MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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    From the Kids TV Series Die Pfefferkörner to the First-Person Shooter Call of Duty: Internet, Social Media and Smartphone Use in the Transition from Childhood to Adolescence

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    Der Beitrag stellt zwei qualitative Studien der Autorinnen vor, welche zum einen die Veränderung der (Online-)Mediennutzung im Übergang von später Kindheit zum Jugendalter fokussieren und zum anderen persönliche Deutungen, Umgangsweisen und Reflexionsprozesse des Medienhandelns sichtbar machen. Letztere bleiben in quantitativen Studien in der Regel unberücksichtigt, sodass ein qualitativer Zugang mittels Gruppendiskussionen mit Heranwachsenden gewählt wurde. Die Gruppendiskussionen mit Grundschulkindern (4. Klasse) zeigen, dass sich die im Durchschnitt Neunjährigen bereits Medien und deren Inhalten, die sich an Jugendliche und Erwachsene richten, zuwenden. Ihr Verständnis über das Internet im Allgemeinen und über Social Network Sites im Besonderen ist aber noch ungenau und oberflächlich. Die Nutzung findet zudem oftmals noch eingebunden in den familiären Kontext statt. Dies ändert sich mit dem Erwerb des ersten eigenen Smartphones. Dieses bekommen die Kinder in der Regel nach der vierten Klasse im Übergang zur weiterführenden Schule, wie die Gruppendiskussionen mit den Befragten aus der fünften, sechsten und siebten Klassenstufe zeigen. Im Hinblick auf die Herausforderungen im Umgang mit Internet, Social Media und Smartphones lässt sich resümieren, dass die Medienkompetenz der befragten Kinder im Laufe der Zeit zunimmt; Unsicherheiten bleiben aber bestehen.The article presents two qualitative studies by the authors, which focus on the changes regarding the (online) use of media from childhood to adolescence and make visible personal interpretations, ways of dealing and reflection processes of media action. The latter are generally not taken into account in quantitative studies, so that we chose a qualitative methodological approach with group discussions with adolescents. Group discussions with primary school children (4th grade) show that nine-year-olds (in average) are already turning to media (content) aimed primarily at young people and adults. However, their understanding about the Internet in general and social networking sites in particular is still inaccurate and superficial. In addition, the use often takes place in the family context. This changes with the receipt of their first smartphones. In general, the children get one after the fourth grade during the transition to secondary school, as shown by the group discussions with the respondents from the fifth, sixth and seventh grades. With regard to the challenges of dealing with the Internet, social media and smartphones, the media literacy of the children surveyed increases over time; uncertainties remain, however

    Learning support with digital teaching materials: Interdisciplinary findings and developmental perspectives

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    Digitalen Medien wird grosses Potenzial für die Lernunterstützung beigemessen, das bislang oft nicht ausgeschöpft wird. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Forschungsstand zu differenziellen Effekten der Mediengestaltung als Orientierungs- und Entscheidungshilfe zur Auswahl bzw. zur Entwicklung lernförderlicher digitaler Unterrichtsmaterialien. Es werden spezifische Aspekte der Gestaltung von multimedialen, hypermedialen und ludischen Arrangements hinsichtlich des möglichen Einflusses auf die kognitiven Verarbeitungsprozesse beschrieben, Entwicklungsperspektiven aus dem Bereich der Intelligenten Tutoriellen Systeme aufgezeigt und jeweils empirische Befunde dazu berichtet. Dazu werden nach der Kognitiven Theorie des Multimedialen Lernens (1) inhaltsbedingte, (2) sachfremde und (3) lernrelevante kognitive Prozesse unterschieden. Es zeigt sich mit Blick auf die Lernvoraussetzungen, den Lerninhalt und das Lernziel ein komplexes Bedingungsgefüge, bei dem durch gezielte Modifikationen am digitalen Medium das Lernen optimiert werden kann.Digital media is supposed to have great potential for learning support, which has not been fully exploited so far. This article provides an insight into the current state of research on the differential effects of media design: We describe specific aspects of design in multimedia, hypermedia and educational game-based arrangements and report possible influence on the cognitive processing and learning outcomes underpinned by results of empirical research. Additionally, we describe Intelligent Tutoring Systems as a means of optimizing learning processes in these different types of digital media design in the classroom. For this purpose, according to the Cognitive Theory of Multimedia Learning, we differentiate between (1) extraneous, (2) essential and (3) generative cognitive processes. With regard to the prerequisites for learning, the learning content and the learning objective, we show a complex set of conditions, in which learning can be optimized through targeted modifications to the digital medium

