University of Hagen

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    Asynchron Verstehen, Einordnen, Anwenden (AVEA)

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    Das E-Teaching-Projekt ist die Weiterentwicklung des Lehr-Lern-Angebots im Modul "Grundstrukturen der Gesellschaft", das seit mehreren Jahren am Institut für Soziologie der FernUniversität in Hagen betreut wird. Unter dem Titel „Asynchron Verstehen, Einordnen, Anwenden (AVEA)“ bestand die Grundidee der Weiterentwicklung darin, diejenigen Lehr-Lern-Elemente, die bislang im Rahmen synchroner Veranstaltungen angeboten wurden, in asynchrone Formate zu transferieren, um sie einem möglichst großen Kreis von Studierenden zugänglich zu machen. Angesichts der Heterogenität der Studierenden sollte ein individuelles orts- und zeitunabhängiges Lernen ebenso realisiert werden wie eine konsequente Barrierefreiheit

    Leiter

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    Drehtür

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    Customer Lock-in During Service Encounters

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    Customer lock-in during service encounters refers to a subjective experience where customers perceive exiting a negative situation as either impossible or unacceptable. This cumulative dissertation comprises three papers exploring the causes, experiences, and responses associated with customer lock-in across different service contexts. The first paper adopts an exploratory approach to identify factors contributing to lock-in, examining how customers experience various lock-in situations in terms of their well-being and how they respond to these experiences. The second paper presents a quantitative study in a theater and restaurant setting, identifying the service setting and initial interaction with an employee as key determinants of social lock-in, a phenomenon rooted in social norms and initially conceptualized in the first paper. The third paper reports findings from a case study in a hospital context, illustrating how employees' extra-role customer service behaviors can enhance the well-being of patients experiencing lock-in due to their medical conditions. Collectively, the findings advance understanding of how negative service encounters emerge, develop, and are experienced by customers. The dissertation offers actionable recommendations for service providers to mitigate lock-in perceptions and enhance customer agency, thereby improving service delivery and customer well-being.Customer Lock-in im Service Encounter beschreibt ein negatives Kundenerlebnis im Dienstleistungsprozess, bei dem der Kunde das Beenden des Prozesses als unmöglich oder inakzeptabel wahrnimmt. Der erste Beitrag dieser kumulativen Dissertation untersucht qualitativ die verschiedenen Ursachen des Lock-in-Gefühls bei unterschiedlichen Dienstleistungstypen, die Auswirkungen solcher Situationen auf das Wohlbefinden der Kunden und deren Bewältigungsstrategien. Im zweiten Beitrag werden die Dienstleistungsumgebung (Service Setting) und der erste Kontakt mit Mitarbeitenden als Einflussfaktoren des sozialen Lock-ins anhand von zwei Online-Experimenten untersucht. Dieses spezifische Lock-in beruht auf sozialen Normen und wurde im ersten Beitrag identifiziert. Der dritte Beitrag beleuchtet mittels einer qualitativen Fallstudie, wie Krankenhausmitarbeitende durch kleine, über ihre eigentliche Tätigkeit hinausgehende Gesten (Extrarollenverhalten) das Wohlbefinden von Patienten steigern können, die sich aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands in einer Lock-in-Situation befinden. Die Ergebnisse tragen dazu bei, besser zu verstehen, wie negative Erlebnisse im Dienstleistungsprozess entstehen, sich entwickeln und Kunden beeinflussen. Darauf aufbauend werden konkrete Handlungsempfehlungen für Dienstleistungsanbieter formuliert, um Lock-in-Erfahrungen der Kunden zu verringern und ihr Wohlbefinden zu steigern

    Digitalisierung kompetenzorientierter Lehre. Prozessorientierte Entwicklung eines Kompetenzrahmens als Beitrag zur Hochschulentwicklung am Beispiel der HAW Hof

