MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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    A Mosaic of Findings: Interdisciplinary Perspectives on Primary School Age During Distance Schooling in the Pandemic on the Basis of a Systematic Review

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    Für die Medienpädagogik als wissenschaftliche Disziplin stellt Interdisziplinarität ein zentrales Thema dar. Besonders sichtbar wurde ihre interdisziplinäre Verwobenheit zuletzt in der Zeit des durch die Covid-19-Pandemie bedingten Distance-Schoolings. Hier wurden Fragen nach dem (schulischen) Umgang von Kindern mit digitalen Medien plötzlich in vielfältigen Forschungsbereichen behandelt. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Beitrag der Frage, welche Erkenntnisse zur Digitalen Bildung im Grundschulalter während des Distance-Schoolings aus verschiedenen disziplinären Perspektiven vorliegen. Den Ausgangspunkt der Argumentation bildet ein systematisches Literaturreview, in dem 31 Studien zu dieser Thematik ausgewertet wurden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse zum Lehren und Lernen mit und über digitale Medien während der Schulschliessungen werden unter der Perspektive der Interdisziplinarität kontextualisiert. Diese interdisziplinäre Analyse eröffnet einerseits ein differenziertes Verständnis der pandemiebedingten Auswirkungen auf die grundschulische Bildung. Andererseits zeigt sich aber auch, dass die Auseinandersetzung mit diesen Entwicklungen eine genuin pädagogische Aufgabe ist und insbesondere die Medienpädagogik eine wichtige Disziplin darstellt, von der ausgehend die Digitale Bildung (im Grundschulalter) ausgestaltet werden sollte.For media pedagogy as a scientific discipline, interdisciplinarity is a central topic. Its interdisciplinary interweaving became particularly visible recently in the period of distance schooling caused by the Covid 19 pandemic. Here, questions about children›s (school related) use of digital media were suddenly addressed in various research fields. Against this background, the article addresses the question of what findings are available on digital education in primary school age during distance schooling from different disciplinary perspectives. The starting point of the argumentation is a systematic literature review, which includes 31 studies on this topic. The resulting findings on teaching and learning with and about digital media during school closures are contextualised from the perspective of interdisciplinarity. On the one hand, this interdisciplinary analysis opens up a nuanced understanding of the pandemic-related impact on elementary education. On the other hand, dealing with these developments is a genuine pedagogical task and media pedagogy is an important discipline for realizing digital education (in primary schools)

    Participatory Media Didactics as a Gateway for Adolescent Civic Engagement and the Role of Personal Learning Environments

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    Ausgehend vom Modell von Gotlieb und Sarge (2021), in welchem Attribute partizipativer Mediennutzung (sich ausdrücken, sich darstellen und mit anderen zusammenarbeiten) mit motivationalen Prozessen der Selbstbestimmung sowie der Ausbildung zivilgesellschaftlicher Fähigkeiten verbunden werden, modelliert dieser theoretisch-konzeptionelle Beitrag den Zusammenhang zwischen partizipativen Praktiken von Kindern und Jugendlichen in digitalen Medienumgebungen und ihrem zivilem Engagement. Dabei wird auf das heuristische Strukturmodell einer partizipativen Mediendidaktik nach Mayrberger (2019) sowie Überlegungen zum selbstbestimmten Lernen zurückgegriffen, um kommunikationswissenschaftliche Konzepte mit medienpädagogischen und bildungswissenschaftlichen Ansätzen zu kombinieren. Die Herausbildung und Förderung partizipativer Fähigkeiten von Heranwachsenden im Rahmen partizipativer Mediendidaktik in formalen und informellen Bildungskontexten begreifen wir demnach als potenziellen Zugang für ziviles, staatsbürgerliches Engagement der jungen Zielgruppe. Vor diesem Hintergrund argumentieren wir, dass der Gestaltung der persönlichen Lernumgebung (PLE) und der damit verbundenen Zusammenstellung medialer Arrangements in unterschiedlich gelagerten Lernkontexten durch die Heranwachsenden eine wichtige Bedeutung zukommt. Anhand quantitativer Befragungsdaten zur Nutzung des Study Webs im Rahmen selbstbestimmten Lernens exploriert der Beitrag beispielhaft das Potenzial digitaler persönlicher Lernumgebungen und damit partizipativen Handelns in Bildungszusammenhängen für das zivile Engagement Heranwachsender.This paper models the relationship between children and adolescents’ participatory practices in a digital media environment and their civic engagement. In doing so, we draw on Gotlieb and Sarge’s model (2021), in which attributes of participatory media use (expressivity, performance, collaboration) are linked with motivational processes of self-determination as well as the forming of civic skills. Second, we refer to the structural model of participatory media didactics Mayrberger (2019) and focus on considerations regarding self-determined learning in order to combine communication science concepts with relevant approaches in (media) pedagogy and educational science. Developing and fostering participatory skills of adolescents within the framework of participatory media didactics in formal and informal educational contexts is thus understood to be a gateway for civic engagement for adolescents. Against this background, we argue that the design of the personal learning environment (PLE) and the corresponding composition of media arrangements in different learning contexts by adolescents are of high importance. Using quantitative survey data within the context of the study web, the article explores the potential of digital PLE and thus participatory action in educational contexts for the civic engagement of adolescents

