MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
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Experiences of Participation of People with Learning Difficulties in Digital Learning Environments: Ergebnisse eines partizipativen Forschungsprojekts
Lebenslanges Lernen gewinnt im Zuge der Digitalen Transformation zunehmend an Bedeutung. Digitalisierung eröffnet in der Erwachsenenbildung neue Möglichkeiten für Bildungsräume. Gleichzeitig erwachsen daraus neue Barrieren für marginalisierte Gruppen wie Menschen mit Lernschwierigkeiten, die massiv von der digitalen Kluft betroffen sind und auch in der Erwachsenenbildung nur am Rande gesehen werden. Im Rahmen dieses Beitrags wird die digitale Kluft im Kontext des lebenslangen Lernens mit digitalen Medien bewusst in den Fokus gerückt: Wie erfahren Menschen mit Lernschwierigkeiten die Teilhabe in digitalen Lernumgebungen? Gemeinsam mit 13 Co-Forschenden aus der Interessensgruppe wurden im Rahmen einer teil-inklusiven Forschung mit unterschiedlichen qualitativen Forschungsmethoden zwei digitale Lernumgebungen erprobt, um ein möglichst umfassendes Bild der erzählten Erfahrung zu bekommen. Die Ergebnisse zeigen zentrale Faktoren für das Gelingen von Teilhabe in digitalen Lernformaten, die nicht speziell für Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt wurden. Sie zeigen zum einen, wie Empowerment mit Menschen mit Lernschwierigkeiten gelingen kann, zum anderen bieten sie auch Impulse für Anbieter non-formaler Erwachsenenbildung, damit lebenslanges Lernen entsprechend der UN-Behindertenrechtkonvention für alle Menschen möglich wird.Lifelong learning is becoming increasingly important during the digital transformation. Digitisation opens new possibilities for educational spaces in adult education. At the same time, it creates new barriers for marginalised groups such as people with learning difficulties, who are massively affected by the digital divide and are also only marginally seen in adult education. In the context of this paper, this is deliberately brought into focus in the context of lifelong learning with digital media. How do people with learning difficulties experience participation in digital learning environments? Together with 13 co-researchers from the stakeholder group, two digital learning environments were tested as part of an inclusive research using different qualitative research methods to get the most comprehensive picture of the narrated experience. These results show key factors for the success of participation in digital learning formats that were not specifically developed for the target group. The results not only contribute to the empowerment of people in the target group, but they also provide impulses for providers of formal adult education to make lifelong learning possible for all people in accordance with the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Media*Construction: Self-Determination and Heteronomy Through Critical-Creative Actions
Im Beitrag werden monistische und dualistische medienpädagogische Kritikbegriffe differenziert. Dazu wird methodisch eine systematische Analyse verwendet, die mit der Bestimmbarkeit des Begriffs des Begriffs und der Begrenztheit des Wissens als Prämissen angesetzt und als performativen Retorsion durchgeführt wird.In der systematischen Analyse wird der Bildungsbegriff als Bewegung zwischen Sprachen und damit als Medienbildung bestimmt, mit dem dann die Kritikbegriffe diskutiert werden. Es wird gezeigt, dass Menschen, die nicht nur Gesellschaftkritik betreiben, sondern sich auch selbst bestimmen wollen, einen dualitischen Kritikbegriff verwenden.In this article, monistic and dualistic concepts of critique in media education are differentiated. To do this, a systematic analysis is used methodically, which is based on the determinability of the concept of the concept and the limitedness of knowledge as premises and is carried out as a performative retorsion. In the systematic analysis, the concept of Bildung is defined as a movement between languages and thus as media literacy, which is then used to discuss the concepts of critique. It is shown that people who not only want to criticize society but also want to determine themselves use a dualistic concept of critique
Imaginations of Availability in Lifelogging: The Positioning of the Media Self under the Influences of the Digital