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    Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung und Kompetenzorientierung auf die Entwicklung von Hochschulen, mit besonderem Fokus auf den pandemiebedingten Veränderungen. Digitalisierung, die seit über 60 Jahren gesamtgesellschaftliche Wandlungs- und Veränderungsprozesse antreibt, hat zusammen mit der Kompetenzorientierung, die bereits seit der Bologna-Reform einen wesentlichen Aspekt der Hochschullehre darstellt, eine zentrale Rolle in der Transformation der Bildungseinrichtungen eingenommen. Die Arbeit zeigt, dass Digitalisierung einen Einfluss auf die drei wesentlichen Bestandteile des Prinzips des Constructive Alignment, die Lernziele, Prüfungsformen und Lehr-Lernformen, verübt. Durch die Pandemie mussten Hochschulen umgehend vollständig auf digitale Lehre und partiell auf digitale Prüfungen umstellen. Diese Umstellung unterstrich noch einmal die Notwendigkeit, Lehrende und Studierende auf eine digitale Welt vorzubereiten. Es wird somit verdeutlicht, dass die Pandemie als Katalysator für diese Entwicklungen diente, aber auch, dass Hochschulen eine kontinuierliche Anpassung und Weiterentwicklung in Richtung einer digitalen und kompetenzorientierten Bildung benötigen. Die Untersuchungen heben hervor, dass trotz der Herausforderungen, wie der räumlichen Distanz und dem Mangel an zwischenmenschlichem Austausch, die digitale Lehre Vorteile wie zeitliche und örtliche Flexibilität bietet. Hochschulen sind zukünftig gefordert, die erzielten Fortschritte zu nutzen. Sie müssen weiterhin in technische und didaktische Ressourcen investieren, um die Qualität der Lehre zu verbessern und auf die Bedürfnisse der Lehrenden und Studierenden sowie die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren. In dem Zusammenhang ist es erforderlich, den Studierenden notwendige und zukunftsrelevante Kompetenzen zu vermitteln. Zu diesen zählen bspw. neben der Fachkompetenz, Selbstmanagement- und Selbstorganisations-Kompetenzen und Systemverständnis-Kompetenzen in Form von Prozess- und Projektverständnis. Hochschulen sollten auch nach der Pandemie nicht in alte Muster verfallen, sondern das digitale und kompetenzorientierte Lehren und Prüfen als festen Bestandteil ihrer Bildung verankern. Die Untersuchungen verdeutlichen die Bedeutung der Vorbereitung der Lehrenden und Studierenden auf die digitale Welt und die Notwendigkeit eines systematischen Ansatzes bei der Entwicklung von Lehr- und Prüfungsstrategien, welche die Vermittlung relevanter Kompetenzen sicherstellen

    Schießen

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    z.B. Zeitschrift zum Beispiel Nummer 6: Themenheft Beispiel und Erzählen

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    Einerseits ist das explizite Beispielgeben im Akt des Erzählens ein Fremdkörper. Wer ein Beispiel gibt, argumentiert oder expliziert, aber er erzählt nicht. Betont zirkulär ausgedrückt: Wenn eine Erzählinstanz sagt, dass sie ein Beispiel gibt, unterbricht sie das Erzählen und wechselt in einen anderen Diskursmodus, indem sie einer anderen Form der Themenentfaltung, wie die Textlinguisten sagen, Raum gibt. Andererseits weiß man seit Aristoteles’ Rhetorik, dass das Beispielgeben zu einem wesentlichen Teil narrativ ist und dass Erzählungen als Beispiele aufgefasst werden können. Inwieweit Erzählinstanzen Beispiele geben, unter welchen Voraussetzungen, in welchen erzählenden Textsorten, und mit welcher Wirkung dies geschieht, wird im Themenschwerpunkt dieses Hefts anhand von Beispielen (von Robert Musil bis Mark Z. Danielewski, von Thomas Mann bis Juli Zeh) erkundet. Mit Beiträgen von: Rüdiger Campe | Ben Dittmann | Andreas Jörg | Simon Meisch und Stefan Hofer-Krucker Valderrama | Michael Niehaus | Ralph Olsen | Oliver Simon

