MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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    Risks of Digital Exclusion: An Empirical Analysis of Teacher Support during Active Media Work in Primary Schools

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    Unterricht in der Grundschule muss die verschiedenen Heterogenitätsdimensionen der Schüler:innen und damit eine grosse Bandbreite an Lernvoraussetzungen berücksichtigen. Dies gilt ebenso für digital vermittelten Unterricht, da der Einsatz digitaler Medien häufig mit einer grösseren Verantwortung für den eigenen Lernprozess verbunden ist. Um Teilhabemöglichkeiten für alle Lernenden zu eröffnen und Exklusionsrisiken, z. B. für Schüler:innen mit Behinderungen oder im Rahmen des Digital Divide, zu minimieren, kommt der Lernunterstützung durch die Lehrkräfte eine wichtige Rolle zu. Dennoch beschäftigen sich nur wenige Studien mit diesem Thema. Dieser Beitrag stellt eine Videografie-Studie vor, die die Lernunterstützung durch angehende Lehrkräfte während einer aktiven Medienarbeit in der Grundschule analysiert. Die Ergebnisse indizieren, dass die Lernenden vor allem direkt angeleitet werden, da Unterstützungen, die auf den Lernprozess abzielen (diagnostische Unterstützungen), deutlich seltener gegeben werden. Die Annahme, dass digitale Lehr-Lernformate vor allem durch technische und nicht inhaltlich-fachliche Unterstützungen geprägt sind, kann dagegen nicht bestätigt werden. Diese und weitere Ergebnisse der Studie werden vor dem Hintergrund möglicher Exklusionsrisiken diskutiert und Implikationen für die Lehrkräfteprofessionalisierung abgeleitet.Teaching in primary schools means taking the heterogeneity of students’ backgrounds, skills, and capacities into account and offering them a commensurately wide variety of learning opportunities. This is particularly the case when it comes to digital-based instruction, which often entails individualized learning and greater responsibility of learners for their own learning processes. To enable participation and reduce risks of exclusion – for students with disabilities and in the context of the digital divide – teachers’ learning support is of great importance. Despite the potential of teacher support for learning with digital media, few studies have investigated this topic. This paper introduces a research study using videography to analyze the learning support given by preservice teachers during active media work. The findings indicate that teachers tend to provide mainly direct instruction, and significantly less diagnostic support aimed at fostering the learning process. The results do not confirm the idea that digital teaching formats provide technical rather than content support. Furthermore, they show that digital learning formats enable participation by all the students in the class. These results are discussed with a view to risks of exclusion and implications for teacher professionalization

    Laudatio zu Caroline Grabensteiners Dissertationsschrift «Medienbildung im Medienhandeln. Rekonstruktion von Prozessen relationaler Medienbildung im Medienhandeln am Beispiel von Instant-Messaging-Gruppen in Schulklassen» : Dissertationspreis 2023 der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

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    Laudatio zu Grabensteiner, Caroline. 2023. Medienbildung im Medienhandeln. Rekonstruktionen am Beispiel von Instant-Messaging-Gruppen in Schulklassen. Wiesbaden: Springer Nature

    Inclusive Literature Teaching in the Age of Societal Transformation: Practices of Commoning in the Learning Village as a Digital Tasks-Based Learning Arrangement