Die fortschreitende Digitalisierung hat weitreichende Konsequenzen für gesellschaftliche Kontexte wie etwa Produktions- und Wertschöpfungsketten, das Rechtssystem, ökologische Aspekte und vieles mehr. Zeitgleich sind Digitalisierungsphänomene schwer einzugrenzen und können sehr unterschiedliche Aspekte beinhalten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Zusammenhänge zwischen Selbst und Digitalisierung im Zentrum des Interesses stehen. Sind wir unter den Bedingungen des Digitalen algorithmisiert oder digitalisiert oder ist dies zu technikdeterministisch gedacht? Was können solche Diagnosen überhaupt aussagen? Um sich diesen Fragen anzunähern, diskutieren wir im Beitrag mit dem Konzept des «medialen Selbst» nach Faßler eine Perspektive, in der zunächst ein theoretisches Verständnis für medienspezifische und pädagogische Zugänge zur Anthropologie erarbeitet wird. Auf dieser Basis beschäftigen wir uns exemplarisch mit dem Phänomen Lifelogging als zeitgenössischer digitaler Kulturpraktik und stellen die qualitative Methode der «seriell-ikonografischen Fotoanalyse» nach Pilarczyk und Mietzner vor, um uns dem Phänomen empirisch anzunähern. Im Anschluss wird die Methode anhand der Analyse von Bildmaterial eingesetzt. Bei dem Bildmaterial handelt es sich um Fotografien von Studierenden, die visuell die Bedeutung von digitalen Medien für ihren Alltag thematisieren. Mit der sukzessiven Auswertung und Abstraktion der Analyse werden am Beispiel Lifelogging sozusagen Kernelemente des medialen Selbsts unter den Bedingungen des Digitalen erarbeitet. Unter einer z. B. von Hummrich beschriebenen pädagogisch-kasuistisch angelegten Untersuchungsperspektive erarbeiten wir in dieser empirisch unterfütterten Form theoretisierende Einblicke auf derzeitige Mensch-Medien-Welt-Relationen im Lifelogging, die sowohl vom Individuum als auch durch digitale Medien geprägt sind und zur Diskussion anregen.Proceeding digitization processes have extensive consequences for social contexts like production and value creation chains, law, ecologic aspects, and so on. At the same time phenomena of digitalization are difficult to be isolated because they may contain many different things, especially in case of relations between the human self and the development of digitalization: Are we algorithmized or digitized under the influences of the digital? Is this assumption driven too technical? What do these assumptions reveal? To approximate these questions we are first discussing Faßler’s anthropological perspectives on a «media self». In this context we exemplarily set the digital phenomenon of lifelogging into the focus of a qualitative-empirical research approach. To do so, we introduce our selected method of «serial-iconic photo analysis» by Pilarczyk und Mietzner and illustrate the method through the analysis of a set of pictures. This material was shot by university students to articulate their relations between self and media in their everyday lives. In our successive analysis and abstraction of the results we are discovering core elements of the media self in context of lifelogging practices under the influences of the digital. Under a pedagogical-casuistic research perspective, as elaborated by Hummrich for instance, we generate empirical insights into current human-media-world-relations, which are shaped by individual humans on the one hand and by digital technologies on the other
Practice Report from Lachenzelg School (Zurich): Testing of a Laser Cutter Project in Cross-Grade Classes
Ist es möglich, alle Klassen eines Schulhauses in ein gemeinsames Laserschneideprojekt einzubeziehen und ein Gemeinschaftsprodukt zu erzustellen um einen innerschulischen Kulturanlass zu schaffen? In diesem Beitrag wird das Adventsprojekt im Schulhaus Lachenzelg im Winter 2022 beschrieben. Ziel war es, einen Weihnachtnachtbaum mit persönlichen Arbeiten stetig zu schmücken. Dabei sollten ein bis drei Sekundarschüler:innen pro Klasse mitwirken können. Dafür sollte jede Klasse zuerst im Klassenrat ihr «Wort des Jahres 2022» küren. Als nächstes wurden aus jeder Klasse zwei ‹Desigdelegierte› ausgewählt, um dieses Wort in einer Sprechblase grafisch umzusetzen und mit Hilfe eines Lasercutters auszuschneiden. So entstanden nach und nach wetterfeste Acrylglas Baumschmuck-Schilder. Neben dem Schmücken des Baumes fanden noch weitere Aktivitäten in den Klassen mit dem Lasercutter statt. In diesem Bericht soll der Prozess dieses Projektes aufgezeigt sowie ein ‹Lessons Learned› präsentiert werden.This paper describes the