    The role of openness within teaching practices: A model for open learning units

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    Im Kontext von Digitalisierung zeigt sich Openness im Diskurs zu Bildung zunehmend als prägende Dimension. Dieser abstrakte und zum Teil auch unscharfe Begriff wird anhand medienpädagogischer Überlegungen in Form eines Dualismus von handlungspraktischer und handlungsethischer Ebene im Bildungskontext konkretisiert. Es wird aufgezeigt, wie in diesem Rahmen von Open Education neue Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte entstehen und in der Handlung des Teilens konkretisiert werden können. Dafür wird aufbauend auf etablierten didaktischen Planungsmodellen der «Gesamtkomplex ‹Unterricht›» aus der Perspektive der Lehrkraft vor dem Hintergrund von Openness untersucht. Durch eine Erweiterung dieses Modells zur Abbildung und Integration der veränderten Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte wird ein Planungsmodell zur Orientierung für Lehrende vorgestellt: Das Modell ‹Gesamtkomplex offener Lerneinheiten›. Massgeblich für das entwickelte Modell ist eine offene Haltung von Lehrkräften, die sich an dem Modell der Open Pedagogy orientiert. Anhand operationalisierter Fragestellungen auf handlungsethischer Ebene einerseits und handlungspraktischer Ebene andererseits werden die neuen Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften in der Phase des Teilens sowie in den Phasen der Unterrichtsplanung, -vorbereitung, -durchführung und -evaluation dargelegt.Within the discourse of digitalization, openness has become one of the most defining dimensions in education. Using a framework of media education by means of the dualism of applicatory and ethical manifestations of action, the abstract and to some extent diffuse term of ‹openness› is set to be defined. In doing so, new opportunities for action in terms of the development of learning within the scope of open education will be highlighted and specified in the action of sharing. Therefore, the processes of teaching will be analyzed in terms of openness based on established didactic models of planning learning scenarios. In extending the model of planning learning scenarios to incorporate the new modes of teaching and learning, a new model of planning learning units will be presented: the model of planning open learning units. Considering that, an open attitude on the side of educators that is based on the concept of open pedagogy is essential. By means of operationalized questions regarding both the applicatory and the ethical manifestations of action, examples for the new opportunities for action within the added phase of sharing as well as the existing phases of planning, preparing, implementing and evaluation teaching units will be presented