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    Angesichts globaler ökologischer Krisen kann Bildung für nachhaltige Entwicklung Werte, Wissen und Kompetenzen vermitteln, die der und die Einzelne benötigt, um das eigene Umfeld nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Verbindung von Literaturdidaktik mit Prinzipien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung muss dabei vor dem Hintergrund der Transformationsprozesse Digitalisierung und Inklusion geschehen, um auch den kulturellen Aspekten einer sich ständig verändernden Gesellschaft Rechnung zu tragen. Inwiefern literarischen Texten das Potenzial zugesprochen werden kann, Reflexionsprozesse anzuregen, soll am Beispiel des Jugendromans «2084 – Noras Welt» von Jostein Gaarder untersucht werden. Aus der Perspektive der Literaturdidaktik werden nachhaltige und inklusive Umsetzungsmöglichkeiten entsprechend den Anforderungen einer Kultur der Digitalität zusammengeführt. Um die Dimensionen Nachhaltigkeit, Inklusion und Digitalität in literaturdidaktischer Absicht zu modellieren, wird das didaktische Modell des Lerndorfs vorgestellt, ein kooperativ angelegtes und flexibles Lehr-Lernarrangement, das auf die Aneignung von Agency zielt. Dazu wird die Auseinandersetzung mit einem literarischen Gegenstand innerhalb des Lerndorfs als kulturelle Praxis des Commoning analysiert. Der Artikel gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess und die didaktischen Möglichkeiten des Lerndorfs, das sich als digital-kulturelles Lernangebot für inklusive Settings verstehen lässt.In the face of global ecological crises, education for sustainable development can impart values, knowledge and competencies that individuals need in order to shape their own environment in a sustainable and responsible way. The connection of teaching literature with the principles of education for sustainable development must take place against the background of the transformation processes of digitization and inclusion in order to also take into account the cultural aspects of a constantly changing society. The extent to which literary texts can be said to have the potential to stimulate processes of reflection will be examined regarding the young adult novel «2084 – Nora’s World» by Jostein Gaarder. From the perspective of teaching literature, sustainable and inclusive possibilities of implementation are brought together according to the requirements of a culture of digitality. In order to model the dimensions of sustainability, inclusion and digitality from a perspective of teaching literature, the concept of the learning village will be presented, a cooperative and flexible tasks-based-learning arrangement that focuses on the learners’ agency. Thus, engaging with climate fiction in the learning village is analyzed as a practice of commoning. The article provides insights into the development process and the didactic possibilities of the learning village that can be seen as a task-based-learning-arrangement for inclusive settings

    On the Materiality of Digital Media: Discourses, Perceptual Preferences, and Media-Didactic Impulses When Dealing With Materials in the Context of Digital Education

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    Stoffe, die in digitalen Geräten und der Digitalisierung zugrunde liegenden technischen Infrastruktur enthalten sind, machen digitales Lernen letztlich erst möglich. Zugleich entziehen sie sich weitgehend unserer Wahrnehmung. Auch in der mediendidaktischen Forschung ist die Auseinandersetzung mit ihnen ein blinder Fleck. Nach einer Analyse des gegenwärtigen Diskurses um digitale Bildung erörtert der Beitrag, dass die gegenwärtig vorherrschende Vorstellung von Digitalisierung konzeptuell auf einer Metapher beruht, die Digitalisierung als von aussen über unsere Gesellschaft hereinbrechenden Prozess begreift, dem man mehr oder weniger machtlos gegenübersteht und auf den auch im Bildungsbereich immer nur reagiert wird, dem gegenüber aber nicht prospektiv agiert wird. Dieses Denkmuster wirkt sich auf die allgemeine Wahrnehmung sowie auf pädagogisch-didaktische Schwerpunktsetzungen im Bereich digitaler Bildung aus, etwa indem Digitalisierung nicht als ressourcenverbrauchender globaler Konsumprozess verstanden wird. Die mangelnde Beschäftigung mit den technisch-materiellen Grundlagen digitalen Lebens und digitaler Bildung kann als kollektive Wahrnehmungspräferenz verstanden werden. In der Folge dringen Umweltschäden und soziale Ungerechtigkeiten, die durch die Produktion der digitalen Geräte und Schaffung der digitalen Infrastrukturen vor allem im Globalen Süden herbeigeführt werden, nicht in das gesellschaftliche Bewusstsein im Globalen Norden vor und bleiben auch im Bildungsbereich systematisch ausgeblendet. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, dass mediendidaktisches Arbeiten Reflexionsprozesse über die materiellen Grundlagen digitalen Seins und ihre globalen Implikationen anregen kann, und wie dadurch eine Erweiterung des mediendidaktischen Verantwortungsbereichs um sozialökologische Aspekte erfolgen kann.Substances on which digital devices and the technical infrastructure for digital processes are based enable digital learning in the first place. At the same time, these substances largely evade our perception. Dealing with them is also a blind spot in media didactic research. After an analysis of the current discourse on digital education, the article discusses that the currently dominant idea of digitization is based on a metaphor that conceptualizes digitization as an external process that rolls over our society, which we are powerless to face and to which we only react and not act in prospective way – even in the educational sector. This thought pattern, however, affects the general perception as well as pedagogical and didactic priorities in the field of digital education, for example by not understanding digitization as a resource-consuming global consumption process. The lack of reflection on the technical and material foundations of digital life and digital education can be understood as a collective preference in perception. Consequently, environmental damages and social injustices caused by the production of digital devices and the creation of digital infrastructures, especially in the Global South, are not part of the public consciousness and remain systematically hidden in the educational sector. The article shows that media didactic work can stimulate reflection processes on the material foundations of digital existence and its global implications, and how they can expand conventional media didactic fields by including socio-ecological aspects