Advent project at Lachenzelg school in winter 2022. The goal was to continuously decorate a Christmas tree with personal creations. One to three secondary students per class should be able to participate. To achieve this, each class was supposed to choose their “Word of the Year 2022” during class council meetings. Subsequently, two ‘design representatives’ were selected from each class to graphically represent this word in a speech bubble and cut it out using a laser cutter. This process resulted in weather-resistant acrylic ornaments for the Christmas tree. Besides decorating the tree, the classes also explored other design possibilities with the laser cutter. This report sheds light on the process of this project and presents lessons learned
Digital Patient Education: Conceptualization of a Questionnaire for Therapists’ Competences in Planning and Implementing Digital Obesity Therapy
Adipositas gilt als wesentliches Public-Health Problem. Folglich sind zielgruppenadäquate Therapieansätze zur Reduktion der enormen Adipositasprävalenz erforderlich. Die Digitalisierung der Patient:innenschulung bietet dafür Optimierungspotenziale, verlangt jedoch neue Kompetenzen von Schulungsanbietenden. Bildungswissenschaftliche Forschung offeriert diesbezüglich theoretische Grundlagen, welche der Konzeption von Weiterbildungen dient und zur Steigerung von Schulungswirksamkeit führt. Für die Adipositastherapie existieren keine Kompetenzmodellierungen und entsprechende Erhebungsinstrumente. Folglich wird eruiert, welche Kompetenzstrukturen zur Planung und Umsetzung digitaler Therapie benötigt werden. Die Konstruktion des Erhebungsinstruments basierte auf einer Literaturrecherche, um therapieadäquate Kompetenzkonzeptualisierungen zu erfassen. Mittels Inhaltsanalyse wurden Dimensionen und Items abgeleitet. Zur Absicherung und Optimierung des Fragebogens erfolgte eine Expert:innen-Befragung. Auf Grundlage bestehender Evidenz beinhaltet das Erhebungsinstrument drei Themenbereiche: therapieadäquate Kompetenzen, Kompetenzmoderatoren und demografische Angaben, die 16 Dimensionen (z. B. Medienanpassung, digitale Lernüberwachung) und 46 Frageitems umfassen. Aus der Expert:innenbefragung (n = 11) resultierten 40 Überarbeitungshinweise (z. B. zu Sprache und Inhalt). Die durchschnittliche Beantwortungszeit des Fragebogens betrug 8,8 Minuten. Mit dem vorliegenden Instrument wurden erstmalig literaturbasiert Kompetenzstrukturen für die Planung und Umsetzung digitaler Adipositastherapie identifiziert und durch Expert:innen abgesichert. Nach der geplanten Validierung besteht die Möglichkeit, den Einfluss von Kompetenzen auf Therapieeffektivität zu evaluieren, Rückschlüsse für die Konzeption von Aus- und Fortbildung abzuleiten und einen Beitrag zur Wirksamkeitssteigerung der Therapie zu leisten.Obesity is recognized to be a significant public health issue, necessitating targeted therapeutic approaches to reduce the mighty prevalence. The digitalization of patient education offers potential to enhance effectiveness, but requires new competencies from therapy providers. Educational science presents digital competence frameworks for designing training and enhancing educational outcomes. However, there is a lack of competence models or corresponding assessment tools for obesity therapy. Therefore, the objective is to determine competence structures for the planning and implementation of digital therapy. The development of the questionnaire involved a literature review to identify applicable competence conceptualizations. Content analysis was employed to extract dimensions and items. To validate the questionnaire, experts were interviewed. Based on literature, the questionnaire contains three subjects: therapy-appropriate competences, competence moderators, and demographic information, which comprise 16 dimensions (e.g., media adaptation, digital learning monitoring) in 46 items. Expert feedback (n = 11) resulted in 40 revisions on language and content. The average completion time was 8.8 minutes. For the first time, competence structures for the planning and implementation of digital obesity therapy were identified based on literature and expert interviews. Following the statistical validation, the influence of competences on therapy effectiveness can be investigated and conclusions can be drawn for training
Advertising Literacy of Adolescents in the Context of Influencer Marketing: Development and Validation of a Survey Instrument