    Ausbau der Agri-Photovoltaik in Deutschland – Analyse und Priorisierung der derzeitigen Ausbauhemmnisse am Beispiel des Obstanbaus in Niedersachsen

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    Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, durch welche Hemmnisse sich der Ausbau von Agri-Photovoltaik (Agri-PV) in Deutschland verzögert. Grundsätzlich werden Agri-PV Anlagen als eine Schlüsseltechnologie angesehen, die einige Synergieeffekte aufweisen: Nutzungskonflikte zwischen Energie- und Agrarproduktion können aufgelöst werden, Kulturen werden geschützt vor zunehmenden schädlichen Witterungseinflüssen, Landwirte erhalten eine zusätzliche Einkommensquelle, der Ausbau von Erneuerbaren Energieträgern kann beschleunigt werden. Die Technologie ist jedoch innerhalb Deutschlands noch nicht weit verbreitet. Derzeit wird die ausgebaute Agri-PV Leistung auf 16 MWp geschätzt, während das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme das Potential mit 1.700 GWp beziffert. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher zu analysieren, welche Kausalitäten den Ausbau behindern oder verzögern und wo Optimierungspotentiale zu finden sind. Die Analyse dieser Hemmnisse erfolgt in zwei Stufen: Zunächst wird eine Literaturrecherche durchgeführt, die per Kategorienbildungen eine Prioritätenliste der Hemmnisse ergeben soll. Anschließend werden darauf aufbauend Interviewleitfäden entwickelt. Der zweite Teil der Analyse bezieht sich auf drei regionale Zentren des Obstanbaus in Niedersachsen. Studienergebnissen zufolge sind Sonderkulturen wie Äpfel und Beeren besonders geeignet für den Anbau unter Agri-PV. Der Obstanbau nimmt in Niedersachsen eine besondere Position ein, denn hier befinden sich die größten bzw. zweitgrößten Anbauregionen für Äpfel, Heidelbeeren und Erdbeeren innerhalb Deutschlands. Es werden insgesamt 18 Interviews durchgeführt, sowohl mit Landwirten als auch mit Mitarbeitenden aus der Gemeindeverwaltung, dem Klimaschutz und Politikern. Die Ergebnisse werden im ersten Schritt mit den Ergebnissen des ersten Teils verglichen, Unterschiede werden herausgestellt. Im zweiten Schritt wird analysiert, welche zusätzlichen Kategorien genannt wurden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass finanzielle, landwirtschaftliche und regulatorische Hemmnisse einen großen Einfluss haben, die Gewichtung jedoch unterschiedlich ist. So sind gemäß Interviewergebnissen die fehlenden Erfahrungswerte (bspw. durch wissenschaftlich begleitete Pilotanlagen) aus den Regionen ausschlaggebender als suboptimale Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz, während gemäß Analyse Teil 1 die fehlenden Subventionen am Einflussreichsten sind. Ergänzt werden beide Analyseteile durch eine Darstellung des Potentials für Agri-PV in den betrachteten Regionen, das innerhalb der Interviews thematisiert wurde.This study examines the obstacles that are delaying the expansion of agrivoltaics in Germany. In principle, agrivoltaic systems are seen as a key technology with synergy effects: Conflicts of use between energy and agricultural production can be resolved, crops are protected from increasingly damaging weather conditions and farmers receive an additional source of income. Additionally, the speed of energy transition could be accelerated. However, the technology is not yet widespread in Germany. Currently, the installed agrivoltaic capacity is estimated at 16 MWp, while the Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems puts the potential at 1,700 GWp. The aim of this study is therefore to analyze which causalities hinder or delay the expansion and where optimization potential can be found. These obstacles are analyzed in two stages: Firstly, a literature review is carried out, which is intended to produce a prioritized list of obstacles using categories. Based on this, interview guidelines will then be developed. The second part of the analysis relates to three regional centers of fruit growing in Lower Saxony. According to the results of the study, special crops such as apples and berries are particularly suitable for cultivation under agrivoltaic systems. Fruit growing occupies a special position in Lower Saxony, as the largest and second largest growing regions for apples, blueberries and strawberries in Germany are located here. A total of 18 interviews are conducted with farmers as well as with employees from the municipal administration, climate protection and politicians. In the first step, the results are compared with the results of the first part and differences are highlighted. The second step analyzes which additional categories were mentioned. In summary, it can be said that financial, agricultural and regulatory barriers have a major influence, but the weighting varies. According to the interview results, the lack of experience (e.g. through scientifically supported pilot plants) from the regions is more decisive than suboptimal regulations in the Renewable Energy Sources Act, while according to analysis part 1, the lack of subsidies is the most influential factor. Both parts of the analysis are supplemented by a presentation of the potential for agrivoltaic in the regions under review, which was discussed in the interviews