    Strengthening Social Cohesion with Journalism Competence: A Model for Teacher Training and Results of a Survey of Teacher Students

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    Etwa ein Drittel der Deutschen hegt Misstrauen gegenüber den etablierten Medien und glaubt, dass Journalist:innen in Zusammenarbeit mit der Politik die Bevölkerung belügen und manipulieren. Mangelndes Wissen über Strukturen und Arbeitsweisen des Journalismus ist eine der Ursachen, die zu solchen Vorstellungen führen können. Um dem zu begegnen, wird in diesem Beitrag mit «Journalismuskompetenz» ein neues Modell und Konzept für die Lehramtsausbildung vorgestellt, das enger als «Medienkompetenz», aber breiter als «Nachrichtenkompetenz» gefasst ist. Es lehnt sich an das Modell der «Demokratiekompetenz» nach Audigier an und umfasst eine kognitive, eine affektive und eine sozial-praktische Dimension. Die kognitive Dimension wird mithilfe des «Zwiebelmodells» des Journalismus nach Weischenberg operationalisiert und erstmals empirisch in einer Befragung von Lehramtsstudierenden der Universität Leipzig (n = 585) erhoben. Die Befragung ergab ein durchschnittliches Journalismus-Wissen auf dem Niveau der Schulnote Vier; es wurden positive Korrelationen des Wissens u. a. mit dem Medienvertrauen, dem Politikvertrauen, dem Alter und dem vorherigen Belegen eines universitären Seminars über Journalismus festgestellt. Es erscheint daher plausibel, dass mit verstärkten Bildungsanstrengungen – wie sie aktuell in der Lehramtsausbildung der Universität Leipzig getätigt werden – die Journalismuskompetenz und mittelbar auch das Medienvertrauen erhöht werden kann.About one third of Germans distrust the established media and believe that journal-ists, in cooperation with politicians, lie to and manipulate the population. A lack of knowledge about the structures and working methods in journalism is one of the causes that can lead to such perceptions. To address this, this paper introduces «journalism competence», a new model and concept for teacher training that is narrower than «media competence» but broader than «news literacy». It follows Audigier’s model of «democratic competence» and includes a cognitive, an affec-tive, and a social dimension. The cognitive dimension is operationalized with the help of Weischenberg’s «onion model» of journalism and empirically surveyed for the first time in a survey of student teachers at the University of Leipzig (n = 585). The survey revealed that the average journalism knowledge is unsatisfactory but passing in terms of school grades; positive correlations of knowledge were found with, among others, media confidence, political confidence, age, core subjects, and previous attendance of a university seminar on journalism. It therefore seems plausible that with increased educational efforts – such as those currently being made in teacher training at the University of Leipzig – journalism competence and, indirectly, media trust can be increased

    Virtual Reality in the Modern English Classroom and the Potential for Intercultural and Transcultural Learning: A Pilot Study

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    Dieser Beitrag präsentiert die Ergebnisse des Seminarkonzepts und der durchgeführten Begleitforschung zum inter- und transkulturellen Lernen in Virtual Reality (VR). Im Rahmen eines Universitätsseminars entwarfen TEFL-Studierende (Teaching English as a Foreign Language) Unterrichtsstunden für fortgeschrittene Lernende des Faches Englisch der gymnasialen Oberstufe, die sich mit der Entwicklung von Empathie und der Fähigkeit zur Perspektivübernahme in interkulturellen Kommunikations- und Austauschsituationen befassten. Der Fokus des Konzepts lag dabei auf dem Verständnis und der Annahme kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Hier werden beispielhaft zwei der erstellten Unterrichtsentwürfe für VR Interventionen vorgestellt und diskutiert. Begleitend zum Seminar wurden empirische Daten erhoben. Zum einen wurde das Potenzial des InteractionSuitcase (eine Sammlung virtueller Objekte) von den Studierenden bewertet. Zum anderen wurde explorativ eine qualitative Methode zur Messung interkultureller Kompetenz (Autobiography of Intercultural Encounters) getestet. Die Ergebnisse dieser explorativen Pilotstudie zeigen, dass die Interaktion mit dem InteractionSuitcase von den Studierenden als intuitiv und gewinnbringend für die Konzeption von Unterrichtskonzepten bewertet wurde. Dennoch integrierten die Studierenden die Manipulation der virtuellen Avatare häufiger im Gegensatz zum InteractionSuitcase in die Unterrichtskonzepte. Der Beitrag verfolgt das Ziel, das Potenzial von VR für inter- und transkulturelles Lernen im gymnasialen Englischunterricht zu identifizieren.This paper presents the results of the seminar concept and the accompanying research conducted on inter- and transcultural learning in Virtual Reality (VR). As part of a university seminar, TEFL (Teaching English as a Foreign Language) students designed lessons for advanced learners of high school English that focused on the development of empathy and the ability to assimilate perspective in intercultural communication and exchange situations. The concept’s focus was on understanding and accepting cultural similarities and differences. Here, two created lesson plans for VR interventions are presented and discussed as examples. Empirical data were collected to accompany the seminar. First, the students evaluated the potential of the InteractionSuitcase (a collection of virtual objects). Second, a qualitative method for measuring intercultural competence (Autobiography of Intercultural Encounters) was exploratively tested. The results of this exploratory pilot study show that the students evaluated the interaction with the InteractionSuitcase as intuitive and profitable for the design of teaching concepts. Nevertheless, students integrated the manipulation of virtual avatars into instructional concepts more frequently in contrast to the InteractionSuitcase. This paper aims to identify the potential of VR for intercultural and transcultural learning in high school English classes