Werbung durch Influencer:innen stellt für Jugendliche eine Herausforderung dar, da sich redaktionelle Inhalte eines Mediums (ohne Verkaufsabsicht) mit persuasiven Inhalten von Werbebotschaften (mit Verkaufsabsicht) verschränken. Der vorliegende Beitrag hat daher das Ziel, ein Erhebungsinstrument zu entwickeln, das die Kompetenz Jugendlicher im Umgang mit Influencer:innen-Marketing erfasst. Hierzu wurden bestehende Skalen zur Advertising Literacy übersetzt, an den Kontext von Influencer:innen-Marketing adaptiert und erweitert. Die resultierenden Items wurden anhand einer Stichprobe von 14- bis 18-Jährigen (N = 248) validiert. Basierend auf faktoranalytischen Ergebnissen wird die Adolescent Advertising Literacy Scale – Influencer Marketing (AALS-IM) vorgeschlagen. Diese Skala unterscheidet in ihrer finalen Fassung zwei Dimensionen der dispositionalen Kompetenz Advertising Literacy: Die konzeptuelle Dimension bezieht sich auf das Wissen über und das Erkennen von Influencer:innen-Marketing, während die evaluative Dimension die persönliche Haltung gegenüber Influencer:innen-Marketing darstellt. Beide Dimensionen werden im Instrument durch acht Skalen abgebildet, die sich aus insgesamt 41 Items zusammensetzen. Eine anwendungsbezogene Dimension, wie sie in der theoretischen Herleitung angenommen wurde, konnte in der empirischen Untersuchung nicht bestätigt werden. Die Betrachtung deskriptiver Statistiken und Schätzungen der internen Konsistenz sowie die Analyse korrelativer Zusammenhänge zwischen und innerhalb der Dimensionen ergänzen die Validierung. Ansätze für weiterführende Untersuchungen von Advertising Literacy im Kontext des Influencer:innen-Marketings werden abschliessend diskutiert.Advertising by influencers poses a challenge for young people, as the editorial content of a medium (without the intention to sell) is intertwined with the persuasive content of advertising messages (encouragement to consume). The aim of this article is therefore to develop an instrument that measures the competence of young people in dealing with influencer marketing. This is why existing scales on advertising literacy were translated, adapted to the context of influencer marketing and expanded. The resulting items were validated using a sample of 14- to 18-year-olds (N = 248). Based on factor-analytical results, the Adolescent Advertising Literacy Scale – Influencer Marketing (AALS-IM) is proposed. In its final version, it distinguishes between two dimensions of this dispositional competence: The conceptual dimension refers to knowledge about and recognition of influencer marketing, while the evaluative dimension represents the personal attitude towards influencer marketing. Both dimensions are represented in the instrument by a total of eight scales consisting of 41 items. The analysis of correlative relationships between and within the dimensions as well as the consideration of descriptive statistics and estimates of internal consistency complete the validation. To conclude, approaches for further studies of advertising literacy in the context of influencer marketing are discussed
Online Deliberation in School: A Media-Pedagogical Perspective at the Interface with Political Education
Medienkompetenzen stärken, demokratische Handlungs- und Partizipationsmöglichkeiten aufzeigen, Allgemeinbildungsprozesse initiieren – diese anspruchsvollen Aufgaben kommen Schulen neben dem fachlichen Unterricht zu. Gelingen kann dies durch eine medienpädagogische Arbeit in der Schule, die Fragen der politischen und digitalen Bildung miteinander vereint und so Möglichkeiten für produktive demokratische Prozesse aufzeigt. Ein konkreter Ansatz hierfür, um den es in diesem Beitrag geht, ist digitale Deliberation. Deliberative Verfahren ermöglichen es Schüler:innen, gesellschaftliche und politische Teilhabe im digitalen Raum zu erproben. Dabei stellt sich die Frage, wie digitale Plattformen gestaltet werden können, die deliberative Entscheidungsfindungsprozesse mit potenziell vielen Teilnehmenden ermöglichen, und welche Medienkompetenzen die Teilnehmenden selbst mitbringen müssen, um sich an einem solchen politischen Verfahren mit digitalen Technologien beteiligen zu können. Die Schule bietet einen Raum, in dem dies in Form einer aktiven Medienarbeit erprobt werden kann. Dieser Beitrag zeigt die Chancen auf, die digitaler Deliberation in der Schule innewohnen, und möchte Medienpädagog:innen dazu aufrufen, diesen Prozess in