    Digital Streetwork: Conceptual Design of an accompanying Media Education using the Example of Online Gaming

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    Der kommunikationswissenschaftlich gerahmte Beitrag definiert zunächst zentrale Chancen und Risikofelder mediatisierter Gesellschaftskommunikation. Eine aktive Medienpädagogik wird vor diesem Hintergrund als wichtiger Faktor vor allem unter Heranwachsenden etabliert. Die praktische Medienkompetenzvermittlung muss sich momentan allerdings substanziellen Herausforderungen stellen: Gerade Lehrpersonen und Eltern verfügen in der Breite nicht über ausreichende Kenntnisse, Ressourcen und Handlungsmotivationen. Eine vergleichsweise grosse medienpädagogische Last liegt deshalb im rehabilitativen Bereich, wenn also bereits (nachhaltig) negative Nutzungserfahrungen konstruktiv verarbeitet werden müssen. Verantwortlich für diese Unwucht ist auch, dass Medienpädagog:innen derzeit nicht auf das eigentliche Digitalhandeln Heranwachsender zugreifen können. Diese schliessen ihre virtuellen Rückzugsorte auch bewusst gegenüber Erwachsenen ab. Vorgeschlagen wird deshalb, die Methoden analoger Strassensozialarbeit in den digitalen Raum zu übertragen und medienpädagogisch einzusetzen. Speziell für digitale Netzwerke und Communitys ausgebildete Streetworker:innen könnten nutzungsbegleitend und über einen längeren Zeitraum mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die medienpädagogische Wirksamkeit könnte dadurch ansteigen, auch weil von innen heraus der tatsächliche Bedarf definiert und die optimale Unterstützung aktiviert werden kann. Digital Streetwork könnte insofern zu einem koordinierenden Schlüsselmoment im gesellschaftlichen Netzwerk medienpädagogischer Akteur:innen werden. Empirisch überprüft wurde der Ansatz hier am Anwendungsbeispiel Videospielsucht in einer Leitfaden-Befragung von 20 Expert:innen aus der praktischen Medienpädagogik und Sozialarbeit, aus Psychologie und Psychiatrie sowie aus dem Gaming.This article at first defines essential chances and risk factors in mediated communication. Then, active media literacy training is established as an important component in adolescents’ lives. However, practical media education faces a number of substantial challenges: Especially teachers and parents on a broad scale lack knowledge, resources and motivation to act. This is why a comparatively big emphasis lies on rehabilitation, when (strongly) negative user experiences have to be processed positively. Beyond this, media educators cannot access the young digital media usage itself, because adolescents strategically lock and block adults from their virtual shelters. Therefore, it is proposed to transfer the methods of analog outreach social work to digital spheres for media education purposes. For digital networks and communities trained social workers can accompany adolescents in long-term relationships. Media education thus may become more efficient, since demand can be defined from the inside and ideal support can be activated. Digital outreach social work thus is not just a tool of media literacy training, but might become a coordinating key factor in society’s network of media education actors and measures. Empirical testing in this study focuses on gaming and video game addiction as fields of action, and includes 20 in-depth interviews with media education practitioners

