MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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    Subject-Related Concepts Of Digital Learning

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    Rezension zu Brandt, Birgit, Leena Bröll, und Henriette Dausend, Hrsg. 2020. «Digitales Lernen in der Grundschule II. Aktuelle Trends in Forschung und Praxis». Münster ; New York: Waxmann. ISBN: 978-3-8309-4196-5. http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-205033

    Digital Teaching and Learning in the Corona Semester from the Perspective of Students: Consequences for an Agile Quality Development

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    Die pandemiebedingte, kurzfristige Umstellung der Hochschullehre auf ausschliesslich digitale Veranstaltungsangebote stellte Lehrende und Studierende im Frühjahr 2020 vor grosse Herausforderungen. Unter enormem Zeitdruck mussten bewährte Präsenzlehrformate transformiert und für Lehrende wie Studierende organisationale Unterstützungssysteme etabliert werden. Dieser forcierte Digitalisierungsprozess beinhaltet für hiesige Hochschulen die Chance, die Weiterentwicklung der Lehre agil und evidenzbasiert voranzutreiben und dabei nicht zuletzt auch die Herausforderungen und Grenzen digitalen Lernens zu identifizieren. Nachhaltige Digitalisierungsstrategien sollten ganzheitlich und mehrperspektivisch sein, hier bietet insbesondere der Einbezug der Perspektive von Studierenden wichtige Einsichten für den Digitalisierungsprozess und die Qualitätsentwicklung der Hochschullehre. Diesem Beitrag liegen die Fragen zugrunde, wie Studierende die Rahmenbedingungen, Qualität und Effekte der digitalen Hochschullehre im ersten Corona-Semester 2020 bewerten und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen. Erkenntnisse dazu wurden an der Universität Stuttgart im Rahmen einer Fragebogenerhebung in drei Wellen gewonnen. Es zeigt sich etwa, dass die Strukturierung der Arbeit zuhause vielen Studierenden schwerfällt und die gefühlte Arbeitsbelastung gestiegen ist. Besonders Bachelorstudierende wünschen sich mehr Unterstützung bei der Vorbereitung auf Prüfungen und der Koordination von Lerngruppen. Neben der Ableitung von konkreten Optimierungsempfehlungen stehen insbesondere die Konsequenzen im Fokus, die sich für die strategische Qualitätsentwicklung der Hochschullehre und den weiteren Digitalisierungsprozess ergeben.The pandemic-related, short-term conversion of university teaching to the digital confronted lecturers and students with major challenges in spring 2020. Under enormous time pressure, proven teaching formats had to be transformed and organizational support systems had to be established for both teachers and students. This accelerated digitization process offers universities the opportunity to drive forward the further development of teaching in an agile and evidence-based manner and to identify the challenges and limitations of digital learning. Sustainable digitization strategies should be holistic and multi-perspective, especially including the perspective of students offers important insights for the digitization process and the quality development of university teaching. This paper is based on the questions of how students evaluate the conditions, quality and effects of the digital teaching in the first Corona Semester 2020 and what specific challenges they face. Findings were obtained at the University of Stuttgart as part of a questionnaire survey in three waves. Many students find it difficult to structure their work at home and their perceived workload has increased. Especially bachelor students need more support in preparing for exams and coordinating learning groups. Consequences for the strategic quality development of university teaching and the digitization process are taken in view

    Hegemoniality And Governmentality Of Optimisation Relations: Post-digital Learning Practices between Resistance, Precarity and Affirmation