Schulen zu fördern.Strengthening media literacy, showing opportunities for democratic action and participation, initiating processes of general education – these demanding tasks are assigned to schools apart from teaching specific subjects. This can be achieved by media-pedagogical work in schools that combines matters of political and digital education and consequently offers possibilities for productive democratic processes. One specific approach for this, which is subject to this article, is online deliberation. Deliberative processes enable students to test political and social participation in the digital space. This raises the question of how to design digital platforms to support deliberative decision-making among possibly many participants. Participants themselves need to have specific digital literacy to be able to participate in such a political process with digital technologies. Schools provide a space in which this can be tested by means of active media work. This article is meant to point out the opportunities inherent to online deliberation in school and to call on media educators to facilitate this process in schools
The Normative in Media Pedagogy: Discourse-specific Foundation of a Central Paradigm
Die leitende These des Beitrags besteht darin, dass Medienpädagogik als Wissenschaftsdisziplin unverkennbar einen normativen Geltungsanspruch aufweist, der aufgrund der transformativen Grundzüge des Digitalen und daran geknüpfter empirischer Befragungen von Subjektivität grundsätzlich zu reflektieren ist. Zur Darlegung dieser These wird zunächst der normative Geltungsanspruch der Medienpädagogik aufgearbeitet, um diesen anschliessend in ein Verhältnis zu aktuellen Problemstellungen der Medienbildungsforschung im Kontext von Phänomenen und Phänomenbereichen der (Post-)Digitalität zu setzen. Dies eröffnet einen systematischen Zugang zu der Frage, inwiefern auf die sich derzeit abzeichnenden Herausforderungen des digitalen Wandels der Gesellschaft mit einer normativen Perspektive reagiert werden kann, die sich in letzter Konsequenz für die Emanzipierung des Subjekts unter den Bedingungen des digitalen Wandels der Gesellschaft einsetzt.The thesis of this contribution is that media education has a normative claim that must be reflected upon due to the digital transformation and the associated empirical questioning of subjectivity. Firstly, the normative claim of media education is analyzed and placed in relation to current issues in media education research. This is followed by the question of the extent to which the currently emerging challenges of the digital transformation of society can be met with a normative perspective
Possibilities for Identification and Fostering of Transdisciplinary and Interdisciplinary Digitalisation-Related Competencies in Teacher Education
Der Beitrag soll am Beispiel der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen Einblick in die Vorgehensweise und möglichen Arbeitsschritte zur Identifikation und Förderung überfachlicher und fächerübergreifender digitalisierungsbezogener Kompetenzen im Lehramtsstudium sowie deren curricularer Einbindung geben. Dabei steht besonders der aktive Austausch mit den Fakultäten und Fächern im Vordergrund, um auf Basis gemeinsamer Grundlagen wie z. B. Rahmenkonzepten und Kompetenzmodellen diejenigen überfachlichen bzw. fächerübergreifenden Kompetenzen zu identifizieren, die für die meisten lehrkräftebildenden Fächer eine hohe Relevanz haben und als Grundlage für ein entsprechendes gemeinsames Veranstaltungsangebot oder Modul dienen können.Using the example of the University of Duisburg-Essen (UDE), this article aims at providing insights into the various processes that worked towards identifying and fostering transdisciplinary and interdisciplinary digitalisation-related competencies in teacher education and their integration into the curriculum at university level. The article will focus on the active exchange unfolding with and between the various university faculties and their associated courses of studies to identify those transdisciplinary or interdisciplinary competencies that are highly relevant for most teacher education subjects. As will become clear, this identification requires establishing a shared common ground as regards the frameworks, concepts, and models considered relevant for digitalization-related competencies, which in turn serves as the basis for creating corresponding joint courses or modules