    Effects of an Augmented Reality Escape Game on Learning about Fake News

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    Die Verbreitung von Fake News im Internet und in sozialen Netzwerken schadet zunehmend dem gesellschaftlichen Zusammenleben, etwa indem das Vertrauen in demokratische Strukturen und Institutionen untergraben wird. Das Erkennen von Fake News ist schwierig, da Onlineinformationen mehr vertraut wird als klassischen Medien und Fake News emotionalisierend und vertrauenswürdig gestaltet werden. Um diesem Problem zu begegnen, braucht es authentische und innovative Bildungsangebote, die sowohl Wissen über Merkmale von Fake News vermitteln als auch eine kritischere Einstellung gegenüber Onlineinformationen fördern. In der bisherigen Forschung haben sich (digitale) Spiele hierfür als vielversprechend herausgestellt. In dieser Studie wird untersucht, ob auch ein Augmented-Reality-basiertes Escape Game Lernziele adressieren kann, die für den Unterricht über Fake News relevant sind. Um diese Frage zu beantworten, wurde ein Vortest-Nachtest Design mit 27 Schüler:innen durchgeführt. Wie die Ergebnisse zeigen, kann das untersuchte Spiel «Escape Fake» Wissen über Fake News vermitteln, die Fähigkeit fördern, die Zuverlässigkeit von Informationen zu erkennen, zu einer kritischeren Haltung gegenüber der Vertrauenswürdigkeit von Onlineinformationen beitragen sowie die Zuversicht stärken, auch in Zukunft Fake News zu erkennen. Auf der Basis der Ergebnisse dieser ersten Pilotstudie kann das Spiel als Bildungsressource für den Einsatz im Fake News-Unterricht empfohlen werden. Weitere Forschung ist jedoch notwendig, um die Effekte zu erklären und die Effektivität zu erhöhen.The spread of fake news on the Internet and in social networks is increasingly damaging societies, for example by undermining trust in democratic structures and institutions. Recognizing fake news is difficult because online information is trusted more than traditional media and the design of fake news is emotional and made to be trustworthy. To address this problem, authentic and innovative learning environments are needed that both deliver knowledge about the characteristics of fake news and promote a more critical attitude toward online information. In previous research, (digital) games have shown to be promising for this purpose. In this study, we investigate whether an augmented reality-based escape game can also address learning goals that are relevant for fake news education. To answer this question, a pretest-posttest field study was conducted with 27 students. As the results show, the Escape Fake game studied can provide knowledge about fake news; promotes the ability to distinguish true and false information; contributes to a more critical attitude toward the trustworthiness of online information; and increases confidence in being able to recognize fake news in the future. Based on these findings, we recommend using the game as an educational resource in fake news education. However, more research is necessary to better understand the effects and to improve the effectiveness of the game

    Making.together – Systemically Supporting Schools in Setting up a Makerspace: A Practical Report from a Process-Accompanying Perspective on the Implementation of ‹Makerhubs› at Eleven Schools in Hamburg