    Editorial: Social Media in Youth Work

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    Das soziale und kommunikative Handeln zwischen den Menschen hat sich durch die Nutzung von Medien im Allgemeinen und Social-Media-Plattformen (kurz: SMP) im Besonderen in den vergangenen Jahren verändert. Auch das pädagogische Handeln von Fachkräften ist von diesen gesellschaftlichen Prozessen nicht ausgenommen. Die Fachkräfte, die Teams und die Träger müssen Strategien finden, mit den veränderten Rahmenbedingungen umzugehen.SMP sind ein bedeutender Teil insbesondere im Leben von jungen Menschen und wenn pädagogische Fachkräfte ihrer Aufgabe, junge Menschen auf dem Weg zu einer gesellschaftsfähigen Persönlichkeit zu begleiten, nachkommen wollen, müssen sie proaktiv auf diese veränderten Bedingungen reagieren und SMP in ihr berufliches Handeln integrieren.Im Fokus dieser Arbeit steht daher die Nutzung von SMP als Instrumente pädagogischen Handelns in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (kurz: OKJA). Dieses anfänglich sehr offen formulierte Forschungsinteresse war dabei Symptom einer – bis heute noch immer – schwach ausgeprägten Forschungslandschaft hinsichtlich der Nutzung von SMP in der OKJA, die weit hinter die Nutzung(-sumfänge und -erfahrungen) in der Praxis zurückfällt. Eine Tatsache, die als solche bereits einen dringenden Forschungsbedarf begründet. Es fehl(t)en ein differenzierter Überblick und eine systematische Deskription der neuen, medialen Handlungspraxen von pädagogischen Fachkräften und ihrer Bedingungen. Folglich fehl(t)e auch eine auf Empirie basierende theoretisch fundierte Grundlage, die wiederum in der Praxis dazu hätte dienen können, das fachliche Handeln theoretisch rückzubinden.Die vorliegende Arbeit ist ein kumulatives, publikationsbasiertes Dissertationsprojekt. Angelehnt an den Forschungsstil der Grounded Theory wurden die verschiedenen Forschungsfragen sukzessive, aufeinander aufbauend aus zunächst fremden, später aus den eigenen empirischen Erkenntnissen und unter iterativer Rückbindung auf Theorien entwickelt. Das offen formulierte Forschungsinteresse, SMP als Instrumente pädagogischen Handelns in der OKJA untersuchen zu wollen, konkretisierte sich im Verlauf des Forschungsprozesses zunehmend hinsichtlich einer Professionalisierungsperspektive. Im Fokus stand unter anderem die Wahrnehmung des professionellen pädagogische Handelns durch die pädagogischen Fachkräfte, die Bedeutung für pädagogisches Handeln, SMP als Handlungsräume zu definieren, sowie die Entwicklung von Strategien, um professionellen Standards der Sozialen Arbeit unter den medialen Bedingungen gerecht zu werden. In Kapitel 1 Entwicklung der Foki und Ziele werden die Entwicklungen der Forschungsfoki, -fragen und -ziele nachgezeichnet sowie die theoretischen und empirischen Zusammenhänge zwischen den publizierten Beiträgen hergestellt. Die eigenen empirischen Daten entstammen episodischen Interviews, die mit pädagogischen Fachkräften aus Berliner Jugendfreizeiteinrichtungen (kurz: JFE) in den Jahren 2012/13 und 2017 geführt wurden. Die Datenauswertung erfolgte mittels offener und axialer Kodierung und anhand des Kodierparadigmas entsprechend der (Reflexiven) Grounded Theory. Um der Leserin, dem Leser der vorliegenden Forschungsarbeit zu ermöglichen, die im Forschungsprozess getroffenen Entscheidungen und Analysen nachzuvollziehen, wird die forschungsmethodische Umsetzung in Kapitel 2 Empirische Untersuchung detailliert begründet und dargelegt. Eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse aus den Teilpublikationen findet sich in Kapitel 3. Die Einzelergebnisse werden dort drei zentralen Themenbereichen zugeordnet. Aus diesen werden im anschliessenden 4. Kapitel Konsequenzen für das professionelle Handeln von pädagogischen Fachkräften abgeleitet sowie im 5. Kapitel Forschungsdesiderate formuliert. Das vorliegende Editorial endet mit einer tabellarischen Übersicht über die im Rahmen des kumulativen Dissertationsprojekts angefertigten und veröffentlichten Publikationen (Kapitel 6).rofessionalisation perspective. The focus was, among other things, on the perception of professional pedagogical action by the pedagogical staff, the importance for pedagogical action of defining SMP as areas of action, as well as the development of strategies to meet professional standards of social work under media conditions. In Chapter 1 Entwicklung der Foki und Ziele, the developments of the research focus, questions and objectives are traced and the theoretical and empirical connections between the published contributions are established. My empirical data are taken from episodic interviews conducted with educational specialists from Berlin youth leisure facilities (in short: JFE) in 2012/13 and 2017. The data evaluation was carried out by means of open and axial coding and on the basis of the coding paradigm according to the (Reflective) Grounded Theory. In order to enable the reader to understand the decisions and analyses made in the research process, the methodological implementation of the research is explained and explained in detail in Chapter 2 Empirische Untersuchung. A summary of the research results from the sub-publications can be found in Chapter 3, where the individual results are assigned to three central topic areas. From these, consequences for the professional actions of educational specialists are derived in the subsequent 4th chapter and research desiderata are formulated in the 5th chapter. The present editorial ends with a tabular overview of the publications produced and published in the context of this cumulative dissertation project (Chapter 6)

    Digital Citizenship Between Datafication And Performativity

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    Rezension zu: Hintz, Arne, Lina Dencik, und Karin Wahl-Jorgensen. 2019. Digital citizenship in a datafied society. Cambridge, UK ; Medford, MA: Polity Press.Review of: Hintz, Arne, Lina Dencik, and Karin Wahl-Jorgensen. 2019. Digital Citizenship in a Datafied Society. Cambridge, UK ; Medford, MA: Polity Press

    Editorial: Erziehungswissenschaftliche und medienpädagogische Online-Forschung: Herausforderungen und Perspektiven

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    Die vorliegende Publikation widmet sich dem Verhältnis von Erziehungswissenschaft, Medienpädagogik und Online-Forschung. Den Ausgangspunkt bildet die aktuelle Frage nach den spezifischen Herausforderungen und Chancen der Prozesse der Mediatisierung und Digitalisierung für Gesellschaft und Individuen aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive (Knaus, Meister und Narr 2018). In den Fokus gerückt werden dabei veränderte Anforderungen an die empirische wie theoretische erziehungswissenschaftliche Forschung, insbesondere die Online-Forschung. Sie ist nicht allein eine online betriebene Forschung, sondern sie untersucht Online-Medien auch offline und umfasst Methoden, die mit Hilfe von Online-Medien betrieben werden