    Theaters as places of cultural education: A program analysis of educational offerings at theaters in Germany

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    Die Bachelorarbeit untersucht die Rolle deutscher Staatstheater als Orte kultureller Bildung und analysiert die öffentlich zugänglichen Bildungsangebote der Spielzeit 2023/2024. Ziel der Arbeit ist es, zu erforschen, welche Bildungsangebote die Theater der Bevölkerung unterbreiten und welche Funktionen diese erfüllen. Die Forschung basiert auf einer qualitativen Programmanalyse der Bildungsangebote von 29 deutschen Staatstheatern. Dabei wurden sowohl physische als auch digitale Veranstaltungsformate berücksichtigt. Theatervorstellungen selbst wurden aufgrund ihres primär passiv-rezeptiven Charakters nicht einbezogen; hingegen fanden vor- und nachgelagerte Veranstaltungen wie Stückeinführungen oder Publikumsgespräche Berücksichtigung. Die Untersuchung erfolgt vor dem theoretischen Hintergrund der Persönlichkeitsentwicklung nach Hurrelmann und der Ermöglichungsdidaktik nach Arnold. Kulturelle Bildung wird als wesentlich für die Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe betrachtet. Die Arbeit zeigt, dass Staatstheater bedeutende Beiträge zur kulturellen Bildung leisten und vielfältige Bildungsformate anbieten, die über die reine Aufführung hinausgehen. Die Ergebnisse der Analyse verdeutlichen, dass die deutschen Staatstheater durch ihre Bildungsangebote nicht nur zur ästhetischen und kulturellen Bildung beitragen, sondern auch zur sozialen Integration und zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe. Somit wird die Relevanz von Theatern als Bildungsinstitutionen unterstrichen und es werden Ansätze zur Weiterentwicklung und Optimierung der Bildungsangebote aufgezeigt.This bachelor's thesis examines the role of German state theaters as places of cultural education and analyzes the publicly accessible educational offerings for the 2023/2024 season. The aim of the work is to explore which educational offerings the theaters provide to the public and what functions these fulfill. The research is based on a qualitative program analysis of the educational offerings of 29 German state theaters. Both physical and digital event formats were considered. Theater performances themselves were not included due to their primarily passive-receptive nature; however, pre- and post-performance events such as introductions to the plays or audience discussions were taken into account. The investigation is conducted against the theoretical background of personality development according to Hurrelmann and enabling didactics according to Arnold. Cultural education is considered essential for personality development and social participation. The work shows that state theaters make significant contributions to cultural education and offer a variety of educational formats that go beyond mere performances. The results of the analysis illustrate that German state theaters, through their educational offerings, contribute not only to aesthetic and cultural education but also to social integration and the promotion of social participation. Thus, the relevance of theaters as educational institutions is underscored, and approaches to further develop and optimize the educational offerings are presented

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