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    In dem Pilotprojekt «Makerhubs» wurden elf Schulen von der Stabsstelle Digitalisierung der Hamburger Schulbehörde bei der Einrichtung eines Makerspaces begleitet und durch Ressourcen unterstützt. Das Projekt startete im Schuljahr 2021/22 und endete im Sommer 2023. Die im Rahmen dieser Prozessbegleitung gemachten Erfahrungen werden in diesem Beitrag näher beschrieben. Hierzu wird zunächst dargestellt, welches grundlegende Verständnis von Makerspaces im Kontext von schulischer Lernraumgestaltung und Kompetenzentwicklung dem Projekt zugrunde liegt und welche konkreten Ziele verfolgt wurden. Darauf aufbauend werden die einzelnen Module der Makerhubs mit Umsetzungsbeispielen aus der schulischen Praxis näher erläutert. Anschliessend erfolgt eine Darstellung der Herausforderungen und Gelingensbedingungen, die ein auf Offenheit, Kollaboration und Vernetzung angelegter Prozess wie dieser mit sich gebracht hat.The Digitisation Unit of the Hamburg School Authority has motivated and enabled eleven schools to set up their own makerspaces. The project started in summer 2021 and ended in summer 2023. Participating schools received guidance and support from members of the school authority, as well as resources to plan and equip their own makerspaces. In this article, we will describe in detail our first-hand experience of running our plan in a regulatory context. Firstly, we will outline the basic understanding of makerspaces when it comes to designing learning spaces and developing skills in them. This is not without mentioning our aims and objectives for this project. Based on this, we will explain the types of activities and technologies we focused on for our schools. We will then give examples of how our schools implemented their respective makerspaces. This is followed by a description of the challenges we faced in a process based on openness, collaboration and networking. Finally, we will identify conditions for success in setting up makerspaces in schools

    Between Sensitivity and Precision: A Systematic Literature Search Illustrated by a Research Question on Artificial Intelligence in Education

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    Neben digitalisierungsbezogenen Fragestellungen im Kontext Lehren und Lernen im Allgemeinen rücken in jüngster Zeit auch im deutschsprachigen Raum KI-bezogene Fragestellungen im Besonderen in den Fokus der Forschung. In der weitgehend interdisziplinären Bearbeitung des Themas, international aufgegriffen unter artificial intelligence in education (AIED), sind technisch geprägte Fachdisziplinen im Vergleich zu pädagogisch-didaktischen Forschungsbereichen weitaus breiter vertreten (vgl. bspw. für die Hochschuldidaktik: Zawacki-Richter et al. 2019). Zur Stärkung eines erziehungswissenschaftlichen Zugangs wird die Generierung eines Studienkorpus exemplarisch für eine Forschungssynthese mit der Zielstellung eines systematischen Überblicks zu aktuellen Entwicklungen des KI-gestützten Lehrens und Lernens im Kontext institutioneller Bildung dargelegt. Die Entwicklung einer geeigneten Suchstrategie war geprägt von Abwägungen zwischen Präzision und Sensitivität (vgl. bspw. Campbell et al. 2018). Anhand der Prozesse Auswahl von Datenbanken, der Erstellung von Konzeptgruppen und Suchstrings sowie der Spezifizierung von Inklusionskriterien werden diese spezifiziert und für das finale, 51 Treffer umfassende Studienkorpus datenbankbezogen aufgezeigt. Es wird argumentiert, dass die Darlegung von Kennwerten zu Sensitivität und Präzision der verwendeten Datenquellen bei der Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen, wie sie in bildungstechnologischen Themenfeldern häufig anzutreffen sind, einen Beitrag zur methodischen Qualitätsentwicklung zukünftiger Forschungssynthesen leisten kann.In addition to questions of digitally enhanced teaching and learning, research has recently become more focused on AI-related questions. Internationally known as artificial intelligence in education (AIED) the topic is largely worked on by technical disciplines while educational disciplines are mostly underrepresented (e.g. for higher education: Zawacki-Richter et al. 2019). A systematic literature research is presented as a contribution to strengthen educational perspectives and as an example referring to a research synthesis with the objective of providing a systematic overview of current developments in AI-based teaching and learning in the context of institutional education. The development of the search strategy was characterized throughout by considerations in balancing precision and sensitivity (vgl. u. a. Campbell et al. 2018). These are described by the processes of selecting databases, creating concept groups and search strings, and specifying inclusion criteria. Precision and sensitivity are calculated for the final body of 51 studies. It is argued that reporting characteristic values on sensitivity and precision in processing interdisciplinary questions, as they are frequently encountered in educational technology, can contribute to the development of methodological quality of future research syntheses

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