    Great expectations: the role of attitudes in the use and distribution of Open Educational Resources

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    Open Educational Resources (OER) sind ein prominenter Gegenstand der Bildungsdiskussion. OER wird das Potenzial zugeschrieben, die Entwicklung partizipativer und kollaborativer Lernszenarien zu ermöglichen und auf einer grundlegenderen Ebene offene Bildung und Bildungsgerechtigkeit zu fördern und zu unterstützen. Dennoch ist die Verbreitung von OER in der Bildung bisher eher episodisch denn systematisch. Der Beitrag versucht auf Basis der Einstellungsforschung eine empirische Annäherung an die Rolle von Einstellung bei der Nutzung und Verbreitung von OER. Auf Grundlage eines umfragebasierten explorativen Ansatzes wurde versucht, die determinierenden Einstellungskomponenten bildungsbereichsübergreifend abzubilden. Die Ergebnisse zeigen, dass Einstellungen nicht das zentrale Hindernis für die Nutzung von OER sind, sondern die mangelnde Verbreitung. Bezüglich der Verbreitung lässt sich konstatieren, dass sowohl Intention als auch Verhalten nur innerhalb einer breiteren OER-Gemeinschaft existieren, die allerdings starke Emotionen und Überzeugungen mit den Kernideen und Mehrwerten von OER verbindet. Diesem Argument folgend ist der häufig geforderte Abbau struktureller Barrieren ein notwendiger, aber keineswegs hinreichender Grund, um die Nutzung und Verbreitung von OER zu erhöhen. Es ist zu empfehlen, OER nicht als ein normatives Element einer Openness-Bewegung zu konzipieren, sondern als eine (Teil-)Antwort auf die Herausforderung des Lehrens und Lernens in der digitalen Welt zu begreifen und zu fördern.Open Educational Resources (OER) are a prominent topic of the educational discourse. OER is understood as facilitating participatory and collaborative learning scenarios and to promote and support open education and educational justice. Nevertheless, the adoption of OER in education has so far been episodic rather than systematic. Based on the concept of attitudes, this paper seeks an empirical approach to the role of attitudes in the adoption of OER. Built on a survey-based explorative approach, an attempt was made to map the determining components of attitudes across educational sectors. The results demonstrate that attitudes are not the central obstacle to the use of OER. However, it can be stated that both intention and behaviour exist only within a broader OER community, which associates strong emotions and beliefs with the core ideas and added values of OER. Following this argument, the frequently demanded dismantling of structural barriers is a necessary but by no means sufficient cause to increase the adoption of OER. In this respect, it is advisable to perceive OER not as a normative element of an openness movement, but as a (partial) answer to a broader challenge of teaching and learning in the digital world

    Personal Data for Decision Taking Agents

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    Entscheidungsimpulse setzende Akteurinnen und Akteure können Big Data als marktradikale Kapital- und Akkumulationsmaschine theoretisch und praktisch kritisieren und Personal Data in einer demokratischen Gesellschaft selbstgewiss gestalten. Um diese These zu begründen, wird das Verhältnis von Daten und Macht historisch diskutiert und die Freiheit von Akteurinnen und Akteuren begründet. Damit wird eine demokratische und deshalb handlungsorientierte Medienpädagogik reproduziert, mit der im Zeitalter der Informationsreproduktion eine partizipatorische Medienkompetenzvermittlung in Gang gesetzt werden kann.Decision taking actors are able to criticise big data as market radical capital and accumulation machine in theory and in practice. They can design personal data in a democratic society in a self-assured perspective. To substantiate this thesis the relation of data and power is discussed historically and the freedom of actors justified. A democratic and this action orientated media pedagogy is reproduced. With an action orientated media education, teaching participatory media literacy can be initiated

    Learning with Immersive Virtual Reality: Instructional Design and Lessons Learned