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    In ästhetisch digitalen Praktiken zeigen sich verschiedene Formen von Optimierungszusammenhängen, die zumeist mit Prozessen der Individualisierung und Vereinzelung gekoppelt sind. Ästhetisch digitale Praktiken können aber auch Möglichkeiten zur Kollektivierung und zum Widerstand gegen die allgegenwärtigen Optimierungsansprüche bieten. Vor diesem Hintergrund werden sowohl repressive als auch widerständige Seiten ästhetisch-medialer Praxen ins Auge gefasst. Die Ambivalenzen werden an zwei Beispielen beleuchtet. Das erste Beispiel stammt aus Japan und dem Bereich der Intelligent Assistent Systeme. Die nach einem Animecharakter gestaltete dreidimensionale Figur, Azuma Hikari, soll das Leben von jungen Single-Männern angenehmer gestalten und übernimmt eine Reihe von Sorgetätigkeiten für diese. An diesem Beispiel wird der technologiegestützte Umgang mit Vereinzelungstendenzen neoliberaler Gesellschaften aus einer care-feministischen Perspektive analysiert. Das zweite Beispiel ist das geplante digitale Mahnmal in der Keupstrasse, das mit Hilfe von augmented reality-Technologie an die beiden Bombenanschläge des NSU in Köln erinnern will. Gegenüber der offensichtlichen Dominanz der servilen Seite der prekären Selbstregierung im ersten Beispiel werden im zweiten Möglichkeiten des Widerstands gegen neoliberale Optimierung und Formen der Stiftung von Gemeinschaft untersucht.Aesthetic digital practices reveal various forms of optimisation contexts that are mostly coupled with processes of individualisation and isolation. However, aesthetic digital practices can also offer possibilities for collectivisation and resistance against the omnipresent demands for optimisation. Against this background, both repressive and resistant sides of aesthetic-medial practices will be considered. The ambivalences are illuminated by two examples. The first example comes from Japan and the field of Intelligent Assistant Systems. The three-dimensional figure, Azuma Hikari, designed after an anime character, is supposed to make the lives of young single men more pleasant and takes over a number of care activities for them. This example is used to analyse the technology-supported handling of isolationist tendencies in neoliberal societies from a care-feminist perspective. The second example is the planned digital memorial in Keupstrasse, which aims to commemorate the two bombings of the NSU in Cologne with the help of augmented reality technology. In contrast to the obvious dominance of the servile side of precarious self-government in the first example, the second examines possibilities of resistance to neoliberal optimisation and forms of community foundation

    Between Optimization and Ludic Counter-Strategies: Aesthetic Practices of Young People at the Social Media Interface

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    Wie lassen sich post-digitale Regime der Optimierung beforschen? Insbesondere Social Media Plattformen arbeiten in ihren diversen Anwendungsoptionen mit Konzepten des kollektiv und algorithmisch hergestellten Optimums der permanenten, potentiellen Verbesserung. Die Optimierungsappelle sind strukturell und dezentral in algorithmisch gesteuerte Prozesse eingelagert und erzeugen spezifische Affizierungsrelationen und Selbstbezüglichkeiten. Welche digital grammatisierten Positionierungspraktiken finden aktuell an der Schnittstelle zwischen digitaler Plattform und Jugendlichen statt? Mit dieser Fragestellung fokussieren wir in dem vorliegenden Beitrag exemplarisch das Medienhandeln von zwei 12-jährigen Mädchen mit und auf der Plattform TikTok, das im Rahmen der BMBF-geförderten DiKuJu-Studie (2016-2019) erhoben und analysiert wurde. Es konnte herausgearbeitet werden, wie an der Schnittstelle Freund*innenschaft gleichzeitig in Prozesse der Optimierung und ludischen Gegenstrategien eingebettet ist.How can post-digital regimes of optimization be approached? In their diverse application options, social media platforms work with concepts of the collectively and algorithmically produced optimum of permanent improvement. Optimization demands are now structurally and decentrally embedded in algorithmically controlled processes and generate specific affliction relations and self-referentialities. What digital positioning practices are taking place at the interface digital platform-young people? With this question, this article focuses on the media actions of two 12-year-old girls on and with the TikTok platform, which was analyzed in the BMBF-funded DiKuJu study (2016-2019). It shows, how friendship is simultaneously embedded in processes of optimization and ludic counter-strategies at the interface