    What Influences the Way We Deal with Online Hate Speech? A Study Explaining Different Reactions to Online Hate Speech Depending on Situational and Personal Factors

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    Um die Frage zu beantworten, ob und wie stark die Reaktion auf Online Hate Speech (OHS) von spezifischen situativen und personenbezogenen Merkmalen abhängt, ist ein mehrstufiges Verfahren mit Mixed-Methods-Ansatz geplant und teilweise schon umgesetzt. In diesem Beitrag werden Zwischenergebnisse aus der ersten Teiluntersuchung vorgestellt. Es wurde eine reale Situation, in der Studierende in einem WhatsApp-Gruppenchat mit antisemitischen Posts konfrontiert gewesen sind, retrospektiv analysiert. Zu diesem Zweck wurden problemzentrierte Interviews mit Gruppenmitgliedern durchgeführt (n = 6) sowie eine standardisierte Umfrage unter den Gruppenmitgliedern deskriptiv ausgewertet (n = 115). Deutlich wurde, dass die Mehrheit der befragten Studierenden als Reaktion auf OHS geschwiegen hat und dass diese Reaktionsweise massgeblich mit dem Diskussionsverlauf begründet wurde. Personen, die sich zu Wort gemeldet haben, beziehen sich in ihrer Begründung stärker auf die OHS selbst. Die Ergebnisse veranlassen dazu, die bisherigen theoretischen Bezüge zur Erklärung des Schweigens in einer solchen Situation kritisch in den Blick zu nehmen. Schlussfolgerungen für den Hauptteil der Studie werden abschliessend diskutiert.In order to answer the question whether and to what extent the reaction to Online Hate Speech (OHS) depends on specific situational and personal characteristics, a multi-level procedure with a mixed-methods approach is planned and partly already implemented. This paper presents some interim results from the preliminary investigation. Here, a real-life situation in which students had been confronted with antisemitic posts within a WhatsApp group chat was retrospectively analyzed. Problem-centered interviews with group members were conducted (n = 6) and a standardized survey among group members was analyzed descriptively (n = 115). It was found that the majority of students surveyed remained silent in response to OHS and that this mode of response was largely justified by the discussion process. Individuals who did speak up related more to OHS itself in their rationale. The findings lead us to take a critical look at previous theoretical references to explain silence in such a situation. Conclusions for the main part of the study are discussed

    Mixed methods in design-oriented educational research: Research example of a project on fostering critical media literacy skills among youths in the light of contemporary propaganda

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    Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Anwendung von Mixed Methods im Kontext gestaltungsorientierter Bildungsforschung. Hierfür werden zunächst grundlegende Charakteristika, Motive und Designformen von Mixed Methods erarbeitet, bevor anschließend verschiedene Möglichkeiten der Integration vorgestellt werden. Daraufhin folgt eine Untersuchung exemplarisch ausgewählte Ansätze gestaltungsorientierter Bildungsforschung hinsichtlich der systematischen Kombination qualitativer und quantitativer Methoden. Anhand eines Forschungsprojekts zur Förderung von Medienkritikfähigkeit bei Jugendlichen im Kontext zeitgenössischer Propaganda, das auf Basis der praxis- und theorienorientierten Entwicklung und Evaluation von Konzepten unterrichtlichen Handelns (vgl. Tulodziecki, Grafe, und Herzig 2013) entwickelt wurde, soll schlussendlich die konkrete Umsetzung von Mixed-Methods-Designs sowie die Verwendung von Integrationsstrategien demonstriert werden. This paper addresses the use of mixed methods as part of design-oriented educational research. After introducing in basic characteristics, motives and designs of mixed methods research different strategies of integration are examined. Next, the systematic combination of quantitative and qualitative methods as part of design-oriented educational research is elaborated based on different exemplarily chosen approaches from that field. Finally, a research project on fostering critical media literacy skills, which was developed on the principles of practice- and theory-oriented development and evaluation of teaching concepts (Tulodziecki, Grafe, and Herzig 2013), serves as a best-practice example for demonstrating the implementation of mixed method designs and the application of integration strategies

    The The ‹Pedagogical Usability› of Augmented Reality on Electrics: A Qualitative Study on the Potential of Implementing AR in Primary Science Studies

