, der Lehrpersonen und der Schülerinnen und Schüler wird erhoben und die damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen für das Lernen und Lehren mit digitalen Medien aufgezeigt.The use of digital media is becoming increasingly important in the school context. Learning as well as teaching about and with digital media is demanded. However, the realization not only involves opportunities, but also technological and organizational challenges. This is where the contribution starts: Using the example of a hybrid French textbook, in which digital media are integral element of the textbook, the practices and experiences are examined during the first year of implementation. The perspectives of the school leader, teachers and pupils are surveyed and the associated opportunities and challenges for learning and teaching with digital media are highlighted and discussed

    Digital media in primary school teacher education: Experiences from the project dileg-SL

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    Im Rahmen des Verbundprojekts der Deutsche Telekom Stiftung «Digitales Lernen Grundschule» fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg von 2016-2019 das Entwicklungsprojekt «Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg» statt. In acht Teilprojekten kooperierte die Abteilung Medienpädagogik mit den Fächern Biologie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Musik und Sport. Über 200 Studierende entwickelten in Hochschulseminaren Konzepte für Unterrichtseinheiten und erprobten diese an der Rosensteinschule in Stuttgart. Das Projekt wurde im Rahmen einer internen Evaluation ausgewertet. Der Beitrag stellt nach einer kompakten Darstellung der Ziele, der theoretisch-konzeptionellen, praktischen und evaluativen Dimensionen des Projekts wichtige Beobachtungen und Erfahrungen in teilprojektübergreifender Perspektive vor. Folgende Aspekte werden schwerpunktmässig thematisiert: vorhandene und fehlende Medienkompetenzen der Studierenden; Potenziale visueller und audiovisueller Digitalmedien; reflexive Prozesse bei den Projektaktivitäten. Ein Fazit fasst die wichtigsten Punkte zusammen und skizziert wesentliche Dimensionen einer Grundbildung Medien für die Primarstufenbildung. Der Ausblick betont die Notwendigkeit, eine kritisch-reflexive Medienbildung noch deutlicher von einer «Digitalisierungsoffensive» abzugrenzen, die eine Anpassung an bestehende gesellschaftlich-mediale Machtstrukturen intendiert.As part of the Deutsche Telekom Foundation‘s joint project “Digital Learning Primary School”, the development project “Digital Learning Primary School –Stuttgart/Ludwigsburg” took place at the Ludwigsburg University of Education from 2016-2019. The Media Education department cooperated in eight subprojects with the academic disciplines Biology, German, English, Computer Science, Mathematics, Music and Sports. More than 200 students developed concepts for teaching units in university seminars and tested them at the Rosenstein primary school in Stuttgart. The project was evaluated as part of an internal evaluation. After a compact presentation of the goals, the theoretical-conceptual, practical and evaluative dimensions of the project, the article presents important observations and experiences from a cross-project perspective. The following aspects will be addressed: existing and missing media competencies of students; potentials of visual and audiovisual digital media; reflective processes during project activities. A conclusion summarises the most important points and outlines essential dimensions of basic media education for primary education. The outlook emphasises the necessity of distinguishing critical-reflexive media education even more clearly from a “digitisation offensive” that aims to adapt to existing social-media power structures

    Part II: Measuring Media-related Educational Competencies

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    Die Messung medienpädagogischer Kompetenzen von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst ist für den Kontext dieser Arbeit von Bedeutung, da sie als Bindeglied zwischen den Dimensionen der Modellierung und der Förderung von Kompetenzen fungiert: Einerseits können Messinstrumente zugrundeliegende Modelle validieren und operationalisieren, d.h. konkretisieren und definieren, was ein Kompetenzaspekt durch beobachtbares und messbares Verhalten umfasst. Zum anderen ist die Messung von Kompetenzen wichtig für die Evaluation von Förderpraktiken, weil sie fundierte Aussagen z.B. über den Erfolg und die Ergebnisse solcher Praktiken ermöglicht. Diese evaluative Perspektive wird im Folgenden hervorgehoben. Die Messung von Kompetenzen ist jedoch eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe. Der folgende Teil dieser Arbeit wird einen Überblick über diesen Kontext geben, die Erkenntnisse auf die in Teil I analysierten Modelle anwenden und dann mit Paper 1, "Medienpädagogik in der amerikanischen und deutschen Lehrerbildung", ein Beispiel für eine Messung vorstellen und diskutieren und mit weiteren Überlegungen abschließen.Measuring the media-related educational competencies of preservice teachers is important for the context of this dissertation because it functions as a link between the dimensions of modeling and advancing competencies: on the one hand, measurement instruments can validate and operationalize underlying models, which means concretizing and defining what a competency aspect comprises by observable and measurable behavior. On the other hand, measuring competencies is important in terms of evaluating practices of advancement, because it allows for grounded conclusions, e.g., on the success and outcomes of such practices. This evaluative perspective will be stressed below. However, competency measuring is a complex and challenging task. The following part of this dissertation will give an overview of this context, apply the findings to the models analyzed in Part I and then introduce and discuss an example of a measurement with Paper 1, “Media Pedagogy in U.S. and German Teacher Education,” concluded by further considerations

    Conclusions: Media-related Educational Competencies of German and US Preservice Teachers

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    In den vorangegangenen drei Hauptteilen wurden die Dimensionen der Modellierung, Messung und Förderung medienbezogener Bildungskompetenzen eingehend analysiert. Vor diesem Hintergrund ist nun deutlich geworden, wie eng die drei Dimensionen miteinander verknüpft sind. Darauf zielt die vierte Forschungsfrage ab: "In welchem Verhältnis stehen Modellierung, Messung und Förderung medienbezogener Bildungskompetenzen in beiden Ländern?" Im folgenden Schlusskapitel werden daher die oben dargestellten Befunde zusammengeführt, Schlussfolgerungen gezogen und die Arbeit mit einer zusammenfassenden Analyse der Zusammenhänge zwischen Modellierung, Messung und Förderung medienbezogener Bildungskompetenzen und einem Ausblick auf weitere Perspektiven und Forschungsdesiderate abgeschlossen.In the previous three main parts, the dimensions of modeling, measuring and advancing media-related educational competencies were analyzed in detail. Against this background, it has now become evident how closely interrelated the three dimensions are. The fourth research question addresses this issue: “What is the relationship between modeling, measuring and advancing media-related educational competencies in both countries?” Hence, the following final chapter will bring together and draw conclusions on the findings presented above and conclude the work with an overall summary and analysis of the relationships between modeling, measuring and advancing media-related educational competencies and with an outlook to further perspectives and research desiderata

    Media Education as a Profession?

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    Im aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs wird die Medienpädagogik als eine wissenschaftliche Disziplin und auch als eine praktische Profession beschrieben. Demgegenüber wird in diesem Beitrag davon ausgegangen, dass die Medienpädagogik keine Profession im klassischen Sinne ist, sondern eher als eine Form des professionellen Handelns bestimmt werden sollte. Und dabei geht es hier keineswegs um eine Abwertung dieses beruflichen Tätigkeitsfeldes, denn Professionen als besondere Berufsgruppen der Gesellschaft beziehungsweise einzelner Funktionssysteme sind ein historisches Phänomen.In the current discourse of educational science, media education is described as a scientific discipline and also as a practical profession. In contrast, this article assumes that media education is not a profession in the classical sense, but should rather be defined as a form of professional action. And here it is by no means a question of devaluing this field of occupational activity because professions as special occupational groups in society or individual function systems are a historical phenomenon

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