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    In diesem Beitrag wird ein didaktisches Design zum Einsatz von mobiler immersiver Virtual Reality vorgestellt. Die Erprobung erfolgte im Mai 2019 an einer deutschen Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler haben dazu Karton-VR-Brillen selber zusammengebaut, getestet und im Anschluss für das Lernen eines Themas aus dem Sachunterricht verwendet. Die theoretische Grundlage für den Ablauf des Lernarrangements stellt die Generative-Learning-Theory dar. Diese sieht vor, dass die Lernenden während der Auseinandersetzung mit einem Medium Lernaktivitäten ausführen. Wir haben diese Vorgehensweisen noch um kommunikative und kollaborative Elemente erweitert, sodass die Kinder in Paaren gemeinsam an den Aufgabenstellungen arbeiteten. Auf eine Phase des «Sehens in der virtuellen Welt» folgte stets eine Phase des sozialen Austauschs mit dem Partner bzw. der Partnerin. Schriftliche und visuelle Zusammenfassungen wurden in einem «Team-Heftchen» festgehalten. Nach dem Lernereignis wurden die ermittelten Informationen in der Klasse gemeinsam besprochen sowie die von den Schülerinnen und Schülern kreierten eigenen Ideen für VR-Aufgabenstellungen präsentiert. Am nächsten Schultag erfolgte zudem eine Reflexion über das Medium VR. Lessons Learned sowie Empfehlungen zum Einsatz runden den Beitrag ab.In this paper a didactic framework for the use of mobile immersive virtual reality is presented. It was tested in May 2019 at a German primary school. The pupils assembled and tested cardboard VR glasses themselves and then used them to learn a topic from social studies and science. The theoretical basis for the learning arrangement is the Generative Learning Theory. This provides for the learners to carry out learning activities during their involvement with a medium. We have added communicative and collaborative elements to this approach so that the children worked together in pairs on the tasks. A phase of «seeing in the virtual world» was always followed by a phase of social exchange with the partner. Written and visual summaries were recorded in a «team booklet. After the learning event, the information obtained was discussed together in class and the students‘ own ideas for VR tasks were presented. On the next school day there was also a reflection on the medium VR. Lessons Learned as well as recommendations for future use summarize the contribution

    Media Critique between Media Competence and Media Literacy: The Impact of Media and Subject Specifics on the media-critical decoding

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    Dorothee Meister folgerte auf der Basis einer theoretischen Diskussion über das Konzept der Medienkompetenz im vierten Jahrbuch zur Medienpädagogik, dass «die Herausforderung für die Pädagogik im Spannungsverhältnis zwischen Kompetenz und Performanz [besteht] und damit in der ‹Nichtidentität› eines universalen Regelsystems und regelgeleiteter aktueller Strukturierung in einer konkreten Sprechsituation» (Meister, Hagedorn, und Sander 2005, 171). Diese Schlussfolgerung ist kein triviales Zwischenfazit, sondern die Formulierung einer zentralen und zeitlosen Aufgabe der Medienpädagogik. Nach wie vor – und vermutlich auch mehr als je zuvor – steht die Medienpädagogik im Allgemeinen und das Konzept der Medienkompetenz im Speziellen vor der Aufgabe, einen tiefgreifenden Wandel von medientechnologischer Kommunikation pädagogisch zu begleiten. Ziel dieses Beitrages ist es, die inhärenten Strukturen der Konzepte Medienkompetenz und Media Literacy offenzulegen, um damit das «Spannungsverhältnis zwischen Kompetenz und Performanz» (ebd.) am Beispiel der medienkritischen Decodierungsfähigkeit zu lockern. Diese ‹Lockerung› folgt der Idee einer medien- und subjektspezifischen Ausdifferenzierung von medienkritischer Decodierungsfähigkeit mit Fokus auf digitalen Medien und medialen Handlungsräumen. Dazu werden zum einen die drei theoretischen Konzepte – Kompetenz-Performanz, Medienkompetenz und Media Literacy vorgestellt. Zum anderen wird am Gegenstand von Medienkritik die Bedeutung von medien- und subjektspezifischen Einflüssen auf die Dimension der medienkritischen Decodierungsfähigkeit diskutiert.Based on a theoretical discussion, Dorothee Meister concluded in the fourth yearbook of media pedagogy, that «the challenge of pedagogy is the tension between competence and performance, thus in the ‹non-identity› of universal rules and the actual rule-based structuring of concrete speech» (Meister, Hagedorn, and Sander 2005, 171). This is rather a major and timeless challenge for media pedagogy than a preliminary conclusion. Still, and probably more than ever, media pedagogy in general and media competence in particular, face the task to address a deepening change of media-technological based communication. The goal of this contribution is to loosen «the tension between competence and performance» (ibid.) using the example of media-critical decoding. This ‹loosening› follows the idea of a differentiation of media-critical decoding by media, subject and situational specifics concerning digital media. First, the three theoretical concepts competence-performance, media competence and media literacy and their immanent structures will be presented. Second, by means of media critique the impact of media and subject specifics on media-critical decoding will be discussed

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