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    Die Technologie Augmented Reality (AR) eröffnet durch Anreicherung der realen Welt mit virtuellen Informationen innovative pädagogisch-didaktische Gestaltungsmöglichkeiten in Lehr-Lern-Situationen. Insbesondere im Sachunterricht der Primarstufe besteht derzeit noch ein erhebliches Desiderat zur Erforschung des pädagogisch-didaktischen Potenzials des Einsatzes von AR sowie grundsätzlich zur Konzeption und Implementation entsprechender AR-Lehr-Lern-Tools. Ziel der in diesem Beitrag beschriebenen Studie ist die Erlangung grundlegender Erkenntnisse zur Einschätzung der «Pedagogical Usability» eines AR-Lehr-Lern-Tools für den naturwissenschaftlich-orientierten Sachunterricht durch Grundschullehrpersonen. Diese durch Befragung von Grundschullehrpersonen gewonnenen Einschätzungen wurden in einem qualitativen Design mittels eines leitfadengestützten Interviews erfasst und durch eine strukturierende qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet. Insgesamt zeigt sich, dass das evaluierte AR-Lehr-Lern-Tool einige Teilaspekte der Pedagogical Usability aus Sicht der Lehrpersonen erfüllt (z. B. «Motivation» und «Student Control») und in anderen Teilen noch verbessert werden könnte (z. B. bzgl. «Applicability» und «Feedback»). Auffallend ist auch, dass die Lehrpersonen die pädagogisch-didaktischen Vorteile von AR nicht oder kaum erkennen und die Unterschiede zwischen verschiedenen AR-Technologien auch nur teilweise benennen oder erkennen können. Die Ergebnisse stellen eine erste Grundlage für weitere Untersuchungen zur Rolle der Lehrperson bei der Entwicklung, Evaluation und Implementierung hoch innovativer, technologiegestützter Lehr-Lern-Tools sowie für die Erforschung des pädagogisch-didaktischen Potenzials von AR zu weiteren Themen des Sachunterrichts dar.Augmented Reality (AR) technology facilitates innovative pedagogical-didactical design possibilities in educational situations by enriching the real world with virtual information. Especially for primary science studies, there is still a considerable research desideratum concerning the pedagogical and didactical potential of the use of AR as well as for the conception and implementation of corresponding AR tools in general. The aim of the study presented in this paper is to obtain basic insights into how primary school teachers assess the «pedagogical usability» of an AR tool for primary science studies. These assessments, obtained through interviews with primary school teachers, were collected in a qualitative design using a guided interview and evaluated using a structuring qualitative content analysis. Overall, the evaluated AR tool fulfils some sub-aspects of pedagogical usability from the teachers’ point of view (e.g. «motivation» and «student control») and could still be improved in other parts (e.g. regarding «applicability» and «feedback»). It is also evident that the teachers do not or hardly recognize the pedagogical-didactical advantages of AR and can also only partially identify or even name differences between types of AR technologies. The results provide a preliminary basis for further investigations on the teacher‘s role in conceptualizing, evaluating, and implementing highly innovative, technically supported educational tools and for exploring the pedagogical-didactical potential of AR on other topics in primary science and social studies

    Development of Prospective Teachers’ Ict- Related Beliefs, Competencies, and Motivational Orientations in a One-Semester School Internship during the COVID-19 Pandemic: Eine Sekundäranalyse von Evaluationsdaten zum Praxissemester im zweiten CoViD-19-bedingten Lockdown