    Establishing Normative Orders as Varieties of Optimized Self-Direction? The Government of the Pedagogical on the Example of the 4K and 21st Century Skills Discourse

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    Seit einigen Jahren sind unter den Schlagworten der ‹21st-Century-Skills› bzw. der ‹4K-Skills› insbesondere im englischsprachigen Raum Bemühungen erkennbar, das Bildungssystem umfassend zu reformieren. Dabei spielt besonders die digitale Transformation eine entscheidende Rolle, da diese einerseits als ein Grund für den Reformbedarf des Bildungssystems vorgebracht wird und andererseits massgeblich die inhaltliche Zielrichtung der angestrebten Veränderungen bestimmt. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich hinter diesem Reformdiskurs ein vielschichtiges globales Netzwerk unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure aus dem Bildungsbereich, der Politik und insbesondere auch aus der Wirtschaft verbirgt. Der Beitrag beleuchtet diese Zusammenhänge aus einer gouvernementalitätstheoretischen Blickrichtung und fragt nach den hier erkennbaren Formen von Selbst- und Fremdführung. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die so hervortretenden Techniken der Normalisierung gelegt, die sowohl einer Disziplinarlogik folgen als auch deutliche Merkmale von auf Prävention ausgelegten Sicherheitstechnologien aufweisen.For some years now, efforts to comprehensively reform the education system have been discernible under the catchwords of ‹21st Century Skills› or ‹4C Skills›, especially in the English-speaking world. In this context, the digital transformation plays a particularly decisive role, as it is cited on the one hand as a reason for the need to reform the education system and, on the other hand, as a significant factor in determining the direction of the content of this desired change. A closer look reveals that behind this reform discourse lies a complex global network of different actors from the education sector, politics and, in particular, economics. This article examines these interrelationships from a governmentality-theoretical perspective and questions the forms of leadership that can be discerned here. Special attention is paid to the techniques of normalization that emerge in this way, which follow a disciplinary logic and exhibit clear characteristics of security technologies designed for prevention

    Growing up in mediatized worlds: On the need for interaction between media education and media protection

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    Im Folgenden wird die These vertreten, dass unter den Bedingungen mediatisierter Lebenswelten ein gedeihliches Aufwachsen mit Medien weder allein durch Massnahmen des Kinder- und Jugendmedienschutzes, noch allein durch eine umfassende Medienkompetenzförderung gesichert werden kann. Um die Notwendigkeit für ein abgestimmtes Zusammenwirken zwischen den Institutionen des Medienschutzes und der Medienpädagogik zu begründen, muss das Medienhandeln der Heranwachsenden in den mediatisierten Kontexten ihrer Alltagswelt in Familie, Kita, Schule und Freizeit aus einer systemtheoretischen Perspektive analysiert werden. Aus dieser Sicht ist ihr Medienhandeln sinnorientiert und als Ergebnis innerpersonaler Regulationsprozesse zu verstehen. Es findet in Form medialer Kommunikationsprozesse statt, in denen die psychischen Systeme der Heranwachsenden und die für sie relevanten sozialen Systeme wechselseitig aufeinander einwirken. Dabei bilden sich Kommunikationsmuster aus, in denen die Heranwachsenden ihre eigenen Bedürfnisse, Interessen und Ziele zu verfolgen suchen, aber auch den Erwartungen, Normen und Regeln der sozialen Systeme gerecht werden müssen. Durch eine Analyse der Muster und Regeln dieser kommunikativen Austauschprozesse werden die Faktoren aufgedeckt, die auf das selbstregulierte Medienhandeln der Heranwachsenden einwirken. Dabei wird sichtbar, welche notwendigen, aber gleichwohl begrenzten Einflussmöglichkeiten sowohl Medienschutz als auch medienpädagogische Massnahmen in diesem Faktorengeflecht haben. Auf dieser Basis lassen sich Notwendigkeit und Möglichkeiten ihres konzertierten Zusammenwirkens für bessere Bedingungen des Aufwachsens aufweisen. Als Grundlage für ein Modell medienpädagogischen Handelns, das Schutzfunktion und pädagogische Unterstützung verbindet, wird das Konzept einer kontextuellen Steuerung des Medienhandelns der Heranwachsenden entwickelt. Es beruht auf der Gestaltung der Sinn stiftenden Kontexte für ihr Medienhandeln in Familie, Kita, Schule und Freizeit. Nur in einem Austarieren von Grenzsetzungen, Autonomiegewährung und medienpädagogischer Begleitung eröffnen sich den Kindern und Jugendlichen in diesen Kontexten Spielräume, in denen sie lernen, persönliche und soziale Sinnorientierungen aufeinander abzustimmen und so ihr Medienhandeln eigenverantwortlich zu steuern. Für die praktische Umsetzung werden Prinzipien, Ansatzpunkte und konkrete Beispiele für die schwierige Aufgabe einer kontextuellen Steuerung des Medienhandelns aufgezeigt. Diese steht nicht im Widerspruch zur Selbstregulation psychischer und sozialer Systeme, bietet aber immerhin eine reelle Chance, den Entwicklungsprozess der Kinder und Jugendlichen unter den Bedingungen sich rasch wandelnder mediatisierter Lebenswelten an den Sinnkriterien intellektueller und moralischer Autonomie und der Befähigung zu verantwortlicher sozialer Teilhabe auszurichten.In this paper, the thesis is put forward that under the conditions of mediatized living environments, successfully growing up with media can neither be ensured solely through measures to protect children and young people from the media, nor solely through comprehensive media competence promotion. In order to justify the need for a coordinated interaction between the institutions of media protection and media education, the media behavior of adolescents in the mediatized contexts of their everyday world in family, daycare, school and leisure time must be analyzed from a system-theoretical perspective. From this point of view, media actions are meaning-oriented and should be understood as the result of internal regulation processes. They take place in the form of media communication processes in which the psychological systems of the adolescents and the social systems relevant to them interact with one another. Communication patterns develop in which the adolescents seek to pursue their own needs, interests and goals, but also have to meet the expectations, norms and rules of the social systems. By analyzing the patterns and rules of these communicative exchange processes, the factors that affect the self-regulated media behavior of adolescents are revealed. In doing so, it becomes clear which necessary but limited possibilities of influence both media protection and media educational measures have in this network of factors. On this basis, the necessity and possibilities of their cooperation for better conditions for growing up can be demonstrated. As a basis for a model of media educational action that combines protective function and educational support, the concept of contextual control of media actions of adolescents is being developed. It is based on the creation of meaningful contexts for media activities in family, daycare, school and leisure time. Balancing boundaries, autonomy and media-pedagogical accompaniment may give children and young people the room, in which they learn to coordinate personal and social orientations of meaning and thus to control their media actions independently. For practical implementation, principles, starting points and examples for the difficult task of contextual control of media activity are shown. This does not contradict the self-regulation of psychological and social systems, but at least offers a chance to improve the development process of children and adolescents under the conditions of rapidly changing mediatized worlds in terms of the meaningful criteria of intellectual and moral autonomy and the ability to be socially responsible