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    Für die lernförderliche Einbindung digitaler Medien in schulische Lehr-Lern-Situationen sollten angehende Lehrkräfte neben mediendidaktischen sowie medienerzieherischen Kompetenzen auch über medienbezogene motivationale und volitionale Dispositionen verfügen. Insbesondere Einstellungen und selbsteingeschätzte Kompetenzen sind Einflussfaktoren auf die Motivation zur Mediennutzung. Auf Basis einer Sekundäranalyse wird daher in diesem Beitrag die wechselseitige Entwicklung dieser Dispositionen für verschiedene medienbezogene Kompetenzfacetten von N = 269 Lehramtsstudierenden längsschnittlich untersucht, die ein fünfmonatiges Langzeitpraktikum während der Massnahmen zur Eindämmung der CoViD-19-Pandemie im Wintersemester 2020/2021 absolviert haben. Diese Zeit ging mit vermehrten medienbezogenen Lerngelegenheiten einher. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Einstellungen der angehenden Lehrkräfte hinsichtlich der Mediennutzung kaum veränderten, sich selbsteingeschätzte Medienkompetenzen und medienbezogene Motivation hingegen mit kleinem bis mittlerem Effekt positiv entwickelten. Cross-Lagged-Panel-Analysen zeigen zudem, dass sich eine hohe motivationale Orientierung in Bezug auf die Mediennutzung zu Beginn des Langzeitpraktikums positiv auf die Entwicklung selbsteingeschätzter Kompetenzen auswirkte, allerdings nicht in allen in der Analyse betrachteten Kompetenzfacetten.In order to integrate information and communications technology (ICT) into instruction in a way that is conducive to learning, prospective teachers must develop appropriate ICT-related skills and dispositions. In particular, ICT-related beliefs and self-assessed ICT-competencies are factors influencing the motivation to use ICT in instruction. This paper examines the longitudinal, reciprocal development of these dispositions for different dimensions of ICT-competence of N = 269 prospective teachers who completed an approximately five-month school-internship during the CoViD-19 pandemic in the winter of 2020/2021. Even though schools were closed for a long time during this period, however, it also provided many learning opportunities to use ICT in instruction or remote teaching. Results indicate that prospective teachers’ ICT-related beliefs hardly changed, but self-assessed ICT-competencies and ICT-related motivation developed positively with a medium effect. Cross-lagged panel analyses also show a positive influence of high ICT-related motivation at the beginning of the internship on the development of self-assessed ICT-competencies, but not in all facets of ICT-competencies considered in the analysis

    Methodological Approaches to Evidence Synthesis in Educational Technology: A Tertiary Systematic Mapping Review

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    Methoden der Evidenzsynthese werden in den Sozialwissenschaften immer beliebter, auch im Bereich der Bildungstechnologie, wo die Menge der durchgeführten Sekundärforschung exponentiell zugenommen hat. Während Übersichten einen wertvollen Einblick in den Stand des Feldes geben können, wurden Fragen zur methodischen Strenge und Transparenz aufgeworfen. In dieser tertiären Übersichtsarbeit wird daher untersucht, wie transparent und reproduzierbar die Berichterstattung über die Methoden der Evidenzsynthese im Bereich der Bildungstechnologie in den verschiedenen Arten von Übersichtsarbeiten ist. Zu diesem Zweck wurde eine kritische Analyse einer Stichprobe von 446 Evidenzsynthesen in drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Spanisch) durchgeführt. Systematic Review, Meta-Analyse und Literaturreview als die am häufigsten verwendeten Review-Typen wurden für die weitere Analyse. In der Stichprobe wurden Indikatoren für die Replizierbarkeit in kritischen Phasen der Überprüfung identifiziert und nach Überprüfungstyp (Forschungsfrage, Suchstrategie, Datenextraktion und Synthese) analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die methodische Transparenz bei der Datenextraktion und -synthese erheblich verbessert werden kann, wobei bestimmte Arten von Übersichten bei den Indikatoren schlechter abschneiden als andere. Es werden Empfehlungen zur Verbesserung der methodischen Transparenz und Strenge der Evidenzsynthese im Bereich der Bildungstechnologie gegeben.Evidence synthesis methods are becoming increasingly popular in the social sciences, particularly in the field of educational technology, where secondary research has grown exponentially in recent years. Although review studies provide insight into these methods, questions have been raised about their methodological rigor and transparency. This tertiary review analyzed transparency and reproducibility in the reporting of evidence synthesis methods in the field of educational technology across different types of reviews indexed in the Web of Science, ERIC, Scopus, Google Scholar, Dialnet, and FIS. Reviews were included if they were published in English, German, or Spanish; if they synthesized the use of educational technology within formal teaching and learning settings; and if they contained a methods section. A sample of 446 evidence syntheses were included for data extraction and synthesis in EPPI Reviewer, with systematic reviews, meta-analyses, and literature reviews selected for deeper analysis as the most widely used review types in the corpus. Indicators of replicability at critical stages of the review were identified and analyzed in the sample by review type (research question, search strategy, data extraction, and synthesis). The results show significant room for improvement of methodological transparency in data extraction and synthesis, with certain types of reviews showing lower scores than others on some indicators. The article concludes with recommendations for improving the methodological transparency and rigor of evidence synthesis in the field of educational technology