    Researching processes of mediatized socialisation: Methodological implications

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    Mediatisierte Sozialisationsprozesse angemessen zu erfassen und zu analysieren, geht mit grossen Herausforderungen für die Forschung einher. Zum einen handelt es sich bei der Sozialisation um einen komplexen und langwierigen Prozess, an dem verschiedene Akteure beteiligt sind und der sich über verschiedene soziale Erfahrungsräume erstreckt. Zum anderen haben sich in der jüngeren Vergangenheit – neben anderen lebensweltlichen Voraussetzungen – die medialen Bedingungen, welche diesen Prozess rahmen, gravierend verändert und ausdifferenziert. Der vorliegende Beitrag erörtert, welche methodologischen Anforderungen die zunehmende Mediatisierung kindlicher Lebenswelten an die Sozialisationsforschung stellt. Er diskutiert diese vor dem Hintergrund eines oftmals einseitigen bzw. verkürzten Blickes der Forschung auf die Prozesse des Aufwachsens. Diesem stellt er den theoretischen Ansatz der kommunikativen Figurationen als Möglichkeit eines umfassenden Zugangs zu Sozialisation gegenüber. Implikationen und Herausforderungen des Ansatzes für die empirische Forschung werden anhand seiner konstituierenden Merkmale aufgezeigt. Dabei plädiert der Beitrag für den Einsatz qualitativer Längsschnittverfahren, um der Komplexität des Forschungsgegenstandes möglichst gerecht zu werden.To adequately capture and analyze mediatized socialization processes poses significant challenges for research. On the one hand, socialization is a complex and lengthy process in which different actors are involved. This process spreads over different social spaces of experience. On the other hand, the media conditions that frame this process have changed and differentiated considerably in the recent past. This article discusses which methodological requirements the increasing mediatization of children‘s worlds poses to socialization research. It discusses these against the background of an often one-sided or shortened view of research on the processes of growing up. It contrasts this with the theoretical approach of communicative figurations as a possibility of comprehensive access to socialization. The implications and challenges of the approach to empirical research are demonstrated by its constituent features. The article advocates the use of qualitative longitudinal methods in order to take into account the complexity of the research subject

    Editorial: Inclusive Media Education in School Contexts. An Interdisciplinary Stocktaking

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    Learning cultures and personality: Some reasons why MOOCs haven’t closed the educational divide

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    Digitale Medien sind in der modernen Bildungslandschaft stetiger Hoffnungsträger für die Aufhebung der Bildungsungleichheit. Im Fokus der 2010er Jahre standen Massive Open Online Courses (MOOCs), die spätestens seit dem grossen MOOC-Hype 2012 kontinuierlich und in stetig wechselnder Gestalt als Optimierungen der Hochschulbildung gehandelt werden und selbst in den vergangenen sieben Jahren zahlreiche Veränderungen durchlaufen haben. MOOCs haben in der deutschen Hochschulbildung zu kontroversen Diskussionen geführt, bisweilen nehmen MOOCs an deutschen Hochschulen jedoch keinen besonderen Stellenwert ein. Dabei gäbees durchaus Potenziale zur Weiterentwicklung (und damit auch Optimierung) der Hochschullehre, wenn man an internationale Entwicklungen der MOOC-Forschung anknüpfen würde. Dieser Beitrag bilanziert, ob MOOCs den Ansprüchen der Digitalisierung in Hochschulen und den gesellschaftlichen Erwartungen, der Bildungsungleichheit entgegenzuwirken, gerecht werden und stützt sich in der kritischen Einschätzung auf die Ergebnisse einer gross angelegten (N > 1000) und abgeschlossenen quantitativen Studie über vier internationale MOOCs. Die Forschungsergebnisse begründen, warum MOOCs in ihrer traditionellen Form nicht zwingend zu einer Optimierung der Hochschulbildung führen, geben jedoch Hinweise darauf, wie dies nach wie vor gelingen könnte.Society and educational experts have put a lot of faith into digital media, hoping to close the educational divide throughout the world. Massive Open Online Courses (MOOCs) have gained special attention during the past seven years and have been speculated to optimize digital education on a global scale while undergoing rapid changes at the same time. These courses led to controversial discussions in Germany, however MOOCs play only a little to no role in the German educational system, even though MOOCs bear the potential to improve upon the educational divide, especially when taking international developments into consideration. This paper aims to evaluate, whether MOOCs live up to these high expectations by reporting key findings from a large quantitative analysis (N>1000) of four international MOOCs. The results show why MOOCs in their traditional forms are not necessarily an optimization of our higher education system, but discuss ways of how to improve MOOCs to further their role in democratizing global education

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