    Keeping Digitalisation under Control: Success Factors for Digitalisation at Vocational Schools and Training Companies

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    Neue digitale Technologien und Interaktionsformen durchdringen das Leben der Menschen sowie ihren Bildungs- und Berufsalltag. Zugleich forciert die Digitalisierung einen Wandel von etablierten Berufsbildern und geht mit neuen Kompetenzbedarfen einher. Es ist daher von besonderer Relevanz, die Gelingensbedingungen (sowie auch hemmende Faktoren zu erkennen, um deren Wirksamwerden zu vermeiden) der Digitalisierung in der beruflichen Bildung zu identifizieren. Im vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, welchen Bedingungen des Gelingens die Digitalisierung im Bereich des beruflichen Bildungswesens unterworfen ist. Entsprechende Daten wurden im Rahmen des BMBF-Projekts DiBBLok an beruflichen Schulen sowie ausbildenden Unternehmen erhoben. Der Beitrag stellt ein Framework unterschiedlicher Faktoren vor und geht auf ausgewählte Faktoren anhand konkreter empirischer Daten vertiefend ein. Die einzelnen Faktoren stellen Parameter dar, anhand derer die verschiedenen Stakeholder der beruflichen Bildung Veränderungsprozesse in Gang setzen können.New digital technologies and new forms of interaction permeate our everyday lives as well as how we work and learn on a day-to-day basis. At the same time, digitalization encourages changes in established job profiles, which in turn require new skills. It is of particular relevance to identify the conditions that enable a successful digital transformation in vocational education. At the same time, it is important to become aware of the challenges that inhibit this development. This article explores the success factors of digital vocational education and training. In this context, the BMBF project collected corresponding data in vocational schools and training companies. The article presents a framework of the identified factors (success and challenges) and deals in more detail with selected ones based on concrete empirical data. The individual factors represent parameters based on which the various actors in vocational education and training can initiate change processes

    Publication Status as a Common Inclusion Criterion in Systematic Reviews: On the Use of Digital Media in the Context of Teaching Pupils with SEN in Inclusive, Integrative or Segregated Settings

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    Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Nutzung von Publikationsmodi als Einschlusskriterium aus der Medizin für systematische Übersichtsarbeiten in der (Medien-) Pädagogik auseinander. Es werden zwei systematische Übersichtsarbeiten zum Einsatz digitaler Medien in inklusiven, integrativen oder exkludierenden Settings verglichen. Durch die Hinzunahme peer-reviewter grauer und nicht peer-reviewter weisser Literatur in einem zweiten Review wurde der ursprüngliche Korpus von 15 Studien (Forschungsartikel in Fachzeitschriften mit Peer Review) um weitere 19 Studien (ohne Peer Review) erweitert. Insgesamt lag bei beiden Studientypen der Fokus auf der individuellen Unterstützung mit digitalen Medien im Unterricht – insbesondere im Rahmen von technologiebasiertem Unterricht, meist aus einer quantitativen Perspektive. Beide Übersichtsarbeiten zeigten einen didaktischen Fokus (Lernen mit digitalen Medien) und kaum eine Studie beschäftigte sich mit dem Lernen über Medien.This paper critically discusses the use of publication status as a common inclusion criterion for systematic reviews, a method adopted from the field of medicine into education and media-related education studies. Two systematic reviews exploring the use of digital media in inclusive, integrative or segregated teaching settings are compared. By adding peer-reviewed grey and non-peer reviewed literature in a second review, the initial corpus of 15 studies (articles in journals with peer review) was increased by another 19 studies (without peer review). The advantages and disadvantages of including research articles with a different publication status in systematic reviews is discussed based on the comparison of both reviews. Overall, in both reviews, the focus was on individual support with digital media while teaching, especially within technology-based learning classes, mostly from a quantitative perspective. Both reviews revealed a didactic focus (learning with digital media) and hardly any study dealt with learning about digitalization

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